Hypnose: Unterschied zwischen den Versionen

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Was ist eigentlich Hypnose ?
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Als '''Hypnose''' (von ''Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes'') wird entweder das ''Verfahren'' zum Erreichen einer hypnotischen [[Trance (Zustand)|Trance]] bezeichnet, die durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet ist. Oder der Begriff bezeichnet den ''Zustand'' der hypnotischen Trance, der durch eine hypnotische Induktion erreicht wird. Die Begriffe "Hypnose" und "[[Trance (Zustand)|Trance]]" werden häufig synonym verwendet, wobei "Trance" nur für den Zustand steht, "Hypnose" hingegen den Zustand sowie das Verfahren bezeichnen kann. Der Begriff "Hypnose" stammt vom griechischen Wort ''hypnos'', da man in der Anfangszeit der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt.
  
Hypnose- dieses Wort löst bei Vielen ein gewisses Unbehagen aus. Einige denken dabei an Bühnenhypnotiseure, die ihre Zuschauer saure Zitronen essen lassen und ihnen süße Orangen suggerieren. Andere haben die Befürchtung, unter Hypnose etwas ungewollt preis zugeben. Wiederum andere sehen Hypnotiseure als Menschen, die die Fähigkeit haben, auf andere Menschen gegen deren Willen Macht auszuüben.
 
  
Es ist vielleicht insbesondere Milton Erickson zu verdanken, dass der therapeutische Nutzen der Hypnose wieder neu entdeckt und weiter entwickelt wurde.
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== Geschichte der Hypnose ==
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Hypnose wurde wahrscheinlich schon in der Frühzeit des Menschen verwendet. Bereits im [http://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos Gilgamesch-Epos] aus Mesopotamien und in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mahabharata Mahabharata] aus Indien sind deutliche Hinweise auf den Gebrauch von hypnotischen Techniken enthalten. Mit einem Alter von ca. 3000 Jahren liegt uns in der Mahabharata der älteste, schriftlich erhaltene Bericht über die Anwendung von Hypnose vor. Ebenso bezeugen dies die Schriften der Ägypter (vgl. Kossak, S. 15ff).
  
Den klinischen und therapeutischen Nutzen seiner Arbeit demonstrierte er immer wieder und musste dabei oft gegen erheblichen Widerstand und viele Vorurteile antreten. Maßgeblich für den Erfolg seiner Arbeit war dabei auch der „Mensch“ Milton Erickson, der durch seine besondere Art mit Klienten zu arbeiten überzeugte. Insbesondere folgende Grundannahmen / Glaubenssätze leiteten die Arbeit von Milton Erickson:
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[[Bild:mesmer.gif|left|framed|Franz Anton Mesmer]]
:a. Jede Person ist ein exzellentes Trancemedium.  
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Für die moderne Wissenschaft begann das Zeitalter der Hypnose um 1770 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Anton_Mesmer Franz Anton Mesmer]. Am Anfang seiner Forschungen arbeitete er mit Magneten, die er Patienten auflegte. Er nannte den entstehenden Tranceeffekt 'Magnetismus animalis', und schrieb  den entstehenden Zustand der Kraft der Magneten zu. F. A. Mesmer und seine Technik waren an der Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts in den Salons der großen Städte sehr populär. In den Werken der Dichter [http://de.wikipedia.org/wiki/E._T._A._Hoffmann E.T.A. Hoffmann] (''E.T.A. Hoffmann:'' Der Magnetiseur, Eine Familienbegebenheit) und [http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Paul Jean Paul] (''Johann Paul Friedrich Richter:'' Der Komet, Kap. IX, Erste Unterabteilung) finden sich sehr genaue Beschreibungen des Ablaufs einer solchen magnetischen Sitzung. Als „Mesmerisieren“ hat sich der Ausdruck im altertümlichen Deutsch erhalten und existiert im zeitgenössischen Englisch noch immer: to mesmerise adj..
:b. Jede Person hat alle Ressourcen, die sie braucht.
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:c. Jede Person kann jede Veränderung auf leichte und zeitlich angenehme Weise tun.
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:d. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen subjektiven Realität. – die Landkarte ist nicht die Landschaft.  
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Eine weitere nützliche Annahme ist, dass es keine Hypnose gibt, sondern nur Selbsthypnose. Der Hypnotiseur unterstützt lediglich den eigenen hypnotischen Prozess des Klienten.
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Im 19. Jahrhundert war Frankreich mit den Schulen in Nancy (Ambroise-Auguste Liébeault, Hippolyte Bernheim) und Paris ([[Charcot, Jean-Martin|Jean-Martin Charcot]]) führend in der Erforschung der Hypnose. [http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud Sigmund Freud] wurde 1885 bei [[Charcot,_Jean-Martin|Jean-Martin Charcot]] in Paris auf die Experimente von Mesmer aufmerksam und versuchte sich selbst in dieser Methode; seine Erfahrungen wurden zum Ausgangspunkt seiner Studien über Hysterie. Später distanzierte er sich von der klassischen Form der Hypnose und entwickelte stattdessen seine Technik der freien Assoziation; Schriften zeigen jedoch, dass Freud immer wieder mit Hypnose gearbeitet hat.
Grundvoraussetzung für die Arbeit mit dem Klienten ist der Aufbau und das Halten von Rapport (= gleiche Wellenlänge). Um den Rapport herzustellen, verwendet man das sogenannte Pacing (= im gleichen Schritt gehen) / Spiegeln von verbalen und nonverbalen Anteilen des Klienten:
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:*Repräsentationssystem (visuell, auditiv, kinästhetisch)  
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:*Körperhaltung / Gestik
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:*Atemrhythmus
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:*Sprachklang, Sprachrhythmus
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:*Wortwahl, spezifische Worte des Klienten
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:*Dinge sagen, die unleugbar wahr sind
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Neben diesen „technischen“ Möglichkeiten Rapport zu erzielen gehört das Grundverständnis, sich auf die Landkarte/ die Welt des anderen einzulassen.
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James Braid (1795-1860) äußerte als Erster die Ansicht, dass der hypnotische Zustand ohne "magnetische Substanzen" erreicht wird.  
Nur dadurch ist das Leading ( = Führen) im hypnotischen Prozess möglich, das den Klienten dabei unterstützt, seine Ziele zu erreichen.
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Er führte deshalb den Begriff Hypnose ein, um sich mit Hilfe des neuen Namens von seinen Vorgängern abzugrenzen. Ihm wurde später erst klar, dass Hypnose auch nicht mit Schlaf identisch ist, jedoch wurde der Name Hypnose dann trotzdem beibehalten.
Hypnose arbeitet mit dem Unterbewusstsein/ den unbewussten Ressourcen (Stärken, Kraftquellen) des Klienten. Man geht davon aus, dass uns nur ca. 5-8 % aller Informationen bewusst zugänglich sind, während 92-95 % unbewusst vorhanden sind. Gerade in der Hypnose ist der gute Kontakt/ Rapport zum unbewussten Anteil des Klienten eine Grundvoraussetzung für die Arbeit.
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Wenn das erreicht wird, ist Hypnose ein effektives Werkzeug, mit dem Veränderung und neues Lernen auf angenehme und leichte Art möglich ist.
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Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert im deutschen Sprachgebiet zunächst durch Albert Moll, [http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Vogt Oskar Vogt] und dessen Schüler [http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Heinrich_Schultz Johannes Heinrich Schultz]. Schultz ist der Entwickler des [[Autogenes Training|autogenen Trainings]]. {{Fact|date=January 2007}}
  
Die Arbeit in Hypnose ist ein sehr ressourcenvoller Zustand, in dem viele Dinge möglich sind. Dies verlangt vom Hypnotiseur neben der Beherrschung von Sprachmustern, Techniken etc. insbesondere auch die Verinnerlichung bestimmter Grundannahmen (s.o.) in der Arbeit mit Menschen.
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Im amerikanischen Sprachgebiet wurde die Hypnose wesentlich weiter entwickelt durch [[Erickson, Milton H.|Milton H. Erickson]] (indirekte Hypnose), Kroger und Dave Elman (autoritäre Hypnose). Milton H. Erickson begründete eine neue Form der [[Hypnotherapie]], die heute als moderne Form der Hypnose gilt und weltweit angewendet wird. In England gilt John Hartland als einer der bekanntesten Hypnotherapeuten. Sein Buch "Dictionary of Medical and Dental Hypnosis" zählt auch heute noch zum offiziellen Ausbildungslehrwerk für britische Hypnoseärzte.
  
Das Milton Modell der Sprache
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== Hypnose im Modell von NLP ==
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In der Frühzeit der Entwicklung des Modells von NLP formulierten [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] und [[Grinder, John|John Grinder]] die Hypothese, dass die Sprachmuster bedeutender und erfolgreicher (!!) Therapeuten Gemeinsamkeiten aufweisen könnten, die deren therapeutischen Erfolg begründen. Der bekannteste Hypnotherapeut der 60er und 70er Jahre war M. Erickson. Bandler und Grinder haben seine Arbeit untersucht. Die Ergebnisse der linguistischen Analyse seiner Arbeit sind mit dem Milton Modell in das Modell von NLP eingeflossen. Dabei beschreibt das [[Milton Modell]] lediglich den '''Gebrauch der Sprache''' während des Prozesses, nicht jedoch den Prozess der Hypnose selbst.
  
Das Besondere an der Hypnose-Therapie nach Milton Erickson ist, durch die kunstvolle Verwendung von Worten, die Hypnose einzuleiten und zu verstärken.
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Ernest und Sheila Rossi haben die Arbeit M. Ericksons analysiert und den '''Prozess''' seiner Arbeit schematisch dargestellt. Nach dieser Aufstellung folgt ein erfolgreicher Tranceprozess fünf Schritten. Hier ein schematischer Überblick:
Unser Gehirn hat in den ersten acht bis zwölf Lebensmonaten einen Prozess erlernt, der Transderivationale Suche (TDS) genannt wird. Sobald wir ein Wort hören, suchen wir nach dem Sinn. Zum Beispiel löst das Wort „Vertrauen“ einen solchen Suchprozess aus, der bei jedem von uns mit einem unterschiedlichen Ergebnis, abhängig von der individuellen Landkarte, endet. Unter Hypnose lösen „Worte“ diesen TDS Prozess aus, der sehr nutzbringend angewandt werden kann.
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<small>(E. u. S. Rossi, M. H. Erickson: ''Hypnose.'' dt. Ü.: Verlag J. Pfeiffer, München, 1986 2.Aufl. S. 263)</small><br>
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Hier ein beispielhafter Ausschnitt aus einer Trance.
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Bitte machen Sie sich bewusst, dass die Worte in einer Trance anders aufgenommen werden als im vollen Bewusstsein.
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:... und während du die Musik hörst ... meine Stimme ... und all die anderen Geräusche und Klänge, die im Raum da sind, ... finde die Position, die es dir angenehm macht ... diese Zeit, ... deine Zeit ... für dich zu nutzen ... mit dem Wissen darum, ...dass du deine Position verändern darfst ... jederzeit ... deine Augen offen oder geschlossen sein dürfen, ... dein linker und auch dein rechter Arm sich verändern darf, ... dein linkes und auch dein rechtes Bein eine neue Lage finden darf, ... all dies und noch viel mehr ... ist möglich ... in dieser Zeit, ... deiner Zeit. ... Und vielleicht magst du einmal in deinen rechten Fuß hineinspüren, ... spüren wie er den Boden berührt ... und auch deinen linken Fuß einmal bewusst wahrnehmen, ... was es hier zu spüren gibt ...  und vielleicht magst du einmal nachspüren, ... ob dein linker oder rechter Fuß mehr den Boden berührt,  ... wie deine Unterschenkel den Boden berühren, ... deine Knie, ... deine Oberschenkel ... und vielleicht magst du einmal nachspüren, ... ob dein linkes oder rechts Bein mehr den Boden berührt ... und wenn sich hier ein Körperteil meldet, ... was sich entspannen ... oder sich bewegen möchte, ... lass es zu. ... Dies ist deine Zeit. ... Nimm alles wahr, was da ist, ... die Töne, ... die Musik, ... meine Stimme,  ... Gedanken, ... Bilder, ... Empfindungen, ... deinen Atemrhythmus, ... wie du einatmest, ... wie du ausatmest ... und wie dies alles von alleine geschieht, ... ohne dein Zutun ... und wie mit jeder Atmung, ...jetzt, ... mit jedem Atemzug, ... der sich vielleicht schon verändert hat, ... vielleicht tiefer ... und das all dies von alleine ... automatisch ... ohne dein Zutun ... geschehen darf, ... so wie dich jede Einatmung ... mit Sauerstoff versorgt, ... um damit jede Zelle deines Körpers ... mit dem zu versorgen, was notwendig ist, ... und jede Ausatmung ... auch das wieder raus lässt, ... was nicht gebraucht wird, ... und wie dein Unterbewusstsein, ... das all diese Dinge geschehen lässt ... und noch viel mehr ... auch dafür sorgt, ... was jetzt für dich richtig ist, ... meinen Worten zu folgen ... oder eigenen Gedanken nachzugehen...
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Sind Sie noch da ? Bitte machen Sie sich erneut bewusst, dass die Worte in einer Hypnose anders aufgenommen werden als im vollen Bewusstsein.
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[[Bild:Mikrodynamik.jpg|350px|thumb|left|Die Mikrodynamik des Tranceprozesses<br>zum Vergrößern klicken]]<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
  
  
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Den klinischen und therapeutischen Nutzen seiner Arbeit demonstrierte M. H. Erickson in vielen erfolgreichen Therapiesitzungen, oft gegen den erheblichen Widerstand und die Vorurteile der etablierten Ärzte und Psychologen.
  
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Folgende Grundannahmen und Glaubenssätze leiteten die Arbeit von Milton Erickson:<br>
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:a. Jede Person ist ein exzellentes Trancemedium.
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:b. Jede Person hat alle Ressourcen, die sie braucht.
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:c. Jede Person kann sich ohne Leid verändern.
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:d. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen subjektiven Realität.
  
== Geschichte der Hypnose ==
 
Hypnose wurde wahrscheinlich schon in der Frühzeit des Menschen verwendet. Auch wenn es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, lassen sich Berichte über kultische Handlungen oder Dinge aus dem [[Schamanismus]] durchaus mit Hypnose in Form der Selbst- oder Fremdsuggestion erklären.
 
Es ist davon auszugehen, dass Hypnose eher zufällig entdeckt wurde und ihren Ursprung in meditativen und kultischen Handlungen religiösen Hintergrundes haben dürfte. Spekulativ kann man davon ausgehen, dass sich die Hypnose aus massenpsychologischen Manipulationen bei religiösen oder kultischen Riten sowie aus den selbstmeditativen Erfahrungen von Priestern, Heilern und Schamanen entwickelt hat.
 
  
Wissenschaftlich jedoch wurde die Hypnose um 1770 von [[Franz Anton Mesmer]] wiederentdeckt. Er experimentierte mit Magneten, die er Patienten auflegte. Er nannte den Effekt 'Magnetismus animalis', schrieb jedoch die Heilkräfte den Magneten zu. Aufgrund von Mesmers Popularität nannte man den Vorgang des Hypnotisierens lange Zeit auch „Mesmerisieren“; ein Ausdruck, der im zeitgenössischen Englisch noch existiert.
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Eine weitere nützliche Annahme ist, dass es keine Hypnose gibt, sondern nur Selbsthypnose. Der Hypnotiseur unterstützt lediglich den eigenen hypnotischen Prozess des Klienten. Gerade in der Hypnose ist deshalb der gute [[Rapport]] zum unbewussten Anteil des Klienten eine Grundvoraussetzung für die Arbeit. Um Rapport herzustellen, findet oft die Technik des [[Pacing]] und [[Leading]] Verwendung. Neben der Anwendung des Milton Modells folgt während der Trancesitzung die Gestaltung des Angebotes an den Klienten in verschiedenen Kategorien:
 
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Im 19. Jahrhundert war Frankreich mit den Schulen in Nancy ([[Ambroise-Auguste Liébeault]], [[Hippolyte Bernheim]]) und Paris ([[Jean-Martin Charcot]]) führend in der Erforschung der Hypnose. [[Sigmund Freud]] wurde 1885 bei [[Jean-Martin Charcot]] in Paris auf die Experimente von Mesmer aufmerksam und versuchte selbst diese Methode, um Patienten zu behandeln; dies wurde zum Ausgangspunkt seiner Studien über [[Hysterie]]. Später ließ er diese Methode jedoch wieder fallen und widmete sich seiner Technik der [[Freie Assoziation|freien Assoziation]]; Schriften zeigen jedoch, dass Freud auch später noch mit Hypnose gearbeitet hat.
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Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert im deutschen Sprachgebiet zunächst durch [[Oskar Vogt]], dann durch dessen Schüler [[Johannes Heinrich Schultz]], der daraus das [[Autogenes Training|autogene Training]] entwickelte, und später durch [[Klaus Thomas]].  
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Im amerikanischen Sprachgebiet wurde die Hypnose wesentlich weiter entwickelt durch [[Milton H. Erickson]] (indirekte Hypnose), Kroger und Dave Elman (autoritäre Hypnose). Milton H. Erickson begründete eine neue Form der Hypnotherapie, die heute als moderne Form der Hypnose gilt. In England gilt John Hartland als einer der bekanntesten Hypnotiseure. Sein Buch "Dictionary of Medical and Dental Hypnosis" zählt auch heute noch zum offiziellen Ausbildungslehrwerk für britische Hypnoseärzte.
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== Hypnose im Modell von NLP ==
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:*Wortwahl im Repräsentationssystem (visuell, auditiv, kinästhetisch)
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:*Körperhaltung / Gestik
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:*Atemrhythmus
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:*Sprachmelodie, Sprachrhythmus
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:*Dinge sagen, die unleugbar wahr sind (Trueismen)
  
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Wichtig für eine erfolgreiche Trancetherapie ist das Grundverständnis, sich auf die Welt des anderen einzulassen. Dadurch wird die subbewusste Leitfunktion im hypnotischen Prozess möglich. Sie unterstützt den Klienten dabei, die gesteckten Ziele zu erreichen. Hypnose arbeitet mit den unbewussten Ressourcen des Klienten. Wenn die Aktivierung der subbewussten Ressourcen erreicht wird, ist Hypnose ein effektives Werkzeug, mit dem Veränderung und neues Lernen auf angenehme und leichte Art möglich werden.
  
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
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* LeCron, Leslie M.: ''Fremdhypnose - Selbsthypnose: Technik und Anwendung im täglichen Leben.'' Ariston Verlag, München (1973), ISBN 3-7205-1414-5
 
* LeCron, Leslie M.: ''Fremdhypnose - Selbsthypnose: Technik und Anwendung im täglichen Leben.'' Ariston Verlag, München (1973), ISBN 3-7205-1414-5
 
* Kossak, H.-C.: ''Lehrbuch Hypnose''. Psychologie-Verlags-Union, Weinheim, ISBN 3-621-27146-5
 
* Kossak, H.-C.: ''Lehrbuch Hypnose''. Psychologie-Verlags-Union, Weinheim, ISBN 3-621-27146-5
* Meinhold W.J.: ''Das große Handbuch der Hypnose.'' Ariston Verlag, München (8. Auflage 2006), ISBN-13:978-3-7205-2741-5
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* Meinhold W. J.: ''Das große Handbuch der Hypnose.'' Ariston Verlag, München (8. Auflage 2006), ISBN 3720527417
* Mesmer, Friedrich Anton: ''Mesmerismmus'' Nicolai Verlag, Berlin (1812)
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* Mesmer, Friedrich Anton: ''Mesmerismus'' Nicolai Verlag, Berlin (1812)
* Mulzer, Chris: ''Hypnose'' Verlag kikdan media, Berlin 1. Aufl. (2006) (ISBN 978-3939821045) Workshops auf DVD
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* [[Mulzer, Chris]]: ''Hypnose'' Verlag kikidan media, Berlin 1. Aufl. (2006) Aufzeichnung des Seminars auf DVD, [http://link.kikidan.com/nlpediahypnose.phtml <nowiki>ISBN</nowiki> 3939821047]
* Mulzer, Chris: ''Hypnose'' Verlag kikdan media, Berlin 3. Aufl. (2004) (ISBN 978-3939821045) Live Mitschnitte eines Seminars auf Audio CD
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* Revenstorf D., Peter B.: ''Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin.'' Springer-Verlag, Berlin (2001), ISBN 3-540-67480-2
 
* Revenstorf D., Peter B.: ''Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin.'' Springer-Verlag, Berlin (2001), ISBN 3-540-67480-2
 
* Rossi, Ernest L.: ''Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson'' Carl-Auer-Verlag, Heidelberg (1995), ISBN 3-927809-33-0
 
* Rossi, Ernest L.: ''Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson'' Carl-Auer-Verlag, Heidelberg (1995), ISBN 3-927809-33-0
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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Artikel von Robert Dilts zu [http://nlpuniversitypress.com/html/H38.html Hypnose] (englisch)
  
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Audio über Milton Erickson<br>
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<flashmp3>http://mp3.swr.de/swr2/eckpunkt/podcast/swr2_leben_20070328_der_meister_der_geschichten.6444m.mp3</flashmp3>
  
 
[[Kategorie:Begriff]]
 
[[Kategorie:Begriff]]

Aktuelle Version vom 9. Januar 2014, 05:48 Uhr

Als Hypnose (von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes) wird entweder das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance bezeichnet, die durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet ist. Oder der Begriff bezeichnet den Zustand der hypnotischen Trance, der durch eine hypnotische Induktion erreicht wird. Die Begriffe "Hypnose" und "Trance" werden häufig synonym verwendet, wobei "Trance" nur für den Zustand steht, "Hypnose" hingegen den Zustand sowie das Verfahren bezeichnen kann. Der Begriff "Hypnose" stammt vom griechischen Wort hypnos, da man in der Anfangszeit der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt.


Geschichte der Hypnose

Hypnose wurde wahrscheinlich schon in der Frühzeit des Menschen verwendet. Bereits im Gilgamesch-Epos aus Mesopotamien und in der Mahabharata aus Indien sind deutliche Hinweise auf den Gebrauch von hypnotischen Techniken enthalten. Mit einem Alter von ca. 3000 Jahren liegt uns in der Mahabharata der älteste, schriftlich erhaltene Bericht über die Anwendung von Hypnose vor. Ebenso bezeugen dies die Schriften der Ägypter (vgl. Kossak, S. 15ff).

Franz Anton Mesmer

Für die moderne Wissenschaft begann das Zeitalter der Hypnose um 1770 mit Franz Anton Mesmer. Am Anfang seiner Forschungen arbeitete er mit Magneten, die er Patienten auflegte. Er nannte den entstehenden Tranceeffekt 'Magnetismus animalis', und schrieb den entstehenden Zustand der Kraft der Magneten zu. F. A. Mesmer und seine Technik waren an der Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts in den Salons der großen Städte sehr populär. In den Werken der Dichter E.T.A. Hoffmann (E.T.A. Hoffmann: Der Magnetiseur, Eine Familienbegebenheit) und Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter: Der Komet, Kap. IX, Erste Unterabteilung) finden sich sehr genaue Beschreibungen des Ablaufs einer solchen magnetischen Sitzung. Als „Mesmerisieren“ hat sich der Ausdruck im altertümlichen Deutsch erhalten und existiert im zeitgenössischen Englisch noch immer: to mesmerise adj..

Im 19. Jahrhundert war Frankreich mit den Schulen in Nancy (Ambroise-Auguste Liébeault, Hippolyte Bernheim) und Paris (Jean-Martin Charcot) führend in der Erforschung der Hypnose. Sigmund Freud wurde 1885 bei Jean-Martin Charcot in Paris auf die Experimente von Mesmer aufmerksam und versuchte sich selbst in dieser Methode; seine Erfahrungen wurden zum Ausgangspunkt seiner Studien über Hysterie. Später distanzierte er sich von der klassischen Form der Hypnose und entwickelte stattdessen seine Technik der freien Assoziation; Schriften zeigen jedoch, dass Freud immer wieder mit Hypnose gearbeitet hat.

James Braid (1795-1860) äußerte als Erster die Ansicht, dass der hypnotische Zustand ohne "magnetische Substanzen" erreicht wird. Er führte deshalb den Begriff Hypnose ein, um sich mit Hilfe des neuen Namens von seinen Vorgängern abzugrenzen. Ihm wurde später erst klar, dass Hypnose auch nicht mit Schlaf identisch ist, jedoch wurde der Name Hypnose dann trotzdem beibehalten.

Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert im deutschen Sprachgebiet zunächst durch Albert Moll, Oskar Vogt und dessen Schüler Johannes Heinrich Schultz. Schultz ist der Entwickler des autogenen Trainings. Vorlage:Fact

Im amerikanischen Sprachgebiet wurde die Hypnose wesentlich weiter entwickelt durch Milton H. Erickson (indirekte Hypnose), Kroger und Dave Elman (autoritäre Hypnose). Milton H. Erickson begründete eine neue Form der Hypnotherapie, die heute als moderne Form der Hypnose gilt und weltweit angewendet wird. In England gilt John Hartland als einer der bekanntesten Hypnotherapeuten. Sein Buch "Dictionary of Medical and Dental Hypnosis" zählt auch heute noch zum offiziellen Ausbildungslehrwerk für britische Hypnoseärzte.

Hypnose im Modell von NLP

In der Frühzeit der Entwicklung des Modells von NLP formulierten Richard Bandler und John Grinder die Hypothese, dass die Sprachmuster bedeutender und erfolgreicher (!!) Therapeuten Gemeinsamkeiten aufweisen könnten, die deren therapeutischen Erfolg begründen. Der bekannteste Hypnotherapeut der 60er und 70er Jahre war M. Erickson. Bandler und Grinder haben seine Arbeit untersucht. Die Ergebnisse der linguistischen Analyse seiner Arbeit sind mit dem Milton Modell in das Modell von NLP eingeflossen. Dabei beschreibt das Milton Modell lediglich den Gebrauch der Sprache während des Prozesses, nicht jedoch den Prozess der Hypnose selbst.

Ernest und Sheila Rossi haben die Arbeit M. Ericksons analysiert und den Prozess seiner Arbeit schematisch dargestellt. Nach dieser Aufstellung folgt ein erfolgreicher Tranceprozess fünf Schritten. Hier ein schematischer Überblick: (E. u. S. Rossi, M. H. Erickson: Hypnose. dt. Ü.: Verlag J. Pfeiffer, München, 1986 2.Aufl. S. 263)

Die Mikrodynamik des Tranceprozesses
zum Vergrößern klicken



















Den klinischen und therapeutischen Nutzen seiner Arbeit demonstrierte M. H. Erickson in vielen erfolgreichen Therapiesitzungen, oft gegen den erheblichen Widerstand und die Vorurteile der etablierten Ärzte und Psychologen.

Folgende Grundannahmen und Glaubenssätze leiteten die Arbeit von Milton Erickson:

a. Jede Person ist ein exzellentes Trancemedium.
b. Jede Person hat alle Ressourcen, die sie braucht.
c. Jede Person kann sich ohne Leid verändern.
d. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen subjektiven Realität.


Eine weitere nützliche Annahme ist, dass es keine Hypnose gibt, sondern nur Selbsthypnose. Der Hypnotiseur unterstützt lediglich den eigenen hypnotischen Prozess des Klienten. Gerade in der Hypnose ist deshalb der gute Rapport zum unbewussten Anteil des Klienten eine Grundvoraussetzung für die Arbeit. Um Rapport herzustellen, findet oft die Technik des Pacing und Leading Verwendung. Neben der Anwendung des Milton Modells folgt während der Trancesitzung die Gestaltung des Angebotes an den Klienten in verschiedenen Kategorien:

  • Wortwahl im Repräsentationssystem (visuell, auditiv, kinästhetisch)
  • Körperhaltung / Gestik
  • Atemrhythmus
  • Sprachmelodie, Sprachrhythmus
  • Dinge sagen, die unleugbar wahr sind (Trueismen)

Wichtig für eine erfolgreiche Trancetherapie ist das Grundverständnis, sich auf die Welt des anderen einzulassen. Dadurch wird die subbewusste Leitfunktion im hypnotischen Prozess möglich. Sie unterstützt den Klienten dabei, die gesteckten Ziele zu erreichen. Hypnose arbeitet mit den unbewussten Ressourcen des Klienten. Wenn die Aktivierung der subbewussten Ressourcen erreicht wird, ist Hypnose ein effektives Werkzeug, mit dem Veränderung und neues Lernen auf angenehme und leichte Art möglich werden.

Literatur

  • Baudouin, Charles: Suggestion und Autosuggestion Sibyllen Verlag, Dresden (1924)
  • LeCron, Leslie M.: Fremdhypnose - Selbsthypnose: Technik und Anwendung im täglichen Leben. Ariston Verlag, München (1973), ISBN 3-7205-1414-5
  • Kossak, H.-C.: Lehrbuch Hypnose. Psychologie-Verlags-Union, Weinheim, ISBN 3-621-27146-5
  • Meinhold W. J.: Das große Handbuch der Hypnose. Ariston Verlag, München (8. Auflage 2006), ISBN 3720527417
  • Mesmer, Friedrich Anton: Mesmerismus Nicolai Verlag, Berlin (1812)
  • Mulzer, Chris: Hypnose Verlag kikidan media, Berlin 1. Aufl. (2006) Aufzeichnung des Seminars auf DVD, ISBN 3939821047
  • Revenstorf D., Peter B.: Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin. Springer-Verlag, Berlin (2001), ISBN 3-540-67480-2
  • Rossi, Ernest L.: Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson Carl-Auer-Verlag, Heidelberg (1995), ISBN 3-927809-33-0
  • Schmidt G.: Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung. Carl-Auer-Verlag, Heidelberg (2005), ISBN 3-896-70470-2
  • Tietjens, E.: Die Desuggestion Verlag Otto Elsner, Berlin (1928)
  • Rossi, Ernest L.: Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson Carl-Auer-Verlag, Heidelberg (1995), ISBN 3-927809-33-0
  • Moll, Albert: Der Hypnotismus Fischers Medicinische Buchhandlung, Berlin (1890)

Weblinks

Artikel von Robert Dilts zu Hypnose (englisch)

Audio über Milton Erickson