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Änderungen

Logische Ebenen

957 Byte hinzugefügt, 22:53, 23. Mär. 2010
<small><nowiki> [Logische Ebenen; Neurologische Ebenen; Logical Levels; Dilts-Pyramide] </nowiki></small>{{TOCright}}
Das NLP-Modell der '''logischen Ebenen''' beschreibt die "Ebenen der Veränderung". Es liefert Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. Die logischen Ebenen dienen der Klärung, wo z.B. ein [[Problem]], ein Ziel oder die eigene Mission angesiedelt ist. Die Veränderungsarbeit setzt dann i.d.R. auf der nächst höheren Ebene an. <br>
Die logischen Ebenen sind hierarchisch gegliederte Ebenen des SeinsDenkens, die sich wechselseitig beeinflussen: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte / Glaube / Filter, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität. <br> Die Funktion jeder Ebene ist es, die Information auf der darunterliegenden Ebene zu organisieren. Veränderungen auf einer höheren Ebene haben notwendigerweise auch Veränderungen auf darunterliegenden Ebenen zur Folge. Eine Änderung auf einer der unteren Ebene kann, muss aber nicht, die darüber liegenden Ebenen beeinflussen. Die Regeln, nach denen etwas auf einer bestimmten Ebene geändert wird, unterscheiden sich von jenen, nach denen auf einer anderen Ebene etwas geändert wird.     [[bild:logische_ebenen_i-vi.jpg|left|framed|Ralf Stumpf, Die logischen Ebenen des NLP]]
<br style="clear:both;" />
Etwas liegt auf einer höheren logischen Ebene, wenn es das darunter liegende umfasst und steuert; so sind z.B. Glaubenssätze auf einer höheren Ebene angesiedelt als Fähigkeiten, denn man ist insbesondere dann zu etwas fähig, wenn man glaubt, dazu fähig zu sein.
Durch das Wechseln von der Problemebene auf die nächst höhere Metaebene werden Veränderungen erleichtert. Auf der Metaebene werden Ressourcen aktiviert, die die Veränderung in den darunter liegenden Ebenen erleichtern.
''Bateson wies darauf hin, dass Probleme häufig durch Verwechseln der logischen Ebenen entstünden.Und Einstein sagte einmal: "Ein Problem kann man nicht mit der Art des Denkens lösen, die es geschaffen hat." '' <small>Albert Einstein </small>
== Historisches==
Der Begriff der logischen Ebenen wurde Mitte der 80er Jahre von [[Dilts, Robert| Robert Dilts]] geprägt. <br><!--Sie basieren Er selber bezieht sich bei seinem Modell auf den 3 die logischen [[Ebenen des Lernens]] und der Veränderung von [[Bateson, Gregory|Gregory Bateson]], dem wiederum die Theorie der logischen Typen in der Mathematik von Bertrand Russell vorhergeht.-->
Bei Dilts handelte es sich zunächst um fünf Ebenen: 1. die Umwelt (environment and external constraints), 2. das Verhalten (behavior), 3. die Fähigkeiten (capability), 4. die Überzeugungen (belief systems) und 5. die Identität (identity). Erst später kam die Zugehörigkeit hinzu. <br>
Je nach Autor unterscheidet man heute in 6 bis 10 Ebenen.
|-
|bgcolor="#7FFF00" align="center" |'''IV'''
|bgcolor="#7FFF00" |Werte<br>GlaubeGlaubenssätze<br>Filter
|bgcolor="#7FFF00" |Wofür? Was ist wichtig?<br>Warum?<br> Worauf achtest du?
|bgcolor="#7FFF00" |wollen<br>müssen, sollen, dürfen(mögen)
|bgcolor="#FF6347" align="center" |'''I'''
|bgcolor="#FF6347" |Kontext
|bgcolor="#FF6347" |Wo? Wann? Wer?
|bgcolor="#FF6347" |haben
|bgcolor="#FF6347" |Wahrnehmbare Umwelt, Raum und Zeit, sinnlich beschreibbar
III-VI: Feinstofflich
4) Den Ebenen IIIII-VI können außerdem die Emotionen zugeordnet werden: <br>II: Das konkret erlebte Gefühl<br>III: Die Fähigkeit ein bestimmtes ''Gefühl '' zu erleben oder hervorzurufen(Gefühle sind neutral: Heiß, Schmerz, Druck, ... Erst wenn wir etwas "hinzufügen", eine Erwartung, und es damit vergleichen, entstehen Emotionen)<br>IV: Verbotene ''Emotionen'': Enstehen aus der Beurteilung einer Gegebenheit. Emotionen sind verbotene oder anstrebenswerte "Gefühle " (Glaubenssatz / Werte)
5) Veränderung auf Ebene:<br>
I: Physischer Eingriff <br>
II,III: Tun, Üben (braucht meistens etwas Zeit)<br>IIIIV-VI: Erkenntnis, Autorität (z.B. Erziehung), Wiederholung (z.B. Werbung), emotionaler Imprint
=== Kontext / Umwelt ===
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