NLPedia Diskussion:Geschichten

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Version vom 5. Mai 2006, 21:03 Uhr von Bodo Wiska (Diskussion | Beiträge) (Unspezifischer Umgang mit Ressourcen)

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Dann gibt es noch:

Waisenkind: "Versuch nicht, den Löffel zu verbiegen, das geht nämlich gar nicht. Versuch, dir stattdessen einfach die Wahrheit vorzustellen!"
Neo: "Welche Wahrheit?"
Waisenkind: "Den Löffel gibt es nicht. Dann wirst du erkennen, dass nicht der Löffel sich biegt, sondern du selbst."
-- Matrix


Trinity: "Was wäre, wenn Du Dich geirrt hättest und alles nur eine Illusion ist?"
Morpheus: "Dann wären wir morgen wahrscheinlich alle tot, aber was würde das dann von jedem anderen Tag unterscheiden? Aber was wäre, wenn ich mich nicht geirrt hätte? Was wäre, wenn die Prophezeiung wahr wäre? Was wäre, wenn dieser Krieg morgen vorbei sein könnte? Ist es das nicht wert, dafür zu kämpfen? Ist es das nicht wert, dafür zu sterben?"
-- Matrix Reloaded


Unspezifischer Umgang mit Ressourcen

Hallo, lieber Mitschreiber!

Ich beobachte eine bedenkenswerte Unspezifik in der NLPedia im Bezug auf Geschichten und Metaphern sowie NLP-Witze und Auflockerung. Wie sicher unschwer zu erkennen ist, sind die Begriffe jeweils Teilmenge des anderen. So ist sicher jede Metapher eine Geschichte - doch längst nicht jede Geschichte enthält eine für NLP´ler verwertbare Metapher. Und zum Auflockern kann man Witze erzählen. NLP-Witze (also jetzt nicht Witze über NLP´ler - die kommen sicher später auch noch dran ;-) stellen eine besondes prägnante Form der paradoxen Invervention dar, in dem man dem Klienten ein Refaiming anbietet, dass ihm am besten vom Stuhl haut vor Lachen (über sich selbst?).

Kurz gesagt: den Quelltext der Hauptseite kann ich nicht anfassen - dort sollten meiner Meinung nach NLP-Metaphern vermerkt werden. Geschichten, die keine brauchbaren Analogien für das NLP enthalten haben hier, IMHO nichts verloren. Von daher habe ich auch die Metaphern mit dem Ziel angelegt, die Geschichten sorgfältig zu systematisieren, damit man später (bei 30 oder 320 Geschichten zum Arbeiten) einfach nach Setting und Kontext (später Zwischenüberschriften) auswählen kann.

Die unspezifische Sammlung von Witzen und Geschichten hilft uns da nicht so viel weiter. Bo 21:04, 29. Apr 2006 (CEST)

Nachtrag: ich sehe gerade, dass die ganzen Geschichten zur besseren Übertragbarkeit als Textbausteine in Form von Vorlagen gespeichert sind. Jetzt kann ich die nicht mal nach Metapher übertragen und differenzialdiagnostisch systematisieren, da jetzt einfach alle Geschichten Nummern (unspezifisch) haben. So kann ich damit nicht weiterarbeiten. Jetzt bin ich etwas verzweifelt... Bo 21:21, 29. Apr 2006 (CEST)

Hi Bo!
Warum störst du dich daran? Die Textbausteine dienen dazu, automatisch jede Woche auf die erste Seite ein Zitat und eine Geschichte zu mappen (später auch noch eine Übung und eine NLP Lerneinheit). Diese stehen "natürlich" aus meiner Sicht (ich baue sie je immer ein paar Tage vorher zusammen) in einem Zusammenhang mit NLP und zueinander (zumindest die letzten 10). Als Beispiel: die beiden der letzten Woche waren zum Thema Wirklichkeit; die dieser Woche zum Thema "Verantwortung übernehmen". Wenn dir die Zitate und Geschichten nicht gefallen, kann ich das sehr gut verstehen (mir gefällt auch viel nicht, was ich so lese...) aber was ist die Lösung?
Zumindest ich finde es schön, wenn du eine Seite machst mit dem Ziel, Metaphern für Interventionen zu sammeln und zu strukturieren (auch wenn es sicher besser ist eigene Geschichten zu erzählen, um den "kenn ich schon"-Effekt zu vermeiden) und wenn du die anderen Seiten einfach so lassen kannst, wär das Problem vielleicht schon gelöst. Oder hab ich dich falsch verstanden? --Carsten 18:21, 1. Mai 2006 (CEST)
Ich befürchte leider ja. Ich möchte es anders ausdrücken: Die Geschichten sind schön und sie stören mich nicht im geringsten. Es geht nur um die Sortierung. Wir lernen in der NLP ja die spezifische Bedeutung einer Aussage bis hinunter in die Sub-Modalitäten zu differenzieren. Und die Differenzierung "Geschichte" und "NLP-taugliche Metahper" ist schon ein gewaltiger Unterschied. Ähnlich wie die zwichen Therapeutenwitzen und Witze, die Therapeuten einsetzen. Verstehtst Du was ich meine? Deine Textbausteine lassen sich nicht systematisieren und mein Ziel ist es, sinnvolle Werkzeuge zu sammeln, mit denen man gezielt intervenieren kann. Viele der Methaphern, die Du nur "Geschichten" nenntst, erfüllen diesen Zweck. Einige nicht. Ebenso ist es bei den Witzen. Wir haben da eine wild wuchernde Witzesammlung, z.T. mit therapeutischer Wirkung, zum Teil mit Innenwirkung für die Nabelschau (Witze über Therapeuten sind halt was anderes, als Witze, mit denen ein Therapeut arbeiten kann). Dein Argument der automatischen Verknüpfung ist da etwas ganz anderes. Ich denke es wäre durchaus möglich die fertig kategoriesierten Methaphern auch derart zu verlinken. Aber eine wilde Geschichten-Sammlung ohne innere Struktur wächst uns spätestens mit dreistelliger Anzahl über den Kopf - und ist damit für einen ernsthaften Werkzeugkoffer verloren. Bo 00:17, 2. Mai 2006 (CEST)
Ok, was ich meine ist, das man doch beides machen kann: Auf der Metaphernseite werden die Geschichten und Witze kategorisiert. Auf der Seite Humor landet alles, was jemandem einfällt, auch wenn er keine Lust hat, die Sachen zu systematisieren - dort werden sie sozusagen einfach abgeworfen und die richtig guten Sachen kopiert man dann auf die Metaphernseite und die Witze über Therapeuten bleiben erst mal im "Humor"... Die Seiten "Geschichten" und "Zitate" sollen eh nicht über 52 wachsen, da sie automatisch auf die erste Seite gemappt werden. Das können wir gern ändern, allerdings fände ich es besser, dies erst zu tun, wenn eine leistungsfähige Alternativstruktur besteht. --Carsten 20:36, 3. Mai 2006 (CEST)
Und Du meinst nicht, dass uns solche "Ablagen" irgendwann erschlagen, bzw. niemand mehr Lust hat das alles zu sortieren oder durchzulsen? Ich meine ja nur wir sollten ein Nachschlagewerk erstellen und kein Durcheinander... Bo 22:03, 5. Mai 2006 (CEST)