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Die Entwickler des NLP definierten '''NLP''' in ihrem Buch "NLP Vol. 1" als "The Study of the Structure of Subjective Experience" - das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung<ref>Robert Dilts, John Grinder, Richard Bandler and Judith deLozier: ''Neuro-Linguistic Programming: Volume I - The Study of the Structure of Subjective Experience''. Cupertino: Meta Publications 1980, deutsche Übersetzung: ''Strukturen subjektiver Erfahrung - Ihre Erforschung und Veränderung durch NLP''. Paderborn: Junfermann 1994;</ref>. [[Richard Bandler]] definiert NLP auch heute noch genauso:  
 
Die Entwickler des NLP definierten '''NLP''' in ihrem Buch "NLP Vol. 1" als "The Study of the Structure of Subjective Experience" - das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung<ref>Robert Dilts, John Grinder, Richard Bandler and Judith deLozier: ''Neuro-Linguistic Programming: Volume I - The Study of the Structure of Subjective Experience''. Cupertino: Meta Publications 1980, deutsche Übersetzung: ''Strukturen subjektiver Erfahrung - Ihre Erforschung und Veränderung durch NLP''. Paderborn: Junfermann 1994;</ref>. [[Richard Bandler]] definiert NLP auch heute noch genauso:  

Version vom 4. Dezember 2008, 17:28 Uhr

[NLP; Neurolinguistisches Programmieren; Neuro-Linguistisches Programmieren; Neurolinguistische Programmierung]

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Folgendes muss noch verbessert werden:
Guter erster Teil, der Rest hat noch Potential... --Carsten 17:28, 4. Dez. 2008 (CET)


Die Entwickler des NLP definierten NLP in ihrem Buch "NLP Vol. 1" als "The Study of the Structure of Subjective Experience" - das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung[1]. Richard Bandler definiert NLP auch heute noch genauso:

"Neuro-Linguistic Programming™ is "The Study of the Structure of Subjective Experience and what can be calculated from it."[2]

Ziel dabei ist, mehr Kontrolle über das eigene subjektive Erleben und das subjektive Erleben anderer zu bekommen, um es im in Richtung auf eigene Ziele und Werte hin ausrichten und organisieren zu können:

"Ich möchte, daß sie herausfinden, wie Sie lernen können, Ihr eigenes Erleben zu verändern, um etwas Kontrolle über das zu bekommen was in Ihrem Gehirn tatsächlich passiert.[3]

NLP steht damit u.a. in der Tradition der antiken Rhetorik, einer subjektiven Überzeugungskunst.

NLP ist weder eine Wissenschaft noch eine Theorie, sondern ein pragmatisches Modell subjektiven Erlebens, das wiederum selbst aus Modellen oder - mithilfe einer Analogie ausgedrückt - Landkarten der Wirklichkeit (inclusive der Vergangenheit und der Zukunft) besteht. Als formales Modell subjektiver Modellbildungsprozesse ist NLP ein Meta-Modell menschlicher Erfahrung und damit eine pragmatische Epistemologie. Die NLP-Entwickler erheben keinerlei Wahrheitsanspruch für ihr Modell, sondern möchten es allein an seinen Resultaten gemessen und beurteilt sehen.

Robert Dilts unterscheidet drei Ebenen des NLP-Modells: NLP (Epistemologie), NLP (Methodologie) und NLP (Technologie)[4]. NLP (Epistemologie) beinhaltet dabei grundsätzliche Unterscheidungen darüber, wie Menschen Modelle der Welt bilden; NLP (Methodologie) beinhaltet eine Methode, diejenigen Modelle, auf denen exzellentes Tun anderer Menschen beruht, zu erkunden, nachzubilden und lehrbar zu machen; diese Methode nennt sich "Modelling" oder systematisches "Lernen am Modell"; und NLP (Technologie) schließlich beinhaltet Techniken und Verfahrensweisen, die NLP-Praktiker im Zuge solcher Modellierungsprozesse gefunden und systematisiert haben (z.B. die Phobiebehandlung).

Für viele NLP-Trainer späterer Generationen dagegen stellt NLP offensichtlich nichts weiter als eine offene Sammlung besonders erfolgreicher und schneller Methoden zur Veränderung des subjektiven Erlebens und der Erzielung besonderer Leistungen dar.

Wenn man NLP auf seine eigene Definition anwendet, könnte man (provokativ) sagen: NLP ist eine von Bandler, Grinder und einigen andere Entwicklern (Robert Dilts, Leslie Cameron, Judith DeLozier, David Gordon) geschaffene Zusammenstellung von Glaubenssätzen darüber, wie subjektive Erfahrung organisiert ist und wie sie sich verändern läßt.

"NLP is a usermanual for your brain!" Richard Bandler
"NLP is an attitude and a methodology, not the trail of techniques it leaves behind" Richard Bandler ([3], [4])


Übersicht

NLP ist eine offene Methodensammlung. Erfolgreiche Methoden aus verschiedenen Psychologierichtungen (vor allem Gestalt-, Familien-, Hypnotherapie) wurden übernommen (modelliert), ggf. verändert, mit anderen kombiniert oder auch neu erfunden (z.B. Augenzugangshinweise und Submodalitätenarbeit).
NLP ist eine Methode glücklicher zu leben und schneller zu Erfolgen zu kommen. Hierzu wird Einfluss auf die Art, wie wir die Welt und unser Leben sehen, genommen, ausgehend davon, dass wir uns irgendwie/-wann dafür entschieden haben. „Menschen reagieren nicht auf die Realität sondern auf ihr Abbild der Realität!“
Über ein detailliertes Studium erfolgreichen Handelns in allen logischen Ebenen und Sinneswahrnehmungen inkl. Submodalitäten ist durch Modellieren ein sehr schnelles Lernen und Verändern möglich.
Ein weiteres wichtiges Element ist das Verfügbarmachen von Ressourcen durch Ankern (Circle Of Excellence, Reanchoring), Umdefinieren (Reimprinting, Change History, Time Line,..)…
Außerdem hat Kommunikation mit mir selbst und anderen einen wichtigen Stellenwert.

Historisches

Das Neuro-Linguistische-Programmieren wurde in den 1970er Jahren in Sao Paulo/Kalifornien von dem Psychologiestudenten Richard Bandler und dem Linguistikprofessor John Grinder entwickelt. Es startete als Modellingprojekt ohne das Ziel eine neue Psychologie- oder Therapierichtung zu schaffen. Als Ergebnis des Modellierens der Arbeitsweisen von Virinia Satir, Milton H. Erikson und Fritz Perls wurden die ersten Werkzeuge erfolgreicher Kurzzeitinterventionsarbeit, aus denen später das NLP hervorging, beschrieben. Der Name NLP entstand erst Jahre später.

Anwendung, Einsatz

NLP ist geeignet für:

  • Unterstützung anderer in ihrem Veränderungsprozess - Coaching/Therapie
  • Das Erlangen sehr guter Leistungen durch gezieltes Übernehmen von Denk- und/oder Verhaltensmustern - Modelling
  • Methoden zur Selbstbestimmung der eigenen Gefühle - Statemanagement
  • Erreichung von Zielen durch Einsatz von Sprache und nonverbalem Verhalten - Verhandlungen/Kommunikation

NLP-Kritik

Auch zum NLP gibt es - wie zu allen Methoden - Kritik. Im deutschsprachigen Raum hat sich Dr. Christoph Bördlein umfangreiche Gedanken zum Thema gemacht. Hier der Link auf seine Darstellung. Diese Arbeit ist auch in den Artikel NLP-Kritik eingeflossen.


Quellen

  1. Robert Dilts, John Grinder, Richard Bandler and Judith deLozier: Neuro-Linguistic Programming: Volume I - The Study of the Structure of Subjective Experience. Cupertino: Meta Publications 1980, deutsche Übersetzung: Strukturen subjektiver Erfahrung - Ihre Erforschung und Veränderung durch NLP. Paderborn: Junfermann 1994;
  2. Richard Bandler, [1]
  3. Richard Bandler: Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP. Paderborn: Junfermann 1995, S. 20
  4. Robert Dilts: Neuro-Linguistic Programming. In: Robert Dilts, Judith DeLozier: Encyclopedia of Systemic NLP and New Coding. Scotts Valley, CA: NLP University Press 2000, S. 849[2]


Literatur

  • Joseph O´Connor & John Seymour, NLP: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung, Freiburg i. Breisgau 1992.

Weblinks

NLP bei Wikipedia.de