NLPedia:Glossar

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Hier werden NLP Begriffe in einem Satz erklärt und auf den entsprechenden NLPedia-Artikel (falls vorhanden) verlinkt. Hinter dem senkrechten Strich (|) wird derjenige genannt, der den Begriff zum ersten Mal in der beschriebenen Weise prägte.


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Aaron Beck: US-Amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker, Professor und Ur-Vater der „Kognitiven Verhaltens-Therapie“

Ableitungssuche: (engl. Transderivational Search) siehe Transderivationale Suche

Absicht: Die Intention, die einem bestimmten Verhalten zu Grunde liegt. Im NLP operiert man u.a. mit der Vorannahme, dass Menschen grundsätzlich positive Absichten verfolgen, während das gezeigte Verhalten in einer bestimmten Situation als problematisch oder als unangemessen eingestuft werden kann.

Abwehrmechanismus: Der Versuch Angst, Unlust, Kränkung oder Verletzung zu vermeiden oder unbewusst zu machen (vergessen).

Accessing Cues: (Zugangshinweise) Subtile Verhaltensweisen, die anzeigen, welches Repräsentationssystem jemand verwendet, um zu denken. (z.B. Augenbewegungen, Tonalität und Tempo der Stimme, Körperhaltung, Gesten und Atemmuster)

Aligned Perceptual Position: siehe Wahrnehmungsposition | von Connirae Andreas

Alignment: siehe Congruence oder Logical level alignment

Allergieformat: Kann ein Allergen konkret indentifiziert werden, verhilft die Anwendung dieser Methode zu einer deutlichen Besserung der Allergie oder sogar zur kompletten Heilung.

Als-Ob-Rahmen: Simulieren von Ereignissen und die Fähigkeit, so zu denken und handeln, als ob die Ereignisse wahr wären.

Altersprogression: (Zukunftsprogression) Suggestionen durch die ein Versetzen in die Zukunft stattfindet

Altersregression: Wiedererleben vergangener Erlebnisse mit allen Details, dabei kann erwachsenes Denken, Fühlen und Handeln für eine bestimmte Zeit ausgeschaltet sein

Ambiguität: siehe Ambiguity

Ambiguity: (Ambiguität, Mehrdeutigkeit) Ambiguität entsteht, wenn ein Satz, ein Satzteil oder ein Wort mehr als eine Bedeutung hat. Im NLP nutzt man Ambiguitäten für Tranceinduktion oder als Separator.

Amnesie: Verlust der Fähigkeit, sich an bestimmte Dinge zu erinnern und Zugang zu vergangenen Erlebnissen zu haben. Kann in der Hypnose gezielt induziert werden, um die Erinnerung an das was vor oder in der Trance geschehen ist vor dem Zugriff des Bewussteins zu bewahren, wenn die Gefahr besteht, dass der Klient Tranceerlebnisse analysiert und intellektuell zerpflückt, bis sie ihre unmittelbare Wirkung verlieren.

Amplifikation: Die Verstärkung von Submodalitäten ("Mach's größer!", "Spüre es noch stärker!") zur Intensivierung von Zuständen.

Anästhesie Abschwächen oder völliges Ausschalten aller Empfindungen

Analgesie: Abschwächen oder völliges Ausschalten der Schmerzempfindung

Analog: (1) "Vergleichbar". (2) In kleinen Stufen oder stufenlos veränderbar.(Bsp. Tonfall) Im Gegensatz zu Digital (Bsp. Worte)

Analoges Markieren: (Analoges Kennzeichnen) Setzen eines analogen Ankers durch Tonfall, Gestik, Bewegung oder Berührung. Verbale oder nonverbale Betonung eines bestimmten Wortes innerhalb eines Satzes.

Analogue Marking: siehe Analoges Markieren

Andragogik: Pädagogik für Erwachsene

Anchor: siehe Anker

Anker: Äußerer oder innerer Reiz, der einen emotionalen Zustand hervorruft.

Ankern: Verbinden eines emotionalen Zustandes mit einem äußeren oder inneren Reiz. Durch späteres Auslösen des Reizes wird der emotionale Zustand ebenfalls abgerufen.

Anker, gleitender: siehe Sliding Anchor

Anker stapeln: siehe Stacking Anchors

Anker verketten: siehe Chaining Anchors

Anker verschmelzen: siehe Collapsing Anchors

Armlevitation: (engl. arm levitation) Automatisches Heben des Arms in Trance, welche vom Hypnotiseur induziert oder suggeriert wird.

ARONLP: Rumänischer NLP-Verband

As If Frame: siehe Als-Ob-Rahmen

Aspektepanorama-Swish Mit dem Aspektepanorama-Swish wird eine gewünschte Lebenssituation als Attraktor für die weitere Entwicklung in die persönliche Situation eines Menschen eingefügt. Dieses Format modelliert den kompletten Behandlungsprozess eines hoch empfindlichen Patienten. Es wird alles weggelassen, was für eine Behandlung nicht unbedingt notwendig ist, jedoch geeignet wäre bei dem Patienten Widerstand zu erzeugen.

Ashby's Gesetz: ("The law of requisite variety"), von William Ross Ashby 1956 definiertes Gesetz in der Kybernetik, nachdem in einem komplexen, interaktiven System das Element mit der größten Verhaltensvariabilität die Kontrolle über das Gesamtsystem erhält. Ein Beweis dafür, dass es besser ist, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben als weniger

Assoziiert (1. Position): Eine Erfahrung aus dem eigenen Körper heraus erleben. Durch die eigenen Augen sehen, mit den eigenen Ohren hören usw.. Erlebt man eine Erinnerung assoziiert, so erinnert man sich an die entsprechende Situation, als würde man sie aus seinem eigenen Körper heraus erleben. Man kann selbst das eigene Gesicht nicht sehen. Im Gegensatz dazu bedeutet dissoziiert sein, sich selbst von außen wahrzunehmen.

Atem-Anker: (Ankerpunkt) Angenehme emotionale Zustände werden an das bewusste Atmen gekoppelt und auf diese Weise damit verbunden. Durch späteres Auslösen des Reizes (bewusstes Atmen) wird der emotionale Zustand ebenfalls abgerufen. Besonders effektiv als Stapel-Anker nutzbar.

Attention: (Aufmerksamkeit) Die Benutzung von externen Sinnen und internen Repräsentationssystemen, um den Inhalt von Gedanken und Handlungen zu identifizieren und auszuwählen. Aufmerksamkeit kann bewusst, unbewusst oder als Kombination von Beidem verlaufen.

Attitude: (Einstellung) Die Summe von Werten und Glaubenssätzen bezüglich eines bestimmten Themas oder Gebiets, einer Person, einem Objekt, einer Situation oder einer Idee.

Auditiv: Den Hörsinn betreffend.

Auditiver Typ: Eine Person, die die auditive Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Aufmerksamkeit: siehe Attention

Augenzugangshinweise: Augenbewegungen, "Körpersprache der Augen". Die (oft unbewussten) Augenbewegungen von Menschen können ein Hinweis dafür sein, in welchem Repräsentationssystem innere Prozesse gerade ablaufen und ob sie erinnert oder konstruiert sind.

Automatisches Schreiben: Schreiben in Trance, das von der Person nicht willentlich gesteuert wird.

Authentizität: Echt, glaubwürdig, zuverlässig. Selbst sein. Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Autosuggestion: Eine selbst hervorgerufene Beeinflussung des Urteils und der Vorstellungen; Selbsteinredung; siehe auch Suggestion

Auditiv Belief Change: Format zur Bearbeitung von Glaubensätzen Auditiv-Belief-Change

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B

Back Track Frame: Als Backtracking (engl. Zurückverfolgen) bezeichnet man das (mehr oder weniger exakte) Wiederholen sprachlicher Äußerungen eines Gegenübers. Es gibt vier Backtrack frames: I. Wörtliches Wiederholen; II. Rückfrage mit wörtlicher Wiederholung; III. Scheinbar wörtliches Wiederholen jedoch mit Umformung; IV. Signifikante Worte (Schlüsselwörter) pacen.

B.A.G.E.L.-Modell: Von Robert B. Dilts für das Modelling entwickelt: Body posture; Accessing cues; Gestures; Eye movements; Language patterns. | Dilts

Bandler, Richard: Entwickelte mit John Grinder in den 1970er Jahren in Santa Cruz/Kalifornien das NLP.

Bandura, Albert: Theorie des sozialkognitiven Lernens (Modellernen), Theorie der Selbstregulierung (Aggressionsforschung) und der Selbstwirksamkeitserwartung

Bedeutungsreframing: siehe Content Reframing

Behavioral Flexibility: siehe Flexibilität

Belief: Siehe Glaubenssatz

Berne, Eric: (*1910 / † 1970) Er entwickelte das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse. Es beruht auf der Annahme, dass in einem Menschen drei Persönlichkeitsanteile (Ich – Zustände: das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich, das Kind-Ich) sind, die unterschiedlich denken und reagieren.

Bewusstsein: siehe Concious mind

Bodenanker: Repräsentation eines Ortes, eines Zeitpunktes oder eines (emotionalen) Ereignisses an einer bestimmten Stelle am Boden.

Body Language: (Körpersprache) Die Kommunikation unseres Körpers ohne Verwendung von Sprache oder Geräuschen. (z.Bsp. Körperhaltung, Gestik, Mimik oder Augenzugangshinweise).

Body Mnemonics: bedeutet so viel wie Körpererinnerung; Format zur Auflösung tiefliegender einschränkender Gefühle

Brainstorming: Ideen, Alternativen, Perspektiven oder Handlungsweisen sammeln, ohne bewerten.

Break State: (Separator, Zustandsunterbrechung) Ablenkung oder Bewegung, um eine Unterbrechung eines emotionalen Zustandes herbei zu führen.

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C

Calibrated loop: Eine sich wiederholende Sequenz, bei der eine Person etwas sagt/tut, worauf eine andere Person mit einer spezifischen (oft Problem-)Physiologie reagiert. Diese Schleife kann so angelegt sein, dass die beiden Kommunikationspartner sich abwechselnd gegenseitig in bestimmte emotionale Zustände (z.B. Stuck State) bringen, ohne dabei die wirkenden Mechanismen zu durchschauen. Siehe auch Kalibrierte Schleife

Cameron-Bandler, Leslie: ist als NLP-Mitentwicklerin weltweit bekannt.

Capability: (Fähigkeit,Inneres Verhalten) Fähigkeiten sind kognitive und emotionale Prozesse, die eine Person durchläuft, damit ein bestimmtes Verhalten möglich wird. Fähigkeiten sind nicht direkt von außen wahrnehmbar. (III. Logische Ebene)

Chaining Anchors: (Anker verketten) Installation verschiedener aufeinander aufbauender Anker. Die Anker werden nacheinan­der in einer bestimmten Reihenfolge abgefeuert. Diese Folge entspricht einer mehrschrittigen Strategie auf ein gewünschtes Ziel zu. Durch das Aktivieren der Anker in der Strategiefolge wird die Strategie gelernt - später reicht das Auslösen eines Ankers, um die folgenden Strategieelemente automatisch ablaufen zu lassen.

Change Future: Ist ein Format, zur Veränderung der Vorstellung über ein Ereignis in einer als unsicher erlebten Zukunft. Mit dem als unsicher vorgestellten Ereignis und einem vorgestellten Erfolg wird ein Collapsing Anchors auf der Time Line in der Zukunft durchgeführt.

Change History: Veränderung der persönlichen Geschichte, Erneuern der persönlichen Geschichte, Neubewertung der Vergangenheit.
»Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben.« Vergleiche: Self Nurturing

Chunking: Verfahren, um die unterschiedlichen Stückgrößen (Brocken) des Denkens oder die unterschiedlichen Abstraktionsebenen handhabbar zu machen

Chunk down: Konkretisieren, Spezifizieren

Chunk sideways: Vergleich oder Analogie bilden

Chunk up: Verallgemeinern, Generalisieren

Circle of Excellence: Methode, den State of Excellence / Moment of Excellence zugänglich/abrufbar zu machen. Der Moment of Excellence wird geankert: visuell (Vorstellung des Kreises), auditiv (Wort) und kinästhetisch (Geste). Zahlreiche Variationen.

Coaching: von engl. Coach (Kutsche); etwas das einem hilft, an ein Ziel zu kommen.

Coaching-Rahmen: der Rahmen in dem ein verantwortungsvolles und professionelles Coaching ablaufen sollte.

Collapsing Anchors: (Anker verschmelzen) zwei oder mehr Anker - meistens ein Problemanker und ein oder mehrere Ressourceanker - gleichzeitig abgefeuert. Durch das Verschmelzen der Anker entsteht ein neuer Zustand.

Columbo-Technik: Eine nach Inspektor Columbo (Peter Falk) benannte Technik, in der es darum geht, sich absichtlich zerstreut und verhuscht darzustellen. | Thomas Rückerl

Comfort Zone: Lebensbereich mit bekanntem Erfahrungshorizont, der durch Sicherheit und Kontrolle gekennzeichnet ist.

Compulsion Blow Out: (engl. Zwang zerplatzen lassen) Format bei dem ein Zwang-Muster durch die Verstärkung der Treiber-Submodalität soweit übertrieben bis er seine Bedeutung verliert.

Concept-Principle-Techniques (CPT): Concept, Priciples, Techniques ist eine vom Allgemeinen zum Speziellen kategorisierende Darstellungsweise von Wissensgebieten. Zu vielen NLP-Formaten und Modellen wurden CPTs erstellt. CPT wurde von Wyatt Woodsmall in das NLP eingeführt.

Concious mind: (Bewusstsein) (lat. conscientia „Mitwissen“) Bewusstsein kann erklärt werden als Besitz und Empfindung mentaler Zustände wie Gedanken, Emotionen, Wahrnehmungen oder Erinnerungen. Ein Mensch kann dabei bewusst bis zu 7 Informationseinheiten (+/- 2) gleichzeitig über seine Sinne (VAKOG) verarbeiten. Eine exakte Definition existiert jedoch weder im NLP, noch in der Psychologie oder Philosophie. Siehe Unconcious mind

Congruence: (Kongruenz) Übereinstimmung verbaler und nonverbaler Elemente in der Kommunikation durch den Abgleich von Werten, Glaubenssätzen, Fähigkeiten und Handlungen. Übereinstimmende Parabotschaften. Rapport mit sich selber haben.

Content Reframing: (Bedeutungsreframing) Vorgehensweise, bei der ein (negativ bewerteter) Sachverhalt eine neue (positive) Bedeutung erfährt.

Context Reframing: (Kontextreframing) Vorgehensweise, bei der ein negativ bewerteter Sachverhalt durch seine Einordnung in einen neuen Zusammenhang eine positive Bedeutung erfährt.

Core Beliefs: (Kernglaubensätze) Grundlegende Glaubenssätze, die auf der Basis der höchsten Werte entstehen und mit der Identität verknüpft sind. Sie entstehen meist unbewusst während der ersten 8 Lebensjahre und haben tiefgreifenden Einfluß auf die Gestaltung unseres Lebens und sind in Bezug auf die Definition unserer Person am wichtigsten.

Core Transformation: Sehr tiefgreifendes NLP-Format auf spiritueller Basis. Zur Transformation eines Gefühls, eines Glaubenssatzes oder eines Verhaltens - oder zum Erleben des eigenen "Kern-Seinszustandes". | von Steve und Connirae Andreas

Covey, Stephen R.: (*1932 / †2012) US-amerikanischer Bestseller Autor, Speaker, Berater und Coach. Er schrieb 1989 "Die 7 Wege zur Effektivität". Das Buch ist eines der meistgelesenen über persönliche Effektivität & Leadership.

Cross-pacing: (Indirect Matching, Cross-Over-Mirroring) Ein Verhalten in einem anderen Sinneskanal pacen. Z.Bsp. mit dem Fuß im Sprechrythmus des Gegenüber auf den Boden tippen.


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D

Darwins Thinking Path:

Decision Destroyer: NLP-Technik zur Auflösung vergangener beschränkender Entscheidungen

Deep Trance Identification: (Tieftrance-Identifikation) Hypnotischer Prozess bei dem sich ein Mensch in einen anderen hineinversetzt. Wird z.B. bei der NLP-Technik New Behavior Generator benutzt

Deframing: Je nach Rahmen (=Frame) bekommt ein Inhalt eine bestimmte Bedeutung. Deframing bedeutet, den bestehenden Rahmen zu zerstören, womit der Inhalt herausgelöst wird. Wird er nun in einen neuen Rahmen gestellt, nennt man es Reframing.

Dehypnose: (Reorientierung) Phase, in der die Hypnose beendet wird bzw. Vorgang, um in ein totales Hier-und-Jetzt-Gefühl zu gelangen, totale Bewußtheit.

Denken: Als Denken bezeichnet man einen psychischen Vorgang, bei dem Informationen verarbeitet werden. Wir verknüpfen, abstrahieren, verallgemeinern, vergleichen, beurteilen usw. Dabei können Gesetzmäßigkeiten erkannt oder neue Beziehungen entdeckt werden.

Derks, Lukas: Sozialpsychologe, NLP-Lehrtrainer, NLP-Forscher und Autor mehrerer NLP-Bücher, Entwickler des Modells 'Das soziale Panorama'.

DHE: Design Human Engeneering. Weiterentwicklung des NLP von | Bandler, Richard

Desired State: Wunschzustand (i.S.v. "erwünschter Endzustand", SOLL-Situation); oft gebraucht im Gegensatz zum Present State.

Detailsortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, dem es bei Unterhaltungen, Diskussionen, Projekten etc. auf jedes noch so kleine Detail ankommt, der also z.Bsp. eine Bilanz bis auf den letzten Cent im letzten Konto analysiert. Im Gegensatz zum Überblicksortierer

Diamond-Technik: Die Diamond-Technik ist eine Problembearbeitungs- und Kreativitätstechnik zum gewinnen neuer Einsichten, in deren Folge das Problem völlig anders gesehen oder verstanden wird. Durch die neue Einsicht verschwindet das Problem.

Differentialtherapie: Auswahl der optimalen Therapie in Abhängigkeit vom Problem und Patienten.

Digital: Veränderlich zwischen zwei alternativen Zuständen (z.B. ein Wort). Im Gegensatz zu Analog (z.B. Tonfall).

Dilts, Robert: (*1955) ist ein Autor, Trainer und Berater im Bereich des NLP.

Disney Strategie: Kreativitätsstrategie, die von Walt Disney entwickelt wurde. Sie ist ein Modell für drei Phasen in einem kreativen Prozess: die Phase des Träumers, die Phase des Realisten und die Phase des Kritikers.

Dissoziiert (2.- 4. Position): Sich selber von außen sehen. Erlebt man eine Erinnerung dissoziiert, so erinnert man sich an die entsprechende Situation, als würde man sie als jemand Drittes erleben. Man kann von sich selbst das Gesicht sehen. Im Gegensatz dazu bedeutet assoziiert sein, sich selbst aus dem eigenen Körper heraus erleben.

Doppelinduktion: Gleichzeitiges Sprechen (oder Laute von sich geben) von zwei Personen mit dem Ziel, eine hypnotische Trance zu erzeugen. Zwei Personen zu folgen führt zu Überlastung.

Double Bind: Lähmende Doppelbindung eines emotional abhängigen Menschen an paradoxe Botschaften oder Anweisungen (auch nonverbale Botschaften z.B. Gesten).

Dovetailing Outcomes: Der Prozess, unterschiedliche Ziele (Outcomes) in Übereinstimmung zu bringen und Lösungen zu optimieren. Eine unbedingte Basis für Win-Win-Verhandlungen.

Down-Time: Ein Trancezustand, in dem die Aufmerksamkeit nach innen, auf die eigenen Gedanken und Gefühle gerichtet ist.

Downwards Inflection: gezieltes Absenken der Stimme zum Satzende hin

Drug of Choice: Ein Format von NLP, das eine Reaktion des Körpers hervorrufen kann, die mit dem durch Drogen ausgelösten Rauschgefühl vergleichbar ist

DVNLP: Deutscher Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren

Dynamic Spin Release: Ein Format, um negative Glaubenssätze und Gefühle (z.B.) Angst; körperliche Symptome (Schmerz) aufzulösen.

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E

Ebenen der Sprache:Die Ebene der Sprache wird als Komplex struktureller Beziehungen definiert, der einen spezifischen Aspekt der Sprache charakterisiert.

Ecology: (Ökologie) Überlegungsprozess, der die Auswirkung jeder Veränderung im Verhalten über die Zeit, Situationen eines jeden selbst und von anderen Personen erwägt. Was sind die Konsequenzen jetzt, in der Zukunft, für mich selbst und für andere mir wichtige Personen, in verschiedenen Bereichen wie z.B. Beruf, zu Hause?

Edutainment: Zeitgemäße Form der Wissensvermittlung; Kombination von Education und Entertainment

Einheitliche Feldtheorie: Meta-Modell nach Robert Dilts

Einsteinstrategie:

Einstellung: siehe Attitude

Eisenhower Matrix: Ursprünglich ein Tool aus dem Zeitmanagement, um Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren.

Elevator Pitch oder Elevator Speech Der Elevator Pitch (oder auch Elevator Speech) ist ein kurzer Auszug einer Idee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet „Aufzugspräsentation“.

Elizitieren: Herausarbeiten, etwas entlocken. Im NLP: das Sammeln von Informationen über den inneren Zustand eines anderen.

Embedded Command: versteckter Befehl innerhalb eines Satze, welcher z.B. mittels Analogical Marking hervorgehoben wird.

Embedded Question: Teil eines Satzes, der, wenn er alleine stehen würde, eine Frage wäre. Beispiel: Ich frage mich, wann sie den Kaufvertrag unterschreiben.

EMDR: Eye Movement Desensitization and Reprocessing ist eine von Francine Shapiro entwickelte Methode zur Behandlung von Traumata; wird in Kombination mit NLP-Methoden angewendet

Emotion: Ist ein Gefühl mit einer Bedeutung. Eine Emotion entsteht bei dem Vergleich innerer Werte mit der inneren oder äußeren Wirklichkeit, dabei fühlt man sich gut oder schlecht, man liebt oder hasst, fühlt sich sicher oder unsicher...

Empfingungs-Refraiming: Refraimingtechnik bei der die bisherige Benennung einer Körperempfindung verändert wird, um Raum für einen ressourcenvollen inneren Prozess zu schaffen | Chris Hall

Enneagramm: Symbol, das neun verschiedene Muster der Persönlichkeit darstellt.

Entscheidungsstrategie: Die Kunst, eine gute Möglichkeit zu wählen, um mit sich und der Welt im Einklang zu sein. »Ich entscheide mich für ...« - weil ich weiß, was ich will.

Epistemology: (Die Lehre vom Wissen) Lehre wie wir lernen und was wir wissen, wie Menschen oder Gruppen von Menschen (Kulturen, Gesellschaften, globale Systeme) denken und entscheiden.

Esdaile state: (coma state, Hypnotisches Koma, Esdailsches Koma) ein von Dave Elman beschriebener Zustand der Hypnose. Die besonderen Merkmale sind absoluten Glückseligkeit und Freiheit, völlige Bewegungsunfähigkeit, spontane (d.h. unsuggerierte) vollständige Anästhesie, sowie Katalepsie während das Bewußtsein erhalten bleibt. Der Klient reagiert in diesem Zustand nicht mehr auf Suggestionen. Da in diesem Zustand eine extreme Tiefenentspannung bis auf zellularer Ebene stattfindet, kann dieser Zustand z.B. bei Burnout oder Erschöpfung hilfreich sein.

Eutrance: Hypnotischer Zustand, der als angenehm erlebt wird, Gegenteil von einer Problemtrance

Evidenz: Offenkundigkeit. Das, woran man (selber oder andere) erkennt, dass etwas eingetreten ist (meistens: dass man sein Ziel erreicht hat). Zielkonkretisierung, Zielkriterien.

Evokation: Etwas hervorrufen. Im NLP: das Hervorrufen bestimmter Zustände, Gedanken oder Assoziationen.

Evozieren: Hat zwei Bedeutungen: (1) Beschreibung der Prozesse, die verwendet werden, um jemanden in einen bestimmten Zustand zu geleiten; (2) im Sinne von Strategien erkunden.

External: Außerhalb einer Person liegend. Im Gegensatz zu internal (=innerhalb).

Eye Accessing Cue: siehe Augenzugangshinweis

Eye Movement Integration - EMI: Über geführte Augenbewegungen werden die mit Erinnerungen verbundenen Gefühle gesteuert und gewandelt, vermischt, aufgehoben. Ähnelt auf den ersten Blick EMDR.

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F

Fähigkeit: siehe Capability

Familienskulptur: Die Familienskulptur ist eine kreative, dynamische und nonverbale Modalität, welche ebenso auf nicht familiäre Systeme (z.B. Arbeitskollegen,...) anwendbar ist. Es ist eine erlebnisorientierte Methode, da sprachgebundene Abwehrmechanismen wegfallen und die teilnehmenden Personen mit dem unmittelbaren und gefühlbetonten Erleben konfrontiert werden.

Familienstellen: Familienstellen ist eine Methode, in der die Beziehungen der Familienmitglieder mithilfe von Stellvertretern aufgestellt werden; dadurch werden neue Wege und Lösungen sichtbar. | Bert Hellinger

Familientherapie:

Fast Phobia Cure: (Schnelle Phobietechnik) Technik zur Auflösung von Phobien, die auf der Idee basiert, dass eine Phobie ein gelerntes und generalisiertes Stimulus-Response Denkmuster ist.

Feedback: Rückmeldung

Feldenkrais, Moshé: entwickelte die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode

Filter: Veränderungen der Wahrnehmung. Tilgung, Verzerrung oder Generalisierung von Informationen. Es gibt neurologische, soziale und individuelle Filter. (IV. Logische Ebene)

First Institute: NLP-Ausbildungsinstitut von Richard Bandler

Flexibilität: Aus einer Menge von Verhaltensweisen und Gedanken das Effektivste für das Erreichen eines Ziel wählen können.

Flow (Psychologisch): Besonders positives emotionales Erleben bei der Ausübung einer Tätigkeit.

Format: Ein Format ist ein Interventionsrahmen, bestehend aus einzelnen Schritten, für die man sich bestimmter Techniken bedient.
Bsp.: Six Step Reframing

Focusing: Eine von Eugene T. Gendlin entwickelte Methode, um ohne Worte eine Verbindung zu einem inneren Prozess zu schaffen und neue Einblicke zu gewinnen.

Fractionation: (Fraktionierung) Vertiefung des Trancezustandes durch mehrfache Wiederholung einer Tranceinduktion mit anschließend Tranceausleitung

Framing: Framing bedeutet, etwas in einen Rahmen zu stellen, ihm Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Prozess, der automatisch und unbewusst die ganze Zeit läuft.

Fremdgefühle: Übernommene Gefühle, Begriff aus des Systemischen Familientherapie nach Bert Hellinger

FRÖHLICH aufstehen-Strategie: Mit Motivation und Beachtung der eigenen Bedürfniss fröhlich (und auch zusätzlich früher als gewohnt) aufstehen lernen.

Future Pace: Wörtlich: Schritt in die Zukunft. Verknüpft die Gegenwart mit der Zukunft. Beispiele: »Wann sehen wir uns wieder?«; »Wie wird es sein, dieses Auto zu fahren?«; »Wann werden Sie diese Fähigkeit das nächste Mal einsetzen?»; »Wie wird es sein, darüber Ihren Enkeln zu berichten?« - Im NLP-Rahmenmodell gehört der Future Pace zum vierten Schritt, in praktisch allen NLP-Formaten steht er (zusammen mit dem Öko-Check ) am Ende.

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G

GANLP: German Association of Neuro-Linguistic Programming. Deutscher NLP-Verband, der im DVNLP aufging.

Gedankenlesen: siehe Mind Reading

Gedankenviren: Glaubenssätze, die sich auf andere Glaubenssätze beziehen und sich einer sinnlichen Überprüfung entziehen. Gedankenviren sind ansteckend.

Gedächtnisstrategien: Strategien, um die Gedächtnis- bzw. Erinnerungsleistung zu erhöhen.

Gefühle sind in jedem Augenblick eine subjektive Empfindung (Emotion). Emotionen variieren zwischen angenehmen und unangenehmen und sind in ihrer Stärke und Dauer unterschiedlich. Es gibt 7 Grundgefühle. Diese sind Wut – Angst – Trauer – Freude – Ekel – Verachtung – Überraschung Daneben gibt es jede Menge weitere Gefühle wie z. B. Melancholisch, Pessimistisch, Glücklich, Irritiert, Einsam, Lebendig, usw. Wir können alle Gefühle, wenn wir sie genau beleuchten, reduzieren auf die 7 Grundgefühle. Die Gefühle sind dafür verantwortlich wie wir unser Leben wahrnehmen. Unsere Fähigkeit zu fühlen ist schon seit der Geburt in uns aktiviert. Was uns zu schaffen machen kann, ist die Tatsache dass wir nicht gelernt haben wie wir mit unseren Gefühlen umgehen können.

Gegenbeispielsortierer: siehe Polarity Responder

Generalisierung: Verallgemeinerung von Informationen. Übertragen bestimmter Erfahrungen auf einen anderen Kontext. (IV. Logische Ebene)

Geschichte: Als (persönliche) Geschichte bezeichnet man die Vergangenheit eines Menschen.

Gestalt: In der TimeLine-Therapie versteht man unter dem Begriff Gestalt, die Ansammlung von Erlebnissen zu einem bestimmten Thema. Man kann sich das wie Perlen vorstellen, die an einer Kette hängen. Jede Perle ist ein neues Erlebnis in Zusammenhang mit dem ursprünglichen Thema (zum Beispiel Angst).

Gestalttherapie: eine Form der Psychotherapie | Fritz Perls

Gilligan, Stephen: ist ein amerikanischer Autor, Psychologe und Psychotherapeut

Glaubenssatz: Annahmen über die Wirklichkeit. Interpretation und Verallgemeinerung früherer Erfahrungen oder übernommene Meinung anderer. Glaubenssätze sind Grundlage unseres alltäglichen Handelns und bestimmen, was wir denken und wahrnehmen bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen, was wir für möglich halten. (IV. Logische Ebene). Glaubenssätze sind ein inneres Abbild der Wirklichkeit. Sie dienen der Orientierung in der Welt. Werden sie mit der Wirklichkeit verwechselt, handelt es sich um Gedankenviren.

Glaubenssystem: Glaubenssysteme sind Systeme aus Glaubenssätzen, die sich gegenseitig unterstützen. Innere Landkarte. (IV. Logische Ebene)

Gleichbeispielsortierer: siehe Positive Responder

Gleitender Anker: siehe Sliding Anchor

Glückszauber: Mit Deinem ganz persönlichen Zauberwort verwirklichst Du wie von selbst Deinen Lebenstraum!

Gordon, David: ist ein amerikanischer Autor und Trainer und einer der frühen Entwickler des NLP

Graphemische Bewusstheit: Fähigkeit zum Visualisieren von Buchstaben, Wörtern, Ziffern usw.; hat große Bedeutung für das sichere Rechtschreiben, Lesen, Rechnen u.a.

Graveslevel: Modell der biopsychosozialen Entwicklung des Menschen und seiner Werte | Clare W. Graves

Grinder Format: 5 schrittiges Präsentationsformat nach John Grinder

Grinder, John: Entwickelte mit Richard Bandler in den 1970er Jahren in Santa Cruz/Kalifornien das NLP.

Grundannahmen des NLP: Annahmen (Glaubenssätze), die für wahr angenommen und nicht weiter bewiesen werden (können). Auf diesen Grundannahmen basiert NLP.

Grundwerte: siehe Werte

Gustatorisch: Den Geschmackssinn betreffend.

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H

Halluzination: nicht Vorhandenes wahrnehmen (positive Halluzination) oder Vorhandenes nicht wahrnehmen (negative Halluzination)

Händefalltest: Suggestibilitätstest Einleitungstechnik

Handshake Induction: schnelle nonverbale Tranceinduktion

Hemi-Sync: Eine vom Monroe Institut entwickelte Klangtherapie, die es ermöglicht Bewusstseinszustände zu verändern.

High Performance Coaching: High Performance Coaching™ ist eine von Michael Brenn und Ed Percival entstandenes Modell der erfolgreichen Gesprächsführung. Der Coach, der kein „Subject Matter Expert“ ist, hilft dem Coachee seine schon guten Resultate noch weiter zu verbessern.

Hin Zu: siehe Toward

Homeostasis: (Gleichgewicht) Die Stille der Gleichheit, ein Zustand der Stabilität.

Huna: ein in Hawai verbreiteter Schamanismus, Ideen aus dem Huna finden sich in einigen NLP-Formaten wieder

Hyperästhesie: Überempfindlichkeit von Gefühls- und Sinnesnerven

Hypermnesie: Gegenteil von Amnesie; besonders lebendige, detailreiche Erinnerung an vergangene Erlebnisse

Hypersensitivität: Erhöhte Empfindlichkeit

Hypnose: Als Hypnose wird die Methode bezeichnet, jemand in Trance zu bringen bzw. zu führen. Häufig werden die Begriffe Trance und Hypnose gleichbedeutend verwendet.

Hypnotische Sprachmuster: Verbale Äußerungen, mit deren Hilfe bestimmte Vorstellungen und Reaktionen gezielt induziert werden. Siehe auch Milton Modell

Hypnotisches Koma: siehe Esdaile state

Hypotaxie: Mittlere Trance

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I

IBAL: (Installation Based Accelerated Learning) Methode zum Bescheunigten lernen mit Nested Loops | Chris Mulzer

Identität: Die Vorstellungen, die Menschen von sich als ganze Person in ihrem Verhalten, in ihren Fähigkeiten und in ihren Überzeugungen (meist unbewusst) konstruieren (Selbstbild). (V. Logische Ebene)

Ideomotorische Bewegung:: unbewußte Körperbewegungen, z.B. Lidflattern

Imprint: Prägung in der Vergangenheit, die unbewußt gegenwärtige Handlungen steuert, siehe Re-Imprinting

Individuelle Filter: Wahrnehmungsfilter aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen und Lernprozesse. Sie gelten nur für den Einzelnen und sind somit abhängig von den jeweiligen inneren Werten, Überzeugungen und Stimmungen. (IV. Logische Ebene)

Induktion: Die Einleitung einer hypnotischen Trance

Infotainment: Zeitgemäße Form der Informationsvermittlung; Wortkombination von Information und Entertainment, siehe auch Edutainment

Inkongruenz: Nicht übereinstimmende Parabotschaften (Teilbotschaften); meistens passt das Gesagte (Worte) nicht zum Ausdruck (Physiologie/Stimmklang) des Sprechers. Umgang mit Inkongruenz: 1. Ansprechen; 2. Spiegeln; 3. Überkreuz spiegeln; 4. ›nicht wahr?!‹

INLPTA: International NLP Trainers Association, größter NLP-Dachverband der Welt

Innere Landkarte: Metapher für die Art und Weise, wie Menschen Informationen zu ihrem Modell der Welt zusammenbauen

Innerer Dialog: siehe Internal Dialogue ((Innere Team)) Inneres Verhalten: siehe Fähigkeiten | Ralf Stumpf

Inselspiel: Format aus dem Bereich der Wertearbeit, um spielerisch tiefer liegende, kraftvolle Werte zu finden, welche für eine bewusste Suche meist nicht zugänglich sind.

Installieren: Einrichten einer neuen, automatisch ablaufenden mentalen Strategie in Geist-und-Körper

Integrität: siehe Integrity

Integrity: (Integrität) Kongruenz und Ehrlichkeit. Übereinstimmung des eigenen Wertesystems und inneren Prinzipien mit dem tatsächlichen Handeln. Persönliche Integrität kann auch als Treue zu sich selbst beschrieben werden.

Internal: Innerhalb einer Person liegend. Im Gegensatz zu external (=außerhalb).

Internal Dialogue: (Interner Dialog, Innerer Dialog) Die innere Stimme, mit der man mit sich selbst spricht und sich durch Urteile (Tadel oder Lob) und Glaubenssätze eine subjektive Realität konstruiert.

Interner Dialog: siehe Internal Dialogue

Intervention: (lat. intervenire = dazwischentreten, sich einschalten) bezeichnet im therapeutischen Kontext das Eingreifen einer unbeteiligten Partei in eine Situation.

Interpretation: Ein Vorgang bei dem einer Wahrnehmung eine Bedeutung hinzugefügt wird.

In Time: Die Zeitline ist so angeordnet, dass sich durch den Körper verläuft.

Introjekt: Introjektion bedeutet Schlucken, ohne das Geschluckte zu zerkleinern bzw. zu verändern. Das introjizierte »Ding« ist das »Introjekt«.

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J

James, Tad: NLP-/Hypnose-Trainer und Autor (z. B. Time Line: NLP-Konzepte zur Grundstruktur der Persönlichkeit), Entwickler der Time Line Therapie (zusammen mit Wyatt Woodsmall)

Johari Fenster: Das Johari Fenster ist ein Modell, welches Fremd- und Selbstbildphänomene findet und verstehbar macht.

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K

Konfligierende Glaubenssätze:

Kalibrieren: Wahrnehmen von inneren Zuständen eines Menschen durch Beobachten seiner nonverbalen Reaktionen.

Kalibrierte Schleife: Als kalibrierte Schleife bezeichnet man einen Prozess, in dem eine Person etwas sagt oder tut, worauf eine andere Person mit einem bekannten spezifischen Verhalten reagiert. Diese Reaktion wiederum führt bei der anderen Person zu einem bekannten spezifischen Verhalten, welches das Verhalten der ersten Person wiederum verstärkt. Siehe auch Calibrated Loop

Katalepsie: Erstarren von Körperteilen oder dem ganzen Körper

Kernglaubenssätze: siehe Core Beliefs

Kernintention: Führt zu der Erfahrung seines "inneren Kernzustandes". Hierbei geht man in rascher Folge durch zahlreiche Emotionen bis zu einem Seinszustand, der sich nicht mehr verändert - das ist der Kernzustand. Als Nebeneffekt lernt man ein paar seiner (unbewussten) Vermeidungsstrategien und Verhaltensschleifen kennen.

Kernkompetenz: Das was mich einzigartig macht, die mir eigene Kombination von Erfahrungen, und Fähigkeiten. Das was ich wirklich aus meinem tiefsten Inneren Ressourcestate heraus kann, die eigentliche „Ich kann“-Antwort aus meiner tiefen (nicht durch Diplome und Lehrgänge angeeigneten) Ebene V!

Kinästhetisch: Den Gefühls- und Tastsinn betreffend.

Kinästhetischer Typ: Eine Person, die die kinästhetische Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Kleine Schule des Wünschens: Anleitung zur Formulierung von Wünschen an andere Personen (Du-Ziele)|Thies Stahl

Kognitiv: Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen und die Kreativität.

Kommunikation: Gelungene Kommunikation ist die Kunst, eine Verbindung aufzubauen, zu Verstehen und verstanden zu werden – und zwar in genau dieser Reihenfolge!

Kompetenzbereich: Handlungsbereich, in dem die betreffende Person unabhängig von anderen Entscheidungen treffen kann.

Konfliktintegration: Eine der wesentlichen NLP Interventionen. Sie ist unverzichtbar bei der Lösung vieler mentaler, körperlicher und zwischenmenschlicher Probleme.

Konflikt-Integrations-Modell: Eines der Verhandlungsmodelle von Dilts. Es werden unterschiedliche Glaubenssätze in je eine Hand projeziert, verhandelt, integriert.

Konfusion: Verwirrung

Konfusionstrance: Gezieltes Herbeiführen von Verwirrung, um den Klienten in Trance zu führen.

Kongruenz: siehe Congruence

Konsenswirklichkeit: Wirklichkeitskonstruktionen, die wir mit anderen teilen, bezeichnet man als Konsenswirklichkeit. Siehe auch Selbstreferentielles System

Kontext: (auch Umwelt) Das was außerhalb von uns existiert (Raum, Zeit, Andere). (I. Logische Ebene)

Kontextreframing: siehe Context Reframing

Körpersprache: siehe Body Language

Kriterium: Merkmal, an dem man erkennt, ob etwas eingetreten ist, ob etwas erreicht wurde oder ob jemandem etwas gefällt. (IV. Logische Ebene)

Kritische Submodalität: Die Submodalität, durch deren Veränderung die größte Veränderung in der emotionalen Reaktion erreicht wird.

Kryponäsie: Unbewusste Erinnerungen

Kybernetik: Wissenschaft von den Steuerungs- und Regelungsmechanismen in belebten und unbelebten Systemen


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L

LAB Profile: Die Methode "Language and Behavior Profile" beschreibt, wie Muster in der Sprache Muster im Verhalten in Bezug auf Motivation und Informationsverarbeitung widerspiegeln, und zeigt dabei, wie du, wenn du die Muster kennst, effektiver kommunizieren kannst.

Landschaft der Glaubensänderung: ew

Leading: (Führen). Das eigene Verhalten unter Beachtung von Rapport so zu verändern, dass der Gegenüber folgen kann, um so bestimmte Lösungsansätze für erwünschte Veränderungen zu finden.

Lead System: (Leitsystem) Das bevorzugte Repräsentationssystem (VAKOG), mit dem Informationen bewusst oder unbewusst aufgenommen werden.

Leerhypnose: Trance, in der keine Behandlung erfolgt. Sie dient dem Erlernen einer tiefen Entspannung.

Lefkoe Belief Process: Der Lefkoe Belief Process (LBP) ist eine effektive Intervention zur Eliminierung von Glaubenssätzen.

LernCoach (nlpaed): Wendet NLP bzw. NLPäd auf den Kontext Schule an.

Lernen: Effektives Lernen ist die Kunst, zu verstehen (motiviert aufzunehmen), zu verdichten und effektiv zu vermitteln - und zwar in genau dieser Reihenfolge!

Linguistic: Sprachwissenschaft

Logical Level: (Logische Ebenen) Die sechs logischen Ebenen (Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte/Glaube/Filter, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität) liefern Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. | Robert Dilts

Logical level alignment: (Logische Ebenen Abgleich) Abgleich und Ausrichtung aller sechs logischen Ebenen im 'Als Ob Rahmen' auf ein Ziel.

Logische Ebenen: siehe Logical Level

Logische Ebenen Abgleich: siehe: Logical level alignment

Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie: von Steve de Shazer entwickelte Psychotherapieform

Lösungsrahmen: Ein Rahmen in dem man lösungs- und ressourcenorientiert vorgeht.

Lucid Dreaming: (Klartraum, luzides Träumen) Traum, in dem man weiss, dass man träumt. In luziden Träumen ist es möglich, den Trauminhalt willentlich zu steuern.

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M

Macro Modelling: Konstruktion eines Modells in einem erweiterten Kontext (Situation, Zeitpunkt und Ort) wobei der Experte die Fähigkeiten der Zielperson erfolgreich wiedergibt.

Map: (Landkarte) Im NLP auch Synonym für Beschreibung oder subjektive Darstellung der Realität.

Mapping Across: Ein Ressource Prozess wird durch Analyse der Submodalitäten geankert und auf andere Inhaltsgebiete übertragen.

Map of Reality: In Anlehnung der Annahme von NLP, dass die Landkarte nicht die Landschaft ist (the map is not the territory). NLP beschäftigt sich nicht mit der Wirklichkeit, sondern mit dem Abbild der Wirklichkeit

Mathe-Strategie: Diese Strategie unterstützt das Erinnern von mathematischen Gleichungen | Robert Dilts.

MBTI: Der Myers-Briggs type indicator (Myer-Briggs-Persönlichkeitstypen-Indikator) ist das in in den USA am häufigsten benutzte psychologische Instument zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen im Bereich von Wirtschaft und Verwaltung.

Mehrdeutigkeit: siehe Ambiguity

Mentorentechnik: Eine Technik in der sich der Klient Ressourcen / Fähigkeiten von anderen Personen (Mentoren) als Unterstützung für sich selbst wahrnimmt und damit Alternativen für bestimmte Situationen verfügbar macht.

Metaforum: Vereinigung und Ausbildungsinstitut, gegründet von Bernd Isert

Metamirror: a) 4. Position: Beobachter der Interaktion zwischen dem Ich (1.Position) und dem Beobachter (3.Position) b) Format zur Reflektion des eigenen inneren Dialoges in einer Konfliktsituation aus der 4. Metamirror-Position.|Robert Dilts

Metamodell der Sprache: Modell des Modells Sprache

Metapher: Allgemein: Bilder. Speziell: Bildhafte Vorstellungen, Sprüche oder Geschichten, die dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein Möglichkeiten der Problemlösung anbieten. Metaphern, Analogien, Vergleiche, ... ›das ist wie...‹

Meta-Position: 4. Wahrnehmungsposition: die Postion eines größeren Ganzen, die WIR-Perspektive.

Metaprogramm: siehe Sorting Styles

Methodology: (Methodik) Werkzeuge, Techniken, Handlungsweisen und investigative Methoden, die dazu benützt werden, Informationen zu sammeln, speichern, analysieren und präsentieren. Die wissenschaftliche Methodik beinhaltet die Erstellung von Hypothesen und Vorhersagen.

Micro Modelling: Konstruktion eines spezifischen Gedankenprozesses innerhalb eines bestimmten Zusammenhangs. Eine Reihe von Mikromodelen ergeben eine komplexe Fähigkeit.

Mind Reading: (Gedankenlesen) Wahrnehmungsfilter, auf dem die Verwechslung von Interpretation und Wahrnehmung beruht

Milton-Modell: Umkehrung des Metamodells der Sprache

Mirroring: Haltung und Gestik des Gegenüber übernehmen. Möglichkeit, Rapport herzustellen.

Mischphysiologie: Körperlicher Zustand, in dem sich eine Mensch befindet, wenn er in seiner Vorstellung die Lösung eines Problems durchspielt.

Mismatch: In einer Kommunikationssituation bewusst andere Verhaltensmuster als das Gegenüber annehmen; Rapport brechen, zu dem Zweck einem Treffen oder einer Unterhaltung eine andere Richtung zu geben, sie zu unterbrechen oder zu beenden.

Mission: Mission ist der Lebenssinn, die Lebensaufgabe, die Botschaft die eine Person lebt. (VI. Logische Ebene)

Modaloperatoren: siehe Modal operators

Modal operators: (Modaloperatoren) Wörter, die die Unmöglichkeit (Modal operators of possibility; z.B. kann nicht, darf nicht, geht nicht) oder Notwendigkeit (Modal operators of necessity; z.B. sollte, muss) ausdrücken

Modell: Vorbild beim Modelling (Modellernen)

Modell: Abbildung der Realität (Modellbildung, Konstrukt/Konstruktivismus, Landkartenmetapher)

Modeling und die Bedeutung in NLP:

Modelling: Analyse von Erfolgsstrategien exzellenter Könner (durch übernehmen dieser Strategien vereinfacht sich der Lernprozess). Elizitation, Utilisation, Installation.

Moment of Excellence: Augenblick mit vollem Zugang zu den Ressourcen: »Haben Sie jemals etwas so elegant und effektiv gemacht, dass es Ihnen den Atem nahm? Haben Sie Augenblicke erlebt, als Sie von dem, was Sie gemacht hatten, wirklich begeistert waren?« (O’Connor/Seymour, Neurolinguistisches-Programmieren, Seite 24). Vergleiche: State of Excellence

Moment of Importance: Ein Moment of Excellence, bei dem der innere Zustand von Wichtig- und Wertvoll-Sein aktiviert wird. Der Moment of Importance soll helfen, ein positives Selbstwert-Gefühl im Alltag verfügbar zu haben.

Morphogenetisches Feld: Ein vom Biochemiker Rupert Sheldrake geprägter Begriff eines unsichtbaren Feldes (Gedankenfeld oder „Gedankendatenbanken”), welches seiner Meinung nach so etwas wie eine Blaupause eines jeden Lebewesens, vom Einzeller über die Tier- und Pflanzenwelt bis hin zum Menschen beinhaltet und z.B. vorgibt in welche Richtung sich das Lebewesen aus der ursprünglichen Eizelle entwickeln wird. .

Motivation: Ist die Kunst, notwendige Dinge mit Spaß und wertvolle Dinge mit Nachdruck zu tun. Wir machen etwas, um entweder Unannehmlichkeiten zu vermeiden (weg-von-Motivation / Warum?), oder Annehmlichkeiten zu erlangen (hin-zu-Motivation | Wofür?).

Moving Away: (Weg Von) Ein Metaprogramm. Eine Entscheidungsstrategie, bei welcher die Motivation auf dem "Weg Von" einem Problem oder einem nicht erwünschtem Zustand liegt. Im Gegensatz zu Moving Towards.

Moving Towards: (Hin Zu) Ein Metaprogramm. Eine Entscheidungsstrategie, bei welcher die Motivation "Hin Zu" auf ein Ziel oder einem erwünschtem Zustand liegt. Im Gegensatz zu Moving Away.

MPVI: Meta Programs and Values Inventory (Innere Werte und Meta-Programme) Interview-Bogen zur Erstelleung von Persönlichkeitsprofilen | James, Tad und Woodsmall, Wyatt

Muskeltest: Testverfahren aus der Kinesiologie zum Aufspüren blockierter Meridiane; der Armtest und der O-Ring-Test wird von manchen NLP-Therapeuten zum Beispiel zum Elizitieren des Problems benutzt

Monomythos

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N

NAC: Neuro-Assoziative Konditionierung. Weiterentwicklung des NLP von | Robbins, Anthony

Nautilus: Weiterentwicklung des MPVI

Negative Halluzination: Nicht wahrnehmen von etwas, das da ist. Da man nie den gesamten, momentan zur Verfügung stehenden Informationsinput verarbeitet, ist das ein häufiges Phänomen. Beispiele für hypnotisch induzierte negative Halluzination sind: "hypnotische Blindheit", Farbenblindheit, Taubheit.

Negationen: Verneinungen

Nested Loops: Verschachtelte Geschichten. Nested Loops sollen tiefer und tiefer in Trance führen und enger oder weiter um das Veränderungsthema kreisen.

Neuroassoziative Konditionierung: Eine von Anthony Robbins entwickelte Methode mit dem Ziel in sechs Schritten schnelle und dauerhafte Veränderungen zu erzielen.

Neurologische Filter: Wahrnehmungsfilter, denen wir aufgrund der Beschränkungen unseres Nervensystems unterliegen. Wir teilen diese Filter mit nahezu allen Menschen. (IV. Logische Ebene)

New Behavior Generator: (auch: New Behaviour Generator) Modellingtechnik, um erwünschtes, neues Verhalten von einem Vorbild (= Modell) zu übernehmen.

New Belief Generator: Format zur Prägung neuer Glaubenssätze. Unter Zuhilfenahme weiterer Personen, die für Mentoren (S.E.A.) stehen, werden über die logische Ebene VI neue Glaubenssätze geprägt.

New Orleans Flexibility Drill: Format zur Entwicklung von Flexibilität im Verhalten beim Umgang mit anderen Menschen.

New Role Design: Format, zur Erzeugung eines intrinsisch motiviertes Verhaltens, durch Herausarbeiten und anschließendem „Neu designen“ der Meta-Programme und Werte, ausgehend von einer partiell Unzufriedenheit erzeugenden Rolle. | Thomas Westerhausen

NHR: Neuro-Hypnotic Repattering (NHR) ist Richard Bandlers Weiterentwicklung des NLP.

NKS: Neuro-Kybernetische Selbstorganisation. Weiterentwicklung des NLP von | Jürgen Wippich

NLP: Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren

NLPäd: Neuro-Linguistische Pädagogik. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP für die Pädagogik

nlpaed: Verband für Neuro-Linguistische Verfahren in Bildung und Erziehung e.V.

NLPe: Neuro-Linguistische Prozessentwicklung. Weiterentwicklung des NLP von | Isert, Bernd

nlpK: NLP plus Kinesiologie

NLPt: Neuro-Linguistische Psychotherapie. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP für Psychotherapie

NLP und Kinder:

NLP-University: Ausbildungsinstitut von Robert B. Dilts

NLTeach: Neuro-Linguistische Lerntherapie. Weiterentwicklung/Anwendung des NLP von | Jäger, Gerhard

Nominalisierung: Abstrakte Hauptwörter (Hauptwörter, die man nicht anfassen kann), die aus Verben oder Adjektiven gebildet werden.(z.B.: freuen - Freude; frei - Freiheit)

Nonverbal: Nichtsprachlich - körperlich.

Notfallschalter: Format zur schnellen, positiven Richtungsänderung von eigenen Submodalitäten in unangenehmen Situationen

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O

Oberflächenstruktur der Sprache: (engl. Surface Structure) Das, was wörtlich gesagt wird, unabhängig von der Bedeutung.

Olfaktorisch: Den Geruchssinn betreffend.

Optimismusstrategie: Art der Darstellung (Wer?, Was?, Wann?) von Erfolgen (Ich!, verallgemeinert, gegenwärtig/andauernd) und Misserfolgen (Andere!, spezifisch, Vergangenheit/vorübergehend).

Outcome: siehe Ziel. Ansonsten ein 5-schrittiges Format zur Zielerreichung.

Out of body experience: Außerkörperliche Erfahrung

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P

Pacing: (Mitgehen, Angleichen, Bestätigen, Spiegeln). Eine Kommunikationsmethode, bei der bestimmte Verhaltensweisen und -muster des Gegenübers abgeglichen oder gespiegelt werden, um größtmöglichen Rapport aufzubauen. Sich in die Welt des anderen begeben.

Parabotschaft: (Teilbotschaft) Aspekte einer Kommunikation (Worte, Tonfall, Mimik, Gestik, Handlung); wenn alle Parabotschaften das Gleiche aussagen spricht man von Kongruenz.

Paradigm: (Denkmuster) Ansammlung von Werten und Glaubensmustern auf denen Menschen, Kulturen, Unternehmen oder Gruppen ihre Entscheidungen treffen.

Parästhesie: Veränderte Empfindungen: In tiefer Trance können Gefühle wie Kribbeln, Prickeln auf der Haut, Taubheit oder Pelzigkeitsempfindungen auftreten, die sich nach dem Ende der Trance schnell wieder aufiösen.

Parts Party: Bewusstmachen und die Transformation einzelner Persönlichkeitsteile. Grundlage hierbei ist das NLP – Teilemodell.

Pattern: Verhaltensmuster, Sprachmuster, erlernbares Muster.

Pattern Interrupt: Unterbrechung eines gewohnheitsmäßigen Verhaltensmusters, bevor es zu Ende ausgeführt wird.

Pawlow, Iwan Petrowitsch (* 1849 - † 1936): Er wurde vor allem durch seine Experimente mit Hunden bekannt. Pawlow zeigte, dass Reiz-Reaktionsschemata erlernbar sind (konditionierter Reflex: Glocke-Speichelfluss). Siehe auch: Pawlow, Iwan Petrowitsch bei Wikipedia.

PEGASUS: Format zum Durchführen effektiver Meetings | Genie z., Laborde

PeneTRANCE: Format zur klaren Definition und Umsetzung von Veränderungszielen. | Stahl, Thies

Perceptual Bias: Wahrnehmungsposition Meinung, die von einer Person zur einer bestimmten Zeit vertreten wird.

Perceptual Filter: Wahrnehmungsfilter (siehe auch Wahrnehmung)

Perls, Fritz:Erfinder der Gestalttherapie. Artikel zu seinem Leben und Wirken.

Persönlichkeits Panorama: Persönlichkeits-Panorama. Format zur Beratungs-Planung von | Daniela Blickhan

Personal Excellence (Persönliche Exzellenz): Im NLP angestrebter ressourcevoller Zustand.

PE: Persuasion Engineering. Weiterentwicklung des NLP von | Bandler, Richard

Performativ: Eine mit einer sprachlichen Äußerung beschriebene Handlung, die gleichzeitig getan wird (z.B.: Ich gratuliere dir.).

Persuasion Engineering: siehe PE

Phobie: eine starke Angstreaktion auf eine Person oder auf ein Ereignis aus der Vergangenheit

Phobietechnik: siehe Fast Phobia Cure

Phonological Ambiguity: (Phonetische Mehrdeutigkeit) Wörter, die sich gleich anhören aber unterschiedliche Bedeutung haben und manchmal auch unterschiedlich geschrieben werden: z.B. Lehre und Leere.

Physiologie: Der von einem außenstehenden Beobachter wahrnehmbare nonverbaler Anteil eines inneren Zustandes.

PLATO: Person, Location, Activity, Time, Object; Kriterien für die untere logische Ebene (Kontext/Umwelt)

Polarity Responder: (Gegenbeispielsortierer) Ein Metaprogramm. Menschen, die bei Fragen, Unterhaltungen oder Diskussionen sofort die Opposition einnehmen und aktiv danach suchen, was falsch ist, oder was schief gehen könnte. Er sortiert gerne nach: "Das unterscheidet sich von.." Was auch immer Du zu einem Gegenbeispielsortierer sagst, er wird versuchen, Dich vom Gegenteil zu überzeugen. Im Gegensatz zum Positive Responder

Polarity Sorter: siehe Polarity Responder

Positive Absicht: Annahme im NLP, dass jedes Verhalten eines Menschen einem positiven Ziel dient.

Positive Halluzination: Man meint Dinge wahrzunehmen, die nicht da sind. Das kann sich auf einen Sinneskanal beschränken, indem man beispielsweise die Stimme von jemandem hört, der nicht anwesend ist. Das kann aber auch einen in allen Sinneskanälen halluziniertes Erlebnis sein. Eifersucht, kann das Resultat positiver Halluzination sein, genauso wie Schizophrenie, aber auch Kreativität.

Positive Psychologie: Der Zweig der Psychologie, der sich nicht nur mit Störungen beschäftigt, sondern auch damit wie man leichter ein zufriedenstellendes Leben erreicht.

Positive Responder: (Gleichbeispielsortierer) Ein Metaprogramm. Menschen, die bei Fragen, Unterhaltungen oder Diskussionen sofort nach Gleichheiten suchen, die Sie bereits kennen und die neue Information in einer alten Schublade abspeichern. Er sortiert gerne nach: "Das ist genauso wie...". Im Gegensatz zum Polarity Responder.

Post Hypnotic Suggestion: (Posthypnotische Suggestion) Anweisung des Hypnotiseurs an den Klienten, verbunden mit der Aufforderung, diese Anweisung erst nach der Trance auszuführen.

Praliné-Muster: Format zur Steigerung/Verbesserung der Selbstmotivation | von Richard Bandler

Prädikate: siehe Prozessworte

Präsupposition: Präsuppositionen sind Vorannahmen und wirkungsvolle Sprachmuster, mit denen man Dinge behaupten kann, die man nicht in Frage gestellt haben möchte. Sie sind Informationen, die ein Satz trägt, ohne dass diese explizit hervorgehoben werden. Präsuppositionen sind Bestandteil des Miltonmodells. Bsp.: "Stefans Freundin ist schlau" -> Präsupposition: Stefan existiert, er hat eine Freundin, diese existiert ebenfalls.

Preframe: wörtlich "Vor-Rahmen" - Formulierung, die wie eine Prophezeiung eine Erwartungshaltung bezüglich zukünftiger Ereignisse weckt (z.B. "Das wird ganz schnell und leicht gehen!") oder beeinflusst wie Sachen oder Personen in Zukunft wahrgenommen werden (z.B. "Er ist der Beste seiner Branche, sie werden ihn gleich kennenlernen.")

Present State: Aktueller/ gegenwärtiger Zustand (i.S.v Anfangs-/ Ausgangszustand, IST-Situation); oft gebraucht im Gegensatz zum Desired State.

Primärgefühl: Gefühl, das als erstes als unverfälschte Antwort auf unsere Umwelt in uns entsteht

Primäres Repräsentationssystem: Repräsentationssystem, das eine Person bevorzugt zur bewussten Informationsaufnahme und -verarbeitung benutzt

Problem: Ist ein verschlepptes, nicht erkanntes Signal zur eigenen Veränderung. Man löst es über kurative (Helfen), generative (Lehren) und evolutionäre (Entwickeln) Veränderung.

Problemphysiologie: Problemzustand, in dem sich ein Mensch befindet, wenn er intern mit einem Problem beschäftigt ist.

Problemtrance: Selbsthypnotischer Zustand, der im Wesentlichen durch Angst ausgelöst wird, Gegenteil einer Eutrance

Proimprinting: Format ähnlich wie Change Future ergänzt durch systemische Aspekte. | Bernd Isert

Provokative Therapie: von Frank Farrelly entwickelte Psychotherapieform

Prozessorientierte Therapie: Therapie-Methode bei der das Wie wichtiger ist als das Was oder Warum; NLP ist eine Prozessorientierte Therapieform

Prozessworte: (Prädikate) Hinweisworte, die auf ein bevorzugtes Repräsentationssystem schließen lassen

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Q

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QuantenNLP: QuantenNLP ist eine 2003 von Gabriele Rudolph begründete, durch eine Wortmarke geschützte, neue Anwendungsmöglichkeit des NLP, die dazu einlädt, die Konstruktionen des Denkens (z. B. Zeit, Schuld, Pflicht, Moral, der freie Wille, die persönliche Identität) als solche zu durchschauen. Es lädt ein zu einer Wahrnehmung jenseits des Denkens und der Wahrnehmungsfilter. Eine natürliche Folge ist Gelassenheit, innerer Frieden, Zufriedenheit.


Quantifier: Im Meta-Modell gibt es Verallgemeinerungswörter (universal quantifier): Immer muss man dich an alles erinnern! Immer? An alles? An was genau? => Gegenbeispiele erzeugen, Ausnahmen finden, Gültigkeitsbereich klären

R

Rahmenmodell: Als Rahmenmodell wird im NLP gewöhnlich ein (Gesprächs-)Rahmen verstanden, in dem beispielsweise eine Verhandlung oder ein Coaching stattfindet.

Rapport: Rapport ist vertrauensvolle Übereinstimmung. Ähnlichkeit in Stimmklang, Mimik, Gestik, Atmung, Haltung, ...

Rapportbruch: Störung in der Harmonie und im Vertrauen zwischen zwei Gesprächspartner

Realitätsstrategie: Eine Realitätsstrategie umfasst eine Sequenz der mentalen Tests und Kriterien, die ein Mensch anwendet, um zu beurteilen, ob eine bestimmte Erfahrung oder ein Ereignis real oder wirklich geschehen ist. Es handelt sich dabei um die Strategie zur Unterscheidung von Phantasie und Wirklichkeit.

Reanchoring Couples: Konfliktmoderation; Auflösen kalibrierter Schleifen |V.Satir

Rechenstrategie: Strategie der sicheren Rechner; analog der Rechtschreibstrategie, d.h. visuelles Speichern und Erinnern von Ziffern, Zahlen und Ergebnissen.

Rechtschreibstrategie: Strategie der sicheren Rechtschreiber, d.h. visuelles Speichern und Erinnern von Wörtern; erstmals beschrieben von Robert B. Dilts.

Reference Structure: Die Summe der Erfahrung in der Lebensgeschichte eines Menschen. Auch die vollste Repräsentation, von der andere Repräsentationen abgeleitet werden; z.B.: Die tiefe Struktur dient als "Reference Structure" für die Oberflächenstruktur.

Referenzerfahrung: Eine Erfahrung, die herangezogen wird, um eine Vorstellung oder einen Glaubenssatz zu beweisen, zu intensivieren oder um weitere Informationen zu gewinnen.

Referenzsystem: Repräsentationssystem, mit dem ein Mensch überprüft, ob die gewonnene Information richtig ist

Reframing: (Umdeuten) Re-Framing bezeichnet den Prozess des Umdeutens, des Einnehmens einer neuen Perspektive, einer neuen Art der Wahrnehmung und einer neuen Interpretation eines Zustandes.

Reframing Couples: Auflösung kalibrierter Schleifen durch Konfrontation des „Senders“ mit der Reaktion, die dieser bei seinem Gegenüber auslöst („Ist das die Reaktion, die Sie bekommen wollten?“) und Unterstützung des Senders in geeignete Zustände zu kommen, aus denen heraus er sich so verhalten und so kommunizieren kann, dass er eine mit seiner Absicht übereinstimmende Reaktion vom Partner bekommt. |V.Satir

Reframe-Punch: kurze witzige Bemerkung, die Überraschung auslöst und so die verfahrene Situation entschärfen kann

Regression: Erleben eines Ereignisses oder Zustandes aus der Vergangenheit, als würde er jetzt geschehen.

Re-Imprinting: Ein von Robert B. Dilts entwickeltes Interventionsformat, um Glaubenssätze ( logische Ebenen IV bis VI!) zu verändern. Beim Reimprinting wird die gegenwärtige Wirkung (Repräsentation) eines S.E.E. (Prägung, Imprint) dadurch verändert, dass man die Positionen aller Beteiligten (S.E.A.) einnimmt und neu ressourcevoll erlebt. | Robert B. Dilts

Relevancy Challenge: Fragen wie eine spezifische Beschreibung oder Verhalten hilft ein vereinbartes Ergebnis zu erreichen.

Repräsentation: Die Darstellung von etwas durch etwas. Ein Begriff, eine Vorstellung oder ein Gedanke, welche(r) Verschlüsselungen oder Speicherungen auf Sinneswahrnehmung beruhenden Informationen im Gehirn sind.

Repräsentationssystem: Sinneskanäle, durch die wir die Wirklichkeit in uns abbilden (Abbild = Repräsentation, Modell).

Representational System Primacy: (Primäres Repräsentationssystem) Der Sinn bzw. das Repräsentationssystem, dass ein Individuum systematisch bevorzugt verwendet. Das bevorzugte Repräsentationssystem verrät vieles über die Persönlichkeitsmerkmale sowie die Lernmöglichkeiten.

Representational Systems: (Repräsentationssystem) Die fünf Sinne: Sehen, Hören, Berühren (Fühlen), Riechen und Schmecken.

Requisite Variety: Fexebilität von Gedanken und Verhalten. Kann Veränderungen auf dem Weg zu einem Ziehl machen.

Resolving Grief: Das Format unterstützt Menschen bei der Trauerarbeit und wurde von Connirae und Steve Andreas entwickelt.

Ressource: Mittel, die wir einsetzen können, um ein Ziel zu erreichen: Physiologie, Zustände, Gedanken, Verhaltensweisen, Strategien, Erfahrungen, Menschen, Ereignisse, Gegenstände

Ressourceful State: Eine totale Neuro- und Psychologische Erfahrung, wenn eine Person sich "resource voll" fühlt.

Ressourcenphysiologie: Körperlicher Zustand, in dem ein Mensch sich befindet, wenn er in der Lage ist, sich Mittel und Wege vorzustellen, mit deren Hilfe er ein Ziel erreichen kann.

R.O.L.E.-Modell: Von Robert B. Dilts für das Modelling entwickelt: Repräsentationssysteme; Orientierung; Links;Effekte.| Dilts

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S

Salutogenese: Der Begriff Salutogenese (lat. Salus = Gesundheit, Wohlergehen; genesis = Entstehung) bedeutet soviel wie ‚Lehre der Gesundheitsentstehung`.

Satir-Kategorien: Ein von Virginia Satir entwickeltes Kommunikations-Modell.

Scham: Ein Gefühl, das aus einem Erlebnis aus der Vergangenheit herrührt, das Schamgefühl der betreffenden Person beruht darauf, das ihr Unrecht widerfahren ist und Andere davon Kenntnis haben (könnten). Scham empfindet, wem Unrecht zugefügt wurde. Siehe auch Schuld

Schuld: Ein Gefühl, das aus einem Erlebnis aus der Vergangenheit herrührt, das Schuldgefühl der betreffenden Person beruht darauf, etwas Schlimmes getan oder etwas Schlimmes nicht verhindert zu haben. Schuld empfindet, wer Unrecht begangen hat. Siehe auch Scham

Schule des Wünschens: NLP - Interventionsmuster in der Paararbeit, in dem Konfliktelemente systematisch in Wünsche transformiert werden. | Thies Stahl

S.C.O.R.E.: Das S.C.O.R.E. Modell (Symptoms, Causes, Outcome, Ressources, Effects) ist eine Struktur zur effektiven Erfassung wesentlicher Informationen für Zielearbeit. | Robert W. Dilts

S.C.O.R.E.-Integration: Ist eine Verbindung aus Time Line, SCORE Modell und den Logischen Ebenen zur Klärung von Zielkonflikten, besonders für große Ziele! Durch Einführung einer Metaposition zur Time Line ergibt sich ein neuer Lösungsraum für den Konflikt.

Search Anchor: (Suchanker) meist kinestetischer Anker mit dessen Hilfe traumatische Ereingnisse gesucht werden können

S.E.A.: Signifikante emotionale Andere. Siehe Reimprinting

S.E.E.: Significatn Emotional Event (Signifikantes emotionales Ereignis). Siehe Reimprinting

SEEP: Significant Emotional Experience of Pain (Signifikante emotionale Schmerzerfahrung). Ein emotionales Ereignis mit hoher negativer Ladung, das mit intensiven Lernerfahrung einhergeht und das zu einer Prägung (imprint) führt; kann der Entstehung unbewusster Persönlichkeitsteile zugrunde liegen.

Seinsgefühl: spirtueller Zustand bei dem ein Einssein mit sich selbst und der Welt besteht, Gefühl von Leichtigkeit, Heiterkeit, Harmonie und Fülle

Sekundärer Gewinn: (engl. Secondary Gain) unbewußte Vorteile eines Problemverhaltens

Sekundärgefühl: Gefühl, das dem Primärgefühl vorgezogen wird, weil es akzeptabler, gesellschaftlich anerkannter ist

Selbstbild: siehe Identität

Selbstintegration:

Selbstreferentielles System: Systeme, die ihre Zustände in operational geschlossener Weise verändern - also nicht auf Faktoren von außen angewiesen sind. Selbstreferentiell bedeutet: auf sich selbst beziehend.

Selbstvertrauen: Selbst vertrauen / Selbst Bewusstsein

Selbstwirksamkeit: Selbstwirksamkeit ist der Glaube und die innere Überzeugung mit den eigenen Fähigkeiten, Handlungen ausführen zu können und wirksam zu werden.

Self Nurturing: Format, in dem man noch einmal eine vergangene Situation durchlebt und sie dabei reframed, d.h. anders durchlebt. Hierbei begleitet das gegenwärtige erwachsene Selbst, welches das Erlebnis überlebt hat und daraus gestärkt hervorging, liebevoll das jüngere Selbst, welches damals in der Situation überfordert war. Beim Self Nurtring aus der Zukunft begleitet das ältere Selbst das gegenwärtige Selbst (oder auch das jüngere). | Abgrenzung zu Change History von Ralf Stumpf

Semantische Reaktion: Der innere Zustand eines Menschen, als (semantische) Reaktion auf ein Symbol (z.B. ein Wort), welches für ihn etwas bedeutet.|Korzybski

Semantik: Untersucht ein Zeichen als Bedeutungsträger, also den Inhalt eines solchen Zeichens. Inhalt, Bedeutung(Zeichen <=> Objekt), Bedeutung einer Aussage.

Sensory Acuity: (Sinnesaufmerksamkeit) Der Prozess einer feineren und bewussten Wahrnehmung aller Informationen, die wir über unsere Sinne aufnehmen. Durch die Schärfung unserer Sinnesaufmerksamkeit sind wir in der Lage die bewussten und unbewussten Reaktionen eines anderen Menschen anhand dessen Physiologie warzunehmen.

Sensory Based Description: (Beschreibung basierend auf Sinneseindrücke) Beschreibung von Erlebnissen in der externen Welt oder von internen Erfahrung, die der Erzählende sehen, hören und fühlen kann.

Sensory Cues: (Sinnessignale) Indikatoren, die durch beobachten, zuhören und fühlen entwickelt werden. Diese Signale zeigen, dass ein mentaler Prozess stattfindet, aber nicht den Inhalt, der gerade verarbeitet wird.

Separator: Re-Orientierung ins Hier-und-Jetzt, Unterbrecher. Eine Technik, die den (Trance)Zustand einer Person unterbricht, sie in die Gegenwart re-orientiert und ihr ermöglicht, in einen anderen Zustand zu gehen. (Stuck State →Ressource State). Bsp.: "Wie spät ist es?" oder "Möchten Sie etwas trinken?" (Gegenwartsorientierung!).

Sequentialsortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, der bei Unterhaltungen, Diskussionen,Präsentationen etc. nach einer klaren Struktur vorgeht. Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3, Punkt 3a, Punkt 3a1 etc. Im Gegensatz zum Zufallssortierer

Setting: Art und Weise des äußeren Rahmens, wie ein Coaching oder Training durchgeführt wird

S.E.W.: Signifikantes Emotionales Wort | Ralf Stumpf

Simulation Programming: (Simulationsprogrammierung) Mentale Übung, um eine in der Zukunft liegende erwartete Situation durch bestimmtes Verhalten und Fähigkeiten so zu meistern, dass das gewünschtes Resultat in dieser Situation erreicht werden kann (siehe auch future pacing).

Sinnesaufmerksamkeit: siehe Sensory Acuity

Sinnescoaching:

Sinnessysteme: Unsere fünf Sinne (VAKOG: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch). Synonyme: Sinnesmodalitäten, Repräsentationssysteme.

Six Step: Der Six Step (auch Six-Step-Reframe) ist ein ursprünglich sechsschrittiges Verfahren zur Erzielung von Verhaltensänderungen unter Berücksichtigung des Teilemodells. Die 6 Schritte sind: 1. Problem identifizieren; 2. Kontaktaufnahme; 3. Positive Absicht herausarbeiten; 4. Kreativen Teil einbinden; 5. Öko Check; 6. Vereinbarung, Integration

Skalen: Durch den Einsatz von Skalen wird ein Thema/Problem konkret messbar gemacht. Sieht auch Skalenarbeit

Skalenarbeit: von Steve de Shazer entwickelt; ein wichtiger Teil seiner "Lösungsfokussierten Kurzzeittherapie"

Sleight of Mouth Pattern: Sprachliche Konstrukte zur Veränderung von Glaubenssätzen, sowie der Verbesserung der verbalen Schlagfertigkeit.

Sliding Anchor: (gleitender Anker) Ein kinästhetischer Anker, der durch eine gleitende Bewegung gesetzt wird. Dabei erfolgt die Gleitbewegung synchron mit der Erregungsentwicklung.

SMART: Kriterien für die Überprüfung der Vollständigkeit einer Zielangabe.

S.O.A.R.: steht für State Operator And Result: Beschreibungsmodell, das Logische Ebenen, Wahrnehmungspositionen und Zeitline umfaßt

SOC: Stärkenorientiertes Coaching. Weiterentwicklung des NLP für das Coaching von | Stumpf, Ralf.

Society of NLP: 1978 von Richard Bandler gegründeter NLP-Verband

Somatische Syntax nutzt (wiederholte) Körperbewegungen, um Tiefenstruktur-Ressourcen zu stärken, zu integrieren und zu erweitern.| Judith DeLozier, Robert Dilts 1993.

Somnambulismus: Schlafwandeln. Wird manchmal als extreme Form tiefer Trance bezeichnet.

Somnolenz: Leichter Entspannungszustand, Wachhypnose

Sonnenaufgangsprozess: Jede Erfahrung deiner Vergangenheit und jede Situation deiner Zukunft auf die Du blickst, kannst Du automatisch in eine angenehme und strahlende Erfahrung umwandeln.

Sorting Styles: Die sozialen und individuellen Filter- bezeichnet man auch als Meta-Programme.

Soziale Filter: Wahrnehmungsfilter, geprägt durch Sprache, Gesellschaft, Sozialstruktur, Kultur, Rituale und Bräuche, die wir mit den Angehörigen einer sozialen Gruppe, unserer Nation und Ähnlichem teilen. (IV. Logische Ebene)

Soziales Panorama: Modell der internalen Repräsentation unserer Beziehungen zu anderen Menschen und Verfahren zur Veränderung dieses Abbilds über Veränderung der Submodalitäten (ähnlich Timelinearbeit) | Lucas A. C. Derks

Speed Seduction: "Schnellverführungs"-Techniken, oft unter Verwendung von NLP-Techniken.

Speed Wave: Schnelles Format zur Integration neuer Ressourcen bzw. Fähigkeiten.

S.P.E.Z.I.: Das Wort S.P.E.Z.I. ist ein Akronym für fünf Wohlgeformtheitskriterien, die Zielformulierungen erfüllen sollten. Die Bestandteile sind: 1. Sinnlich konkret; 2. Positiv formuliert; 3. Eigenständig erreichbar; 4.Zusammenhang geklärt; 5. Intention des Alten erhaltend

Spiegelneuron: Nervenzellen, die im Gehirn während der Betrachtung eines Vorgangs die gleichen Potenziale auslösen, wie sie entstünden, wenn dieser Vorgang nicht bloß (passiv) betrachtet sondern (aktiv) gestaltet würde.

SPIN PATTERNS: Akronym für 12 verschiedene Reframing-Betrachtungsweisen. 1. S. Shift to a larger Frame; 2. P. Perspektive of Others; 3. I. Importance of Higher Values; 4. N. Negative Consequences; 5. P. Point Out a Higher Level of Abstraction; 6. A. Analogy or Metaphor; 7. T. Transcend the Generalisation; 8. T. Turn to Another Issue; 9. E. Evaluation; 10. R. Reversal; 11. N. Newly Define; 12. S. Seperate Intention from Behaviour; Christopher Howard: Turning Passions Into Profits, 2004 S.201f

Spiral Dynamics: Modell der biopsychosozialen Entwicklung des Menschen und seiner Werte. Weiterentwicklung der Graveslevel.| Don Beck, Chris Cowan

Spiritualität: Warum sind wir hier? Was ist der Sinn des Lebens? Spiritualität fasst all das zusammen, was in metaphysischer, feinstofflicher und philosophischer Hinsicht über die Person hinausgeht: Gott/Göttin, Höheres Wesen, Weltgeist, Das Nichts, ... (VI. Logische Ebene)

Sprache: Im engeren Sinne: Informationsübertragung durch verbale Symbole (Worte). Kommunikation erfolgt zu: 55 % non-verbal; 38 % Sprachmelodie; 7 % verbal. Sprache ist niemals vollständig. Siehe auch Meta-Modell und Milton-Modell.

Stacking Anchors: (Anker stapeln) Verknüpfung mehrer emotionaler Zustände (Ressourcen) mit einem speziellen Reiz (Anker). Im Gegensatz zum einfachen Anker werden Ressourcen kombiniert, um eine umfassendere und stärkere Ressource zu erzeugen.

State: (Zustand, State of Mind) Physischer und geistiger Zustand einer Person. Gesamtheit aller neurologischen Prozesse, die zu einem bestimmte Zeitpunkt in einer Person ablaufen.

State Management: State-Management heißt, die Verantwortung für den persönlichen Zustand zu übernehmen. Im NLP unterscheidet man 3 States: Stuck-State / Separator-State / Ressource-State.

Status: Status bedeutet Stand, Stellung, Zustand. Im Improvisationstheater (nach Johnstone, Keith) bezeichnet Status den durch Körpersprache und Auftreten gespielten "sozialen Status" einer Rolle.

Statusspiel: siehe Status.

Stellvertreterrahmen: Sonderform des Als Ob Rahmen in der man in der Vorstellung einen Stellvertreter etwas erleben lässt. Steve de Shazer

Strategie: Folge von Wahrnehmungs-, Denk- oder Verhaltensschritten sowie Aktivierung von Emotionen zur Erreichung eines spezifischen Ziels.

Strukturmodell der Veränderung: Das NLP Strukturmodell der Veränderung ist Ihr Fahrplan für Veränderung: Wie Sie in Ihren gegenwärtigen ändernswerten Zustand die passenden Ressourcen integrieren, um den von Ihnen erwünschten zukünftigen Zustand zu erreichen.

Stuck State: Zustand des Blockiertseins

Subconscious Finger Signals: (ideomotorische Fingersignale/Fingerzeichen) durch das Unterbewußtsein gesteuerte Fingerbewegungen zur Kommunikation (z.B. mittels Ja/Nein-Finger) zwischen Therapeut und Klient in tiefen Trancezuständen; erstmalig benutzt von Agnes Kaiser Rekkas

Subconscious Mind: (Unterbewusstsein) Ist der Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse das menschliche Handeln, Denken und Fühlen entscheidend beeinflussen. Siehe auch Unconscious mind

Submodalität: Unterkategorien der Sinne, Bestandteile einer Wahrnehmung. Z.B. sind Helligkeit, Farbe, Bildschärfe, ... Submodalitäten visueller Wahrnehmung. Submodalitäten sind der logischen Ebene III. zugeordnet. | Bandler?

Suggestion: Gezielte Induktion bestimmter Vorstellungen und Reaktionen von außen. Wird die Suggestion akzeptiert führt sie zur Autosuggestion

Suggestibilitätstest: (engl. suggestibility test) Test, um die Suggestibilität zu ermitteln

Super Charger: Kraftvolles Format zum Ressourceaufbau auf der Time Line. Es wird auf Ressourcen zugegriffen, von denen man glaubt, dass man sie erst in der Zukunft zu Verfügung haben wird. Die Ressource wird zunächst (in der vorgestellten) Zukunft erlebt, dann in die Gegenwart gebracht und schließlich auf das ganze Leben übertragen.

Swish: (sausen, zischen) In dem Format werden zwei innere Bilder (Problembild und Resourcenbild) mit hoher Geschwindigkeit so oft getauscht bzw. überlagert, bis sich diese Prozedur unterhalb der Schwelle des Bewusstseins etabliert hat. Der eingefahrene Reiz-Reaktionsablauf wird dadurch zumindest verwirrt (→ geschwächt) oder in eine andere (gewünschte) Richtung gelenkt. Synästhesie: (engl. Synaesthesia) Miterregung eines Sinnesorgans bei Reizung eines anderen.

Syntaktik: Untersucht den formalen Aufbau eines Zeichens und die Beziehung mehrerer Subzeichen zueinander; (Zeichen <=> Zeichen), Zeichen-Kombinatorik, Form.

SySt: Systemische Strukturaufstellung | Varga von Kibéd, Matthias, Sparrer, Insa

Systemische Grundlagen und Prämissen: Systemische Grundlagen und Prämissen nach Gunther Schmidt und nach Bert Hellinger |

Systemische Therapie: In der Systemischen Therapie geht man davon aus, dass der Einzelne als Symptomträger für Probleme des beteiligten Systems (Familen, Arbeitskollegen, Freundeskreis etc. ) ist. Konflikte eines System machen sich häufig bei dessen schwächsten Glied bemerkbar, das dann Symtome entwickelt.

Systemisches NLP:

Systemisch-phänomenologische FamilienTherapie: von Bert Hellinger entwickelte Familientherapie, welche die Methode der Familienaufstellung nutzt, um verborgene Dynamiken innerhalb eines Familiensystems bewusst und lösbar zu machen.

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T

Technik: Techniken sind Grundfertigkeiten, die für sich genommen angewendet werden oder in Formate einfließen. Bsp.: Pacing

Teile, Persönlichkeitsanteile: Unbewusste Persönlichkeitsanteile, Unterpersönlichkeiten, die ihren Ursprung in signifikanten emotionalen Erfahrungen haben, entfremdete und abgespaltete Funktionen, die ein Eigenleben führen und, falls sie nicht miteinander übereinstimmen, eine Quelle von innerpersönlichen Konflikten darstellen. Siehe auch Teilemodell

Teilemodell: Die Idee, dass die Gesamtpersönlichkeit aus Teilen besteht, die mehr oder weniger gut miteinander harmonieren bzw. kommunizieren können. Die Grundidee ist alt und weltweit verbreitet. Im NLP wurde die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sehr von Virginia Satir angeregt (Parts-Party), weiterhin von Robert Ornsteins Multimind-Gedanke, wonach unser Geist aus "Geistchen" besteht. Das Teilemodell ist ein Modell und nicht die Wirklichkeit, ob Menschen aus Teilen bestehen oder nicht, kann dies MOdell nicht beantworten.

Through Time: Die Zeitlinie ist so angeordnet, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sich vor der betreffenden Person befindet.

Tiefenstruktur der Sprache: (engl. Deep Structure) Die Bedeutung des Gesagten, stellt die vollständige sprachliche Repräsentation der ursprünglichen Erfahrung dar. (Siehe Metamodell)

Tieftrance-Identifikation: siehe Deep Trance Identification

T.I.G.E.R.: Kriterien für erfolgreiches Ankern - Timing, Intensität, Genauigkeit, Einzigartigkeit, Reinheit.

Tilgung: (1) Filter/Metaprogramme: Bestimmte Reize erreichen das Bewusstsein nicht, weil wir sie nicht wahrnehmen können (Neurologie - z.B.: Ultraschall) oder wollen (Psychologie - z.B.: Verdrängung). (IV. Logische Ebene); (2) Miltonmodell/Metamodell: Weglassen relevanter Informationen in Sätzen.

Time Distortion: (Zeitverzerrung) Man erlebt eine längere Zeitspanne, als ob sie ganz kurz wäre (Zeitkontraktion) oder eine kurze Zeit, als ob sie sehr lang wäre (Zeitextraktion)

Time Line: (Zeitlinie) Art und Weise, wie wir das Konstrukt "Zeit" kodieren und verabeiten. Da wir keinen eigenen Wahrnehmungskanal für die Zeit haben, erleben wir die vergehende Zeit (vergl. Chronos/Kairos) als Projektion der vierten Dimension in die erste bis dritte Dimension, z.B. den sich bewegenden Schatten der Sonnenuhr. In der westlichen Kultur wird die Zeit innerlich oft als Strahl oder Linie erlebt (= Time Line).

Time-Line-Therapy: von Tad James entwickelte Therapieform zur Behandlung von Problemen im Zusammenhang mit der Konstruktion vergangener oder künftiger Ereignisse.

T.O.T.E.: Akronym für »Test - Operate - Test - Exit«

Trainer: Leiter eines Seminars

Trance: Veränderter oft nach innen gerichteter Bewusstseinszustand, der Zugang zum Unbewussten und den darin verankerten, unbewussten Fähigkeiten und Fertigkeiten schafft

Trance Induction: Hervorrufen eines Zustandes der Trance oder Hypnose.

Transaktionsanalyse: Theorie der menschlichen Persönlichkeit und eine Richtung der Gesprächspsychotherapie. Die Transaktionsanalyse wurde in den 60er Jahren von Eric Berne entwickelt und verbindet tiefenpsychologische und verhaltens-therapeutische Konzepte mit den Ideen der humanistischen Psychologie. Populäre Konzepte der Transaktionsanalyse sind Ich-Zustands-Modell (das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich und das Kindheits-Ich sowie deren Interaktionen), das Lebenskript (Aufarbeitung, wie Kindheitserfahrungen das spätere Erleben und Verhalten beeinflussen) und eine Kommunikationstheorie

Transderivationale Suche: (engl. Transderivational Search) Unbewusster Suchvorgang, bei dem aus der Oberflächenstruktur eines Satzes mögliche Tiefenstrukturen abgeleitet werden.

Transformationsgrammatik: von Avram Noam Chomsky entwickelt und ist ein Modell der Beschreibung des dynamischen Prozesses der Sprachproduktion und Sprachrezeption, die Fähigkeit des idealen Sprechers/Hörers, grammatikalische Ausdrücke zu erzeugen und zu verstehen

Trauma: belastendes Erlebnis, das von der Person, die es erleidet hat, nicht verarbeitet werden kann

Treiber-Submodalität: (Kicks) Die Submodalität, die wesentlich ist, man erkennt sie z.B. daran, dass sich andere Submodalitäten mit verändern, wenn man sie verändert. Treibersubmodalitäten sind die wesentlichen Submodalitäten innerhalb eines Strategie. Wenn man Veränderungen erreichen möchte genügt es normalerweise mit ihnen zu arbeiten.

Trigger: Auslöser für ein bestimmtes Verhalten oder Programm

Trinergy-NLP: Basierend auf dem Drama-Dreieck von Stephen Karman entwickelte Roman Braun Anfang der Neunziger Trinergy-NLP.

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U

Überblicksortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, dem es bei Unterhaltungen, Diskussionen, Projekten etc. nur um das große Ganze oder das Ergebnis geht, der z.Bsp. bei einer Bilanz nur auf die Bilanzsumme schaut. Im Gegensatz zum Detailsortierer

Unconscious mind: (Unterbewusstsein, Unbewusstsein) Die Summe aller Gedanken, Einstellungen, Erinnerungen, Motive und Handlungsbereitschaften deren wir uns nicht aktiv bewusst sind. Das Unterbewusstsein besitzt die Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen und eine große Menge an Informationen aufzunehmen. Siehe Concious mind

Unbewusstsein / Unterbewusstsein: siehe Unconcious mind

Umwelt: Siehe Kontext

Universalquantoren: Wörter wie: alle, nie, keiner, dauernd, immer, ewig, jeder

Uptime: Zustand, in dem die Aufmerkamkeit und die Sinne nach außen gerichtet sind.

Utilisation: Nutzung, Anwendung. Es geht im NLP darum, das, was vom Coachee kommt, erfolgreich zu nutzen. Selbst Widerstand kann utilisiert werden - alles nur eine Frage der Fähigkeiten des Coaches. Im Zusammenhang mit Modelling bedeutet Utilisation: Reduktion der Informationen aufs Wesentliche.

Ultra-Kurzzeittherapie: Ziel und Durchführung der Ultra-Kurzzeittherapie

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V

VAKOG: Abkürzung für unsere fünf Sinneskanäle (Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch).

Valle la, John: NLP-Business Trainer

Veränderung: Persönliche Veränderung ist die Kunst, Ressourcen zu aktivieren, Ziele zu formulieren und Probleme zu lösen – und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Veränderungskurven: Die Reaktion auf unerwartete Ereignisse oder Veränderungen kann durch eine Veränderungskurve beschrieben werden.

Verhalten: II. Logische Ebene. Das was wir tun, sagen... Alle Aktionen und Reaktionen einer Person, die von außen (durch andere Menschen) wahrnehmbar sind. (II. Logische Ebene)

Verhandlung: (1) Kommunikation mit dem Ziel einer gemeinsamen Entscheidung, der kongruent von beiden Seiten zugestimmt werden kann. (2) Prozess, indem ich das bekomme, was ich möchte und den anderen das gebe, was die möchten.

Versöhnungsphysiologie: Körperlicher Zustand, in dem sich ein Mensch befindet, wenn ihm deutlich wird, dass ein zuvor negativ bewertete Sache auch positiven Seiten hat.

Verwirrung: Siehe Konfusion

Verzerrung: (engl. Distortion)(1) Vereinfachen und verändern eingehender Informationen (z.B. durch Projektion). (IV. Logische Ebene);(2) Miltonmodell/Metamodell: Veränderung relevanter Informationen in Sätzen.

Vision: Das Bild von der Welt oder dem eigenen Umfeld, wie es werden soll. (VI. Logische Ebene)

Visual Squash: Format zur Lösung eines inneren Konfliktes mit zwei Parteien. Es wird auf jeder Hand eine Konfliktpartei repräsentiert unter Darstellung des Interesses und der positiven Absicht. Nach gegenseitiger Würdigung der positiven Absichten lässt man zwischen den Händen etwas entstehen, auf das sich beide Seiten einigen können und bringt die Hände an dieser Stelle zusammen und integriert.

Visuell: Das Sehen betreffend.

Visueller Typ: Eine Person, die die visuelle Wahrnehmungsebene bevorzugt.

Vorannahme: siehe Präsupposition

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W

Wachhypnose: Leichte Trance, bei der der Hypnotisand noch sehr nah am Wachbewusstsein, aber dennoch suggestibel ist

Wahrnehmung: (engl. sensory acuity) Wahrnehmung ist alles, was wir über unsere fünf Sinne registrieren - in Abgrenzung zur Interpretation, bei der der Wahrnehmung eine Bedeutung hinzugefügt wird. Wahrnehmung wird durch unsere Wahrnehmungsfilter verändert und ist ein reiner Gegenwartsprozess.

Wahrnehmungsposition: Wir können aus vier Positionen wahrnehmen: 1. ICH/assoziiert; 2. DU/vom selbst dissoziiert, mit dem anderem assoziiert; 3. Beobachter/dissoziiert; 4. Meta (Beobachter des Beobachters). | von Connirae Andreas

Watzlawick, Paul: Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph und Autor (* 25. Juli 1921 in Villach/Kärnten, Österreich; † 31. März 2007 in Palo Alto, Kalifornien).

Weg Von:: siehe Away From

Wertequadrat: Dieses Format eignet sich gut für Konflikte im Businessbereich/Teamarbeit. Entwickelt von Paul Hedwig, geht es auf Aristoteles zurück / weiterentwickelt und verbreitet von Friedemann Schulz von Thun.

Wert: (Subjektiv) gesetzter übergeordneter Maßstab. Werte beeinflussen die Richtung unseres Denkens und unserer Wahrnehmung = innerer Kompass. (IV. Logische Ebene)

Wilson, Robert Anton: (* 1932 - + 2007) Verrückter Amerikaner, der manchmal zusammen mit Richard Bandler Seminare gibt und ein paar ziemlich abgefahrene Bücher schrieb. (Illuminatus!/Der neue Prometheus). In diesen Büchern geht es immer wieder um die Schaltkreise von Timothy Leary.

WingWave: eine 2001 vom Besser-Siegmund-Institut Hamburg entwickelte und geschützte Methode, die Neuro-Linguistisches Programmieren, den Myostatik-Muskeltest und Bilaterale Hemisphärenstimulation (wie beispielsweise wache REM-Phasen) zu einem eigenständigen Kurzzeit-Coaching-Verfahren vereinigt.

Wirklichkeit: Wirklichkeit ist das, was objektiv existiert. Wir können nur unsere eigene Wirklichkeit wahrnehmen. Wirklichkeit außerhalb von uns nehmen wir nur als Abbild bzw. Konstruktion wahr. Siehe auch Konsenswirklichkeit

Wohlgeformtheitskriterien: Kriterien zur Formulierung eines Ziels, die das Ziel konkret, leichter erreichbar und die einzelnen Schritte dorthin überprüfbar machen. Im NLP gibt es zwei Akronyme, die die Wohlgeformtheitskriterien für Ziele definieren: SMART und SPEZI.

Wunderfrage: eine Variante des Als-Ob Rahmens


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X

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Y

Yes Set: Eine Ergänzungstechnik des Leadings, dessen Ziel es ist, dass der Gesprächspartner folgt.

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Z

Zauberkarte: auch Magic line card: Hilfsinstrument für effektive Lernstrategien und Lerntechniken für Kinder

Zeitlinie: siehe Time Line

Zeitverzerrung: siehe Time Distortion

Ziel: (engl. outcome) Ein Ziel ist ein wünschenswerter Zustand, der in der Zukunft liegt. Man unterscheidet Prozessziele und Punktziele. Anthony Robbins unterteilt Lebensziele in die Aspekte: Gesundheit - finanzielle Freiheit - glückliche Beziehungen - persönliche Entwicklung - Spiritualität.

Zielphysiologie: Körperlicher Zustand, der eintritt, wenn ein Mensch sich vorstellt, ein Ziel zu erreichen bzw. erreicht zu haben.

Zirkuläres Fragen: Zirkuläres Fragen bedeutet, jemanden über einen Dritten in dessen Gegenwart zu befragen. In der Familientherapie werden die anderen Familienmitglieder zum Verhalten des Patienten befragt, z.B. Therapeut zur Mutter: "Was glauben sie denkt ihre Tochter darüber ?" Zirkuläres Fragen wurde in der systemischen Familientherapie von der Mailänder Schule um Mara Selvini Palazzoli Anfang der 80-er Jahre entwickelt.

ZOFF:

Zufall: Bedeutungsvolle Gleichzeitigkeit. Ein Ereignis, bei dem der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht erkennbar ist.

Zufallssortierer: Ein Metaprogramm. Jemand, der bei Unterhaltungen, Diskussionen, Präsentationen etc. vom Hundertsten ins Tausendste kommt, von A nach B nach C wechselt und wieder nach A zurückkommt. Im Gegensatz zum Sequentialsortierer

Zugangshinweise: siehe Accessing Cues

Zugehörigkeit: Unter Zugehörigkeit versteht NLP das System, dem sich eine Person verbunden fühlt: Partnerschaft, Familie, Firma, Nation, Kontinent, Welt, Universum... (VI. Logische Ebene)

Zukunftsprogression: siehe Altersprogression

Zürcher Ressourcen Modell

Zustand: siehe State

Zustandsunterbrechung: siehe Break State

Zyklus der Glaubensänderung: die einzelnen Abschnitte im Zyklus der Glaubensänderung und wie mit ihnen gearbeitet werden kann


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