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Um ein Problem zu haben, muss man bereit sein einiges an Energie aufzuwenden:
 
Um ein Problem zu haben, muss man bereit sein einiges an Energie aufzuwenden:
:Man muss dem Ist Zustand, einen Soll Zustand gegenüberstellen.
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:Man muss dem Ist Zustand, einen wichtigen Soll Zustand gegenüberstellen.
:Man muss den Soll Zustand wichtig nehmen, den Unterschied zum Ist Zustand herausarbeiten und diesen negativ bewerten.
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:Dann muss man den Unterschied zum Ist Zustand herausarbeiten, diesen negativ bewerten.  
:Man muss diesen negativ bewerteten Unterschied sehr ernst nehmen um dabei schlechte Gefühle zu entwickeln.
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:Diesen negativ bewerteten Unterschied muss man sehr ernst nehmen um dabei schlechte Gefühle zu entwickeln.
:Man muss unpassende Strategien mit ebenfalls viel Ernst verfolgen, damit man das Problem aufrecht erhält.
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:Als nächstes verfolgt man am besten unpassende Strategien mit ebenfalls viel Ernst, damit man das Problem bestehen bleibt.
 
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Nach [[Ralf Stumpf]] ist ein Problem ein unerwünschter Zustand, der:
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*nicht von alleine weggeht
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*stört
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*unerwünscht ist
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*keinen Sinn hat
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*für den man bisher keine passende Lösung hat
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Treffen höchstens 4 der obengenannten 5 Punkte zu, handelt es sich nicht um ein Problem, sondern höchstens um eine Schwierigkeit!
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Nach [[Paul Watzlawick]] gilt:
 
Nach [[Paul Watzlawick]] gilt:
 
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:Problem = Schwierigkeit + unpassende Lösung
Problem = Schwierigkeit + unpassende Lösung
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Die meisten Probleme sind eine Schwierigkeit plus unpassende Lösung:
 
Die meisten Probleme sind eine Schwierigkeit plus unpassende Lösung:
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Zur Lösung von Problemen kann man:
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Damit ein Problem besteht, muss folgendes erfüllt sein:
*sie annehmen/genießen
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*Beständigkeit: Es geht nicht von alleine weg
*sie umdefinieren/ihnen einen Sinn geben
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*Widerstand: Man will es nicht haben
*sie ''umdrehen'' und zu einem (Zwischen-)Ziel machen.
+
*negative Emotion: Man fühlt sich schlecht
*Suchen und vergrößern hilfreicher Ressourcen zur Erreichung besserer Zustände
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*Sinnlosigkeit: Hätte es einen Sinn, wäre es ja kein Problem sondern eine Aufgabe
*sie kontextualisieren
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*Unpassende Lösung: Denn hätte man eine Lösung, wärs ja nicht mehr da...
 
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Treffen höchstens 4 der obengenannten 5 Punkte zu, handelt es sich nicht um ein Problem, sondern höchstens um eine Schwierigkeit!
  
 
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Version vom 20. Juni 2008, 06:46 Uhr

Ein Problem ist etwas: das man hat, aber nicht haben möchte.

Um ein Problem zu haben, muss man bereit sein einiges an Energie aufzuwenden:

Man muss dem Ist Zustand, einen wichtigen Soll Zustand gegenüberstellen.
Dann muss man den Unterschied zum Ist Zustand herausarbeiten, diesen negativ bewerten.
Diesen negativ bewerteten Unterschied muss man sehr ernst nehmen um dabei schlechte Gefühle zu entwickeln.
Als nächstes verfolgt man am besten unpassende Strategien mit ebenfalls viel Ernst, damit man das Problem bestehen bleibt.


Nach Paul Watzlawick gilt:

Problem = Schwierigkeit + unpassende Lösung

Die meisten Probleme sind eine Schwierigkeit plus unpassende Lösung:

Schwierigkeit + unpassende Lösung = negative Emotion (Problem)
"Wenn die Lösung zum Problem wird" (Watzlawick) Lass die Lösung weg und probiere etwas anderes! Welche Ressource brauchst Du, damit Du die (unpassende) Lösung weglassen kannst?


Damit ein Problem besteht, muss folgendes erfüllt sein:

  • Beständigkeit: Es geht nicht von alleine weg
  • Widerstand: Man will es nicht haben
  • negative Emotion: Man fühlt sich schlecht
  • Sinnlosigkeit: Hätte es einen Sinn, wäre es ja kein Problem sondern eine Aufgabe
  • Unpassende Lösung: Denn hätte man eine Lösung, wärs ja nicht mehr da...

Treffen höchstens 4 der obengenannten 5 Punkte zu, handelt es sich nicht um ein Problem, sondern höchstens um eine Schwierigkeit!