Beispiel:
Wenn im täglichen Leben ein schwieriger emotionaler Zustand auftaucht, den der Proband gern in einen angenehmen emotionalen Zustand verwandeln will, wird der [[Atem-Anker ]] ausgelöst, indem sich der Proband auf die bewusste Ein- und Ausatmung konzentriert.
Wahlweise zum positiv belegten Schlüsselwort (Bsp. Freude) kann auch die Phrase 'Frei von ... (dem schwierigen emotionalen Zustand)' gedacht oder verbal geäußert werden.
Während der bewussten Atmung wird also unterstützend geäußert: 'Frei von ... (schwieriges Gefühl als Nomen wie zum Beispiel Ärger, Wut, Angst Ungeduld, Eifersucht o.ä.)'
<b>Merke:
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'Frei von ...'- Phrasen wirken als Erste-Hilfe-Maßnahme sehr hilfreich, jedoch wirkt die Auslösung des Atem-Ankers mit positiven Schlüsselwörtern deutlich effektiver auf die dauerhafte Steigerung des Wohlbefindens.
Hierbei ist angeraten, die gegenteiligen Nomen oder Adjektive des als schwierig empfundenen emotionalen Zustand zu nutzen. Das heißt, das begleitend zur bewussten Ein- und Ausatmung der erwünschte und als angenehm empfundene emotionale Zustand benannt wird.
#Beispiel: Bei Wut kann das Nomen 'Gelassenheit' oder das entsprechende Adjektiv 'gelassen' zum Einsatz kommen, bei Angst das Nomen 'Sicherheit, Schutz' oder entsprechende Adjektive wie 'sicher, beschützt', bei bei Aggression das Nomen 'Frieden und Ruhe' oder entsprechende Adjektive wie 'friedlich, ruhig' usw.
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