Aaron Beck

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[Wie heißt ES ausserdem?]

Geb. 18. Juli 1921 in Providnce, Rhode Issland - US-Amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker, Professor und Ur-Vater der "Kognitiven Verhaltens-Therapie"

Leben

  • Aaron Temkin Beck,
  • Us-Amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker, Professor
  • Ur-Vater der „Kognitiven Verhaltens-Therapie“
  • Geboren 18. Juli 1921 in Providnce, Rhode Issland
  • Jüdische Eltern (Vorfahren der Eltern waren Anfang des 20. Jahrhunderts aus Russland eingewandert)
  • Seine Kindheit wurde geprägt von seinen schweren Krankheiten.
  • Deshalb Schulbildung versäumt
  • Selbst-und Fremd-Einschätzung: „Das Gefühl, dumm zu sein!“

Beruflicher Werdegang

  • 1942 Studium an der Brown University – Wechsel zu Yale University
  • 1946 Promotion als Psychiater
  • Begann als Psychoanalytiker, Hauptschwerpunkt „Depressionen“ zu arbeiten.
  • 1954 Dozent an der University of Pennsylvania Medical School, Arbeitet dort mehr als 40 Jahren.
  • 1959 Titel als Professor,
  • Von 1960 bis 1964 Entwicklung der „Kognitiven Verhaltenstherapie“
  • 1976/1977 war er Präsident der Society für Psychotherapy Research
  • 2006 erhielt er den Albert Lasker Award for Clinical Medical Researcch
  • 2011 den Prinz-Mahidol-Preis
  • Derzeit ist er Professor Emeritus am Psychopatholgischen Institut der University of Pennsylvania
  • Mitglied des Scientific Advisory Boards der False Memoriy Syndrome Foundation.
  • Seine Tochter Judit S. Beck, führt sein Lebenswerk durch Veröffentlichung von weiteren Büchern fort.

Urheber/Mitbegründer der "Kognitiven Verhaltenstherapie":

Aarron Beck stellte bei seiner Arbeit als Psychoanalytiker enttäuschend fest, dass er dadurch bei den, an Depression erkrankten Patienten, nicht den gewünschten Erfolg hatte. Er kam dadurch zu seiner schlussfolgernden Erkenntnis:

"Der Mensch reagiert weniger auf objektive Gegebenheiten, als viel mehr auf Interpretationen + muss daher seine kognitiven Denkmuster verändern!"

Aus dieser beruflichen Erfahrung heraus und auf der Basis der „klassischen Verhaltenstherapie“, die auf den Grundlagen von „behavioristischen Lerntheorien“ begründet, entwickelte

  • Aaron Beck seine „Kognitive Therapie“ aufgrund seines Erfahrungswertes zum Thema „Depressionen“.
  • Durch Albert Ellis entstand etwa zeitgleich die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT)

Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit der „Kognitiven Verhaltenstherapie“!

Bedeutung "der Kognitiven Verhaltenstherapie" nach Beck für das NLP

Becks psychologische Grundannahmen:

  • Psychische Störungen sind die Folge von fehlerhaften Informationsverarbeitungsprozessen in Bezug des Kognitiven d.h.im Wahrnehmen, Erkennen, Begreifen, Urteilen und Abschließen.
  • Die bereits meist seit der Kindheit entwickelten Überzeugungen (Schemata) prägen die automatischen, situationsspezifischen Gedanken (Kognitionen).
  • Schemata in Bezug auf die 3 kognitive Triade (Denkinhalte) sind:

1.In Bezug auf sich selbst 2.Umwelt + 3. Auf die eigene Zukunft.

  • Durch die negative Bewertung/Interpretation kommt es zu einer Bestätigung der dysfunktionalen Überzeugungen. Diesen Vorgang nennt Beck „Kognitive Verzerrung“

Verhaltensveränderung durch NLP

Aaron Beck hat beweisführend bekräftigt, dass Verhaltensveränderungen bei den Denk- und Betrachtungsweisen des Menschen anfängt! Für eine erfolgreiche und nachhaltige Verhaltensveränderung bietet NLP effektive Methoden/Formate an. Um hier einige zu benennen, eine kleine Übersicht:

  • Ressourenvolle ziel- und lösungsorientierte Fragen
  • Assoziiert/dissoziiert
  • Reframing
  • NLP- Grundannahmend
  • Für stabilisierungsaktive Ressourcen: Diverse Ankertechniken wie Circle of Excellence
  • Zielorientierte Einstellung: Timeline-Techniken und vieles mehr!

Entwicklung der "Kognitiven Verhaltenstherapie"

Die Kognitive Verhaltenstherapie präsentiert sich derzeit nicht nur als erfolgreiche, sondern auch als ausgesprochen dynamische Therapieform! (Buch: Wolf-Ulrich Scholz: „Neuere Strömungen und Ansätze in der Kognitiven Verhaltenstherapie. Konzepte – Methoden – Beispiele)

Literatur

  • Aaron T. Beck: Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. Intl Universities Press, 1975. ISBN 0-8236-0990-1.
  • Clark, D.A., Beck, A.T., Alford, B.A.,(1999) Scientific Foundations of Cognitive Theory and Therapy of Depression. New York, Wiley, 1999. ISBN 0-471-18970-7.
  • Aaron T. Beck: Kognitive Therapie der Depression. Herausgegeben von Martin Hautzinger. Aus dem Amerikanischen von Gisela Bronder. 3. Auflage. Beltz, Weinheim u. a. 2004 (Beltz-Taschenbuch: Psychologie), ISBN 3-407-33023-5.
  • Herman Hobmair, Sophia Althenthan u. a.: Pädagogik/Psychologie für die berufliche Oberstufe. Band 3. Stam, Köln 2006, ISBN 3-427-05027-0.
  • Beate Wilken: Methoden der kognitiven Umstrukturierung. Ein Leitfaden für die psychotherapeutische Praxis. 5. aktualisierte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2010 (Urban-Taschenbücher 466), ISBN 78-3-17-021324-1.

Weblinks

  • Literatur von und über Aaron T. Beck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Aaron T. Beck (Memento vom 14. März 2008 im Internet Archive) Offizielle Seite an der Universität von Pennsylvania
  • Beck Institute for Cognitive Therapy and Research

Einzelnachweise (Wikipedia)

Frank Wills: Kognitive Therapie nach Aaron T. Beck. Therapeutische Skills kompakt. S. 11-18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). psychotherapyresearch.org