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Version vom 3. September 2009, 18:47 Uhr

Hier werden NLP Begriffe in einem Satz erklärt und auf den entsprechenden NLPedia-Artikel (falls vorhanden) verlinkt. Hinter dem senkrechten Strich (|) wird derjenige genannt, der den Begriff zum ersten Mal in der beschriebenen Weise prägte.


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Ableitungssuche: (engl. Transderivational Search) siehe Transderivationale Suche

Abwehrmechanismus: Der Versuch Angst, Unlust, Kränkung oder Verletzung zu vermeiden oder unbewusst zu machen (vergessen).

Accessing Cues: (Zugangshinweise) Subtile Verhaltensweisen, die anzeigen, welches Repräsentationssystem jemand verwendet, um zu denken. (Augenbewegungen, Tonalität und Tempo der Stimme, Körperhaltung, Gesten und Atemmuster)

Aligned Perceptual Position: siehe Wahrnehmungsposition

Altersprogression: (Zukunftsprogression) Suggestionen durch die ein Versetzen in die Zukunft stattfindet

Altersregression: Wiedererleben vergangener Erlebnisse mit allen Details, dabei kann erwachsenes Denken, Fühlen und Handeln für eine bestimmte Zeit ausgeschaltet sein

Alignment: siehe Congruence oder Logical level alignment

Als-Ob-Rahmen: siehe As If Frame

Ambiguität: siehe Ambiguity

Ambiguity: (Ambiguität, Mehrdeutigkeit) Ambiguität entsteht, wenn ein Satz, ein Satzteil oder ein Wort mehr als eine Bedeutung hat. Im NLP nutzt man Ambiguitäten für Tranceinduktion oder als Separator.

Amnesie: Verlust der Fähigkeit, sich an bestimmte Dinge zu erinnern und Zugang zu vergangenen Erlebnissen zu haben. Kann in der Hypnose gezielt induziert werden, um die Erinnerung an das was vor oder in der Trance geschehen ist vor dem Zugriff des Bewussteins zu bewahren, wenn die Gefahr besteht, dass der Klient Tranceerlebnisse analysiert und intellektuell zerpflückt, bis sie ihre unmittelbare Wirkung verlieren.

Amplifikation: Die Verstärkung von Submodalitäten ("Mach's größer!", "Spüre es noch stärker!") zur Intensivierung von Zuständen.

Anästhesie (Analgesie) Abschwächen oder völliges Ausschalten der Schmerzempfindung

Analgesie: (Anästhesie) Abschwächen oder völliges Ausschalten der Schmerzempfindung

Analog: (1) "Vergleichbar". (2) In kleinen Stufen oder stufenlos veränderbar.(Bsp. Tonfall) Im Gegensatz zu Digital (Bsp. Worte)

Analoges Markieren: siehe Analogue Marking

Analogue Marking: (Analoges Markieren, Analoges Kennzeichnen) Setzen eines analogen Ankers durch Tonfall, Gestik, Bewegung oder Berührung. Verbale oder nonverbale Betonung eines bestimmten Wortes innerhalb eines Satzes.

Anchor: (Anker) Äußerer oder innerer Reiz, der einen emotionalen Zustand hervorruft.

Andragogik: Pädagogik für Erwachsene

Anker: siehe Anchor

Ankern: Verbinden eines emotionalen Zustandes mit einem äußeren oder inneren Reiz. Durch späteres Auslösen des Reizes wird der emotionale Zustand ebenfalls abgerufen.

Anker, gleitender: siehe Sliding Anchor

Anker stapeln: siehe Stacking Anchors

Anker verketten: siehe Chaining Anchors

Anker verschmelzen: siehe Collapsing Anchors

Armlevitation: (engl. arm levitation) Automatisches Heben des Arms in Trance, welche vom Hypnotiseur induziert oder suggeriert wird.

ARONLP: Rumänischer NLP-Verband

As If Frame: (Als Ob Rahmen) Simulieren von Ereignissen und die Fähigkeit, so zu denken und handeln, als ob die Ereignisse wahr wären.

Ashby's Gesetz: ("The law of requisite variety"), von William Ross Ashby 1956 definiertes Gesetz in der Kybernetik, nachdem in einem komplexen, interaktiven System das Element mit der größten Verhaltensvariabilität die Kontrolle über das Gesamtsystem erhält. Ein Beweis dafür, dass es besser ist, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben als weniger

Assoziiert (1. Position): Eine Erfahrung aus dem eigenen Körper heraus erleben. Durch die eigenen Augen sehen, mit den eigenen Ohren hören usw.. Erlebt man eine Erinnerung assoziiert, so erinnert man sich an die entsprechende Situation, als würde man sie aus seinem eigenen Körper heraus erleben. Man kann selbst das eigene Gesicht nicht sehen. Im Gegensatz dazu bedeutet dissoziiert sein, sich selbst von außen wahrzunehmen.

Attention: (Aufmerksamkeit) Die Benutzung von externen Sinnen und internen Repräsentationssystemen, um den Inhalt von Gedanken und Handlungen zu identifizieren und auszuwählen. Aufmerksamkeit kann bewusst, unbewusst oder als Kombination von Beidem verlaufen.

Attitude: (Einstellung) Die Summe von Werten und Glaubenssätzen bezüglich eines bestimmten Themas oder Gebiets, einer Person, einem Objekt, einer Situation oder einer Idee.

Auditiv: Den Hörsinn betreffend.

Auditiver Typ: Eine Person, die die auditive Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Aufmerksamkeit: siehe Attention

Augenbewegungen, Augenzugangshinweise: siehe Eye Accessing Cue

Automatisches Schreiben: Schreiben in Trance, das von der Person nicht willentlich gesteuert wird. Authentizität: Echt, glaubwürdig, zuverlässig. Selbst sein. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Autosuggestion: Eine selbst hervorgerufene Beeinflussung des Urteils und der Vorstellungen; Selbsteinredung; siehe auch Suggestion


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B

Back Track Frame: Als Backtracking (engl. Zurückverfolgen) bezeichnet man das (mehr oder weniger exakte) Wiederholen sprachlicher Äußerungen eines Gegenübers. Es gibt vier Backtrack frames: I. Wörtliches Wiederholen; II. Rückfrage mit wörtlicher Wiederholung; III. Scheinbar wörtliches Wiederholen jedoch mit Umformung; IV. Signifikante Worte (Schlüsselwörter) pacen.

B.A.G.E.L.-Modell: Von Robert B. Dilts für das Modelling entwickelt: Body posture; Accessing cues; Gestures; Eye movements; Language patterns. | Dilts

Bandler, Richard: Entwickelte mit John Grinder in den 1970er Jahren in Santa Cruz/Kalifornien das NLP.

Bedeutungsreframing: siehe Content Reframing

Behavioral Flexibility: siehe Flexibilität

Belief: (Glaubenssatz) Annahmen über die Wirklichkeit. Interpretation und Verallgemeinerung früherer Erfahrungen oder übernommene Meinung anderer. Glaubenssätze sind Grundlage unseres alltäglichen Handelns und bestimmen, was wir denken und wahrnehmen bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen, was wir für möglich halten. (IV. Logische Ebene). Glaubenssätze sind ein inneres Abbild der Wirklichkeit. Sie dienen der Orientierung in der Welt. Werden sie mit der Wirklichkeit verwechselt, handelt es sich um Gedankenviren.

Berne, Eric: (*1910 / † 1970) Er entwickelte das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse. Es beruht auf der Annahme, dass in einem Menschen drei Persönlichkeitsanteile (Ich – Zustände: das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich, das Kind-Ich) sind, die unterschiedlich denken und reagieren.

Bewusstsein: siehe Concious mind

Bodenanker: Repräsentation eines Ortes, eines Zeitpunktes oder eines (emotionalen) Ereignisses an einer bestimmten Stelle am Boden.

Body Language: (Körpersprache) Die Kommunikation unseres Körpers ohne Verwendung von Sprache oder Geräuschen. (z.Bsp. Körperhaltung, Gestik, Mimik oder Augenzugangshinweise).

Brainstorming: Ideen, Alternativen, Perspektiven oder Handlungsweisen sammeln, ohne bewerten.

Break State: (Separator, Zustandsunterbrechung) Ablenkung oder Bewegung, um eine Unterbrechung eines emotionalen Zustandes herbei zu führen.

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C

Callibrated loop: (Kalibrierte Schleife) Eine sich wiederholende Sequenz, bei der eine Person etwas sagt/tut, worauf eine andere Person mit einer spezifischen (oft Problem-)Physiologie reagiert. Diese Schleife kann so angelegt sein, dass die beiden Kommunikationspartner sich abwechselnd gegenseitig in bestimmte emotionale Zustände (z.B. Stuck State) bringen, ohne dabei die wirkenden Mechanismen zu durchschauen.

Capability: (Fähigkeit,Inneres Verhalten) Fähigkeiten sind kognitive und emotionale Prozesse, die eine Person durchläuft, damit ein bestimmtes Verhalten möglich wird. Fähigkeiten sind nicht direkt von außen wahrnehmbar. (III. Logische Ebene)

Chaining Anchors: (Anker verketten) Installation verschiedener aufeinander aufbauender Anker. Die Anker werden nacheinan­der in einer bestimmten Reihenfolge abgefeuert. Diese Folge entspricht einer mehrschrittigen Strategie auf ein gewünschtes Ziel zu. Durch das Aktivieren der Anker in der Strategiefolge wird die Strategie gelernt - später reicht das Auslösen eines Ankers, um die folgenden Strategieelemente automatisch ablaufen zu lassen.

Change History: Veränderung der persönlichen Geschichte, Erneuern der persönlichen Geschichte, Neubewertung der Vergangenheit.
»Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben.« Vergleiche: Self Nurturing

Change Future: Ist ein Format, zur Veränderung der Vorstellung über ein Ereignis in einer als unsicher erlebten Zukunft. Mit dem als unsicher vorgestellten Ereignis und einem vorgestellten Erfolg wird ein Collapsing Anchors auf der Time Line in der Zukunft durchgeführt.

Chunking: Verfahren, um die unterschiedlichen Stückgrößen (Brocken) des Denkens oder die unterschiedlichen Abstraktionsebenen handhabbar zu machen

Chunk down: Konkretisieren, Spezifizieren

Chunk sideways: Vergleich oder Analogie bilden

Chunk up: Verallgemeinern, Generalisieren

Circle of Excellence: Methode, den State of Excellence / Moment of Excellence zugänglich/abrufbar zu machen. Der Moment of Excellence wird geankert: visuell (Vorstellung des Kreises), auditiv (Wort) und kinästhetisch (Geste). Zahlreiche Variationen.

Coaching: von engl. Coach (Kutsche); etwas das einem hilft, an ein Ziel zu kommen.

Collapsing Anchors: (Anker verschmelzen) zwei oder mehr Anker - meistens ein Problemanker und ein oder mehrere Ressourceanker - gleichzeitig abgefeuert. Durch das Verschmelzen der Anker entsteht ein neuer Zustand.

Columbo-Technik: Eine nach Inspektor Columbo (Peter Falk) benannte Technik, in der es darum geht, sich absichtlich zerstreut und verhuscht darzustellen. | Thomas Rückerl

Compulsion Blow Out: (engl. Zwang zerplatzen lassen) Format bei dem ein Zwang-Muster durch die Verstärkung der Treiber-Submodalität soweit übertrieben bis er seine Bedeutung verliert.

Concept-Principle-Techniques (CPT): Concept, Priciples, Techniques ist eine vom Allgemeinen zum Speziellen kategorisierende Darstellungsweise von Wissensgebieten. Zu vielen NLP-Formaten und Modellen wurden CPTs erstellt. CPT wurde von Wyatt Woodsmall in das NLP eingeführt.

Concious mind: (Bewusstsein) (lat. conscientia „Mitwissen“) Bewusstsein kann erklärt werden als Besitz und Empfindung mentaler Zustände wie Gedanken, Emotionen, Wahrnehmungen oder Erinnerungen. Ein Mensch kann dabei bewusst bis zu 7 Informationseinheiten (+/- 2) gleichzeitig über seine Sinne (VAKOG) verarbeiten. Eine exakte Definition existiert jedoch weder im NLP, noch in der Psychologie oder Philosophie. Siehe Unconcious mind

Congruence: (Kongruenz) Übereinstimmung verbaler und nonverbaler Elemente in der Kommunikation durch den Abgleich von Werten, Glaubenssätzen, Fähigkeiten und Handlungen. Übereinstimmende Parabotschaften. Rapport mit sich selber haben.

Content Reframing: (Bedeutungsreframing) Vorgehensweise, bei der ein (negativ bewerteter) Sachverhalt eine neue (positive) Bedeutung erfährt.

Context Reframing: (Kontextreframing) Vorgehensweise, bei der ein negativ bewerteter Sachverhalt durch seine Einordnung in einen neuen Zusammenhang eine positive Bedeutung erfährt.

Core Transformation: Sehr tiefgreifendes NLP-Format auf spiritueller Basis. Zur Transformation eines Gefühls, eines Glaubenssatzes oder eines Verhaltens - oder zum Erleben des eigenen "Kern-Seinszustandes". | von Steve und Connirae Andreas

Cross-pacing: (Indirect Matching, Cross-Over-Mirroring) Ein Verhalten in einem anderen Sinneskanal pacen. Z.Bsp. mit dem Fuß im Sprechrythmus des Gegenüber auf den Boden tippen.

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D

Deep Trance Identification: (Tieftrance-Identifikation) Hypnotischer Prozess bei dem sich ein Mensch in einen anderen hineinversetzt. Wird z.B. bei der NLP-Technik New Behavior Generator benutzt

Deframing: Je nach Rahmen (=Frame) bekommt ein Inhalt eine bestimmte Bedeutung. Deframing bedeutet, den bestehenden Rahmen zu zerstören, womit der Inhalt herausgelöst wird. Wird er nun in einen neuen Rahmen gestellt, nennt man es Reframing.

Dehypnose: (Reorientierung) Phase, in der die Hypnose beendet wird.

Denken: Als Denken bezeichnet man einen psychischen Vorgang, bei dem Informationen verarbeitet werden. Wir verknüpfen, abstrahieren, verallgemeinern, vergleichen, beurteilen usw. Dabei können Gesetzmäßigkeiten erkannt oder neue Beziehungen entdeckt werden.

DHE: Design Human Engeneering. Weiterentwicklung des NLP von | Bandler, Richard

Desired State: Wunschzustand

Detailsortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, dem es bei Unterhaltungen, Diskussionen, Projekten etc. auf jedes noch so kleine Detail ankommt, der also z.Bsp. eine Bilanz bis auf den letzten Cent im letzten Konto analysiert. Im Gegensatz zum Überblicksortierer

Diamond-Technik:

Differentialtherapie: Auswahl der optimalen Therapie in Abhängigkeit vom Problem und Patienten.

Digital: Veränderlich zwischen zwei alternativen Zuständen (z.B. ein Wort). Im Gegensatz zu Analog (z.B. Tonfall).

Dilts, Robert: (*1955)

Disney Strategie: Kreativitätsstrategie, die von Walt Disney entwickelt wurde. Sie ist ein Modell für drei Phasen in einem kreativen Prozess: die Phase des Träumers, die Phase des Realisten und die Phase des Kritikers.

Dissoziiert (2.- 4. Position): Sich selber von außen sehen. Erlebt man eine Erinnerung dissoziiert, so erinnert man sich an die entsprechende Situation, als würde man sie als jemand Drittes erleben. Man kann von sich selbst das Gesicht sehen. Im Gegensatz dazu bedeutet assoziiert sein, sich selbst aus dem eigenen Körper heraus erleben.

Doppelinduktion: Gleichzeitiges Sprechen von zwei Personen aus unterschiedlichen Richtungen mit dem Ziel, eine hypnotische Trance zu erzeugen.

Double bind: Lähmende Bindung eines emotional abhängigen Menschen an paradoxe Botschaften oder Anweisungen (auch nonverbale Botschaften z.B. Gesten).

Dovetailing Outcomes: Der Prozess, unterschiedliche Ziele (Outcomes) in Übereinstimmung zu bringen und Lösungen zu optimieren. Eine unbedingte Basis für Win-Win-Verhandlungen.

Down-Time: Ein Trancezustand, in dem die Aufmerksamkeit nach innen, auf die eigenen Gedanken und Gefühle gerichtet ist.

Downwards Inflection: gezieltes Absenken der Stimme zum Satzende hin

Drug of Choice: Ein Format von NLP, das eine Reaktion des Körpers hervorrufen kann, die mit dem durch Drogen ausgelösten Rauschgefühl vergleichbar ist

DVNLP: Deutscher Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren

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E

Ebenen der Sprache:

Ecology: (Ökologie) Überlegungsprozess, der die Auswirkung jeder Veränderung im Verhalten über die Zeit, Situationen eines jeden selbst und von anderen Personen erwägt. Was sind die Konsequenzen jetzt, in der Zukunft, für mich selbst und für andere mir wichtige Personen, in verschiedenen Bereichen wie z.B. Beruf, zu Hause?

Edutainment: Zeitgemäße Form der Wissensvermittlung; Kombination von Education und Entertainment

Einsteinstrategie:

Einstellung: siehe Attitude

Elizitieren: Herausarbeiten, etwas entlocken. Im NLP: das Sammeln von Informationen über den inneren Zustand eines anderen.

Embedded Command: versteckter Befehl innerhalb eines Satze, welcher z.B. mittels Analogical Marking hervorgehoben wird.

Embedded Question: Teil eines Satzes, der, wenn er alleine stehen würde, eine Frage wäre. Beispiel: Ich frage mich, wann sie den Kaufvertrag unterschreiben.

EMDR: Eye Movement Desensitization and Reprocessing ist eine von Francine Shapiro entwickelte Methode zur Behandlung von Traumata; wird in Kombination mit NLP-Methoden angewendet

Emotion: Ist ein Gefühl mit einer Bedeutung. Eine Emotion entsteht bei dem Vergleich innerer Werte mit der inneren oder äußeren Wirklichkeit, dabei fühlt man sich gut oder schlecht, man liebt oder hasst, fühlt sich sicher oder unsicher...

Entscheidungsstrategie: Die Kunst, eine gute Möglichkeit zu wählen, um mit sich und der Welt im Einklang zu sein. »Ich entscheide mich für ...« - weil ich weiß, was ich will.

Epistemology: (Die Lehre vom Wissen) Lehre wie wir lernen und was wir wissen, wie Menschen oder Gruppen von Menschen (Kulturen, Gesellschaften, globale Systeme) denken und entscheiden.

Eutrance: Hypnotischer Zustand, der als angenehm erlebt wird, Gegenteil von einer Problemtrance

Evidenz: Offenkundigkeit. Das, woran man (selber oder andere) erkennt, dass etwas eingetreten ist (meistens: dass man sein Ziel erreicht hat). Zielkonkretisierung, Zielkriterien.

Evokation: Etwas hervorrufen. Im NLP: das Hervorrufen bestimmter Zustände, Gedanken oder Assoziationen.

Evozieren: Hat zwei Bedeutungen: (1) Beschreibung der Prozesse, die verwendet werden, um jemanden in einen bestimmten Zustand zu geleiten; (2) im Sinne von Strategien erkunden.

External: Außerhalb einer Person liegend. Im Gegensatz zu internal (=innerhalb).

Eye Accessing Cue: (Augenzugangshinweis) "Körpersprache der Augen". Die (oft unbewussten) Augenbewegungen von Menschen können ein Hinweis dafür sein, in welchem Repräsentationssystem innere Prozesse gerade ablaufen und ob sie erinnert oder konstruiert sind.

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F

Fähigkeit: siehe Capability

Familientherapie:

Familienskulptur: Familienskuptur ist eine Methode, in der grundlegende familiäre Interaktionsformen in Form von 4 Skulpturen dargestellt werden. Auf diese Weise wird die "Anatomie von Beziehungen" und ihre Folgen aufgedekt und den Mitgliedern des Systems (Familie) bewußt gemacht. | Virginia Satir

Fast Phobia Cure: (Schnelle Phobietechnik) Technik zur Auflösung von Phobien, die auf der Idee basiert, dass eine Phobie ein gelerntes und generalisiertes Stimulus-Response Denkmuster ist.

Feldenkrais, Moshé:

Feedback: Rückmeldung

Filter: Veränderungen der Wahrnehmung. Tilgung, Verzerrung oder Generalisierung von Informationen. Es gibt neurologische, soziale und individuelle Filter. (IV. Logische Ebene)

First Institute: NLP-Ausbildungsinstitut von Richard Bandler

Flexibilität: Aus einer Menge von Verhaltensweisen und Gedanken das Effektivste für das Erreichen eines Ziel wählen können.

Format: Ein Format ist ein Interventionsrahmen, bestehend aus einzelnen Schritten, für die man sich bestimmter Techniken bedient.
Bsp.: Six Step Reframing

Fractionation: (Fraktionierung) Vertiefung des Trancezustandes durch mehrfache Wiederholung einer Tranceinduktion mit anschließend Tranceausleitung

Framing: Framing bedeutet, etwas in einen Rahmen zu stellen, ihm Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Prozess, der automatisch und unbewusst die ganze Zeit läuft.

Fremdgefühle: Übernommene Gefühle, Begriff aus des Systemischen Familientherapie nach Bert Hellinger

Future Pace: Wörtlich: Schritt in die Zukunft. Verknüpft die Gegenwart mit der Zukunft. Beispiele: »Wann sehen wir uns wieder?«; »Wie wird es sein, dieses Auto zu fahren?«; »Wann werden Sie diese Fähigkeit das nächste Mal einsetzen?»; »Wie wird es sein, darüber Ihren Enkeln zu berichten?« - Im NLP-Rahmenmodell gehört der Future Pace zum vierten Schritt, in praktisch allen NLP-Formaten steht er (zusammen mit dem Öko-Check ) am Ende.

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G

GANLP: German Association of Neuro-Linguistic Programming. Deutscher NLP-Verband, der im DVNLP aufging.

Gedankenlesen: siehe Mind Reading

Gedankenviren: Glaubenssätze, die sich auf andere Glaubenssätze beziehen und sich einer sinnlichen Überprüfung entziehen. Gedankenviren sind ansteckend.

Gefühl: Ist etwas, das man fühlt, ohne dass es eine tiefere Bedeutung hat; der Auslöser kann innerer oder äußerer Natur sein, z.B. das Gefühl von warmem Sommerregen auf der Haut oder eines fiesen Splitters unter dem Fingernagel. Ein Gefühl kann aktuell in der Situation auftreten, durch Erinnerung hervorgerufen oder durch Submodalitätenarbeit designd werden.

Gegenbeispielsortierer: siehe Polarity Responder

Generalisierung: Verallgemeinerung von Informationen. Übertragen bestimmter Erfahrungen auf einen anderen Kontext. (IV. Logische Ebene)

Geschichte: Als (persönliche) Geschichte bezeichnet man die Vergangenheit eines Menschen.

Gestalt: In der TimeLine-Therapie versteht man unter dem Begriff Gestalt, die Ansammlung von Erlebnissen zu einem bestimmten Thema. Man kann sich das wie Perlen vorstellen, die an einer Kette hängen. Jede Perle ist ein neues Erlebnis in Zusammenhang mit dem ursprünglichen Thema (zum Beispiel Angst).

Gestalttherapie: eine Form der Psychotherapie | Fritz Perls

Glaubenssatz: siehe Belief

Glaubenssystem: Glaubenssysteme sind Systeme aus Glaubenssätzen, die sich gegenseitig unterstützen. Innere Landkarte. (IV. Logische Ebene)

Gleichbeispielsortierer: siehe Positive Responder

Gleitender Anker: siehe Sliding Anchor

Grinder Format: 5 schrittiges Präsentationsformat nach John Grinder

Grinder, John: Entwickelte mit Richard Bandler in den 1970er Jahren in Santa Cruz/Kalifornien das NLP.

Graphemische Bewusstheit: Fähigkeit zum Visualisieren von Buchstaben, Wörtern, Ziffern usw.; hat große Bedeutung für das sichere Rechtschreiben, Lesen, Rechnen u.a.

Graveslevel: Modell der biopsychosozialen Entwicklung des Menschen und seiner Werte | Clare W. Graves

Grundannahmen des NLP: Annahmen (Glaubenssätze), die für wahr angenommen und nicht weiter bewiesen werden (können). Auf diesen Grundannahmen basiert NLP.

Grundwerte: siehe Werte

Gustatorisch: Den Geschmackssinn betreffend.

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H

Händefalltest: Suggestibilitätstest Einleitungstechnik

Halluzination: nicht Vorhandenes wahrnehmen (positive Halluzination) oder Vorhandenes nicht wahrnehmen (negative Halluzination)

Handshake Induction: schnelle nonverbale Tranceinduktion

Hemi-Sync: Eine vom Monroe Institut entwickelte Klangtherapie, die es ermöglicht Bewusstseinszustände zu verändern.

Hin Zu: siehe Toward

Homeostasis: (Gleichgewicht) Die Stille der Gleichheit, ein Zustand der Stabilität.

Huna: ein in Hawai verbreiteter Schamanismus, Ideen aus dem Huna finden sich in einigen NLP-Formaten wieder

Hypnose: Als Hypnose wird die Methode bezeichnet, jemand in Trance zu bringen bzw. zu führen. Häufig werden die Begriffe Trance und Hypnose gleichbedeutend verwendet.

Hypnotische Sprachmuster: Verbale Äußerungen, mit deren Hilfe bestimmte Vorstellungen und Reaktionen gezielt induziert werden. Siehe auch Milton Modell

Hyperästhesie: Überempfindlichkeit von Gefühls- und Sinnesnerven

Hypermnesie: Gegenteil von Amnesie; besonders lebendige, detailreiche Erinnerung an vergangene Erlebnisse

Hypersensitivität: Erhöhte Empfindlichkeit

Hypotaxie: Mittlere Trance

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I

IBAL: (Installation Based Accelerated Learning) Methode zum Bescheunigten lernen mit Nested Loops | Chris Mulzer

Identität: Die Vorstellungen, die Menschen von sich als ganze Person in ihrem Verhalten, in ihren Fähigkeiten und in ihren Überzeugungen (meist unbewusst) konstruieren (Selbstbild). (V. Logische Ebene)

Ideomotorische Bewegung:: unbewußte Körperbewegungen, z.B. Lidflattern

Imprint: Prägung in der Vergangenheit, die unbewußt gegenwärtige Handlungen steuert, siehe Re-Imprinting

Individuelle Filter: Wahrnehmungsfilter aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen und Lernprozesse. Sie gelten nur für den Einzelnen und sind somit abhängig von den jeweiligen inneren Werten, Überzeugungen und Stimmungen. (IV. Logische Ebene)

Induktion: Die Einleitung einer hypnotischen Trance

Infotainment: Zeitgemäße Form der Informationsvermittlung; Wortkombination von Information und Entertainment, siehe auch Edutainment

Inkongruenz: Nicht übereinstimmende Parabotschaften (Teilbotschaften); meistens passt das Gesagte (Worte) nicht zum Ausdruck (Physiologie/Stimmklang) des Sprechers. Umgang mit Inkongruenz: 1. Ansprechen; 2. Spiegeln; 3. Überkreuz spiegeln; 4. ›nicht wahr?!‹

INLPTA: International NLP Trainers Association, größter NLP-Dachverband der Welt

Innere Landkarte: Metapher für die Art und Weise, wie Menschen Informationen zu ihrem Modell der Welt zusammenbauen

Innerer Dialog: siehe Internal Dialogue

Inneres Verhalten: siehe Fähigkeiten | Ralf Stumpf

Installieren: Einrichten einer neuen, automatisch ablaufenden mentalen Strategie in Geist-und-Körper

Integrität: siehe Integrity

Integrity: (Integrität) Kongruenz und Ehrlichkeit. Übereinstimmung des eigenen Wertesystems und inneren Prinzipien mit dem tatsächlichen Handeln. Persönliche Integrität kann auch als Treue zu sich selbst beschrieben werden.

Internal: Innerhalb einer Person liegend. Im Gegensatz zu external (=außerhalb).

Internal Dialogue: (Interner Dialog, Innerer Dialog) Die innere Stimme, mit der man mit sich selbst spricht und sich durch Urteile (Tadel oder Lob) und Glaubenssätze eine subjektive Realität konstruiert.

Interner Dialog: siehe Internal Dialogue

Intervention: (lat. intervenire = dazwischentreten, sich einschalten) bezeichnet im therapeutischen Kontext das Eingreifen einer unbeteiligten Partei in eine Situation.

In Time: Die Zeitline ist so angeordnet, dass sich durch den Körper verläuft.

Interpretation: Ein Vorgang bei dem einer Wahrnehmung eine Bedeutung hinzugefügt wird.

Introjekt: Introjektion bedeutet Schlucken, ohne das Geschluckte zu zerkleinern bzw. zu verändern. Das introjizierte »Ding« ist das »Introjekt«.

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J

James, Tad:

Johari Fenster: Das Johari Fenster ist ein Modell, welches Fremd- und Selbstbildphänomene findet und verstehbar macht.

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K

Kalibrieren: Wahrnehmen von inneren Zuständen eines Menschen durch Beobachten seiner nonverbalen Reaktionen.

Kalibrierte Schleife: siehe Calibrated Loop

Katalepsie: Erstarren von Körperteilen oder dem ganzen Körper

Kernintention: Führt zu der Erfahrung seines "inneren Kernzustandes". Hierbei geht man in rascher Folge durch zahlreiche Emotionen bis zu einem Seinszustand, der sich nicht mehr verändert - das ist der Kernzustand. Als Nebeneffekt lernt man ein paar seiner (unbewussten) Vermeidungsstrategien und Verhaltensschleifen kennen.

Kernkompetenz: Das was mich einzigartig macht, die mir eigene Kombination von Erfahrungen, und Fähigkeiten. Das was ich wirklich aus meinem tiefsten Inneren Ressourcestate heraus kann, die eigentliche „Ich kann“-Antwort aus meiner tiefen (nicht durch Diplome und Lehrgänge angeeigneten) Ebene V!

Kinästhetisch: Den Gefühls- und Tastsinn betreffend.

Kinästhetischer Typ: Eine Person, die die kinästhetische Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Kleine Schule des Wünschens: Anleitung zur Formulierung von Wünschen an andere Personen (Du-Ziele)|Thies Stahl

Kognitiv: Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen und die Kreativität.

Körpersprache: siehe Body Language

Kommunikation: Gelungene Kommunikation ist die Kunst, eine Verbindung aufzubauen, zu Verstehen und verstanden zu werden – und zwar in genau dieser Reihenfolge!

Kompetenzbereich: Handlungsbereich, in dem die betreffende Person unabhängig von anderen Entscheidungen treffen kann.

Konfusion: Verwirrung

Konfusionstrance: Gezieltes Herbeiführen von Verwirrung, um den Klienten in Trance zu führen.

Kongruenz: siehe Congruence

Konsenswirklichkeit: Wirklichkeitskonstruktionen, die wir mit anderen teilen, bezeichnet man als Konsenswirklichkeit. Siehe auch Selbstreferentielles System

Kontext: (auch Umwelt) Das was außerhalb von uns existiert (Raum, Zeit, Andere). (I. Logische Ebene)

Kontextreframing: siehe Context Reframing

Kriterium: Merkmal, an dem man erkennt, ob etwas eingetreten ist, ob etwas erreicht wurde oder ob jemandem etwas gefällt. (IV. Logische Ebene)

Kritische Submodalität: Die Submodalität, durch deren Veränderung die größte Veränderung in der emotionalen Reaktion erreicht wird.

Kryponäsie: Unbewusste Erinnerungen

Kybernetik: Wissenschaft von den Steuerungs- und Regelungsmechanismen in belebten und unbelebten Systemen


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L

LAB Profile: Die Methode "Language and Behavior Profile" beschreibt, wie Muster in der Sprache Muster im Verhalten in Bezug auf Motivation und Informationsverarbeitung widerspiegeln, und zeigt dabei, wie du, wenn du die Muster kennst, effektiver kommunizieren kannst.

Leading: (Führen). Das eigene Verhalten unter Beachtung von Rapport so zu verändern, dass der Gegenüber folgen kann, um so bestimmte Lösungsansätze für erwünschte Veränderungen zu finden.

Lead System: (Leitsystem) Das bevorzugte Repräsentationssystem (VAKOG), mit dem Informationen bewusst oder unbewusst aufgenommen werden.

Leerhypnose: Trance, in der keine Behandlung erfolgt. Sie dient dem Erlernen einer tiefen Entspannung.

LernCoach (nlpaed): Wendet NLP bzw. NLPäd auf den Kontext Schule an.

Lernen: Effektives Lernen ist die Kunst, zu verstehen (motiviert aufzunehmen), zu verdichten und effektiv zu vermitteln - und zwar in genau dieser Reihenfolge!

Linguistic: Sprachwissenschaft

Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie: von Steve de Shazer entwickelte Psychotherapieform

Logical Level: (Logische Ebenen) Die sechs logischen Ebenen (Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte/Glaube/Filter, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität) liefern Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. | Robert Dilts

Logical level alignment: (Logische Ebenen Abgleich) Abgleich und Ausrichtung aller sechs logischen Ebenen im 'Als Ob Rahmen' auf ein Ziel.

Logische Ebenen: siehe Logical Level

Logische Ebenen Abgleich: siehe: Logical level alignment

Lucid Dreaming: (Klartraum, luzides Träumen) Traum, in dem man weiss, dass man träumt. In luziden Träumen ist es möglich, den Trauminhalt willentlich zu steuern.

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M

Macro Modelling: Konstruktion eines Modells in einem erweiterten Kontext (Situation, Zeitpunkt und Ort) wobei der Experte die Fähigkeiten der Zielperson erfolgreich wiedergibt.

Map: (Landkarte) Im NLP auch Synonym für Beschreibung oder subjektive Darstellung der Realität.

Mapping across: Ein Ressource Prozess wird durch Analyse der Submodalitäten geankert und auf andere Inhaltsgebiete übertragen.

Map of Reality: In Anlehnung der Annahme von NLP, dass die Landkarte nicht die Landschaft ist (the map is not the territory). NLP beschäftigt sich nicht mit der Wirklichkeit, sondern mit dem Abbild der Wirklichkeit

MBTI: Der Myers-Briggs type indicator (Myer-Briggs-Persönlichkeitstypen-Indikator) ist das in in den USA am häufigsten benutzte psychologische Instument zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen im Bereich von Wirtschaft und Verwaltung.

Mehrdeutigkeit: siehe Ambiguity

Mentorentechnik: Eine Technik in der sich der Klient Ressourcen / Fähigkeiten von anderen Personen (Mentoren) als Unterstützung für sich selbst wahrnimmt und damit Alternativen für bestimmte Situationen verfügbar macht.

Metaforum: Vereinigung und Ausbildungsinstitut, gegründet von Bernd Isert

Metamirror: a) 4. Position: Beobachter der Interaktion zwischen dem Ich (1.Position) und dem Beobachter (3.Position) b) Format zur Reflektion des eigenen inneren Dialoges in einer Konfliktsituation aus der 4. Metamirror-Position.|Robert Dilts

Metamodell der Sprache: Modell des Modells Sprache

Metapher: Allgemein: Bilder. Speziell: Bildhafte Vorstellungen, Sprüche oder Geschichten, die dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein Möglichkeiten der Problemlösung anbieten. Metaphern, Analogien, Vergleiche, ... ›das ist wie...‹

Meta-Position: 4. Wahrnehmungsposition

Metaprogramm: siehe Sorting Styles

Methodology: (Methodik) Werkzeuge, Techniken, Handlungsweisen und investigative Methoden, die dazu benützt werden, Informationen zu sammeln, speichern, analysieren und präsentieren. Die wissenschaftliche Methodik beinhaltet die Erstellung von Hypothesen und Vorhersagen.

Micro Modelling: Konstruktion eines spezifischen Gedankenprozesses innerhalb eines bestimmten Zusammenhangs. Eine Reihe von Mikromodelen ergeben eine komplexe Fähigkeit.

Mind Reading: (Gedankenlesen) Wahrnehmungsfilter, auf dem die Verwechslung von Interpretation und Wahrnehmung beruht

Milton-Modell: Umkehrung des Metamodells der Sprache

Mirroring: Haltung und Gestik des Gegenüber übernehmen. Möglichkeit, Rapport herzustellen.

Mischphysiologie: Körperlicher Zustand, in dem sich eine Mensch befindet, wenn er in seiner Vorstellung die Lösung eines Problems durchspielt.

Mismatch: In einer Kommunikationssituation bewusst andere Verhaltensmuster als das Gegenüber annehmen; Rapport brechen, zu dem Zweck einem Treffen oder einer Unterhaltung eine andere Richtung zu geben, sie zu unterbrechen oder zu beenden.

Mission: Mission ist der Lebenssinn, die Lebensaufgabe, die Botschaft die eine Person lebt. (VI. Logische Ebene)

Modaloperatoren: siehe Modal operators

Modal operators: (Modaloperatoren) Wörter, die die Unmöglichkeit (Modal operators of possibility; z.B. kann nicht, darf nicht, geht nicht) oder Notwendigkeit (Modal operators of necessity; z.B. sollte, muss) ausdrücken

Modell: Vorbild beim Modelling (Modellernen)

Modell: Abbildung der Realität (Modellbildung, Konstrukt/Konstruktivismus, Landkartenmetapher)

Modelling: Analyse von Erfolgsstrategien exzellenter Könner (durch übernehmen dieser Strategien vereinfacht sich der Lernprozess). Elizitation, Utilisation, Installation.

Moment of Excellence: Augenblick mit vollem Zugang zu den Ressourcen: »Haben Sie jemals etwas so elegant und effektiv gemacht, dass es Ihnen den Atem nahm? Haben Sie Augenblicke erlebt, als Sie von dem, was Sie gemacht hatten, wirklich begeistert waren?« (O’Connor/Seymour, Neurolinguistisches-Programmieren, Seite 24). Vergleiche: State of Excellence

Moment of Importance: Ein Moment of Excellence, bei dem der innere Zustand von Wichtig- und Wertvoll-Sein aktiviert wird. Der Moment of Importance soll helfen, ein positives Selbstwert-Gefühl im Alltag verfügbar zu haben.

Morphogenetisches Feld: Ein vom Biochemiker Rupert Sheldrake geprägter Begriff eines unsichtbaren Feldes (Gedankenfeld oder „Gedankendatenbanken”), welches seiner Meinung nach so etwas wie eine Blaupause eines jeden Lebewesens, vom Einzeller über die Tier- und Pflanzenwelt bis hin zum Menschen beinhaltet und z.B. vorgibt in welche Richtung sich das Lebewesen aus der ursprünglichen Eizelle entwickeln wird. .

Motivation: Ist die Kunst, notwendige Dinge mit Spaß und wertvolle Dinge mit Nachdruck zu tun. Wir machen etwas, um entweder Unannehmlichkeiten zu vermeiden (weg-von-Motivation / Warum?), oder Annehmlichkeiten zu erlangen (hin-zu-Motivation | Wofür?).

Moving Away: (Weg Von) Ein Metaprogramm. Eine Entscheidungsstrategie, bei welcher die Motivation auf dem "Weg Von" einem Problem oder einem nicht erwünschtem Zustand liegt. Im Gegensatz zu Moving Towards.

Moving Towards: (Hin Zu) Ein Metaprogramm. Eine Entscheidungsstrategie, bei welcher die Motivation "Hin Zu" auf ein Ziel oder einem erwünschtem Zustand liegt. Im Gegensatz zu Moving Away.

MPVI: Meta Programs and Values Inventory (Innere Werte und Meta-Programme) Interview-Bogen zur Erstelleung von Persönlichkeitsprofilen | James, Tad und Woodsmall, Wyatt

Muskeltest: Testverfahren aus der Kinesiologie zum Aufspüren blockierter Meridiane; der Armtest und der O-Ring-Test wird von manchen NLP-Therapeuten zum Beispiel zum Elizitieren des Problems benutzt


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N

NAC: Neuro-Assoziative Konditionierung. Weiterentwicklung des NLP von | Robbins, Anthony

Nautilus: Weiterentwicklung des MPVI

Negative Halluzination: Nicht wahrnehmen von etwas, das da ist. Da man nie den gesamten, momentan zur Verfügung stehenden Informationsinput verarbeitet, ist das ein häufiges Phänomen. Beispiele für hypnotisch induzierte negative Halluzination sind: "hypnotische Blindheit", Farbenblindheit, Taubheit.

Nested Loops: Verschachtelte Geschichten. Nested Loops sollen tiefer und tiefer in Trance führen und enger oder weiter um das Veränderungsthema kreisen.

Neurologische Filter: Wahrnehmungsfilter, denen wir aufgrund der Beschränkungen unseres Nervensystems unterliegen. Wir teilen diese Filter mit nahezu allen Menschen. (IV. Logische Ebene)

New Behavior Generator: (auch: New Behaviour Generator) Modellingtechnik, um erwünschtes, neues Verhalten von einem Vorbild (= Modell) zu übernehmen.

New Belief Generator: Format zur Prägung neuer Glaubenssätze. Unter Zuhilfenahme weiterer Personen, die für Mentoren (S.E.A.) stehen, werden über die logische Ebene VI neue Glaubenssätze geprägt.

New Role Design: Format, zur Erzeugung eines intrinsisch motiviertes Verhaltens, durch Herausarbeiten und anschließendem „Neu designen“ der Meta-Programme und Werte, ausgehend von einer partiell Unzufriedenheit erzeugenden Rolle. | Thomas Westerhausen

NHR: Neuro-Hypnotic Repattering (NHR) ist Richard Bandlers Weiterentwicklung des NLP.

NKS: Neuro-Kybernetische Selbstorganisation. Weiterentwicklung des NLP von | Jürgen Wippich

NLPäd: Neuro-Linguistische Pädagogik. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP für die Pädagogik

nlpaed: Verband für Neuro-Linguistische Verfahren in Bildung und Erziehung e.V.

NLP: Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren

NLPe: Neuro-Linguistische Prozessentwicklung. Weiterentwicklung des NLP von | Isert, Bernd

nlpK: NLP plus Kinesiologie

NLPt: Neuro-Linguistische Psychotherapie. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP für Psychotherapie

NLP-University: Ausbildungsinstitut von Robert B. Dilts

NLTeach: Neuro-Linguistische Lerntherapie. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP von | Jäger, Gerhard

Nominalisierung: Abstrakte Hauptwörter (Hauptwörter, die man nicht anfassen kann), die aus Verben oder Adjektiven gebildet werden.(z.B.: freuen - Freude; frei - Freiheit)

Nonverbal: Nichtsprachlich - körperlich.

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O

Oberflächenstruktur der Sprache: (engl. Surface Structure) Das, was wörtlich gesagt wird, unabhängig von der Bedeutung.

Olfaktorisch: Den Geruchssinn betreffend.

Optimismusstrategie: Art der Darstellung (Wer?, Was?, Wann?) von Erfolgen (Ich!, verallgemeinert, gegenwärtig/andauernd) und Misserfolgen (Andere!, spezifisch, Vergangenheit/vorübergehend).

Outcome: siehe Ziel. Ansonsten ein 5-schrittiges Format zur Zielerreichung.

Out of body experience: Außerkörperliche Erfahrung

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P

Pacing: (Mitgehen, Angleichen, Bestätigen, Spiegeln). Eine Kommunikationsmethode, bei der bestimmte Verhaltensweisen und -muster des Gegenübers abgeglichen oder gespiegelt werden, um größtmöglichen Rapport aufzubauen. Sich in die Welt des anderen begeben.

Parabotschaft: (Teilbotschaft) Aspekte einer Kommunikation (Worte, Tonfall, Mimik, Gestik, Handlung); wenn alle Parabotschaften das Gleiche aussagen spricht man von Kongruenz.

Paradigm: (Denkmuster) Ansammlung von Werten und Glaubensmustern auf denen Menschen, Kulturen, Unternehmen oder Gruppen ihre Entscheidungen treffen.

Parästhesie: Veränderte Empfindungen: In tiefer Trance können Gefühle wie Kribbeln, Prickeln auf der Haut, Taubheit oder Pelzigkeitsempfindungen auftreten, die sich nach dem Ende der Trance schnell wieder aufiösen.

Parts Party: Bewusstmachen und die Transformation einzelner Persönlichkeitsteile. Grundlage hierbei ist das NLP – Teilemodell.

Pattern: Verhaltensmuster, Sprachmuster, erlernbares Muster.

Pattern Interrupt: Unterbrechung eines gewohnheitsmäßigen Verhaltensmusters, bevor es zu Ende ausgeführt wird.

Pawlow, Iwan Petrowitsch (* 1849 - † 1936): Er wurde vor allem durch seine Experimente mit Hunden bekannt. Pawlow zeigte, dass Reiz-Reaktionsschemata erlernbar sind (konditionierter Reflex: Glocke-Speichelfluss). Siehe auch: Pawlow, Iwan Petrowitsch bei Wikipedia.

PeneTRANCE: Format zur klaren Definition und Umsetzung von Veränderungszielen. | Stahl, Thies

Perceptual Bias: Wahrnehmungsposition Meinung, die von einer Person zur einer bestimmten Zeit vertreten wird.

Perceptual Filter: Wahrnehmungsfilter (siehe auch Wahrnehmung)

Persönlichkeits Panorama: Persönlichkeits-Panorama. Format zur Beratungs-Planung von | Daniela Blickhan

Personal Excellence (Persönliche Exzellenz): Im NLP angestrebter ressourcevoller Zustand.

PE: Persuasion Engineering. Weiterentwicklung des NLP von | Bandler, Richard

Performativ: Eine mit einer sprachlichen Äußerung beschriebene Handlung, die gleichzeitig getan wird (z.B.: Ich gratuliere dir.).

Persuasion Engineering: siehe PE

Phobie: eine starke Angstreaktion auf eine Person oder auf ein Ereignis aus der Vergangenheit

Phonological Ambiguity: (Phonetische Mehrdeutigkeit) Wörter, die sich gleich anhören aber unterschiedliche Bedeutung haben und manchmal auch unterschiedlich geschrieben werden: z.B. Lehre und Leere.

Phobietechnik: siehe Fast Phobia Cure

Physiologie: Der von einem außenstehenden Beobachter wahrnehmbare nonverbaler Anteil eines inneren Zustandes.

PLATO: Person, Location, Activity, Time, Object; Kriterien für die untere logische Ebene (Kontext/Umwelt)

Polarity Responder: (Gegenbeispielsortierer) Ein Metaprogramm. Menschen, die bei Fragen, Unterhaltungen oder Diskussionen sofort die Opposition einnehmen und aktiv danach suchen, was falsch ist, oder was schief gehen könnte. Er sortiert gerne nach: "Das unterscheidet sich von.." Was auch immer Du zu einem Gegenbeispielsortierer sagst, er wird versuchen, Dich vom Gegenteil zu überzeugen. Im Gegensatz zum Positive Responder

Polarity Sorter: siehe Polarity Responder

Positive Absicht: Annahme im NLP, dass jedes Verhalten eines Menschen einem positiven Ziel dient.

Positive Halluzination: Man meint Dinge wahrzunehmen, die nicht da sind. Das kann sich auf einen Sinneskanal beschränken, indem man beispielsweise die Stimme von jemandem hört, der nicht anwesend ist. Das kann aber auch einen in allen Sinneskanälen halluziniertes Erlebnis sein. Eifersucht, kann das Resultat positiver Halluzination sein, genauso wie Schizophrenie, aber auch Kreativität.

Positive Responder: (Gleichbeispielsortierer) Ein Metaprogramm. Menschen, die bei Fragen, Unterhaltungen oder Diskussionen sofort nach Gleichheiten suchen, die Sie bereits kennen und die neue Information in einer alten Schublade abspeichern. Er sortiert gerne nach: "Das ist genauso wie...". Im Gegensatz zum Polarity Responder.

Post Hypnotic Suggestion: (Posthypnotische Suggestion) Anweisung des Hypnotiseurs an den Klienten, verbunden mit der Aufforderung, diese Anweisung erst nach der Trance auszuführen.

Praliné-Muster: Format zur Steigerung/Verbesserung der Selbstmotivation | von Richard Bandler

Präsupposition: Präsuppositionen sind Vorannahmen und wirkungsvolle Sprachmuster, mit denen man Dinge behaupten kann, die man nicht in Frage gestellt haben möchte. Sie sind Informationen, die ein Satz trägt, ohne dass diese explizit hervorgehoben werden. Präsuppositionen sind Bestandteil des Miltonmodells. Bsp.: "Stefans Freundin ist schlau" -> Präsupposition: Stefan existiert, er hat eine Freundin, diese existiert ebenfalls.

Primärgefühl: Gefühl, das als erstes als unverfälschte Antwort auf unsere Umwelt in uns entsteht

Primäres Repräsentationssystem: Repräsentationssystem, das eine Person bevorzugt zur bewussten Informationsaufnahme und -verarbeitung benutzt

Problem: Ist ein verschlepptes, nicht erkanntes Signal zur eigenen Veränderung. Man löst es über kurative (Helfen), generative (Lehren) und evolutionäre (Entwickeln) Veränderung.

Problemphysiologie: Problemzustand, in dem sich ein Mensch befindet, wenn er intern mit einem Problem beschäftigt ist.

Problemtrance: Selbsthypnotischer Zustand, der im Wesentlichen durch Angst ausgelöst wird, Gegenteil einer Eutrance

Proimprinting: Format ähnlich wie Change Future ergänzt durch systemische Aspekte. | Bernd Isert

Provokative Therapie: von Frank Farrelly entwickelte Psychotherapieform

Prozessorientierte Therapie: Therapie-Methode bei der das Wie wichtiger ist als das Was oder Warum; NLP ist eine Prozessorientierte Therapieform

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Q

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QuantenNLP: QuantenNLP ist eine 2003 von Gabriele Rudolph begründete, durch eine Wortmarke geschützte, neue Anwendungsmöglichkeit des NLP, die dazu einlädt, die Konstruktionen des Denkens (z. B. Zeit, Schuld, Pflicht, Moral, der freie Wille, die persönliche Identität) als solche zu durchschauen. Es lädt ein zu einer Wahrnehmung jenseits des Denkens und der Wahrnehmungsfilter. Eine natürliche Folge ist Gelassenheit, innerer Frieden, Zufriedenheit.


Quantifier: Im Meta-Modell gibt es Verallgemeinerungswörter (universal quantifier): Immer muss man dich an alles erinnern! Immer? An alles? An was genau? => Gegenbeispiele erzeugen, Ausnahmen finden, Gültigkeitsbereich klären

R

Rahmenmodell: Als Rahmenmodell wird im NLP gewöhnlich ein (Gesprächs-)Rahmen verstanden, in dem beispielsweise eine Verhandlung oder ein Coaching stattfindet.

Rapport: Rapport ist vertrauensvolle Übereinstimmung. Ähnlichkeit in Stimmklang, Mimik, Gestik, Atmung, Haltung, ...

Rapportbruch: Störung in der Harmonie und im Vertrauen zwischen zwei Gesprächspartner

Realitätsstrategie: Eine Realitätsstrategie umfasst eine Sequenz der mentalen Tests und Kriterien, die ein Mensch anwendet, um zu beurteilen, ob eine bestimmte Erfahrung oder ein Ereignis real oder wirklich geschehen ist. Es handelt sich dabei um die Strategie zur Unterscheidung von Phantasie und Wirklichkeit.

Reanchoring Couples: Konfliktmoderation; Auflösen kalibrierter Schleifen |V.Satir

Rechtschreibstrategie: Strategie der sicheren Rechtschreiber, d.h. visuelles Speichern und Erinnern von Wörtern; erstmals beschrieben von Robert B. Dilts.

Rechenstrategie: Strategie der sicheren Rechner; analog der Rechtschreibstrategie, d.h. visuelles Speichern und Erinnern von Ziffern, Zahlen und Ergebnissen.

Reference Structure: Die Summe der Erfahrung in der Lebensgeschichte eines Menschen. Auch die vollste Repräsentation, von der andere Repräsentationen abgeleitet werden; z.B.: Die tiefe Struktur dient als "Reference Structure" für die Oberflächenstruktur.

Referenzerfahrung: Eine Erfahrung, die herangezogen wird, um eine Vorstellung oder einen Glaubenssatz zu beweisen, zu intensivieren oder um weitere Informationen zu gewinnen.

Referenzsystem: Repräsentationssystem, mit dem ein Mensch überprüft, ob die gewonnene Information richtig ist

Reframing: (Umdeuten) Re-Framing bezeichnet den Prozess des Umdeutens, des Einnehmens einer neuen Perspektive, einer neuen Art der Wahrnehmung und einer neuen Interpretation eines Zustandes.

Reframing Couples: Auflösung kalibrierter Schleifen durch Konfrontation des „Senders“ mit der Reaktion, die dieser bei seinem Gegenüber auslöst („Ist das die Reaktion, die Sie bekommen wollten?“) und Unterstützung des Senders in geeignete Zustände zu kommen, aus denen heraus er sich so verhalten und so kommunizieren kann, dass er eine mit seiner Absicht übereinstimmende Reaktion vom Partner bekommt. |V.Satir

Regression: Erleben eines Ereignisses oder Zustandes aus der Vergangenheit, als würde er jetzt geschehen.

Re-Imprinting: Ein von Robert B. Dilts entwickeltes Interventionsformat, um Glaubenssätze ( logische Ebenen IV bis VI!) zu verändern. Beim Reimprinting wird die gegenwärtige Wirkung (Repräsentation) eines S.E.E. (Prägung, Imprint) dadurch verändert, dass man die Positionen aller Beteiligten (S.E.A.) einnimmt und neu ressourcevoll erlebt. | Robert B. Dilts

Relevancy Challenge: Fragen wie eine spezifische Beschreibung oder Verhalten hilft ein vereinbartes Ergebnis zu erreichen.

Repräsentation: Die Darstellung von etwas durch etwas. Ein Begriff, eine Vorstellung oder ein Gedanke, welche(r) Verschlüsselungen oder Speicherungen auf Sinneswahrnehmung beruhenden Informationen im Gehirn sind.

Repräsentationssystem: Sinneskanäle, durch die wir die Wirklichkeit in uns abbilden (Abbild = Repräsentation, Modell).

Representational System Primacy: (Primäres Repräsentationssystem) Der Sinn bzw. das Repräsentationssystem, dass ein Individuum systematisch bevorzugt verwendet. Das bevorzugte Repräsentationssystem verrät vieles über die Persönlichkeitsmerkmale sowie die Lernmöglichkeiten.

Representational Systems: (Repräsentationssystem) Die fünf Sinne: Sehen, Hören, Berühren (Fühlen), Riechen und Schmecken.

Requisite Variety: Fexebilität von Gedanken und Verhalten. Kann Veränderungen auf dem Weg zu einem Ziehl machen.

Ressource: Mittel, die wir einsetzen können, um ein Ziel zu erreichen: Physiologie, Zustände, Gedanken, Verhaltensweisen, Strategien, Erfahrungen, Menschen, Ereignisse, Gegenstände

Ressourceful State: Eine totale Neuro- und Psychologische Erfahrung, wenn eine Person sich "resource voll" fühlt.

Ressourcenphysiologie: Körperlicher Zustand, in dem ein Mensch sich befindet, wenn er in der Lage ist, sich Mittel und Wege vorzustellen, mit deren Hilfe er ein Ziel erreichen kann.

R.O.L.E.-Modell: Von Robert B. Dilts für das Modelling entwickelt: Repräsentationssysteme; Orientierung; Links;Effekte.| Dilts

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S

Satir-Kategorien: Ein von Virginia Satir entwickeltes Kommunikations-Modell.

Scham: Ein Gefühl, das aus einem Erlebnis aus der Vergangenheit herrührt, das Schamgefühl der betreffenden Person beruht darauf, das ihr Unrecht widerfahren ist und Andere davon Kenntnis haben (könnten). Scham empfindet, wem Unrecht zugefügt wurde. Siehe auch Schuld

Schuld: Ein Gefühl, das aus einem Erlebnis aus der Vergangenheit herrührt, das Schuldgefühl der betreffenden Person beruht darauf, etwas Schlimmes getan oder etwas Schlimmes nicht verhindert zu haben. Schuld empfindet, wer Unrecht begangen hat. Siehe auch Scham

Schule des Wünschens: NLP - Interventionsmuster in der Paararbeit, in dem Konfliktelemente systematisch in Wünsche transformiert werden. | Thies Stahl

S.C.O.R.E.: Das S.C.O.R.E. Modell (Symptoms, Causes, Outcome, Ressources, Effects) ist eine Struktur zur effektiven Erfassung wesentlicher Informationen für Zielearbeit. | Robert W. Dilts

S.C.O.R.E.-Integration: Ist eine Verbindung aus Time Line, SCORE Modell und den Logischen Ebenen zur Klärung von Zielkonflikten, besonders für große Ziele! Durch Einführung einer Metaposition zur Time Line ergibt sich ein neuer Lösungsraum für den Konflikt.

Search Anchor: (Suchanker) meist kinestetischer Anker mit dessen Hilfe traumatische Ereingnisse gesucht werden können

S.E.A.: Signifikante emotionale Andere. Siehe Reimprinting

S.E.E.: Significatn Emotional Event (Signifikantes emotionales Ereignis). Siehe Reimprinting

SEEP: Significant Emotional Experience of Pain (Signifikante emotionale Schmerzerfahrung). Ein emotionales Ereignis mit hoher negativer Ladung, das mit intensiven Lernerfahrung einhergeht und das zu einer Prägung (imprint) führt; kann der Entstehung unbewusster Persönlichkeitsteile zugrunde liegen.

Seinsgefühl: spirtueller Zustand bei dem ein Einssein mit sich selbst und der Welt besteht, Gefühl von Leichtigkeit, Heiterkeit, Harmonie und Fülle

Sekundärer Gewinn: (engl. Secondary Gain) unbewußte Vorteile eines Problemverhaltens

Sekundärgefühl: Gefühl, das dem Primärgefühl vorgezogen wird, weil es akzeptabler, gesellschaftlich anerkannter ist

Selbstbild: siehe Identität

Selbstintegration:

Selbstreferentielles System: Systeme, die ihre Zustände in operational geschlossener Weise verändern - also nicht auf Faktoren von außen angewiesen sind. Selbstreferentiell bedeutet: auf sich selbst beziehend.

Self Nurturing: Format, in dem man noch einmal eine vergangene Situation durchlebt und sie dabei reframed, d.h. anders durchlebt. Hierbei begleitet das gegenwärtige erwachsene Selbst, welches das Erlebnis überlebt hat und daraus gestärkt hervorging, liebevoll das jüngere Selbst, welches damals in der Situation überfordert war. Beim Self Nurtring aus der Zukunft begleitet das ältere Selbst das gegenwärtige Selbst (oder auch das jüngere). | Abgrenzung zu Change History von Ralf Stumpf

Semantik: Untersucht ein Zeichen als Bedeutungsträger, also den Inhalt eines solchen Zeichens. Inhalt, Bedeutung(Zeichen <=> Objekt), Bedeutung einer Aussage.

Semantische Reaktion: Der innere Zustand eines Menschen, als (semantische) Reaktion auf ein Symbol (z.B. ein Wort), welches für ihn etwas bedeutet.|Korzybski

Sensory Acuity: (Sinnesaufmerksamkeit) Der Prozess einer feineren und bewussten Wahrnehmung aller Informationen, die wir über unsere Sinne aufnehmen. Durch die Schärfung unserer Sinnesaufmerksamkeit sind wir in der Lage die bewussten und unbewussten Reaktionen eines anderen Menschen anhand dessen Physiologie warzunehmen.

Sensory Based Description: (Beschreibung basierend auf Sinneseindrücke) Beschreibung von Erlebnissen in der externen Welt oder von internen Erfahrung, die der Erzählende sehen, hören und fühlen kann.

Sensory Cues: (Sinnessignale) Indikatoren, die durch beobachten, zuhören und fühlen entwickelt werden. Diese Signale zeigen, dass ein mentaler Prozess stattfindet, aber nicht den Inhalt, der gerade verarbeitet wird.

Separator: Re-Orientierung ins Hier-und-Jetzt, Unterbrecher. Eine Technik, die den (Trance)Zustand einer Person unterbricht, sie in die Gegenwart re-orientiert und ihr ermöglicht, in einen anderen Zustand zu gehen. (Stuck State →Ressource State). Bsp.: "Wie spät ist es?" oder "Möchten Sie etwas trinken?" (Gegenwartsorientierung!).

Sequentialsortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, der bei Unterhaltungen, Diskussionen,Präsentationen etc. nach einer klaren Struktur vorgeht. Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3, Punkt 3a, Punkt 3a1 etc. Im Gegensatz zum Zufallssortierer

S.E.W.: Signifikantes Emotionales Wort | Ralf Stumpf

Simulation Programming: (Simulationsprogrammierung) Mentale Übung, um eine in der Zukunft liegende erwartete Situation durch bestimmtes Verhalten und Fähigkeiten so zu meistern, dass das gewünschtes Resultat in dieser Situation erreicht werden kann (siehe auch future pacing).

Sinnesaufmerksamkeit: siehe Sensory Acuity

Sinnessysteme: Unsere fünf Sinne (VAKOG: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch). Synonyme: Sinnesmodalitäten, Repräsentationssysteme.

Six Step: Der Six Step (auch Six-Step-Reframe) ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des Teilemodells. Die 6 Schritte sind: 1. Problem identifizieren; 2. Kontaktaufnahme; 3. Positive Absicht herausarbeiten; 4. Kreativen Teil einbinden; 5. Öko Check; 6. Vereinbarung, Integration

Sleight of Mouth Pattern: Sprachliche Konstrukte zur Veränderung von Glaubenssätzen, sowie der Verbesserung der verbalen Schlagfertigkeit.

Sliding Anchor: (gleitender Anker) Ein kinästhetischer Anker, der durch eine gleitende Bewegung gesetzt wird. Dabei erfolgt die Gleitbewegung synchron mit der Erregungsentwicklung.

SMART: Kriterien für die Überprüfung der Vollständigkeit einer Zielangabe.

Somnolenz: Leichter Entspannungszustand, Wachhypnose

S.O.A.R.: steht für State Operator And Result: Beschreibungsmodell, das Logische Ebenen, Wahrnehmungspositionen und Zeitline umfaßt

SOC: Stärkenorientiertes Coaching. Weiterentwicklung des NLP für das Coaching von | Stumpf, Ralf.

Society of NLP: 1978 von Richard Bandler gegründeter NLP-Verband

Somnambulismus: Schlafwandeln. Wird manchmal als extreme Form tiefer Trance bezeichnet.

Sorting Styles: Die sozialen und individuellen Filter- bezeichnet man auch als Meta-Programme.

Soziales Panorama: Modell der internalen Repräsentation unserer Beziehungen zu anderen Menschen und Verfahren zur Veränderung dieses Abbilds über Veränderung der Submodalitäten (ähnlich Timelinearbeit)|Lucas A.C. Derks

Soziale Filter: Wahrnehmungsfilter, geprägt durch Sprache, Gesellschaft, Sozialstruktur, Kultur, Rituale und Bräuche, die wir mit den Angehörigen einer sozialen Gruppe, unserer Nation und Ähnlichem teilen. (IV. Logische Ebene)

Speed Seduction: "Schnellverführungs"-Techniken, oft unter Verwendung von NLP-Techniken.

S.P.E.Z.I.: Das Wort S.P.E.Z.I. ist ein Akronym für fünf Wohlgeformtheitskriterien, die Zielformulierungen erfüllen sollten. Die Bestandteile sind: 1. Sinnlich konkret; 2. Positiv formuliert; 3. Eigenständig erreichbar; 4.Zusammenhang geklärt; 5. Intention des Alten erhaltend

Spiegelneuron: Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß (passiv) betrachtet sondern (aktiv) gestaltet würde.

Spiritualität: Warum sind wir hier? Was ist der Sinn des Lebens? Spiritualität fasst all das zusammen, was in metaphysischer, feinstofflicher und philosophischer Hinsicht über die Person hinausgeht: Gott/Göttin, Höheres Wesen, Weltgeist, Das Nichts, ... (VI. Logische Ebene)

Sprache: Im engeren Sinne: Informationsübertragung durch verbale Symbole (Worte). Kommunikation erfolgt zu: 55 % non-verbal; 38 % Sprachmelodie; 7 % verbal. Sprache ist niemals vollständig. Siehe auch Meta-Modell und Milton-Modell.

Spiral Dynamics: Modell der biopsychosozialen Entwicklung des Menschen und seiner Werte. Weiterentwicklung der Graveslevel.| Don Beck, Chris Cowan

Stacking Anchors: (Anker stapeln) Verknüpfung mehrer emotionaler Zustände (Ressourcen) mit einem speziellen Reiz (Anker). Im Gegensatz zum einfachen Anker werden Ressourcen kombiniert, um eine umfassendere und stärkere Ressource zu erzeugen.

State: (Zustand, State of Mind) Physischer und geistiger Zustand einer Person. Gesamtheit aller neurologischen Prozesse, die zu einem bestimmte Zeitpunkt in einer Person ablaufen.

State Management: State-Management heißt, die Verantwortung für den persönlichen Zustand zu übernehmen. Im NLP unterscheidet man 3 States: Stuck-State / Separator-State / Ressource-State.

Status: Status bedeutet Stand, Stellung, Zustand. Im Improvisationstheater (nach Johnstone, Keith) bezeichnet Status den durch Körpersprache und Auftreten gespielten "sozialen Status" einer Rolle.

Statusspiel: siehe Status.

Stellvertreterrahmen: Sonderform des Als Ob Rahmen in der man in der Vorstellung einen Stellvertreter etwas erleben lässt.

Strategie: Folge von Wahrnehmungs-, Denk- oder Verhaltensschritten sowie Aktivierung von Emotionen zur Erreichung eines spezifischen Ziels.

Strukturmodell der Veränderung: Das NLP Strukturmodell der Veränderung ist Ihr Fahrplan für Veränderung: Wie Sie in Ihren gegenwärtigen ändernswerten Zustand die passenden Ressourcen integrieren, um den von Ihnen erwünschten zukünftigen Zustand zu erreichen.

Stuck State: Zustand des Blockiertseins

Subconscious mind: (Unterbewusstsein) Ist der Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse das menschliche Handeln, Denken und Fühlen entscheidend beeinflussen. Siehe auch Unconscious mind

Subconscious Finger Signals: (ideomotorische Fingersignale/Fingerzeichen) durch das Unterbewußtsein gesteuerte Fingerbewegungen zur Kommunikation (z.B. mittels Ja/Nein-Finger) zwischen Therapeut und Klient in tiefen Trancezuständen; erstmalig benutzt von Agnes Kaiser Rekkas

Suggestibilitätstest: (engl. suggestibility test) Test, um die Suggestibilität zu ermitteln

Suggestion: Gezielte Induktion bestimmter Vorstellungen und Reaktionen von außen. Wird die Suggestion akzeptiert führt sie zur Autosuggestion

Swish: (sausen, zischen) In dem Format werden zwei innere Bilder (Problembild und Resourcenbild) mit hoher Geschwindigkeit so oft getauscht bzw. überlagert, bis sich diese Prozedur unterhalb der Schwelle des Bewusstseins etabliert hat. Der eingefahrene Reiz-Reaktionsablauf wird dadurch zumindest verwirrt (→ geschwächt) oder in eine andere (gewünschte) Richtung gelenkt.

Submodalität: Unterkategorien der Sinne, Bestandteile einer Wahrnehmung. Z.B. sind Helligkeit, Farbe, Bildschärfe, ... Submodalitäten visueller Wahrnehmung. Submodalitäten sind der logischen Ebene III. zugeordnet. | Bandler?

Super Charger: Kraftvolles Format zum Ressourceaufbau auf der Time Line. Es wird auf Ressourcen zugegriffen, von denen man glaubt, dass man sie erst in der Zukunft zu Verfügung haben wird. Die Ressource wird zunächst (in der vorgestellten) Zukunft erlebt, dann in die Gegenwart gebracht und schließlich auf das ganze Leben übertragen .

Synästhesie: (engl. Synaesthesia) Miterregung eines Sinnesorgans bei Reizung eines anderen

Syntaktik: Untersucht den formalen Aufbau eines Zeichens und die Beziehung mehrerer Subzeichen zueinander; (Zeichen <=> Zeichen), Zeichen-Kombinatorik, Form.

SySt: Systemische Strukturaufstellung | Varga von Kibéd, Matthias, Sparrer, Insa

Systemisches NLP:

Systemisch-phänomenologische FamilienTherapie: von Bert Hellinger entwickelte Familientherapie, welche die Methode der Familienaufstellung nutzt, um verborgene Dynamiken innerhalb eines Familiensystems bewusst und lösbar zu machen

Systemische Therapie: In der Systemischen Therapie geht man davon aus, dass der Einzelne als Symptomträger für Probleme des beteiligten Systems (Familen, Arbeitskollegen, Freundeskreis etc. ) ist. Konflikte eines System machen sich häufig bei dessen schwächsten Glied bemerkbar, das dann Symtome entwickelt.

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T

Technik: Techniken sind Grundfertigkeiten, die für sich genommen angewendet werden oder in Formate einfließen. Bsp.: Pacing

Teile, Persönlichkeitsanteile: Unbewußte Persönlichkeitsanteile, Unterpersönlichkeiten, die ihren Ursprung in signifikanten emotionalen Erfahrungen haben, entfremdete und abgespaltete Funktionen, die ein Eigenleben führen und, falls sie nicht miteinander übereinstimmen, eine Quelle von innerpersönlichen Konflikten darstellen.

Teilemodell: Die Idee, dass die Gesamtpersönlichkeit aus Teilen besteht, die mehr oder weniger gut miteinander harmonieren bzw. kommunizieren können. Die Grundidee ist alt und weltweit verbreitet. Im NLP wurde die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sehr von Virginia Satir angeregt (Parts-Party), weiterhin von Robert Ornsteins Multimind-Gedanke, wonach unser Geist aus "Geistchen" besteht. Das Teilemodell ist ein Modell und nicht die Wirklichkeit, ob Menschen aus Teilen bestehen oder nicht, kann dies MOdell nicht beantworten.

Through Time: Die Zeitlinie ist so angeordnet, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sich vor der betreffenden Person befindet.

Tiefenstruktur der Sprache: (engl. Deep Structure) Die Bedeutung des Gesagten, stellt die vollständige sprachliche Repräsentation der ursprünglichen Erfahrung dar. (Siehe Metamodell)

Tieftrance-Identifikation: siehe Deep Trance Identification

T.I.G.E.R.: Kriterien für erfolgreiches Ankern - Timing, Intensität, Genauigkeit, Einzigartigkeit, Reinheit.

Tilgung: (1) Filter/Metaprogramme: Bestimmte Reize erreichen das Bewusstsein nicht, weil wir sie nicht wahrnehmen können (Neurologie - z.B.: Ultraschall) oder wollen (Psychologie - z.B.: Verdrängung). (IV. Logische Ebene); (2) Miltonmodell/Metamodell: Weglassen relevanter Informationen in Sätzen.

Time Distortion: (Zeitverzerrung) Man erlebt eine längere Zeitspanne, als ob sie ganz kurz wäre (Zeitkontraktion) oder eine kurze Zeit, als ob sie sehr lang wäre (Zeitextraktion)

Time Line: (Zeitlinie) Art und Weise, wie wir das Konstrukt "Zeit" kodieren und verabeiten. Da wir keinen eigenen Wahrnehmungskanal für die Zeit haben, erleben wir die vergehende Zeit (vergl. Chronos/Kairos) als Projektion der vierten Dimension in die erste bis dritte Dimension, z.B. den sich bewegenden Schatten der Sonnenuhr. In der westlichen Kultur wird die Zeit innerlich oft als Strahl oder Linie erlebt (= Time Line).

Time-Line-Therapy: von Tad James entwickelte Therapieform zur Behandlung von Problemen im Zusammenhang mit der Konstruktion vergangener oder künftiger Ereignisse.

T.O.T.E.: Akronym für »Test - Operate - Test - Exit«

Trainer: Leiter eines Seminars

Trance: Veränderter Bewusstseinszustand.

Trance Induction: Hervorrufen eines Zustandes der Trance oder Hypnose.

Transaktionsanalyse: Theorie der menschlichen Persönlichkeit und eine Richtung der Gesprächspsychotherapie. Die Transaktionsanalyse wurde in den 60er Jahren von Eric Berne entwickelt und verbindet tiefenpsychologische und verhaltens-therapeutische Konzepte mit den Ideen der humanistischen Psychologie. Populäre Konzepte der Transaktionsanalyse sind Ich-Zustands-Modell (das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich und das Kindheits-Ich sowie deren Interaktionen), das Lebenskript (Aufarbeitung, wie Kindheitserfahrungen das spätere Erleben und Verhalten beeinflussen) und eine Kommunikationstheorie

Transderivationale Suche: (engl. Transderivational Search) Unbewusster Suchvorgang, bei dem aus der Oberflächenstruktur eines Satzes mögliche Tiefenstrukturen abgeleitet werden.

Transformationsgrammatik:

Trauma: belastendes Erlebnis, das von der Person, die es erleidet hat, nicht verarbeitet werden kann

Treiber-Submodalität: (Kicks) Die Submodalität, die wesentlich ist, man erkennt sie z.B. daran, dass sich andere Submodalitäten mit verändern, wenn man sie verändert. Treibersubmodalitäten sind die wesentlichen Submodalitäten innerhalb eines Strategie. Wenn man Veränderungen erreichen möchte genügt es normalerweise mit ihnen zu arbeiten.

Trigger: Auslöser für ein bestimmtes Verhalten oder Programm

Trinergy-NLP: Basierend auf dem Drama-Dreieck von Stephen Karman entwickelte Roman Braun Anfang der Neunziger Trinergy-NLP.

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U

Überblicksortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, dem es bei Unterhaltungen, Diskussionen, Projekten etc. nur um das große Ganze oder das Ergebnis geht, der z.Bsp. bei einer Bilanz nur auf die Bilanzsumme schaut. Im Gegensatz zum Detailsortierer

Unconscious mind: (Unterbewusstsein, Unbewusstsein) Die Summe aller Gedanken, Einstellungen, Erinnerungen, Motive und Handlungsbereitschaften deren wir uns nicht aktiv bewusst sind. Das Unterbewusstsein besitzt die Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen und eine große Menge an Informationen aufzunehmen. Siehe Concious mind

Unbewusstsein: siehe Unconcious mind

Unterbewusstsein: siehe Unconcious mind

Umwelt: Siehe Kontext

Universalquantoren: Wörter wie: alle, nie, keiner, dauernd, immer, ewig, jeder

Uptime: Zustand, in dem die Aufmerkamkeit und die Sinne nach außen gerichtet sind.

Utilisation: Nutzung, Anwendung. Es geht im NLP darum, das, was vom Coachee kommt, erfolgreich zu nutzen. Selbst Widerstand kann utilisiert werden - alles nur eine Frage der Fähigkeiten des Coaches. Im Zusammenhang mit Modelling bedeutet Utilisation: Reduktion der Informationen aufs Wesentliche.

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V

VAKOG: Abkürzung für unsere fünf Sinneskanäle (Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch).

Valle la John: NLP-Business Trainer

Veränderung: Persönliche Veränderung ist die Kunst, Ressourcen zu aktivieren, Ziele zu formulieren und Probleme zu lösen – und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Verhalten: II. Logische Ebene. Das was wir tun, sagen... Alle Aktionen und Reaktionen einer Person, die von außen (durch andere Menschen) wahrnehmbar sind. (II. Logische Ebene)

Verhandlung: (1) Kommunikation mit dem Ziel einer gemeinsamen Entscheidung, der kongruent von beiden Seiten zugestimmt werden kann. (2) Prozess, indem ich das bekomme, was ich möchte und den anderen das gebe, was die möchten.

Versöhnungsphysiologie: Körperlicher Zustand, in dem sich ein Mensch befindet, wenn ihm deutlich wird, dass ein zuvor negativ bewertete Sache auch positiven Seiten hat.

Verwirrung: Siehe Konfusion

Verzerrung: (engl. Distortion)(1) Vereinfachen und verändern eingehender Informationen (z.B. durch Projektion). (IV. Logische Ebene);(2) Miltonmodell/Metamodell: Veränderung relevanter Informationen in Sätzen.

Vision: Das Bild von der Welt oder dem eigenen Umfeld, wie es werden soll. (VI. Logische Ebene)

Visual Squash: Format zur Lösung eines inneren Konfliktes mit zwei Parteien. Es wird auf jeder Hand eine Konfliktpartei repräsentiert unter Darstellung des Interesses und der positiven Absicht. Nach gegenseitiger Würdigung der positiven Absichten lässt man zwischen den Händen etwas entstehen, auf das sich beide Seiten einigen können und bringt die Hände an dieser Stelle zusammen und integriert.

Visueller Typ: Eine Person, die die visuelle Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Visuell: Das Sehen betreffend.

Vorannahme: siehe Präsupposition

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W

Wachhypnose: Leichte Trance

Wahrnehmung: (engl. sensory acuity) Wahrnehmung ist alles, was wir über unsere fünf Sinne registrieren - in Abgrenzung zur Interpretation, bei der der Wahrnehmung eine Bedeutung hinzugefügt wird. Wahrnehmung wird durch unsere Wahrnehmungsfilter verändert und ist ein reiner Gegenwartsprozess.

Wahrnehmungsposition: Wir können aus vier Positionen wahrnehmen: 1. ICH/assoziiert; 2. DU/vom selbst dissoziiert, mit dem anderem assoziiert; 3. Beobachter/dissoziiert; 4. Meta (Beobachter des Beobachters).

Weg Von:: siehe Away From

Wert: (Subjektiv) gesetzter übergeordneter Maßstab. Werte beeinflussen die Richtung unseres Denkens und unserer Wahrnehmung = innerer Kompass. (IV. Logische Ebene)

Wilson, Robert Anton: (* 1932 - + 2007) Verrückter Amerikaner, der manchmal zusammen mit Richard Bandler Seminare gibt und ein paar ziemlich abgefahrene Bücher schrieb. (Illuminatus!/Der neue Prometheus). In diesen Büchern geht es immer wieder um die Schaltkreise von Timothy Leary.

Wirklichkeit: Wirklichkeit ist das, was objektiv existiert. Wir können nur unsere eigene Wirklichkeit wahrnehmen. Wirklichkeit außerhalb von uns nehmen wir nur als Abbild bzw. Konstruktion wahr. Siehe auch Konsenswirklichkeit

Wohlgeformtheitskriterien: Kriterien zur Formulierung eines Ziels, die das Ziel konkret, leichter erreichbar und die einzelnen Schritte dorthin überprüfbar machen. Im NLP gibt es zwei Akronyme, die die Wohlgeformtheitskriterien für Ziele definieren: SMART und SPEZI.

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X

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Y

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Z

Zeitlinie: siehe Time Line

Zeitverzerrung: siehe Time Distortion

Ziel: (engl. outcome) Ein Ziel ist ein wünschenswerter Zustand, der in der Zukunft liegt. Man unterscheidet Prozessziele und Punktziele. Anthony Robbins unterteilt Lebensziele in die Aspekte: Gesundheit - finanzielle Freiheit - glückliche Beziehungen - persönliche Entwicklung - Spiritualität.

Zielphysiologie: Körperlicher Zustand, der eintritt, wenn ein Mensch sich vorstellt, ein Ziel zu erreichen bzw. erreicht zu haben.

Zirkuläres Fragen: Zirkuläres Fragen bedeutet, jemanden über einen Dritten in dessen Gegenwart zu befragen. In der Familientherapie werden die anderen Familienmitglieder zum Verhalten des Patienten befragt, z.B. Therapeut zur Mutter: "Was glauben sie denkt ihre Tochter darüber ?" Zirkuläres Fragen wurde in der systemischen Familientherapie von der Mailänder Schule um Mara Selvini Palazzoli Anfang der 80-er Jahre entwickelt.

Zufall: Bedeutungsvolle Gleichzeitigkeit. Ein Ereignis, bei dem der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht erkennbar ist.

Zufallssortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, der bei Unterhaltungen, Diskussionen, Präsentationen etc. vom Hundertsten ins Tausendste kommt, von A nach B nach C wechselt und wieder nach A zurückkommt. Im Gegensatz zum Sequentialsortierer

Zugangshinweise: siehe Accessing Cues

Zugehörigkeit: Unter Zugehörigkeit versteht NLP das System, dem sich eine Person verbunden fühlt: Partnerschaft, Familie, Firma, Nation, Kontinent, Welt, Universum... (VI. Logische Ebene)

Zukunftsprogression: siehe Altersprogression

Zustand: siehe State

Zustandsunterbrechung: siehe Break State

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