Michael Grinder: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 8. Februar 2015, 00:13 Uhr


Leben & Leistung

Michael Grinder ist der Bruder von John Grinder. Er ist im Ursprungsberuf Lehrer. Er wurde von John Grinder und Judith De Lozier nach eigenem Bekunden im NLP ausgebildet. Er hat die Grundsätze des NLP´s auf die Schule, bzw. die Unterrichtsgestaltung übertragen. Seine in Deutschland in den neunziger Jahren verlegten Bücher: „NLP für Lehrer“ und „Ohne viele Worte“ sind vergriffen, in Antiquariaten aber noch beschaffbar und teilweise in den pädagogischen Abteilungen der Universitätsbibliotheken vorhanden. Aktuellere Publikationen werden (auf Englisch) über seine Homepage vertrieben. M. Grinder geht es offenbar nicht vorrangig um das Übertragen der (z.B. im Practitioner vermittelten) NLP-Formate auf die Schule und auf Unterricht, sondern um die Kultivierung der grundsätzlichen Basisfähigkeiten, nämlich der Wahrnehmung von Zugangshinweisen, der Herstellung von Rapport und eine nonverbale Fähigkeit von pacing und leading. Dies befähigt Lehrerinnen und Lehrer nach seinem Verständnis: dazu einen „schülerspezifischen Unterricht“ zu realisieren, „Die Kunst des Präsentierens“ (presentation skills) zu erlernen und erfolgreich „Konfliktmanagement“ (class-room- Management) zu betreiben.

Er propagiert ein schülerspezifisches Lernen und Lehren, dass ursprünglich angeregt war durch Carl Rogers Übertragung der klientenzentrierten Gesprächsführung auf die Schule als „schülerzentrierter Unterricht“. Dabei beschreibt er ( aus Sicht der neunziger Jahre ) wie sich der Fokus vom Zugang zum einzelnen Schüler auf die Wahrnehmung und Gestaltung gruppendynamischer Prozesse verschoben hat (vgl. hierzu das Interview von G.Dolke mit M.Grinder von 1994). Was er unter der Kunst des Lehrervortrages versteht, wird deutlich, wenn man sich z.B. einige seiner Vortragsvideos im Internet ansieht. Die Bedeutung der Körperhaltung, die Körpersprache, (insbesondere des Kopfes und der Hände), die Stimmführung und der kunstvolle Einsatz von Pausen seien hier hervorgehoben. Konfliktmanagement meint u.a. auch den Umgang mit Störungen und störenden Schülern, die Wertschätzung ihrer eigentlichen Motive und die Möglichkeiten durch Herstellung und Erhalt von Rapport diese Schüler in das Unterrichtsgeschehen einzubinden.

Bedeutung für das NLP

Auch wenn in den letzten Jahren in der Pädagogik die Bedeutung der tragenden Rolle des Lehrers zugunsten der eines vermittelnden „Managers“ von Lerntechniken und Unterrichtsmaterialien verschoben wurde, bleibt seine Arbeit von Wert. Michael Grinder „modelliert“ durch seine Bücher und Videos das Bild einer überzeugenden einfühlsamen und glaubwürdigen Lehrerpersönlichkeit. Er zeigt wie alleine durch die Grundfertigkeiten des NLP Unterricht und Schule positiv verändert werden können.

Literatur

Michael Grinder: „Ohne viele Worte“, VAK Verlag, Freiburg 1995, Michael Grinder: „ NLP für Lehrer“, VAK Verlagsgesellschaft Freiburg 2007,

Weblinks

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