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Version vom 29. April 2006, 14:57 Uhr

Hier werden NLP Begriffe in einem Satz erklärt und auf den entsprechenden NLPedia-Artikel (falls vorhanden) verlinkt. Hinter dem senkrechten Strich (|) wird derjenige genannt, der den Begriff zum ersten Mal in der beschriebenen Weise prägte.


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Als-Ob-Technik:

Analog: (1) "Vergleichbar". (2) in kleinen Sufen oder stufenlos veränderlich (bsp. Gestik). Im Gegensatz zu Digital

Analoges Markieren: Setzen eines Analogen Ankers durch Tonfall oder Geste oder eine Bewegung oder Berührung...

Andragogik: Pädagogik für Erwachsene

Anker: Kopplung eines emotionalen Zustandes an einen äußeren oder inneren Reiz. Durch späteres Auslösen des Reizes wird der emotionale Zustand ebenfalls abgerufen.

Ankern: Verbinden eines emotionalen Zustandes mit einem äußeren oder inneren Reiz.

ARONLP: Rumänischer NLP-Verband

Augenzugangshinweise: Erklärung der "Körpersprache der Augen"

Assoziiert (1. Position):

Auditiv: Den Hörsinn betreffend.

Auditiver Typ: Eine Person, die die auditive Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Authentizität: Echt, glaubwürdig, zuverlässig. Selbst sein. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

B

Back Track Frame: Pacing in Gesprächen. Es gibt 4 Backtrack frames: I. Wörtliches wiederholen; II. Rückfrage mit wörtlicher Wiederholung; III. Scheinbar wörtliches Wiederholen jedoch mit Umformung; IV. Signifikante Worte pacen.

B.A.G.E.L.-Modell: Von Robert B. Dilts für das Modelling entwickelt: Body posture; Accessing cues; Gestures; Eye movements; Language patterns. | Dilts

Bandler, Richard:

Belief: siehe Glaubenssatz

Berne, Eric: (*1910 / † 1970) Er entwickelte das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse. Es beruht auf der Annahme, dass in einem Menschen drei Persönlichkeitsanteile (Ich – Zuständen: das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich, das Kind-Ich) sind, die unterschiedlich denken und reagieren.


C

Change History: Veränderung der persönlichen Geschichte, Erneuern der persönlichen Geschichte, Neubewertung der Vergangenheit.
»Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben.« Vergleiche: Self Nurturing

Change Future:

Circle of Excellence: Methode, den State of Excellence / Moment of Excellence zugänglich/abrufbar zu machen. Der Moment of Excellence wird geankert: visuell (Vorstellung des Kreises), auditiv (Wort) und kinästhetisch (Geste). Zahlreiche Variationen.

Columbo-Technik: Nach Inspektor Columbo (Peter Falk) benannte Technik, in der es darum geht, sich absichtlich zerstreut und verhuscht darzustellen. | Thomas Rückerl?

Core Transformation:

D

Deframing:

Denken:

Derks, Lucas:

DHE: Design Human Engeneering. Weiterentwicklung des NLP von | Bandler, Richard

Diamond-Technik:

Digital: Veränderlich zwischen zwei alternativen Zuständen (z.B. ein Wort). Im Gegensatz zu Analog.

Dilts, Robert: (*1955)

Disney Strategie: Kreativitätsstrategie, die von Walt Disney entwickelt wurde. Sie ist ein Modell für drei Phasen in einem kreativen Prozess: die Phase des Träumers, die Phase des Realisten und die Phase des Kritikers.

Dissoziiert (3. Position):

DVNLP: Deutscher Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren, weltgrößter(?) NLP-Verband

E

Ebenen der Sprache:

Edutainment: Zeitgemäße Form der Wissensvermittlung

Entscheidungsstrategie: Die Kunst, eine gute Möglichkeit zu wählen, um mit sich und der Welt im Einklang zu sein. »Ich entscheide mich für ...« - weil ich weiß, was ich will.


F

Feldenkrais, Moshé:

Feedback: Rückmeldung

Filter: Veränderungen der Wahrnehmung. Tilgung, Verzerrung oder Generalisierung von Informationen. Es gibt neurologische, soziale und individuelle Filter. (IV. Logische Ebene)

First Institute:

Flexibilität: Aus einer Menge von Verhaltensweisen und Gedanken das Effektivste für das Erreichen eines Ziel wählen können.

Format: Ein Format ist ein Interventionsrahmen, bestehend aus einzelnen Schritten, für die man sich bestimmter Techniken bedient.
Bsp.: Six Step

Fähigkeit: (auch inneres Verhalten) Fähigkeiten sind kognitive und emotionale Prozesse, die eine Person durchläuft, damit ein bestimmtes Verhalten möglich wird. Fähigkeiten sind nicht direkt von aussen wahrnehmbar. (III. Logische Ebene)

Framing: Framing bedeutet, etwas in einen Rahmen zu stellen, ihm Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Prozess, der automatisch und unbewußt die ganze Zeit läuft.

Future Pace: Wörtlich: Schritt in die Zukunft. Verknüpft die Gegenwart mit der Zukunft. Beispiele: »Wann sehen wir uns wieder?«; »Wie wird es sein, dieses Auto zu fahren?«; »Wann werden Sie diese Fähigkeit das nächste Mal einsetzen?»; »Wie wird es sein, darüber Ihren Enkeln zu berichten?« - Im NLP-Rahmenmodell gehört der Future Pace zum vierten Schritt, in praktisch allen NLP-Formaten steht er (zusammen mit dem Öko-Check ) am Ende.


G

GANLP: German Association of Neuro-Linguistic Programming. Deutscher NLP-Verband, der im DVNLP aufging

Generalisierung: Verallgemeinerung von Informationen. Übertragen bestimmter Erfahrungen auf einen anderen Kontext. (IV. Logische Ebene)

Geschichte: Als (persönliche) Geschichte bezeichnet man die Vergangenheit eines Menschen.

Glaubenssatz: Interpretation und Verallgemeinerung früherer Erfahrungen oder der Meinung anderer. Glaubenssätze sind Überzeugungen und Leit-Ideen, die wir für wahr halten. Sie sind Grundlage unseres alltäglichen Handelns und bestimmen, was wir denken und wahrnehmen, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen, was wir für möglich halten. (IV. Logische Ebene)

Glaubenssystem: Glaubenssysteme sind Systeme aus Glaubenssätzen, die sich gegenseitig unterstützen. (IV. Logische Ebene)

Grundannahmen des NLP: Annahmen (Glaubenssätze), die für wahr angenommen und nicht weiter bewiesen werden (können). Auf diesen Grundannahmen ruht NLP.

Grundwerte: siehe Werte

Gustatorisch: Den Geschmackssinn betreffend.

H

I

Individuelle Filter: Wahrnehmungsfilter aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen und Lernprozesse. Sie gelten nur für den Einzelnen und sind somit abhängig von den jeweiligen inneren Werten, Überzeugungen und Stimmungen. (IV. Logische Ebene)

Infotainment: Zeitgemäße Form der Informationsvermittlung

Inneres Verhalten: siehe Fähigkeiten | Ralf Stumpf

Inkongruenz: Nicht übereinstimmende Parabotschaften (Teilbotschaften). Umgang mit Inkongruenz: 1. Ansprechen; 2. Spiegeln; 3. Überkreuz spiegeln; 4. ›nicht wahr?!‹

Imprint: Prägung, siehe Re-Imprinting

Identität: Die Vorstellungen, die Menschen von sich als ganze Person in ihrem Verhalten, in ihren Fähigkeiten und in ihren Überzeugungen (meist unbewusst) konstruieren (Selbstbild). (V. Logische Ebene)

J

James, Tad:


K

Kalibrieren: Wahrnehmen von inneren Zuständen eines Menschen durch Beobachten seiner nonverbalen Reaktionen.

Kinästhetisch: Den Gefühls- und Tastsinn betreffend.

Kinästhetischer Typ: Eine Person, die die kinästhetische Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Konfusion: Verwirrung

Kommunikation: Gelungene Kommunikation ist die Kunst, eine Verbindung aufzubauen, zu Verstehen und verstanden zu werden – und zwar in genau dieser Reihenfolge!

Kompetenzbereich: Handlungsbereich, in dem die betreffende Person unabhängig von anderen Entscheidungen treffen kann.

Kongruenz: Unter Kongruenz wird die Übereinstimmung verbaler und nonverbaler Elemente in der Kommunikation verstanden. Übereinstimmende Parabotschaften.

Konsenswirklichkeit: Wirklichkeitskonstruktionen, die wir mit anderen teilen, bezeichnet man als Konsenswirklichkeit.

Kontext: (auch Umwelt) Das was außerhalb von uns existiert (Raum, Zeit, Andere). (I. Logische Ebene)

Kontextreframing: Vorgehensweise, bei der ein negativ bewerteter Sachverhalt durch seine Einordnung in einen neuen Zusammenhang eine positive Bedeutung erfährt.

Kriterium: Anhand von Kriterien erkennen wir, ob etwas eingetreten ist, ob wir etwas erreicht haben, ob uns etwas gefällt. (IV. Logische Ebene)

L

Leading: führen. siehe: Rapport

Lernen: Effektives Lernen ist die Kunst, zu verstehen (motiviert aufzunehmen), zu verdichten und effektiv zu vermitteln - und zwar in genau dieser Reihenfolge!

Logische Ebenen: Die sechs logischen Ebenen (Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte/Glaube/Filter, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität) liefern Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. |Robert Dilts

M

Marwitz, Klaus:

Mapping across: Ein Ressource Prozeß wird durch Analyse der Submodalitäten geankert und auf andere Inhaltsgebiete übertragen.

Metaforum: Vereinigung und Ausbildungsinstitut, gegründet von Bernd Isert

Metamodell der Sprache: Modell des Modells Sprache

Metapher: Allgemein: Bilder. Speziell: Bildhafte Vorstellungen, Sprüche oder Geschichten die dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein Möglichkeiten der Problemlösung anbieten. Metaphern, Analogien, Vergleiche, ... ›das ist wie...‹

Metaprogramm: Die sozialen und individuellen Filter, bezeichnet man auch als Meta-Programme.

Milton-Modell: Umkehrung des Metamodell der Sprache

Mission: Mission ist der Lebenssinn, die Lebensaufgabe, die Botschaft die eine Person lebt. (VI. Logische Ebene)

Modell: Vorbild beim Modelling (Modellernen)

Modell: Abbildung der Realität (Modellbildung, Konstrukt/Konstruktivismus, Landkartenmetapher)

Modelling: Analyse von Erfolgsstrategien exzellenter Könner (durch übernehmen dieser Strategien vereinfacht sich der Lernprozess).

Moment of Excellence: Augenblick mit vollem Zugang zu den Ressourcen: »Haben Sie jemals etwas so elegant und effektiv gemacht, daß es Ihnen den Atem nahm? Haben Sie Augenblicke erlebt, als Sie von dem, was Sie gemacht hatten, wirklich begeistert waren?« (O’Connor/Seymour, Neurolinguistisches-Programmieren, Seite 24). Vergleiche: State of Excellence

Motivation: ist die Kunst, notwendige Dinge mit Spaß zu tun und wertvolle Dinge mit Nachdruck. Wir tun etwas, um entweder Unannehmlichkeiten zu vermeiden (weg-von-Motivation / Warum?), oder Annehmlichkeiten zu erlangen (hin-zu-Motivation | Wofür?).

MPVI:

N

NAC: Neuro-Assoziative Konditionierung. Weiterentwicklung des NLP von | Robbins, Anthony

Nautilus: Weiterentwicklung des MPVI

Nested Loops: Verschachtelte Geschichten. Nested Loops sollen tiefer und tiefer in Trance führen und enger oder weiter um das Veränderungsthema kreisen.

Neurologische Filter: Wahrnehmungsfilter, denen wir aufgrund der Beschränkungen unseres Nervensystems unterliegen. Wir teilen diese Filter mit nahezu allen Menschen. (IV. Logische Ebene)

NKS: Neuro-Kybernetische Selbstorganisation. Weiterentwicklung des NLP von | Wippich, Jürgen

NLPäd: Neuro-Linguistische Pädagogik. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP für die Pädagogik

NLP: Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren

NLPe: Neuro-Linguistische Prozeßentwicklung. Weiterentwicklung des NLP von | Isert, Bernd

NLPt: Neuro-Linguistische Psychotherapie. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP für Psychotherapie

NLP-Ausbildung:

NLP-Coach:

NLP-Kritik:

NLP-Lehrcoach:

NLP-Lehrtrainer:

NLP-Master:

NLP-Master-Practitioner:

NLP-Master-Trainer:

NLP-Practitioner:

NLP-Trainer:

NLP-University: Vereinigung(?), Ausbildungsinstitut(?) von Robert B. Dilts

Nominalisierungen: Abstrakte Substantive, die aus Verben gebildet worden.(z.B.: hemmen - Hemmungen)

Nonverbal: Nichtsprachlich - körperlich.

O

Olfaktorisch: Den Geruchssinn betreffend.

P

Pacing: mitgehen, angleichen, bestätigen. siehe: Rapport

Parabotschaft: (Teilbotschaft) Aspekte einer Kommunikation (Worte, Tonfall, Mimik, Gestik, Handlung), wenn alle Parabotschaften das Gleiche aussagen spricht man von Kongruenz.

Parts Party: Bewusstmachen und die Transformation einzelner Persönlichkeitsteile. Grundlage hierbei ist das NLP – Teilemodell.

Pawlow, Iwan Petrowitsch (* 1849 - † 1936): Er wurde vor allem durch seine Experimente mit Hunden bekannt. Er zeigte, dass Reiz-Reaktionsschemata erlernbar sind (konditionierter Reflex: Glocke-Speichelfluss). Siehe auch: Pawlow, Iwan Petrowitsch bei Wikipedia.

PE: Persuasion Engineering. Weiterentwicklung des NLP von | Bandler, Richard

Performativ: Eine mit einer sprachlichen Äußerung beschriebene Handlung, die gleichzeitig getan wird (z.B.: Ich gratuliere dir.).

Positive Absicht: Annahme im NLP, dass jedes Verhalten eines Menschen einem positiven Ziel dient.

Problem: ist ein verschlepptes, nicht erkanntes Signal zur eigenen Veränderung. Man löst es über kurative (Helfen), generative (Lehren) und evolutionäre (Entwickeln) Veränderung.

Q

R

Rahmenmodell: Das Rahmenmodell ist ein Fahrplan für gelungene Anwendung von NLP. In guter Stimmung verbunden wissen Sie, was Sie wollen, tun dies effektiv und bestätigen sich anschließend Ihren Erfolg. Aufbau: 1. Rahmen; 2. Thema; 3. Inhalt; 4. Feedback/Manifestation. | Ralf Stumpf

Rapport: Rapport ist vertrauensvolle Übereinstimmung.

Referenzsystem: Sinnessystem, mit der eine Person die Richtigkeit einer Erfahrung prüft.

Re-Framing: (Umdeuten) Reframing bezeichnet den Prozess des Umdeutens, des Einnehmens einer neuen Perspektive, einer neuen Art der Wahrnehmung, einer neuen Interpretation.

Re-Imprinting: Ein von Robert B. Dilts entwickeltes Interventionsformat, um Glaubenssätze ( logische Ebenen IV bis VI!) zu verändern. Beim Reimprinting wird die gegenwärtige Wirkung (Repräsentation) eines S.E.E. (Prägung, Imprint) dadurch verändert, daß man die Positionen aller Beteiligten (S.E.A.) einnimmt und neu ressourcevoll erlebt. | Robert B. Dilts

Repräsentation: Ein Begriff, eine Vorstellung oder ein Gedanke, das heißt eine Verschlüsselung oder Speicherung von auf Sinneswahrnehmung beruhenden Informationen im Gehirn.

Repräsentationssystem: Sinneskanäle, durch die wir die Wirklichkeit in uns abbilden.

Ressource: Verhaltensweisen, Kenntnisse, Erfahrungen etc. die angeboren oder erworben wurden und als Mittel zum Erreichen von Zielen dienen.

R.O.L.E.-Modell: Von Robert B. Dilts für das Modelling entwickelt: Repräsentationssysteme; Orientierung; Links;Effekte.| Dilts

S

S.C.O.R.E.: Das S.C.O.R.E. Modell (Symptoms, Causes, Outcome, Resources, Effects) ist eine Struktur zur effektiven Erfassung wesentlicher Informationen für Zielearbeit. | Robert W. Dilts

S.E.A.: Signifikante emotionale Andere. Siehe Reimprinting | wahrscheinlich Robert W. Dilts

S.E.E.: Signifikantes emotionales Ereignis. Siehe Reimprinting | Robert W. Dilts

Selbstbild: siehe Identität

Selbstintegration:

Selbstreferentielles System:

Self Nurturing: Format, in dem man noch einmal eine Situation durchlebt und sie dabei reframed. Hierbei begleitet das ÄLTERE ICH, dass das Erlebnis überlebt und verstanden hat und daraus gestärkt hervorging, liebevoll das JÜNGERE ICH, welches damals in der Situation überfordert war.

Separator: Re-Orientierung ins Hier-und-Jetzt, Unterbrecher. Eine Technik, die den (Trance)Zustand einer Person unterbricht, sie in die Gegenwart re-orientiert und ihr ermöglicht, in einen anderen Zustand zu gehen. (Stuck State →Ressource State). Bsp.: "Wie spät ist es?" oder "Möchten Sie etwas trinken?" (Gegenwartsorientierung!).

S.E.W.: Signifikantes Emotionales Wort | Ralf Stumpf

Sinnessysteme: Unsere 5 Sinne (VAKOG: Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch). Synonyme: Sinnesmodalitäten, Repräsentationssysteme.

Six Step: Der Six Step (auch Six-Step-Reframe) ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des Teilemodells. Die 6 Schritte sind: 1. Problem identifizieren; 2. Kontaktaufnahme; 3. Positive Absicht herausarbeiten; 4. Kreativen Teil einbinden; 5. Öko Check; 6. Vereinbarung, Integration

Soziale Filter: Wahrnehmungsfilter, geprägt durch Sprache, Gesellschaft, Sozialstruktur, Kultur, Rituale und Bräuche, die wir mit den Angehörigen einer sozialen Gruppe, unserer Nation und ähnlichem teilen. (IV. Logische Ebene)

Spiritualität: Warum sind wir hier? Was ist der Sinn des Lebens? Spiritualität fasst all das zusammen, was in metaphysischer, feinstofflicher, philosophischer Hinsicht über die Person hinausgeht: Gott/Göttin, Höheres Wesen, Weltgeist, Das Nichts, ... (VI. Logische Ebene)

S.S.R.: Six Step Reframe

Sleight of Mouth Pattern: Sprachliche Konstrukte zur Veränderung von Glaubenssätzen (sowie der Verbesserung der verbalen Schlagfertigkeit)

State-Management: State-Management heißt, die Verantwortung für den persönlichen Zustand zu übernehmen. 3 States: Stuck-State / Separator-State / Resource-State.

Strukturmodell der Veränderung: Das NLP Strukturmodell der Veränderung ist Ihr Fahrplan für Veränderung: Wie Sie in Ihren gegenwärtigen ändernswerten Zustand die passenden Ressourcen integrieren, um den von Ihnen erwünschten zukünftigen Zustand zu erreichen.

Submodalität: Untergliederungen der/Unterscheidungen in den Sinnesmodalitäten, Bestandteile einer Wahrnehmung. Submodalitäten sind der logischen Ebene III. zugeordnet. | Bandler?

SOC: Stärkenorientiertes Coaching. Weiterentwicklung des NLP für das Coaching von | Stumpf, Ralf

Society of NLP: Verband (Ausbildungsinstitut?) von Richard Bandler

Speed Seduction: "Schnellverführungs"-techniken, oft unter Verwendung von NLP-Techniken

Sprache: Im engeren Sinne: Informationsübertragung durch verbale Symbole (Worte). Kommunikation erfolgt zu: 55 % non-verbal; 38 % Sprachmelodie; 7 % verbal. Sprache ist niemals vollständig. Siehe auch Meta-Modell und Milton-Modell.

SySt: Systemische Strukturaufstellung | Varga von Kibéd, Matthias, Sparrer, Insa

Systemisches NLP:

T

Technik: Techniken sind Grundfertigkeiten, die für sich genommen angewendet werden oder in Formate einfließen. Bsp.: Pacing

Teilemodell: Die Idee, dass die Gesamtpersönlichkeit aus Teilen besteht, die mehr oder weniger gut miteinander harmonieren/kommunizieren können. Die Grundidee ist alt und weltweit verbreitet. Im NLP ist die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sehr von Virginia Satir angeregt (Parts-Party). Ebenfalls weite verbreitet: Robert Ornsteins Multimind-Gedanke, wonach unser Geist aus "Geistchen" besteht. Wichtig: Das Teilmodell ist ein Modell und nicht die Wirklichkeit, Menschen bestehen nicht wirklich aus Teilen.

Tilgung: Bestimmte Reize erreichen das Bewusstsein nicht, weil wir sie nicht wahrnehmen können oder wollen (Verdrängung). (IV. Logische Ebene)

Time Line: Internale Repräsentation der Zeit. Da wir keinen eigenen Wahrnehmungskanal für die Zeit haben, erleben wir die vergehende Zeit (vergl. Chronos/Kairos) als Projektion der vierten Dimension in die erste bis dritte Dimension, z.B. den sich bewegenden Schatten der Sonnenuhr. In der westlichen Kultur wird die Zeit innerlich oft als Strahl oder Linie erlebt (= Time Line). Klaus Marwitz schlägt die Idee der Zeit-Fläche vor. | Tad James

T.O.T.E.: Akronym für »Test - Operate - Test - Exit«

Trainer:

Trance: Nach innen gerichteter Bewusstseinszustand.

U

Umwelt: siehe Kontext

V

VAKOG: Abkürzung für unsere 5 Sinneskanäle (Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch).

Veränderung: Persönliche Veränderung ist die Kunst, Ressourcen zu aktivieren, Ziele zu formulieren und Probleme zu lösen – und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Verhalten: II. Logische Ebene. Das was wir tun, sagen... Alle Aktionen und Reaktionen einer Person, die von außen (durch andere Menschen) wahrnehmbar sind. (II. Logische Ebene)

Verhandlung: (1) Kommunikation mit dem Ziel einer gemeinsamen Entscheidung, der kongruent von beiden Seiten zugestimmt werden kann. (2) Prozess, das vom anderen zu bekommen, was sie möchten, indem sie anderen das geben, was die möchten.

Verzerrung: Vereinfachen und verändern eingehender Information (z.B. durch Projektion). (IV. Logische Ebene)

Verwirrung: siehe Konfusion

Vision: Das Bild von der Welt oder dem eigenen Umfeld, wie es werden soll. (VI. Logische Ebene)

Visueller Typ: Eine Person, die die visuelle Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Visuell: Das Sehen betreffend.

W

Wahrnehmung: Wahrnehmung ist alles, was wir über unsere 5 Sinne registrieren - in Abgrenzung zur Interpretation, in der der Wahrnehmung eine Bedeutung hinzugefügt wird. Wahrnehmung wird durch unsere Wahrnehmungsfilter verändert.

Wahrnehmungsposition: Wir können aus 4 Positionen wahrnehmen: 1. ICH/assoziiert; 2. DU/vom selbst dissoziiert, mit dem anderem assoziiert; 3. Beobachter/dissoziiert; 4. Meta (Beobachter des Beobachters).

Wilson, Robert Anton: Verrückter Amerikaner, der manchmal zusammen mit Richard Bandler Seminare gibt und ein paar ziemlich abgefahrene Bücher geschrieben hat (Illuminatus!; der neue Prometheus). In diesen Büchern geht es immer wieder im die Schaltkreise von Timothy Leary.

Wirklichkeit: Wirklichkeit ist das, was objektiv existiert. Wir können nur unsere eigene Wirklichkeit wahrnehmen. Wirklichkeit außerhalb von uns, nehmen wir nur als Abbild bzw. Konstruktion wahr. Siehe auch Konsenswirklichkeit

Wert: Werte bestimmen die Richtung unseres Denkens und unserer Wahrnehmung, sie bestimmen wohin wir wollen. (IV. Logische Ebene)

X

Y

Z

Ziel: Ein Ziel ist ein wünschenswerter Zustand, der in der Zukunft liegt. Man unterscheidet Prozessziele und Punktziele. Anthony Robbins unterteilt Lebensziele in die Aspekte: Gesundheit - finanzielle Freiheit - glückliche Beziehungen - persönliche Entwicklung - Spiritualität.

Zufall: Bedeutungsvolle Gleichzeitigkeit. Ein Ereignis, bei dem der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht erkennbar ist.

Zugehörigkeit: Unter Zugehörigkeit versteht NLP das System, dem sich eine Person zugehörig fühlt: Partnerschaft, Familie, Firma, Nation, Kontinent, Welt, Universum... (VI. Logische Ebene)

Zustand (State): Gesamtheit aller neurologischen Prozesse, die zu einem bestimmte Zeitpunkt in einer Person ablaufen.


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