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Name remembering

Version vom 3. Februar 2016, 19:52 Uhr von Melanie Geiger (Diskussion | Beiträge)

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[Wie heißt ES ausserdem?]

Die NLP „name remembering“ Strategie ist ein Beispiel für die Anwendung von NLP Modellierung und Unterscheidung auf Basis kognitiver Strategien. Manche Menschen erinnern sich leicht und ganz natürlich an Namen, wohingegen es andere vor größere Schwierigkeiten oder Mühen stellt. Letztere leiden häufig unter Ihrer Unfähigkeit sich Namen von Menschen zu merken, die sie gerade getroffen haben, oder mit denen sie gearbeitet haben.

Aus einer NLP Perspektive ist die „name remembering“ Strategie eine Erinnerungsstrategie. Der Erfolg sich Namen zu merken ist eine Funktion des mentalen Prozesses einen Namen mit einem bestimmten Individuum zu verknüpfen und die Fähigkeit diese beiden gemeinsam als eine Verknüpfung zu speichern und abzurufen.

Eine häufig angewandte „name remembering“ Strategie von Menschen, die sich Namen gut merken können, ist sich ein innerliches Bild von dem Gesicht der anderen Person zu machen und auf die Stirn dieser Person eine Karte mit dem gedruckten Namen zu kleben – z.B. ein Namensschild. Mit anderen Worten eine Visualisierung des Namens zusammen mit dem Gesicht.

Der Klebstoff der Namensschild und Gesicht zusammenhält ist die Bedeutung, dass diese Assoziation wichtig ist. Dieser Klebstoff und die Motivation sich an den Namen einer anderen Person zu erinnern, stammen aus dem Glauben, dass es wichtig ist sich den Namen einer Person zu merken. Die Glaubenssätze, zusammen mit den NLP „name remembering“ Strategien sind unten aufgelistet.




Glaubenssätze:

a) Der Name einer Person hat etwas mit der Person zu tun. Ein Name ist nicht nur eine Formalität, sondern vielmehr ein Ausdruck von Verbindung oder die Qualität einer Verbindung. b) Du „bestätigst“ jemanden durch die Namensnennung. Es ist wichtig sich an den Namen einer Person zu erinnern, wenn Du über etwas Persönliches sprichst. c) Einen Namen lernen ist nicht eine Fokussierung auf den Sound oder den Namen, sondern eine Fokussierung auf die Person.


Schritte

1. Beginne mit dem Gefühl, dass Du die Person kennenlernen möchtest.

2. Nimm Augenkontakt auf und versuche den Namen genau zu hören. Visualisiere das Gesicht der Person und verknüpfe das Gesicht mit dem Namen. Zum Beispiel kannst Du ein Bild von der Person machen, den Namen der Person hören und dann Dir visuell ein Namensschild vorstellen mit dem Namen der Person. Klebe das Namensschild auf die Stirn der Person.

3. Fokussiere auf eine Charakteristik der Person. Finde ein Merkmal, dass zu dieser Person passt und sie auszeichnet, nicht notwendigerweise ihre oder seine Kleidung sondern vielmehr etwas repräsentatives für ihre oder seine Art – z.B. der Haarstil, die Art und Weise zu Reden oder zu Gehen etc.

4. Probiere die Charakteristiken der Person aus. Verinnerliche diejenigen die Du attraktiv findest.

5. Erhalte ein Gefühl zu der Person und nutze den Namen als Anknüpfungspunkt für die speziellen Charakteristiken, die diese Person auszeichnen.


Einige andere hilfreiche Strategien sind:


A) Assoziiere die Person mit anderen Personen die einen ähnlichen Namen haben und mit denen Du bereits eine wichtige Beziehung hast. Dies verbindet den Namen mit etwas, dass Dir bereits wichtig ist – etwas dass eher in Dein Langzeit und nicht in Dein Kurzzeitgedächtnis geht.

B) Denk Dir einen Namen aus falls der echte Name zu schwierig ist. Wenn Du den Namen einer Person nicht erhältst, dann stell Dir einen Namen oder einen Spitznamen vor – wie „Tiger“ oder „Keks“.

C) Füge dem Namen etwas hinzu, wie z.B. anstelle nur „Lisa“, eine „Lisa-Bonita“.


Siehe auch Strategy, Learing Strategies and Memory Strategies References: Dynamic Learning, Dilts, R. and Epstein, T. 1995

Zuletzt geändert am 3. Februar 2016 um 19:52