Einheitliche Feldtheorie: Unterschied zwischen den Versionen

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c) Chance - die Fähigkeit mit Widerständen und Interferenzen umzugehen
 
c) Chance - die Fähigkeit mit Widerständen und Interferenzen umzugehen
  
Schlüsselmodelle der einheitlichen Feldtheorie sind: SOAR, S.C.O.R.E., T.O.T.E., R.O.L.E. und B.A.G.E.L.  
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Schlüsselmodelle der einheitlichen Feldtheorie sind: SOAR, SCORE, TOTE, ROLE und BAGEL.  
 
SOAR definiert den Problemrahmen in dem die Veränderung stattfindet.
 
SOAR definiert den Problemrahmen in dem die Veränderung stattfindet.
S.C.O.R.E. beschreibt den Weg zur Veränderung innerhalb dieses Rahmens.
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SCORE beschreibt den Weg zur Veränderung innerhalb dieses Rahmens.
T.O.T.E. definiert als Feedbackschleife die zu gehenden Schritte.
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TOTE definiert als Feedbackschleife die zu gehenden Schritte.
R.O.L.E. und B.A.G.E.L. beschreiben den spezifischen kognitiven Prozess (Repräsentationssysteme, Submodalitäten, Strategien usw.), Sprachmuster (Muster des Meta Modells, signifikante emotionale Worte usw.) und physiologische Hinweise (Augenzugangshinweise, Körperhaltung, Atemmuster usw.). Dies sind die "neurolinguistischen" Operatoren durch die die einzelnen Schritte repräsentiert und ausgeführt werden.
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ROLE und BAGEL beschreiben den spezifischen kognitiven Prozess (Repräsentationssysteme, Submodalitäten, Strategien usw.), Sprachmuster (Muster des Meta Modells, signifikante emotionale Worte usw.) und physiologische Hinweise (Augenzugangshinweise, Körperhaltung, Atemmuster usw.). Dies sind die "neurolinguistischen" Operatoren durch die die einzelnen Schritte repräsentiert und ausgeführt werden.
  
 
Diese 5 Modelle bilden ein System interagierender Strukturen. Sie sind hierarchisch angeordnet und reichen von einer eher abstrakten Konzepten (SOAR) bishin zu kleinsten Verhaltensmustern (B.A.G.E.L.). Siehe Abb. A.
 
Diese 5 Modelle bilden ein System interagierender Strukturen. Sie sind hierarchisch angeordnet und reichen von einer eher abstrakten Konzepten (SOAR) bishin zu kleinsten Verhaltensmustern (B.A.G.E.L.). Siehe Abb. A.

Version vom 6. November 2013, 10:19 Uhr

Unified Fieldtheory of NLP

[Wie heißt ES ausserdem?]

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Historisches

Der Begriff „Einheitliche Feldtheorie“ stammt ursprünglich aus der Physik und bezeichnet eine angesstrebte (jedoch bislang nicht formulierbare) Theorie, die alle Eigenschaften der Wechselwirkungen und Eigenschaften der Elementartelchen erklärt. So konnte eine einheitliche Theorie für drei der vier Wechselwirkungen (Elektromagnetismus, schwache und starke Kernkraft) formuliert werden, die jedoch nicht die Wechselwirkung der Gravitation erklären kann.

Laut Robert Dilts begann NLP als Einheitliche Feldtheorie, ein Meta-Modell das die „Felder“ der Neurologie, der Linguistik und der künstlichen Intelligenz in einem operativen Rahmen vereinte. Ein Modell über den Modeling-Prozess.

Noch bevor Formate und weitergehende Unterscheidungen entwickelt wurden, bestand NLP aus einem Satz aus Grundannahmen über die Struktur subjektiver Erfahrungen und ihrer Auswirkungen auf das Handeln. Spezifischere Unterscheidungen (wie z.B. Submodalitäten oder Repräsentationssysteme) und Formate entstanden als Audruck der dahinter stehenden Prinzipien.

NLP entwickelte sich weg vom systemischen Ansatz, hin zu einem linearen aufeinander aufbauenden System. Dabei wurde, so Dilts, das „größere Bild“ weitesgehend aus den Augen verloren.

Seit Mitte der 80er entwickelt Robert Dilts eine einheitliche Feldtheorie des NLP mit dem Ziel den Fokus wieder auf die Ursprünge zu richten und systemisches Denken in der Praxis zu fördern.

Erläuterung

Auf der einen Seite geht es bei der einheitlichen Feldtheorie darum, wie alle Techniken und Formate des NLP ineinandergreifen. Auf der anderen Seite bezieht sie sich auf das Verhältnis von NLP zu anderen Denkmodellen. Zum Beispiel wie sich NLP in der Erziehung oder in der Lehre zu NLP in der Organisation verhält. Oder zum Prozess wissenschaftlicher Entdeckungen, Computerprogrammierung und Therapie.

Die einheitliche Feldtheorie beschäftigt sich außerdem mit „generativen“ Anwendungen von NLP-Techniken und -Prinzipien („Generieren“ bedeutet etwas Neues zu erschaffen). Generative Prozesse können genutzt werden um spezifische Probleme zu behandeln oder spezifische Ergebnisse zu erzielen, müssen aber nicht notwendigerweise in Bezug auf ein bestimmtes Problem oder Ziel entwickelt werden.

Generative NLP-Prozesse basieren auf der Grundannahme das alle Menschen bereits alle notwendigen Ressourcen in sich tragen um ein effektives Leben zu führen. Sie brauchen lediglich Strategien und Werkzeuge um diese latenten Ressourcen zu erschließen und zu fördern. Dies ist die Essenz generativer Veränderungen, die Entdeckung, Stärkung und der Ausbau von Ressourcen. Es geht darum die Tiefenstruktur einer Ressource herauszufinden und das Übertragen dieser Ressource in andere Kontexte zu ermöglichen.

Ein weiterer dazu gehörender Aspekt ist das Ausbauen von Kompetenzen die in vielen verschiedenen Kontexten angewandt werden können, so genannte "horizontale" Kompetenzen.

Die Techniken und Methoden von generativem NLP befähigen Menschen Probleme zu lösen und Ziele systematischer und organischer zu erreichen. Wenn neue Ressourcen erschlossen werden, tauchen Probleme auf, die mit diesen Ressourcen einfach und auf natürliche Art und Weise gelöst werden können Die einheitliche Feldtheorie bietet systemische Ansätze an um verschiedene Denkmodelle zu vereinen. Dies geschieht in dem operationale Werkzeuge des NLP in einem systemischen Rahmen zusammengeführt werden um ein vollständigeres, effektiveres und ökologisch harmonischeres Modell der Anwendung von NLP in einer größeren Bandbreite von Feldern zu ermöglichen.


Die einheitliche Feldtheorie basiert auf folgenden Annahmen: 1. Gehirn und Nervensystem sind der physische Mechanismus des Geistes (engl. "mind") 2. Gehirn und Nervensystem erfassen, speichern, assoziieren und vergleichen die Eigenschaften der uns umgebenden Welt in Form von: a) Repräsentationssystemen - optische Wahrnehmungen, Geräusche, sensorische Reize, Geschmäcker, Gerüche b) Submodalitäten - spezifische Qualitäten unserer Wahrnehmungen, wie Farbe, Form, Klang, Temperatur, Geschmack usw. c) "allgemeine Empfindungen" - Unterscheidungen die von allen Sinnen geteilt und bestimmt werden können, so wie Ortsbestimmung, Bewegung, Anzahl, Geschwindigkeit usw. 3. Gehirn und Nervensystem funktionieren als kybernetisches (d.h. sich selbst regulierendes) System, z.B. als sich selbst korrigierender Feedbackmechanismus. Geist ist definiert als Prozess "ein klar definiertes Ziel in der Zukunft und verschiedene Mittel dieses zu erreichen" zu haben. 4. Jedem mentalen Prozess liegt ein Vergleich zu Grunde. Vergleiche werden normalerweise durch einen Kontrast hergestellt. Zwischen einem bestehenden Zustand oder einer Situation zu einem erwünschenten positiven Zustand oder Ergebnis, oder zu einem negativen Zustand oder einer Situation die vermieden werden soll. a) Probleme und Veränderungen werden oft durch Inkongruenz oder durch Vergleich entstandene Konflikte ausgelöst. b) Arten von Konflikten sind: 1) hierarchisch - z.B. Wertekonflikte (Gesundheit gegen Wohlstand, Unabhängigkeit gegen Verbindlichkeit usw.) 2) auf den logischen Ebenen - z.B. Werte zu tatsächlichem Verhalten 3) exhibitatorisch gegen inhibitatorisch (d.h. "anregend gegen hemmend") - z.B. zwischen "Kampf" und "Flucht", "Lust" und "Schmerz" usw. 5. Dergrundlegende Veränderungsprozess schließt folgendes ein: (1) das indentifizieren des Problem- bzw. gegenwärtigen Zustandes, (2) das Hinzufügen geeigneter Ressourcen um (3) den gewünschten Zielzustand zu erreichen. Der Erfolg dazu hängt von drei Elementen ab: a) Motivation - Der Glaube daran, daß es möglich und es wert ist den gewünschten Zustand zu erreichen b) Wissen - das Wissen um die nötigen Schritte um das Ziel zu erreichen c) Chance - die Fähigkeit mit Widerständen und Interferenzen umzugehen

Schlüsselmodelle der einheitlichen Feldtheorie sind: SOAR, SCORE, TOTE, ROLE und BAGEL. SOAR definiert den Problemrahmen in dem die Veränderung stattfindet. SCORE beschreibt den Weg zur Veränderung innerhalb dieses Rahmens. TOTE definiert als Feedbackschleife die zu gehenden Schritte. ROLE und BAGEL beschreiben den spezifischen kognitiven Prozess (Repräsentationssysteme, Submodalitäten, Strategien usw.), Sprachmuster (Muster des Meta Modells, signifikante emotionale Worte usw.) und physiologische Hinweise (Augenzugangshinweise, Körperhaltung, Atemmuster usw.). Dies sind die "neurolinguistischen" Operatoren durch die die einzelnen Schritte repräsentiert und ausgeführt werden.

Diese 5 Modelle bilden ein System interagierender Strukturen. Sie sind hierarchisch angeordnet und reichen von einer eher abstrakten Konzepten (SOAR) bishin zu kleinsten Verhaltensmustern (B.A.G.E.L.). Siehe Abb. A.

Zusammenfassung Um NLP-Techniken effektiv einzusetzen ist es nicht nötig über detailliertes Wissen der Modelle und Zusammenhänge der einheitlichen Feldtheorie zu verfügen. Und gleichzeitig wird profundes Wissen, Verständnis und Beherrschung dieser Prinzipien die Fähigkeiten eines NLP-Anwenders enorm steigern. Die einheitliche Feldtheorie ist zudem eine Quelle für mehr Freiheit, Flexibilität und Kreativität, da sie dem Anwender ermöglicht NLP-Techniken von einer tieferen Struktur her anzuwenden.

Variationen

Hinweise & Beispiele

Siehe auch

Verwandte Begriffe

Literatur

Zukunftstechniken [engl. Skills for the Future], Dilts, R. und Bonissone, G., Junfermann 1999

Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Einheitliche_Feldtheorie

http://nlpuniversitypress.com/html3/U03.html

http://www.nlpu.com/unified.htm