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Eye Movement Integrator

907 Byte hinzugefügt, 12:44, 11. Mär. 2008
<small><nowiki> [Wie heißt ES ausserdem?Eye Movement Integrator] </nowiki></small> {{TOCright}}
<!-Der Eye Movement Integrator (EMI) ist ein Format, dessen Ausführung an eine Technik aus dem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) erinnert. In NLP-Kreisen werden Anleihen aus dem EMDR mit Elementen aus der Kinesiologie verknüpft und seit einigen Jahren unter dem Namen „Wingwave“ vermarktet. Die Eye Movement Integration wurde aber schon deutlich früher (Ende der 80er) von Connirae und Steve Andreas populär gemacht und lehnt sich eher an das Konzept der Augenzugangshinweise (AZH) im NLP an.
Was ist ES in einem Satz? Was ist das Ziel! Auf wen Es geht ES in welcher Form zurück? Kürze – darum, dass der Klient mit den Augen bestimmte Bewegungen nachvollzieht, die der Coach mit der Hand oder den Zeigefingern vormacht, während der Klient an eine als stressvoll erlebte Situation denkt. Genauer gesagt leitet der Coach den Klienten dazu an, langsam alle möglichen Verbindungen zwischen den im NLP relevanten Augenpositionen nachzuvollziehen. Wer entdeckte ES? Gab Der Coach achtet hierbei vor allem darauf, welche Verbindungslinien in einer flüssigen Bewegung verlaufen bzw. bei welchen Bahnen es ruckelt oder Sprünge in der Bewegung zu sehen sind. Ziel ist es ES schon vorher, dass nach der Intervention durch die Übung alle Bahnen flüssig nachvollzogen werden können. Dies geht nämlich erstaunlicherweise mit einem deutlichen Rückgang des wahrgenommenen Stresslevels in welcher Psychologierichtung? --> der betreffenden Situation einher. Oft reichen dafür wenige Minuten.
== HistorischesAnwendung, Einsatz ==Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, oder nur als stressvoll antizipiert werden, also z.B. Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobien. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignet.
== Anwendung, Einsatz ==
<!--Wann wird es eingesetzt. Wofür eignet es sich besonders gut? Noch einmal das Ziel! Was will man damit erreichen?
Am Ende sollte kurz die übliche Dauer der Durchführung stehen, z.B.:
Dauer: 10-20 min.
-->
== Ablauf ==
 
=== Vorbereitung ===
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.
=== Elizitieren der belastenden Situation ===
Anm.: Hier kann es hilfreich sein, dann die Intensität des negativen Erlebens auf einer Skala von 1-10 oder 1-100 einschätzen zu lassen. Dies dient dann zwischendurch und bei Abschluss als unmittelbare Erfolgskontrolle.
=== Aktivieren der belastenden Situation ===
 
=== Literatur ===
 
 
 
[[Kategorie:Begriff]]
Coach (C) und Klient (K) sitzen sich in ca. einem Meter Abstand gegenüber (manchmal ist es auch besser, wenn der C steht – je nach Größenverhältnis).
 
Vorbereitung
Es empfiehlt sich zunächst, einige Testdurchläufe zu machen. Der C beginnt also, mit seinen Händen oder Fingern Bahnen zu beschreiben, die der K mit den Augen nachvollzieht. Der Kopf des K bleibt dabei ruhig. Die Bewegungen sollten so ausladend sein, dass der K die Augen jeweils „bis zum Anschlag“ in die verschiedenen Positionen (siehe auch Grafik im Newsletter) bringen muss. Der C macht die Bewegungen in einem mittleren Tempo vor. Sie sollten weder ruckartig, noch in Zeitlupe ausgeführt werden. Als Anhaltspunkt: pro Bahn innerlich 21 – 22 – 23 aufsagen).
Zum „Aufwärmen“ verwendet man häufig auch eine „liegende 8“ als Vorgabe.
 
 
 
 
 
 
 
 
3) === Beginn der Integration===
Der C beginnt nun wie oben beschrieben, in mehrfacher Wiederholung alle 15 möglichen Bahnen zwischen den 6 Fixpunkten zu beschreiben, während der K mit den Augen folgt. Der C achtet besonders darauf, welche Bahnen nicht in einer glatten, sondern zerstückelten oder ruckartigen Bewegung verlaufen und wiederholt diese besonders oft. Währenddessen fordert er den K von Zeit zu Zeit auf, mit dem Gefühl in der belastenden Situation zu verweilen – soweit ihm das möglich ist.
4) ===(Zwischen-)Evaluation===
Ausmaß des negativen Erlebens nochmals auf der Skala einschätzen lassen. Wenn in zufriedenstellendem Bereich: Future Pace und Format-Ende. Wenn noch zu hoch: Wieder zu 3). Usw.
Das Format eignet sich für eine hohe Bandbreite von belastenden Situationen, egal ob diese bereits konkret erlebt wurden, == Hinweis ==Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder nur als stressvoll antizipiert werden4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, also wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber oder auch leichte Phobieno. Aufgrund der Möglichkeit der „Nichtsprachlichkeit“ ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und des mitunter spielerischen Charakters ist es auch besonders für Kinder geeignetWege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.
WICHTIG[[Kategorie: Die Technik ist sehr einfach zu erlernen und verführt daher zum schnellen Ausprobieren (sie wird in einigen Practitioner-Ausbildungen z.B. schon am 3. oder 4. Wochenende gelehrt). Dies ist unserer Ansicht nach ok, wenn es sich um relativ „harmlose“ Probleme wie z.B. leichte Prüfungsangst, Lampenfieber o.ä. handelt. Auf keinen Fall sollte man sich als Laie jedoch an „echte“ Traumata heranwagen. Dies sollte erfahrenen Therapeuten überlassen bleiben, die über Mittel und Wege verfügen, einen Klienten zu stabilisieren, wenn dieser z.B. zu stark in das negative Erleben der Ursprungssituation „hineinrutscht“.Begriff]]
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