Kinesiologie: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kinesiologie''' ist ein auf manuellen Muskeltests basierendes Diagnose- und Therapieverfahren. Die Kinesiologie beruht vereinfacht gesagt auf der Annahme, dass Störungen sich als Schwäche und unterstützende Prozesse als Stärke bestimmter Muskelgruppen zeigen. Zentrales Werkzeug der Kinesiologie ist der ''kinesiologische Muskeltest''.
Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?
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Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,
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wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?
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=== Geschichte der Kinesiologie ===
 
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Das Muskeltesten wurde schon vor 2000Jahren von Hippokrates verwendet, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu diagnostizieren. In jüngerer Zeit wurde der Muskeltest von den berühmten Neurologen des letzten Jahrhunderts - den französischen Ätzten J. Charcot und seinem Schüler J. Babinsky - wieder entdeckt und ein fester Bestandteil der modernen Neurologie. Der englische Orthopäde James Cyriax verwendete den Muskeltest Anfang der 40er Jahre als Teil einer umfassenden diagnostischen Methode, die ihm erlaubte, zwischen Bandscheibenvorfällen, neurologischen Erkrankungen und harmlosen Rückenverletzungen zu unterscheiden. Die Krankengymnasten H.O. und F.P.Kendall entwickelten das heute allgemein anerkannte Muskeltestsystem (Kinesiologie) für jeden Muskel des Körpers, das in der Krankengymnastik, in der Orthopädie und Neurologie verwendet wird.
 
Das Muskeltesten wurde schon vor 2000Jahren von Hippokrates verwendet, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu diagnostizieren. In jüngerer Zeit wurde der Muskeltest von den berühmten Neurologen des letzten Jahrhunderts - den französischen Ätzten J. Charcot und seinem Schüler J. Babinsky - wieder entdeckt und ein fester Bestandteil der modernen Neurologie. Der englische Orthopäde James Cyriax verwendete den Muskeltest Anfang der 40er Jahre als Teil einer umfassenden diagnostischen Methode, die ihm erlaubte, zwischen Bandscheibenvorfällen, neurologischen Erkrankungen und harmlosen Rückenverletzungen zu unterscheiden. Die Krankengymnasten H.O. und F.P.Kendall entwickelten das heute allgemein anerkannte Muskeltestsystem (Kinesiologie) für jeden Muskel des Körpers, das in der Krankengymnastik, in der Orthopädie und Neurologie verwendet wird.
Der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart griff dieses System auf. Goodheart ist eine charismatische Persönlichkeit. Folgend Geschichtete über die Anfänge seines Testsystems, das er Applied Kinesiology (Angewandte Kinesiologie)nannte, wird in den USA erzählt: Durch seine Beschäftigung mit der Anthropologie in früheren Jahren wusste er, das die Maya - Indianer vor über 500Jahren eine Methode des Muskeltestens verwendeten, um festzustellen, ob Wasser an einer bestimmten Stelle trinkbar ist oder nicht. Er wiederholte diese Tests erfolgreich und stellte fest, dass die Stärke bestimmter Muskeln sich schlagartig ändert, wenn dem Patienten bestimmte Vitamine, Spurenelemente usw. auf die Zunge gegeben werden. Es war der 1987 verstorbene Chiropraktiker Alan Beardall, der den Muskeltest zu einer hohen und subtilen Heilkunst entwickelte. Er nannte sein System (Clinikal Kinesilogy), und es unterscheidet sich grundsätzlich in vielen Aspekten von Goodhearts System. Beide Methoden erlauben es, sowohl strukturell als auch biochemische Abweichungen im Körper elegant und nichtinvasiv zu diagnostizieren und sofort die angemessenste Behandlungsmethode zu finden. Die amerikanische Ärztin und Chiropraktikerin Louisa Williams hat zusammen mit Dr. med. Dietrich Klinghardt, Beardalls Methode weiterentwickelt; sie berücksichtigt heute insbesondere die Funktion des autonomen Nervensystems und des limbischen Systems sehr viel stärker, ebenso die Tatsache der wachsenden toxischen Belastungen unseres Extra- und- Intrazellulärraumes. Diese Heilmethode ist heute bekannt unter den Namen (Neuralkinesologie) sowie in der Weiterentwicklung durch Dr. med. Dietrich Klinghardt unter (Regulations Diagnostik)
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Der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart griff dieses System auf. Folgende Geschichte über die Anfänge seines Testsystems, das er Applied Kinesiology (Angewandte Kinesiologie) nannte, wird erzählt: Durch seine Beschäftigung mit der Anthropologie in früheren Jahren wusste er, das die Maya - Indianer vor über 500 Jahren eine Methode des Muskeltestens verwendeten, um festzustellen, ob Wasser an einer bestimmten Stelle trinkbar ist oder nicht. Er wiederholte diese Tests erfolgreich und stellte fest, dass die Stärke bestimmter Muskeln sich schlagartig ändert, wenn dem Patienten bestimmte Vitamine, Spurenelemente usw. auf die Zunge gegeben werden. Es war der 1987 verstorbene Chiropraktiker Alan Beardall, der den Muskeltest zu einer hohen und subtilen Heilkunst entwickelte. Er nannte sein System (Clinikal Kinesilogy), und es unterscheidet sich grundsätzlich in vielen Aspekten von Goodhearts System. Beide Methoden erlauben es, sowohl strukturell als auch biochemische Abweichungen im Körper elegant und nichtinvasiv zu diagnostizieren und sofort die angemessenste Behandlungsmethode zu finden. Die amerikanische Ärztin und Chiropraktikerin Louisa Williams hat zusammen mit Dr. med. Dietrich Klinghardt, Beardalls Methode weiterentwickelt; sie berücksichtigt heute insbesondere die Funktion des autonomen Nervensystems und des limbischen Systems sehr viel stärker, ebenso die Tatsache der wachsenden toxischen Belastungen unseres Extra- und- Intrazellulärraumes. Diese Heilmethode ist heute bekannt unter den Namen (Neuralkinesologie) sowie in der Weiterentwicklung durch Dr. med. Dietrich Klinghardt unter (Regulations Diagnostik)
  
  
 
=== Die kinesiologischen Testmethoden ===
 
=== Die kinesiologischen Testmethoden ===
  
Der Arbeit von Kendall, Goodheart und Berdall verdanken wir den Muskeltest, der sowohl im Stehen als auch im Liegen durchgeführt werden kann. Zwei weitere Tests verdanken wir Alan Beardall und Raphael Assche und zwar den Armlängentest im Liegen und im Sitzen. Ein weiterer Test zur Selbsttestung wurde von Dr. med. Dietrich Klinghardt entwickelt und ist ein wichtiger Bestandteil der PK (Psycho- Kinesiologie)
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Der Arbeit von Kendall, Goodheart und Berdall verdanken wir den Muskeltest, der sowohl im Stehen als auch im Liegen durchgeführt werden kann. Zwei weitere Tests verdanken wir Alan Beardall und Raphael Assche und zwar den Armlängentest im Liegen und im Sitzen. Ein weiterer Test zur Selbsttestung wurde von Dr. med. Dietrich Klinghardt entwickelt und ist ein wichtiger Bestandteil der PK (Psycho-Kinesiologie)
  
  
 
==== Das Testen im Stehen ====
 
==== Das Testen im Stehen ====
  
Tester und Testperson stehen sich gegenüber und sind ca.30 cm. voneinander entfernt.
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Tester und Testperson stehen sich gegenüber und sind ca. 30 cm voneinander entfernt.
1. Die Testperson streckt den linken Arm horizontal zur Seite.
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#Die Testperson streckt den linken Arm horizontal zur Seite.
2. Der Tester drückt dann mit seiner rechten Hand proximal vom Handgelenk der Testperson
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#Der Tester drückt dann mit seiner rechten Hand proximal vom Handgelenk der Testperson dessen Arm nach unten, wobei er zur Stabilisierung seine linke Hand auf die rechte Schulter der Testperson legt.
  dessen Arm nach unten, wobei er zur Stabilisierung seine linke Hand auf die rechte
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  Schulter der Testperson legt.
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Der Tester fordert nun die Testperson zum Halten des Arms auf, indem er sagt "Bitte Halten"
Der Tester fordert nun die Testperson zum Halten des Arms auf, indem er sagt: Bitte Halten,
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und drückt dann den Arm für etwa zwei Sekunden nach unten. Dabei verwendet der Tester einen ständig ansteigenden Testdruck. Der maximale Druck wird erst gegen Ende dieses Zweisekunden-Zeitraumes erreicht. Es ist wichtig, nur so fest zu drücken, dass Sie feststellen können, ob die Testperson ihren Arm gegen das Herunterdrücken sperren kann oder nicht. Im PK- Muskeltest wird die Fähigkeit der Testperson erfasst, auf den ständig exponentiell ansteigenden Testdruck des Testers eine adäquate Muskelantwort geben zu können (und nicht sein/ihre absolute Muskelstärke). Der Arm sollte dabei nicht ermüden. Wenn er jedoch ermüdet, wird die Seite gewechselt.
 
und drückt dann den Arm für etwa zwei Sekunden nach unten. Dabei verwendet der Tester einen ständig ansteigenden Testdruck. Der maximale Druck wird erst gegen Ende dieses Zweisekunden-Zeitraumes erreicht. Es ist wichtig, nur so fest zu drücken, dass Sie feststellen können, ob die Testperson ihren Arm gegen das Herunterdrücken sperren kann oder nicht. Im PK- Muskeltest wird die Fähigkeit der Testperson erfasst, auf den ständig exponentiell ansteigenden Testdruck des Testers eine adäquate Muskelantwort geben zu können (und nicht sein/ihre absolute Muskelstärke). Der Arm sollte dabei nicht ermüden. Wenn er jedoch ermüdet, wird die Seite gewechselt.
  
 
Nun werden der Reihe nach die zu untersuchenden Körperstellen von der freien Hand des Testers berührt. Dabei spricht er jedes mal die Aufforderung "Bitte Halten" aus und drückt nach etwa einer Sekunde wieder auf den Testarm (Indikatormuskel). Wird der Arm schwach, liegt eine Störung im untersuchten Gebiet vor.
 
Nun werden der Reihe nach die zu untersuchenden Körperstellen von der freien Hand des Testers berührt. Dabei spricht er jedes mal die Aufforderung "Bitte Halten" aus und drückt nach etwa einer Sekunde wieder auf den Testarm (Indikatormuskel). Wird der Arm schwach, liegt eine Störung im untersuchten Gebiet vor.
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Eine gute Einführung in das Muskeltesten ist beschrieben in dem Buch (Der Körper lügt nicht) von Dr. John Diamond. Der PK Muskeltest, der so angelegt ist, dass er Veränderungen im autonomen Nervensystem anzeigt, unterscheidet sich in manchen Details von anderen Schulen der Kinesiologie. Der PK Muskeltest sollte auf entsprechenden praktischen Kursen von einem erfahrenen Lehrer gelernt werden (Regulations-Diagnostik Dr. med. Dietrich Klinghardt)
 
Eine gute Einführung in das Muskeltesten ist beschrieben in dem Buch (Der Körper lügt nicht) von Dr. John Diamond. Der PK Muskeltest, der so angelegt ist, dass er Veränderungen im autonomen Nervensystem anzeigt, unterscheidet sich in manchen Details von anderen Schulen der Kinesiologie. Der PK Muskeltest sollte auf entsprechenden praktischen Kursen von einem erfahrenen Lehrer gelernt werden (Regulations-Diagnostik Dr. med. Dietrich Klinghardt)
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Aktuelle Version vom 10. Dezember 2010, 21:58 Uhr

[Kinesiologie]

Kinesiologie ist ein auf manuellen Muskeltests basierendes Diagnose- und Therapieverfahren. Die Kinesiologie beruht vereinfacht gesagt auf der Annahme, dass Störungen sich als Schwäche und unterstützende Prozesse als Stärke bestimmter Muskelgruppen zeigen. Zentrales Werkzeug der Kinesiologie ist der kinesiologische Muskeltest.

Geschichte der Kinesiologie

Das Muskeltesten wurde schon vor 2000Jahren von Hippokrates verwendet, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu diagnostizieren. In jüngerer Zeit wurde der Muskeltest von den berühmten Neurologen des letzten Jahrhunderts - den französischen Ätzten J. Charcot und seinem Schüler J. Babinsky - wieder entdeckt und ein fester Bestandteil der modernen Neurologie. Der englische Orthopäde James Cyriax verwendete den Muskeltest Anfang der 40er Jahre als Teil einer umfassenden diagnostischen Methode, die ihm erlaubte, zwischen Bandscheibenvorfällen, neurologischen Erkrankungen und harmlosen Rückenverletzungen zu unterscheiden. Die Krankengymnasten H.O. und F.P.Kendall entwickelten das heute allgemein anerkannte Muskeltestsystem (Kinesiologie) für jeden Muskel des Körpers, das in der Krankengymnastik, in der Orthopädie und Neurologie verwendet wird.

Der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart griff dieses System auf. Folgende Geschichte über die Anfänge seines Testsystems, das er Applied Kinesiology (Angewandte Kinesiologie) nannte, wird erzählt: Durch seine Beschäftigung mit der Anthropologie in früheren Jahren wusste er, das die Maya - Indianer vor über 500 Jahren eine Methode des Muskeltestens verwendeten, um festzustellen, ob Wasser an einer bestimmten Stelle trinkbar ist oder nicht. Er wiederholte diese Tests erfolgreich und stellte fest, dass die Stärke bestimmter Muskeln sich schlagartig ändert, wenn dem Patienten bestimmte Vitamine, Spurenelemente usw. auf die Zunge gegeben werden. Es war der 1987 verstorbene Chiropraktiker Alan Beardall, der den Muskeltest zu einer hohen und subtilen Heilkunst entwickelte. Er nannte sein System (Clinikal Kinesilogy), und es unterscheidet sich grundsätzlich in vielen Aspekten von Goodhearts System. Beide Methoden erlauben es, sowohl strukturell als auch biochemische Abweichungen im Körper elegant und nichtinvasiv zu diagnostizieren und sofort die angemessenste Behandlungsmethode zu finden. Die amerikanische Ärztin und Chiropraktikerin Louisa Williams hat zusammen mit Dr. med. Dietrich Klinghardt, Beardalls Methode weiterentwickelt; sie berücksichtigt heute insbesondere die Funktion des autonomen Nervensystems und des limbischen Systems sehr viel stärker, ebenso die Tatsache der wachsenden toxischen Belastungen unseres Extra- und- Intrazellulärraumes. Diese Heilmethode ist heute bekannt unter den Namen (Neuralkinesologie) sowie in der Weiterentwicklung durch Dr. med. Dietrich Klinghardt unter (Regulations Diagnostik)


Die kinesiologischen Testmethoden

Der Arbeit von Kendall, Goodheart und Berdall verdanken wir den Muskeltest, der sowohl im Stehen als auch im Liegen durchgeführt werden kann. Zwei weitere Tests verdanken wir Alan Beardall und Raphael Assche und zwar den Armlängentest im Liegen und im Sitzen. Ein weiterer Test zur Selbsttestung wurde von Dr. med. Dietrich Klinghardt entwickelt und ist ein wichtiger Bestandteil der PK (Psycho-Kinesiologie)


Das Testen im Stehen

Tester und Testperson stehen sich gegenüber und sind ca. 30 cm voneinander entfernt.

  1. Die Testperson streckt den linken Arm horizontal zur Seite.
  2. Der Tester drückt dann mit seiner rechten Hand proximal vom Handgelenk der Testperson dessen Arm nach unten, wobei er zur Stabilisierung seine linke Hand auf die rechte Schulter der Testperson legt.

Der Tester fordert nun die Testperson zum Halten des Arms auf, indem er sagt "Bitte Halten" und drückt dann den Arm für etwa zwei Sekunden nach unten. Dabei verwendet der Tester einen ständig ansteigenden Testdruck. Der maximale Druck wird erst gegen Ende dieses Zweisekunden-Zeitraumes erreicht. Es ist wichtig, nur so fest zu drücken, dass Sie feststellen können, ob die Testperson ihren Arm gegen das Herunterdrücken sperren kann oder nicht. Im PK- Muskeltest wird die Fähigkeit der Testperson erfasst, auf den ständig exponentiell ansteigenden Testdruck des Testers eine adäquate Muskelantwort geben zu können (und nicht sein/ihre absolute Muskelstärke). Der Arm sollte dabei nicht ermüden. Wenn er jedoch ermüdet, wird die Seite gewechselt.

Nun werden der Reihe nach die zu untersuchenden Körperstellen von der freien Hand des Testers berührt. Dabei spricht er jedes mal die Aufforderung "Bitte Halten" aus und drückt nach etwa einer Sekunde wieder auf den Testarm (Indikatormuskel). Wird der Arm schwach, liegt eine Störung im untersuchten Gebiet vor.

Eine gute Einführung in das Muskeltesten ist beschrieben in dem Buch (Der Körper lügt nicht) von Dr. John Diamond. Der PK Muskeltest, der so angelegt ist, dass er Veränderungen im autonomen Nervensystem anzeigt, unterscheidet sich in manchen Details von anderen Schulen der Kinesiologie. Der PK Muskeltest sollte auf entsprechenden praktischen Kursen von einem erfahrenen Lehrer gelernt werden (Regulations-Diagnostik Dr. med. Dietrich Klinghardt)