Wert: Unterschied zwischen den Versionen

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(Weblinks: Neef, 9 Grundbedürfnisse)
(Weblinks: Maslowsche Bedürfnispyramide)
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*Immer interessant: [http://de.wikipedia.org/wiki/Wertvorstellung Die Wikipedia (Wertvorstellung)]
 
*Immer interessant: [http://de.wikipedia.org/wiki/Wertvorstellung Die Wikipedia (Wertvorstellung)]
 
*Was im NLP '''Wert''' heißt, heißt in der [[Gewaltfreie Kommunikation|GfK]] '''Bedürfnis''' - und da weißt [[Rosenberg, Marshall B.|Marshall Rosenberg]] auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Max-Neef Manfred Max-Neefs] und seine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis#Grundbed.C3.BCrfnisse_nach_Max-Neef 9 Grundbedürfnisse] hin (verlinkt auf Wikipedia)
 
*Was im NLP '''Wert''' heißt, heißt in der [[Gewaltfreie Kommunikation|GfK]] '''Bedürfnis''' - und da weißt [[Rosenberg, Marshall B.|Marshall Rosenberg]] auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Max-Neef Manfred Max-Neefs] und seine [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis#Grundbed.C3.BCrfnisse_nach_Max-Neef 9 Grundbedürfnisse] hin (verlinkt auf Wikipedia)
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*Und natürlich: Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide Maslowsche Bedürfnispyramide (in der Wikipedia)]
 
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Version vom 6. April 2007, 21:12 Uhr

[Value]

Werte sind Beziehungen, die zwischen einer Sache und einem übergeordneten Maßstab durch den Menschen gefühlt oder gedacht werden, wodurch die Sache den Charakter des Guten und „Wertvollen“ erhält. Je nachdem, wie die Seinsweise des Wertes aufgefasst wird, ergeben sich verschiedene Werttheorien:

  1. Ein Wert ist eine subjektive Setzung
  2. Werte haben objektive Gültigkeit (oberste Maßstäbe menschl. Verhaltens) (aus dem rororo-Lexikon), eine NLP‘lerisch nicht nachvollziehbare Definition.
  • Werte sind die treibende Kraft hinter Dir.
  • Werte leiten unseren Fokus jeden Tag (in unserer Wertehierarchie können wir unsere Entscheidungen verstehen und prognostizieren!)
  • Werte sind emotionale Zustände, basierend auf unserer Lebenserfahrung. Sie sind wichtig, um uns entweder auf etwas zuzubewegen oder von etwas wegzubewegen.
  • „Hinzu“-Werte sind bspw. : Liebe, Glück, Sicherheit, Abenteuer etc.
  • „Von weg“- Werte können bspw. sein: Krankheit, Stress, Streit, etc.
  • Werte sind subjektive Setzungen eines Menschen mit vermeintlich objektiver Gültigkeit.
  • Werte bezeichnen das, was einem Mensch wichtig ist, was ihm Bedeutung und Motivation gibt.
  • Werte drücken sich auf einem hohen Chunklevel aus und bezeichnen etwas sehr Allgemeines, etwas Übergeordnetes.
  • Werte drücken sich sprachlich als Nominalisierung aus.
  • Werte treten in einer Hierarchie auf (Ordnung nach Wichtigkeit).
  • Werte sind oft unbewusst.
  • Werte können unbewusst von anderen Menschen übernommen werden.
  • Werte werden durch eine Befragung herausgefunden.
  • Werte definieren sich durch Glaubenssätze.

Geschichtlich reicht die Beschäftigung mit den Einflüssen von Werten auf Menschen weit zurück. Seien es beispielsweise die alten griechischen Philosophen oder auch die christlichen Texte der Bibel, alle beschäftigen sich unter anderem mit Werten. So kann man die 10 Gebote als einen versteckt ausformulierten Wertekatalog auffassen.

Man kann zwischen Zweck- und End-Werten unterscheiden. Z.B.: Geld ist ein sog. Zweckwert, der Endwert könnte z.B. Anerkennung oder Sicherheit oder Freiheit sein. Deshalb ist es zum Herausfinden von Werten sinnvoll Fragen zu stellen wie z.B.: Wofür ist das gut? (Hochchunk) Werte treten typischerweise in einer Hierarchie auf.
Das heißt es gibt Werte, die uns wichtiger sind als andere und die dadurch eine stärkere Auswirkung auf unser Verhalten bzw. unsere Entscheidungen haben. Folge:
Alle Entscheidungen sind Werteklärungen und Werteerklärungen!
Wenn man seine wichtigsten Werte kennt und weiß, welche Werte wirklich für das Leben Wichtigkeit haben, so kann man sich schnell und effektiv entscheiden!!


Historie

Werte sind im NLP erst Ende der 90ger Jahre von T. James, W. Woodsmall und R. Dilts thematisiert worden. (Time Line Therapy, T. James & W. Woodsmall; Beliefs, R. Dilts)

Wertehierarchie

Im NLP arbeitet man bisweilen mit Wertehierarchien, d.h. man macht sich seine wichtigsten Werte klar, bezogen auf einen bestimmten Kontext und ein bestimmtes Zeitfenster und bringt diese in eine Reihenfolge nach Wichtigkeit. Dabei ist es wichtig im gegebenen Kontext zu bleiben, denn bei Kontextwechseln verändern sich die Beziehungen, daher sollte eine Wertehierarchie nicht kontextfrei elizitiert werden.

Das was ein Mensch bewusst über seine Werte und Glaubenssätze zu sagen weiß, wird allerdings üblicherweise eine Mischung aus Rationalisierung, idealisiertem Selbstbild und einigen Selbstbeobachtungen sein.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich - evtl. nach der Aufstellung einer Wertehierarchie - den Klienten wie folgt zu befragen:

  • "Wie verbringst Du Deine Zeit?"
  • "Wofür gibst Du Dein Geld aus?"
  • "Wofür investierst Du Energie?"

Je genauer diese Fragen beantwortet werden, desto mehr weiß man über die realen Präferenzen und damit indirekt über die handlungsleitenden Werte und Glaubenssätze Bescheid. Diese unterscheiden sich üblicherweise deutlich von der rational erstellten Wertehierarchie.

Kongruenz ist in diesem Modell gleichbedeutend mit Identität von gedachten Werthaltungen und gelebten.

Hinweise & Beispiele

Die Glaubenssätzbündel ergeben Meta-Programme und die bestimmen, ob man seine Werte erreichen kann, sprich leben kann. Deine Glaubenssätze/Meta-Programme können die Werte und damit den Menschen entweder einschränken oder befreien. Ein Format, das intensiv mit dem Zusammenhang von Werten und Meta-Programmen arbeitet ist das „New Role Design“ von Thomas Westerhausen.

Das Messen des Verhaltens Anderer an meinen eigenen Werten nennt man Moral.

Siehe auch

Verwandte Begriffe

Literatur

„Der Werte Manager“ von Katja Dyckhoff und Peter Kensok.

Weblinks