=== Teil zurückgeben ===
Ist der Fremd-Teil dann eindeutig identifiziert, so kann der Klient diesen in einer Art Ritual an die Ursprungsperson zurückgeben. Hierzu kann er sich die entsprechende Person (möglichst bildlich) vorstellen, um dann laut und mit fester Stimme auszusprechen (als Beispiel hier Tochter an Vater):
„Ich bin Deine Tochter und Du bist mein Vater. Und sollte ich aus Liebe* zu Dir bewusst oder unbewusst* (''Anmerkung 1'' s.u.) zugestimmt haben, diesen Teil von Dir zu übernehmen, so nehme ich diese Entscheidung hiermit zurück – und ich entscheide neu. Der Teil verlässt nun meinen Körper, meinen Geist und mein Energiesystem! In allen Zeiten, Räumen und Dimensionen!** (''Anmerkung 2'' s.u.) JETZT…“
Hierbei kann es hilfreich sein, wenn der Klient sich entsprechend des Geschehens ein Bild oder einen Film von der Rückgabe des Teils macht.
Anschließend sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, die beim Klienten entstandene Lücke zu füllen, indem ein neuer, positiver Teil installiert wird. Man kann dem Klienten hier auch suggerieren, dass dies unbewusst und von selbst („Und du kannst dich überraschen lassen, was schon bald an der Stelle entstehen kann, wo bis jetzt…“ etc.) geschieht.
*''Anmerkung 1'':Die Übernahme von fremden Teilen/Gefühlen/Glaubenssätzen geschieht in vielen Fällen schön im frühesten Kindesalter und daher häufig aus der unbedingten kindlichen Liebe heraus, z.B. um unbewusst einen Elternteil zu entlasten. Es kann aber auch andere Gründe geben. Die esoterisch veranlagten Personen unter Euch können im Übrigen auch mal nachspüren, ob das Ganze schon vor der Geburt (also noch im Mutterleib) passiert ist, oder sogar vor der Empfängnis (sprich: aus einem anderen Leben stammt).
**''Anmerkung 2'': Der Esoterik vollkommen Abgeneigte können diesen Satz natürlich auch weglassen, aber man sollte ihn besser mitsprechen. Man kann ja nie wissen...
== Praxistipps ==