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		<title>NLPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Philosophie des Als-Ob</title>
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				<updated>2009-10-03T11:10:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Vaihinger''' schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob&amp;quot;''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der '''„Fiktionalismus“''' logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaihingers Hauptfrage lautet: „Wie kommt es, dass, trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat sich als richtig erweist (* 2, S. 289)? &lt;br /&gt;
Er selbst gibt dazu die Antwort: „Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden (*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bedeutung für das NLP]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als '''ob sie''' wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum (*1) zur Neuerscheinung der '''Philosophie des Als Ob''' (*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, die zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der Bewährung: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken '''„als ob“''' sie wahr wären. &lt;br /&gt;
Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den '''Als-Ob-Frame''' in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Der Als- Ob- Rahmen:]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Als-Ob-Rahmen''' findet als Simulationstechnik in nahezu allen NLP Bereichen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal ist er für den Future Pace: Dabei nehmen wir die gewünschte Veränderung als wahr und real an. In dieser Annahme, dass die Fiktion „stattgefunden“ hat und wir sie aktiv herbeigeführt haben. So blicken wir aus der Zukunft zurück und können so „sehen“: welche Schritte zum Erreichen des Zieles geführt haben.&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen bietet sich in der Anwendung des NLP- Rahmenmodells beim Ökocheck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Timeline- Arbeit kann man die Fähigkeit zu simulieren gut einsetzen: man leitet den Klienten an, sich Ereignisse in der Vergangenheit oder Zukunft vorzustellen, als ob sie tatsächlich stattgefunden hätten. Dadurch ändert sich etwas in Wahrnehmung und Erleben der Timeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ziele-Arbeit kann die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, '''als ob''' sie erreicht seien, eine große Befreiung und Richtungsbestimmung bedeuten. &lt;br /&gt;
Stelle ich mir vor, wie ich erfolgreich an meinem Ziel angekommen bin, kann ich mir „anschauen“, welche Ressourcen mir auf dem Weg dahin geholfen haben. &lt;br /&gt;
Dann sehe ich, ob das angestrebte Ziel das Richtige ist. Oder ob ich Kursänderungen vornehmen sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Man kann den '''Als-Ob-Rahmen''' gut benutzen, um Glaubenssätzen zu lockern, bzw. aus Denksackgassen herauszukommen. &lt;br /&gt;
Wenn jemand etwas nicht kann oder darf, kann man fragen: „Was würde passieren, wenn Du es tätest?“ Oder bei „ich muß´…“ hilft ein „Stell Dir vor, du machst das…. Was würde passieren?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Annahme, dass das eigene Verhalten wahr wird kann man sich fiktiv mit den Folgen seines Handelns beschäftigen. Man bekommt durch das gedankliche Durchspielen als Ergebnis mehr Wahlmöglichkeiten für das tatsächliche Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Problemen bietet sich der '''Als–Ob-Rahmen''' als Lösungsstrategie an: Man stellt sich vor, dass ein Problem real eingetreten ist. &lt;br /&gt;
Darauf aufbauend kann man alle potentiellen Möglichkeiten und Konsequenzen durchspielen und kommt so zu kreativen eigenen Lösungsideen.&lt;br /&gt;
Oder man stellt sich rückblickend vor, dass man die Lösung schon erreicht hat. Aus dem erleichterten Zustand kann man ressourcevoller nach Lösungswegen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wunderbare Möglichkeit bieten wir uns selbst in Träumen an: wir erfinden reale und irreale Situationen in unserem Leben und machen im Traum die unglaublichsten Dinge. Im Als-Ob Rahmen gesprochen zeigen wir uns Wünsche oder Vorstellungen, die sogar möglich sind, wenn wir uns entscheiden, den Traum in der Wirklichkeit umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben:&lt;br /&gt;
*1: Marburger Forum, Beiträge zur Situation der Gegenwart; Jg.9 ( 2008), Heft 1&lt;br /&gt;
*2: Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“,&lt;br /&gt;
 	Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-7&lt;br /&gt;
*3: Joseph O´Connor. John Seymour: „Neurolinguistisches Programmieren: gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“, VAK Verlag, 19. Auflage, 2009,&lt;br /&gt;
 ISBN 978-3-924077-66-2&lt;br /&gt;
*4:Wikipedia, die freie Enzyklopädie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:36, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vaihinger,_Hans&amp;diff=12603</id>
		<title>Vaihinger, Hans</title>
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				<updated>2009-10-03T10:59:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;lebte von 1852- 1933 und war der Sohn eines englischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
Er studierte erst Theologie, dann Philosophie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner zweiten Lebenshälfte erblindete er nach einer Augenkrankheit vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Thema seiner Arbeit war die Kant- Forschung. Er gab die '''Kant- Studien''' heraus und gründete in Kants 100. Todesjahr 1904 die '''Kant-Gesellschaft'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin setze er sich als einer der ersten Philosophen mit Nietzsche auseinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein eigener philosophischer Standpunkt war der sogenannte '''„Fiktionalismus“''', eine Synthese aus Idealismus und Positivismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''[[Leistungen:]]''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob“''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Herausgabe 1911 war es sehr populär und erfuhr von seinem Erscheinen im Jahre 1911 bis 1938 10 Auflagen.&lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der „Fiktionalismus“ logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaihingers Hauptfrage lautet: „Wie kommt es, dass, trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat sich als richtig erweist? (* 2, S. 289) &lt;br /&gt;
Er selbst gibt dazu die Antwort: „Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden (*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''[[Bedeutung für das NLP]]''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als '''ob sie''' wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum (*1) zur Neuerscheinung der '''Philosophie des Als Ob''' (*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, die zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der Bewährung: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken '''„als ob“''' sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den '''Als-Ob-Frame''' in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben:&lt;br /&gt;
*1: Marburger Forum, Beiträge zur Situation der Gegenwart; Jg.9 ( 2008), Heft 1&lt;br /&gt;
*2: Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“,&lt;br /&gt;
 	Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-7&lt;br /&gt;
*3: Joseph O´Connor. John Seymour: „Neurolinguistisches Programmieren: gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“, VAK Verlag, 19. Auflage, 2009,&lt;br /&gt;
 ISBN 978-3-924077-66-2&lt;br /&gt;
*4:Wikipedia, die freie Enzyklopädie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:39, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: /* Hans Vaihinger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Vaihinger''' schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob&amp;quot;''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der '''„Fiktionalismus“''' logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bedeutung für das NLP]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Der Als- Ob- Rahmen:]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Als-OB Rahmen findet als Simulationstechnik in nahezu allen NLP Bereichen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal ist er für den Future Pace: Dabei nehmen wir die gewünschte Veränderung als wahr und real an. In dieser Annahme, dass die Fiktion „stattgefunden“ hat und wir sie aktiv herbeigeführt haben. So blicken wir aus der Zukunft zurück und können so „sehen“: welche Schritte zum Erreichen des Zieles geführt haben.&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen bietet sich in der Anwendung des NLP- Rahmenmodells beim Ökocheck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Timeline- Arbeit kann man die Fähigkeit zu simulieren gut einsetzen: man leitet den Klienten an, sich Ereignisse in der Vergangenheit oder Zukunft vorzustellen, als ob sie tatsächlich stattgefunden hätten. Dadurch ändert sich etwas in Wahrnehmung und Erleben der Timeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ziele- Arbeit kann die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, als ob sie erreicht seien, eine große Befreiung und Richtungsbestimmung bedeuten. &lt;br /&gt;
Stelle ich mir vor, wie ich erfolgreich an meinem Ziel angekommen bin, kann ich mir „anschauen“, welche Ressourcen mir auf dem Weg dahin geholfen haben. Dann sehe ich, ob das angestrebte Ziel das Richtige ist. Oder ob ich Kursänderungen vornehmen sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Man kann den Als-Ob Rahmen gut benutzen, um Glaubenssätzen zu lockern, bzw. aus Denksackgassen herauszukommen. Wenn jemand etwas nicht kann oder darf, kann man fragen: „Was würde passieren, wenn Du es tätest?“ Oder bei „ich muß´…“ hilft ein „Stell Dir vor, du machst das…. Was würde passieren?“ &lt;br /&gt;
In der Annahme, dass das eigene Verhalten wahr wird kann man sich fiktiv mit den Folgen seines Handelns beschäftigen. Man bekommt als Ergebnis durch das gedankliche Durchspielen mehr Wahlmöglichkeiten für das tatsächliche Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Problemen bietet sich der Als –Ob Rahmen als Lösungsstrategie an: Man stellt sich vor, dass ein Problem real eingetreten ist. &lt;br /&gt;
Darauf aufbauend kann man alle potentiellen Möglichkeiten und Konsequenzen durchspielen und kommt so zu kreativen eigenen Lösungsideen.&lt;br /&gt;
Oder man stellt sich rückblickend vor, dass man die Lösung schon erreicht hat. Aus dem erleichterten Zustand kann man ressourcevoller nach Lösungswegen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wunderbare Möglichkeit bieten wir uns selbst in Träumen an: wir erfinden reale und irreale Situationen in unserem Leben und machen im Traum die unglaublichsten Dinge. Im Als-Ob Rahmen gesprochen zeigen wir uns Wünsche oder Vorstellungen, die sogar möglich sind, wenn wir uns entscheiden, den Traum in der Wirklichkeit umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben:&lt;br /&gt;
*1: Marburger Forum, Beiträge zur Situation der Gegenwart; Jg.9 ( 2008), Heft 1&lt;br /&gt;
*2: Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“,&lt;br /&gt;
 	Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-7&lt;br /&gt;
*3: Joseph O´Connor. John Seymour: „Neurolinguistisches Programmieren: gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“, VAK Verlag, 19. Auflage, 2009,&lt;br /&gt;
 ISBN 978-3-924077-66-2&lt;br /&gt;
*4:Wikipedia, die freie Enzyklopädie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:36, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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		<title>Vaihinger, Hans</title>
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				<updated>2009-10-02T16:42:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
lebte von 1852- 1933 und war der Sohn eines englischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
Er studierte erst Theologie, dann Philosophie. In der zweiten Lebenshälfte erblindete er nach einer Augenkrankheit vollständig.&lt;br /&gt;
Ein großes Thema seiner Arbeit war die Kant- Forschung. Er gab die Kant- Studien heraus und gründete im 100. Todesjahr Kants 1904 die Kant-Gesellschaft. Weiterhin setze er sich als einer der ersten Philosophen mit Nietzsche auseinander. &lt;br /&gt;
Sein eigener philosophischer Standpunkt war der sogenannte „Fiktionalismus“, eine Synthese aus Idealismus und Positivismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''[[Leistungen:]]''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger schrieb im Jahre 1911 die „Philosophie des Als-Ob“, ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Nach der Herausgabe 1911war es sehr populär und erfuhr von seinem Erscheinen im Jahre 1911 bis 1938 10 Auflagen.&lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der „Fiktionalismus“ logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''[[Bedeutung für das NLP]]''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben:&lt;br /&gt;
*1: Marburger Forum, Beiträge zur Situation der Gegenwart; Jg.9 ( 2008), Heft 1&lt;br /&gt;
*2: Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“,&lt;br /&gt;
 	Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-7&lt;br /&gt;
*3: Joseph O´Connor. John Seymour: „Neurolinguistisches Programmieren: gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“, VAK Verlag, 19. Auflage, 2009,&lt;br /&gt;
 ISBN 978-3-924077-66-2&lt;br /&gt;
*4:Wikipedia, die freie Enzyklopädie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:39, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Philosophie_des_Als-Ob&amp;diff=12598</id>
		<title>Philosophie des Als-Ob</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Philosophie_des_Als-Ob&amp;diff=12598"/>
				<updated>2009-10-02T16:41:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Hans Vaihinger''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob&amp;quot;''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der '''„Fiktionalismus“''' logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bedeutung für das NLP]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Der Als- Ob- Rahmen:]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Als-OB Rahmen findet als Simulationstechnik in nahezu allen NLP Bereichen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal ist er für den Future Pace: Dabei nehmen wir die gewünschte Veränderung als wahr und real an. In dieser Annahme, dass die Fiktion „stattgefunden“ hat und wir sie aktiv herbeigeführt haben. So blicken wir aus der Zukunft zurück und können so „sehen“: welche Schritte zum Erreichen des Zieles geführt haben.&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen bietet sich in der Anwendung des NLP- Rahmenmodells beim Ökocheck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Timeline- Arbeit kann man die Fähigkeit zu simulieren gut einsetzen: man leitet den Klienten an, sich Ereignisse in der Vergangenheit oder Zukunft vorzustellen, als ob sie tatsächlich stattgefunden hätten. Dadurch ändert sich etwas in Wahrnehmung und Erleben der Timeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ziele- Arbeit kann die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, als ob sie erreicht seien, eine große Befreiung und Richtungsbestimmung bedeuten. &lt;br /&gt;
Stelle ich mir vor, wie ich erfolgreich an meinem Ziel angekommen bin, kann ich mir „anschauen“, welche Ressourcen mir auf dem Weg dahin geholfen haben. Dann sehe ich, ob das angestrebte Ziel das Richtige ist. Oder ob ich Kursänderungen vornehmen sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Man kann den Als-Ob Rahmen gut benutzen, um Glaubenssätzen zu lockern, bzw. aus Denksackgassen herauszukommen. Wenn jemand etwas nicht kann oder darf, kann man fragen: „Was würde passieren, wenn Du es tätest?“ Oder bei „ich muß´…“ hilft ein „Stell Dir vor, du machst das…. Was würde passieren?“ &lt;br /&gt;
In der Annahme, dass das eigene Verhalten wahr wird kann man sich fiktiv mit den Folgen seines Handelns beschäftigen. Man bekommt als Ergebnis durch das gedankliche Durchspielen mehr Wahlmöglichkeiten für das tatsächliche Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Problemen bietet sich der Als –Ob Rahmen als Lösungsstrategie an: Man stellt sich vor, dass ein Problem real eingetreten ist. &lt;br /&gt;
Darauf aufbauend kann man alle potentiellen Möglichkeiten und Konsequenzen durchspielen und kommt so zu kreativen eigenen Lösungsideen.&lt;br /&gt;
Oder man stellt sich rückblickend vor, dass man die Lösung schon erreicht hat. Aus dem erleichterten Zustand kann man ressourcevoller nach Lösungswegen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wunderbare Möglichkeit bieten wir uns selbst in Träumen an: wir erfinden reale und irreale Situationen in unserem Leben und machen im Traum die unglaublichsten Dinge. Im Als-Ob Rahmen gesprochen zeigen wir uns Wünsche oder Vorstellungen, die sogar möglich sind, wenn wir uns entscheiden, den Traum in der Wirklichkeit umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben:&lt;br /&gt;
*1: Marburger Forum, Beiträge zur Situation der Gegenwart; Jg.9 ( 2008), Heft 1&lt;br /&gt;
*2: Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“,&lt;br /&gt;
 	Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-7&lt;br /&gt;
*3: Joseph O´Connor. John Seymour: „Neurolinguistisches Programmieren: gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“, VAK Verlag, 19. Auflage, 2009,&lt;br /&gt;
 ISBN 978-3-924077-66-2&lt;br /&gt;
*4:Wikipedia, die freie Enzyklopädie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:36, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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		<title>Vaihinger, Hans</title>
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				<updated>2009-10-02T16:39:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== '''[[Hans Vaihinger]]'''==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lebte von 1852- 1933 und war der Sohn eines englischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
Er studierte erst Theologie, dann Philosophie. In der zweiten Lebenshälfte erblindete er nach einer Augenkrankheit vollständig.&lt;br /&gt;
Ein großes Thema seiner Arbeit war die Kant- Forschung. Er gab die Kant- Studien heraus und gründete im 100. Todesjahr Kants 1904 die Kant-Gesellschaft. Weiterhin setze er sich als einer der ersten Philosophen mit Nietzsche auseinander. &lt;br /&gt;
Sein eigener philosophischer Standpunkt war der sogenannte „Fiktionalismus“, eine Synthese aus Idealismus und Positivismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''[[Leistungen:]]''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger schrieb im Jahre 1911 die „Philosophie des Als-Ob“, ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Nach der Herausgabe 1911war es sehr populär und erfuhr von seinem Erscheinen im Jahre 1911 bis 1938 10 Auflagen.&lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der „Fiktionalismus“ logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''[[Bedeutung für das NLP]]''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:39, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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		<title>Philosophie des Als-Ob</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Hans Vaihinger''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob&amp;quot;''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der '''„Fiktionalismus“''' logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bedeutung für das NLP]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Der Als- Ob- Rahmen:]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Als-OB Rahmen findet als Simulationstechnik in nahezu allen NLP Bereichen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal ist er für den Future Pace: Dabei nehmen wir die gewünschte Veränderung als wahr und real an. In dieser Annahme, dass die Fiktion „stattgefunden“ hat und wir sie aktiv herbeigeführt haben. So blicken wir aus der Zukunft zurück und können so „sehen“: welche Schritte zum Erreichen des Zieles geführt haben.&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen bietet sich in der Anwendung des NLP- Rahmenmodells beim Ökocheck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Timeline- Arbeit kann man die Fähigkeit zu simulieren gut einsetzen: man leitet den Klienten an, sich Ereignisse in der Vergangenheit oder Zukunft vorzustellen, als ob sie tatsächlich stattgefunden hätten. Dadurch ändert sich etwas in Wahrnehmung und Erleben der Timeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ziele- Arbeit kann die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, als ob sie erreicht seien, eine große Befreiung und Richtungsbestimmung bedeuten. &lt;br /&gt;
Stelle ich mir vor, wie ich erfolgreich an meinem Ziel angekommen bin, kann ich mir „anschauen“, welche Ressourcen mir auf dem Weg dahin geholfen haben. Dann sehe ich, ob das angestrebte Ziel das Richtige ist. Oder ob ich Kursänderungen vornehmen sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Man kann den Als-Ob Rahmen gut benutzen, um Glaubenssätzen zu lockern, bzw. aus Denksackgassen herauszukommen. Wenn jemand etwas nicht kann oder darf, kann man fragen: „Was würde passieren, wenn Du es tätest?“ Oder bei „ich muß´…“ hilft ein „Stell Dir vor, du machst das…. Was würde passieren?“ &lt;br /&gt;
In der Annahme, dass das eigene Verhalten wahr wird kann man sich fiktiv mit den Folgen seines Handelns beschäftigen. Man bekommt als Ergebnis durch das gedankliche Durchspielen mehr Wahlmöglichkeiten für das tatsächliche Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Problemen bietet sich der Als –Ob Rahmen als Lösungsstrategie an: Man stellt sich vor, dass ein Problem real eingetreten ist. &lt;br /&gt;
Darauf aufbauend kann man alle potentiellen Möglichkeiten und Konsequenzen durchspielen und kommt so zu kreativen eigenen Lösungsideen.&lt;br /&gt;
Oder man stellt sich rückblickend vor, dass man die Lösung schon erreicht hat. Aus dem erleichterten Zustand kann man ressourcevoller nach Lösungswegen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wunderbare Möglichkeit bieten wir uns selbst in Träumen an: wir erfinden reale und irreale Situationen in unserem Leben und machen im Traum die unglaublichsten Dinge. Im Als-Ob Rahmen gesprochen zeigen wir uns Wünsche oder Vorstellungen, die sogar möglich sind, wenn wir uns entscheiden, den Traum in der Wirklichkeit umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:C.Jungblut|C.Jungblut]] 16:36, 2. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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		<title>Philosophie des Als-Ob</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: Philosophie des Also Ob nach Vaihinger und Als-Ob Rahmen im NLP&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Vaihinger''' schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob&amp;quot;''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der '''„Fiktionalismus“''' logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bedeutung für das NLP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[['''Der Als- Ob- Rahmen:''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Als-OB Rahmen findet als Simulationstechnik in nahezu allen NLP Bereichen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal ist er für den Future Pace: Dabei nehmen wir die gewünschte Veränderung als wahr und real an. In dieser Annahme, dass die Fiktion „stattgefunden“ hat und wir sie aktiv herbeigeführt haben. So blicken wir aus der Zukunft zurück und können so „sehen“: welche Schritte zum Erreichen des Zieles geführt haben.&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen bietet sich in der Anwendung des NLP- Rahmenmodells beim Ökocheck an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Timeline- Arbeit kann man die Fähigkeit zu simulieren gut einsetzen: man leitet den Klienten an, sich Ereignisse in der Vergangenheit oder Zukunft vorzustellen, als ob sie tatsächlich stattgefunden hätten. Dadurch ändert sich etwas in Wahrnehmung und Erleben der Timeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ziele- Arbeit kann die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen, als ob sie erreicht seien, eine große Befreiung und Richtungsbestimmung bedeuten. &lt;br /&gt;
Stelle ich mir vor, wie ich erfolgreich an meinem Ziel angekommen bin, kann ich mir „anschauen“, welche Ressourcen mir auf dem Weg dahin geholfen haben. Dann sehe ich, ob das angestrebte Ziel das Richtige ist. Oder ob ich Kursänderungen vornehmen sollte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Man kann den Als-Ob Rahmen gut benutzen, um Glaubenssätzen zu lockern, bzw. aus Denksackgassen herauszukommen. Wenn jemand etwas nicht kann oder darf, kann man fragen: „Was würde passieren, wenn Du es tätest?“ Oder bei „ich muß´…“ hilft ein „Stell Dir vor, du machst das…. Was würde passieren?“ &lt;br /&gt;
In der Annahme, dass das eigene Verhalten wahr wird kann man sich fiktiv mit den Folgen seines Handelns beschäftigen. Man bekommt als Ergebnis durch das gedankliche Durchspielen mehr Wahlmöglichkeiten für das tatsächliche Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Problemen bietet sich der Als –Ob Rahmen als Lösungsstrategie an: Man stellt sich vor, dass ein Problem real eingetreten ist. &lt;br /&gt;
Darauf aufbauend kann man alle potentiellen Möglichkeiten und Konsequenzen durchspielen und kommt so zu kreativen eigenen Lösungsideen.&lt;br /&gt;
Oder man stellt sich rückblickend vor, dass man die Lösung schon erreicht hat. Aus dem erleichterten Zustand kann man ressourcevoller nach Lösungswegen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wunderbare Möglichkeit bieten wir uns selbst in Träumen an: wir erfinden reale und irreale Situationen in unserem Leben und machen im Traum die unglaublichsten Dinge. Im Als-Ob Rahmen gesprochen zeigen wir uns Wünsche oder Vorstellungen, die sogar möglich sind, wenn wir uns entscheiden, den Traum in der Wirklichkeit umzusetzen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Vaihinger,_Hans&amp;diff=12594</id>
		<title>Vaihinger, Hans</title>
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				<updated>2009-10-02T16:29:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: Leben und Wirken von Hans Vaihinger&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''''''[[Hans Vaihinger]]''''''&lt;br /&gt;
lebte von 1852- 1933 und war der Sohn eines englischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
Er studierte erst Theologie, dann Philosophie. In der zweiten Lebenshälfte erblindete er nach einer Augenkrankheit vollständig.&lt;br /&gt;
Ein großes Thema seiner Arbeit war die Kant- Forschung. Er gab die Kant- Studien heraus und gründete im 100. Todesjahr Kants 1904 die Kant-Gesellschaft. Weiterhin setze er sich als einer der ersten Philosophen mit Nietzsche auseinander. &lt;br /&gt;
Sein eigener philosophischer Standpunkt war der sogenannte „Fiktionalismus“, eine Synthese aus Idealismus und Positivismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''''''[[Leistungen:]]''''''&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger schrieb im Jahre 1911 die „Philosophie des Als-Ob“, ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Nach der Herausgabe 1911war es sehr populär und erfuhr von seinem Erscheinen im Jahre 1911 bis 1938 10 Auflagen.&lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der „Fiktionalismus“ logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Bedeutung für das NLP]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Als_Ob_Rahmen&amp;diff=12593</id>
		<title>Als Ob Rahmen</title>
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				<updated>2009-10-02T16:23:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: /* Verwandte Begriffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[As-if-frame]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; {{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ''bewegt'' sich im &amp;quot;Als Ob Rahmen&amp;quot;, wenn man so tut &amp;quot;als ob&amp;quot;... Es geht um das Simulieren von Modellen der Welt und die Fähigkeit, so zu denken und zu handeln, als ob diese wahr sind. Der Als Ob Rahmen ist einer der 12 wichtigen [[Framing|Rahmen]] oder Frames im NLP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel eine gern verwendete Intervention: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
... &amp;quot;Welche Fähigkeiten bräuchtest Du in dieser Situation?&amp;quot; - &amp;quot;Hmm, weiß nicht...&amp;quot; - &amp;quot;Ok, und wenn Du es wüsstest, was wäre es dann?&amp;quot; - &amp;quot;Na dann, würde ich ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches==&lt;br /&gt;
[[Vaihinger, Hans|Hans Vaihinger (1852-1933)]] stellte diese Fähigkeit in den Mittelpunkt seiner Philosophie ([[Philosophie des Als-Ob]]). Er ging davon aus, dass der Mensch jederzeit sein eigenes Modell der Welt erschafft. Menschen halten dieses für wahr und handeln danach. Ebenfalls machen Menschen einzelne subjektive Empfindungen durch Verbinden mit einem Ding zu einem statischen Etwas.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Beispiel: der kalte Winter, die heiße Sauna, der harte Kern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung==&lt;br /&gt;
In vielen Techniken des NLP wird die Simulation als Fähigkeit mehr oder weniger bewusst eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechsel der Wahrnehmungspositionen&lt;br /&gt;
*[[Ziel]]e - Arbeit&lt;br /&gt;
:*Ziel - Zustand&lt;br /&gt;
::Eine Person versetzt sich dabei innerlich assoziiert in den Zustand, als ob das Ziel schon erreicht wäre.&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Was siehst, hörst und fühlst Du...?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:*Öko-Check eines Ziels&lt;br /&gt;
::Möglicherweise treten bei Erreichung des Zieles neue Probleme auf.&lt;br /&gt;
:*Ziel-Prozess&lt;br /&gt;
::Ressourcen aktivieren, um kreative Lösungen für die Erreichung des Zieles zu erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Möglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Als ob: '''&lt;br /&gt;
*der Fähigkeit	&lt;br /&gt;
::Wie würdest Du das tun, wenn Du es könntest?&lt;br /&gt;
*des kraftvollen Symbols (Baum, Bergsee, Fee etc.)	&lt;br /&gt;
::Stell dir vor, Du stehst vor einem großen starken alten Baum. &lt;br /&gt;
::Was würde der Baum tun?&lt;br /&gt;
::Welche Meinung hätte er? &lt;br /&gt;
::Welchen Rat würde er Dir geben?&lt;br /&gt;
*der Lösung	&lt;br /&gt;
::Wenn es eine Lösung gäbe, wie wäre diese?&lt;br /&gt;
*der Mittel	&lt;br /&gt;
::Was bräuchtest Du dazu?&lt;br /&gt;
*der Möglichkeit	&lt;br /&gt;
::Wenn es zum Beispiel einen Klang hätte, wie würde sich das anhören? &lt;br /&gt;
*des Ortes	&lt;br /&gt;
::Wo kannst Du das schon?&lt;br /&gt;
*der Person	&lt;br /&gt;
::Wie würde Mr. 007 das machen?&lt;br /&gt;
*der Relevanz	&lt;br /&gt;
::Wofür könnte das wichtig sein?&lt;br /&gt;
*des Wunders	&lt;br /&gt;
::Stelle Dir vor, es wäre ein Wunder geschehen.&lt;br /&gt;
::Was genau wäre passiert? &lt;br /&gt;
*der Zeit	&lt;br /&gt;
::Wenn Du in einem Jahr zurückschauen würdest, was wäre wichtig?&lt;br /&gt;
*des Zirkulären	&lt;br /&gt;
::Was würde Mr. 007 darauf antworten? Ganz einfach. Er würde sagen: &amp;quot;Einen Martini bitte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*der Information	&lt;br /&gt;
::Wenn Sie alles wüssten, was dafür wichtig ist, ...&lt;br /&gt;
*des Glaubens	&lt;br /&gt;
::Angenommen, alles wäre (Ihnen) möglich, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formate, in denen diese Technik angewendet wird ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt wohl kein Format im NLP, wo diese Technik nicht angewendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten==&lt;br /&gt;
Stellvertreterrahmen: Man lässt in der Vorstellung einen Stellvertreter etwas erleben. Das hilft manchmal in den Fällen, in denen die Person nicht in der Lage ist, das Besagte in der eigenen Person zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Übung==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Wähle zwei Plätze aus.&lt;br /&gt;
:Platz A - gegenwärtigen Zustand &lt;br /&gt;
:Platz B - Zielzustand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Stelle Dich auf den Platz A.&lt;br /&gt;
:Sieh Dir Dein Ziel genau an. &lt;br /&gt;
:Entscheide dich, ob Du dieses Ziel wirklich erreichen willst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Stelle Dich auf Platz B.&lt;br /&gt;
:Du hast Dein Ziel erreicht. &lt;br /&gt;
::Wie fühlst Du Dich? &lt;br /&gt;
::Was ist um dich herum? &lt;br /&gt;
::Wie verhältst Du Dich? &lt;br /&gt;
::Was siehst Du?&lt;br /&gt;
::Was hörst Du? &lt;br /&gt;
::Wie hört sich Deine Stimme an? &lt;br /&gt;
:Genieße diesen Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Wende Dich dem Platz A zu. Schau Dir den Weg von A nach B an. &lt;br /&gt;
:Was waren die wichtigsten Schritte/Stationen auf dem Weg?&lt;br /&gt;
:Woher weisst Du, dass dieser Weg zu Deinem Ziel führt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) Gehe wieder auf Platz A. &lt;br /&gt;
:Schau Dir mit dem Wissen um die wichtigen Schritte Dein Ziel an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) Gehe den Weg bis zum Ziel ganz in Deinem Tempo. &lt;br /&gt;
:Treten Hindernisse auf diesem Weg auf, dann wiederhole die Schritte 4 bis 6. &lt;br /&gt;
:Gib Dir dann vom Platz B aus Tipps, wie Du die Hindernisse umgehst, vermeidest oder wandelst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) Im Ziel genieße den Erfolg angekommen zu sein. &lt;br /&gt;
:Du hast Dein Ziel erreicht. Erlebe diesen Zustand bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Übung aus einer Simplify your Life mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre aufrechte Haltung, Ihr fester Schritt, sicherer Blick und kräftiger Händedruck signalisieren, dass Sie sich sicher fühlen. Ihr Lächeln teilt außerdem mit, dass Sie gut gestimmt zu der Begegnung kommen. – Und wenn Sie sich gerade nicht so fühlen? Dann bringen Sie sich vor dem Treffen in solch eine positive Grundstimmung. Beispielsweise können Sie dies mit einer kleinen Mental-Übung tun:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziehen Sie sich für 5 bis 10 Minuten zurück. Entspannen Sie sich, schließen Sie die Augen. Und dann stellen Sie sich vor, wie Sie selbstsicher und gut gelaunt Ihrem Gesprächspartner begegnen. Sehen Sie sich selbst ganz genau, wie Sie sich bewegen, wie Sie lächeln. Tun Sie dies einige Minuten lang, bis sich das Gefühl von Selbstsicherheit und guter Stimmung bei Ihnen einstellt. Kehren Sie dann langsam wieder in die Realität zurück. Nehmen Sie Ihre positive Grundstimmung mit zu dem Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwandte Begriffe ===&lt;br /&gt;
'''Philosophie des Als-Ob''' von Hans Vaihinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://nlpportal.org/nlpedia/index.php?title=Philosophie_des_Als-Ob&amp;diff=12592</id>
		<title>Philosophie des Als-Ob</title>
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				<updated>2009-10-02T16:21:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;C.Jungblut: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hans Vaihinger''' schrieb im Jahre 1911 die '''„Philosophie des Als-Ob&amp;quot;''', ein in der heutigen Philosophie fast vergessenes Werk. &lt;br /&gt;
Nach der Herausgabe 1911 war es sehr populär und erfuhr von seinem Erscheinen im Jahre 1911 bis 1938 10 Auflagen.&lt;br /&gt;
Vaihinger selbst sah es als sein Jugendwerk, entstanden aus unzähligen Entwürfen, die er auf Grund gesundheitlicher Störungen nie überarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem philosophischen Denkansatz benutzt  der '''„Fiktionalismus“''' logische Denkfunktionen, um Probleme mittels einer fiktiven Tätigkeit effizienter zu lösen.&lt;br /&gt;
Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vaihingers Hauptfrage: „Wie kommt es, dass- trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat als richtig erweist? (* 2, S. 289) gibt er selbst als Antwort: „ Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können(* 2, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie NLP das Meta Modell für Sprache benutzt, um Sprache zu klären und sie wieder mit Erfahrung zu verbinden(*3, S.149), nutzt Vaihinger Fiktionen, um das Denken wieder mit dem Sein zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bedeutung für das NLP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Vaihinger war der erste Philosoph, der Dinge annahm, als ob sie wahr wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Beitrag von Damir Smiljanic im Marburger Forum(*1) zur Neuerscheinung der Philosophie des Als Ob(*2) stellt Vaihinger in seinem Werk die These auf, dass wir erst mittels falscher Annahmen der Wirklichkeit näherkommen.&lt;br /&gt;
„Die eigentliche Kunst und Aufgabe des Denkens ist, das Sein auf ganz anderen Wegen zu erreichen, als diejenigen sind, welche das Sein selbst einschlägt (*2, S.11)“.&lt;br /&gt;
Dies gelingt mit Hilfe von Fiktionen, die Vaihinger als widerspruchsvolle psychische Gebilde bestimmt, welche zwar nicht der Wirklichkeit entsprechen, uns aber der Wirklichkeit näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der „Bewährung“: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken „als ob“ sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt (*4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den Als-Ob Frame in vielen NLP - Techniken ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>C.Jungblut</name></author>	</entry>

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