Semantische Reaktion: Unterschied zwischen den Versionen

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Der von Korzybski geprägte Begriff der '''semantischen Reaktion''' beschreibt die Tatsache, dass ein Symbol (z.B. ein Wort), welches für einen Menschen etwas bedeutet, bei diesem eine individuelle (semantische) Reaktion auslöst. Wird eine semantische Reaktion ist also eine Reiz- Reaktionverknüpfung, bei der man mit Worten (oder Symbolen) den Zustand einer anderen Person verändern kann.  
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Der von Korzybski geprägte Begriff der '''semantischen Reaktion''' beschreibt die Tatsache, dass ein Symbol (z.B. ein Wort), welches für einen Menschen etwas bedeutet, bei diesem eine individuelle (semantische) Reaktion auslöst. Die semantische Reaktion ist Teil der internalen Repräsentation eines Symbols. Eine semantische Reaktion ist also eine Reiz- Reaktionverknüpfung, bei der mit einem Wort (oder Symbolen) der Zustand einer anderen Person verändert wird.  
  
 
Hier wird besonders deutlich, dass wir den Dingen Bedeutung geben, denn ein Wort an sich ist erstmal neutral - nichts als ein Klang oder wie auf dieser Seite ein Hell-/Dunkelkontrast.  
 
Hier wird besonders deutlich, dass wir den Dingen Bedeutung geben, denn ein Wort an sich ist erstmal neutral - nichts als ein Klang oder wie auf dieser Seite ein Hell-/Dunkelkontrast.  

Aktuelle Version vom 9. März 2008, 15:13 Uhr

Der von Korzybski geprägte Begriff der semantischen Reaktion beschreibt die Tatsache, dass ein Symbol (z.B. ein Wort), welches für einen Menschen etwas bedeutet, bei diesem eine individuelle (semantische) Reaktion auslöst. Die semantische Reaktion ist Teil der internalen Repräsentation eines Symbols. Eine semantische Reaktion ist also eine Reiz- Reaktionverknüpfung, bei der mit einem Wort (oder Symbolen) der Zustand einer anderen Person verändert wird.

Hier wird besonders deutlich, dass wir den Dingen Bedeutung geben, denn ein Wort an sich ist erstmal neutral - nichts als ein Klang oder wie auf dieser Seite ein Hell-/Dunkelkontrast.

Verwendet man also ungünstige Worte in der Kommunikation mit sich selber oder Anderen, bekommt man auch ungünstige Ergebnisse. Hier ist ein Aspekt der Macht der Sprache.


Aus dem Buch: Zeiten des Glücks von Antony de Mello:
Der Meister nahm zwei Stöcke und legte sie in Form eines T auf den Boden. Dann fragte er den Schüler:"Was siehst du?" "Den Buchstaben T", antwortete der. "Genauso habe ich es mir vorgestellt", sagte der Meister. "Es gibt von sich aus keinen Buchstaben T; das T ist die Bedeutung, die du ihm gibst. Was du vor dir siehst, sind zwei abgebrochene Äste in Form von Stöcken."