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[gleitender Anker], [Schiebeanker]

engl.: sliding, to slide = gleiten, schieben
engl.: anchor = Anker m

Definition

Ein gleitender Anker ist eine spezielle Form des Ankerns.
Als Ankern bezeichnet man das absichtliche Anlegen einer Stimulus-Response Reaktion (Ursache-Wirkungsreaktion).
Die SR-Reaktion kennt man in der Psychologie auch als Pavlowschen Reflex.
Einen gleitenden Anker legt man an, indem man die bewusste Veränderung einer elizitierten Submodalität an einer speziellen Stelle kinästhetisch überlappt.

Anwendung, Einsatz

Beispiel:
Ziel: Ein positives Gefühl stärker machen (intensivieren).
Submodalität: Grösse des Bildes
Anker: ein gleitender Fingerdruck auf dem Unterarm
Vorgehen:
Zuerst erinnert sich das Gegenüber an ein positives Gefühl in der Vergangenheit. Änderungen im Gesichtsausdruck und in der Tonalität indizieren die Erinnerung. Dann erfolgt die Anweisung, das Bild (dissoziiert) zu vergrössern, während gleichzeitig der Finger des Ankernden auf dem Unterarm von x nach y gleitet. Dieser Prozess wird mehrmals, ggf. mit unterschiedlichen positiven Erinnerungen wiederholt. Der Finger des Ankernden gleitet jedes Mal über die selbe Stelle von x nach y. Danach erfolgt die Anweisung, zu assoziieren. Während das Gegenüber assoziiert, löst der Ankernde mehrmals den gleitenden Anker aus, um das Gefühl noch mehr zu verstärken.


Literatur

Zuletzt geändert am 21. Juni 2007 um 09:26