Teilemodell

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Version vom 20. Mai 2009, 07:40 Uhr von Carsten Gramatke (Diskussion | Beiträge)

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Das NLP-Teilemodell geht davon aus, dass in uns, neben unserem Bewusstsein, weitere unbewusste Teilpersönlichkeiten existieren und agieren.

Jeder dieser Teile verfolgt seine eigenen Ziele. Einzelne Teile wissen oft nichts von einander, interessieren sich auch nicht füreinander und können im Konflikt zueinander stehen. Sie agieren i.d.R. unabgestimmt auf der unbewussten Ebene. Ihre wesentliche Gemeinsamkeit ist, dass sie zu der selben Person gehören.

Ein Mensch ist um so glücklicher, je mehr es ihm gelingt, dafür zu sorgen, dass seine Teile in Harmonie miteinander sind. Menschen fühlen sich "zerrissen" oder "fremdbestimmt", wenn sie mächtige nicht integrierte Teile haben.

In Rahmen der Teilearbeit wird die positive Absicht des Teils, der die unerwünschte Verhaltensweise/Reaktion/Emotion hervorbringt, herausgearbeitet und gewürdigt (Aussöhnung). Das Modell beruht auf der Annahme, dass es unbewusste Teile in uns gibt, die zwar unangenehmes Verhalten auslösen, dass diese Auslösung jedoch ihre Berechtigung und ihren Sinn hat, also grundsätzlich angemessen und positiv intendiert ist. Das Verhalten verfolgt eine bestimmte, zunächst nicht bewusste Funktion, die jedoch auch von einem anderen, nicht als störend empfundenen Verhalten erfüllt werden könnte, es wird die Funktion des Verhaltens vom gezeigten Verhalten getrennt. Daraufhin werden neue Wege zur verhaltensgemäßen Umsetzung dieser positiven Absicht des Verhaltens gefunden.

Dies geschieht zum Beispiel beim Six Step, der internalen Verhandlung, beim Visual Squash und der Parts Party.

Sprachliche Hinweise:

  • einerseits – andererseits
  • etwas in mir zwingt (bremst) mich
  • In dem Moment war ich nicht ich selbst.
  • zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust
  • ja, aber ... usw.