<small><nowiki> [Wie heißt ES ausserdem?] </nowiki></small> {{TOCright}}
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Was ist ES in einem Satz?
Was ist das Ziel!
Auf wen geht ES in welcher Form zurück?
Wer entdeckte ES? Gab es ES schon vorher, in welcher Psychologierichtung?
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== Neurologische Grundlagen der Erinnerung ==
Erinnerungen werden in unterschiedlichen Teilen des Gehirns abgespeichert. So werden Erinnerungen zu Personen, Objekten, Orten, Ereignissen, etc. im präfrontalen Cortex abgespeichert. Um zu Langzeiterinnerungen zu werden, müssen diese Inhalte im Hippocampus verarbeitet werden. Dabei wird das Erlebte in seine Komponenten zerlegt, und Informationen kehren wieder in die Gehirnareale zurück, in denen sie zuerst registriert wurden, z.B. wird die Erinnerung an eine Melodie im auditiven Cortex abgespeichert, die Erinnerung an ein Gesicht im visuellen Cortex und die Erinnerung an eine Emotion, die zu einem Erlebnis gehört, in der Amygdala. Durch das simultane Abfeuern der Neuronengruppen in diesen unterschiedlichen Gehirnarealen wird eine Erinnerung in ihrer Ganzheit wiederaufgerufen.
== Kategorienbildung als zentraler Erinnerungsprozess ==
Das Gehirn erinnert sich an Dinge, indem es sie kategorisiert. Durch das Zerlegen von Reizen in deren Grundelemente können im Gedächtnis Netzwerke an Beziehungen dieser Grundelemente abgespeichert werden. Damit können zu jedem Zeitpunkt unterschiedliche Netzwerke oder Teilnetzwerke miteinander verknüpft werden. Die Folge daraus ist, dass das Gehirn Erinnerungen nicht unbedingt wiederfindet sondern eher wiedererschafft. Damit sind Erinnerungen Prozesse und keine feststehenden Objekte, was es dem Gehirn erleichtert unter einer abstrakten Kategorie, z.B. der Kategorie Auto jede Form von Autos abzuspeichern, und auch neuartige, noch nie gesehene Automodelle sofort als Auto zu erkennen.
== Einflussfaktoren auf Gedächtnisleistungen ==
Gedächtnisleistungen sind eng mit den Strukturierungsleistungen des Denkens verknüpft. Fortschritte in der Gedächtnisleistung sind demnach nicht auf kapazitäre Erweiterungen des Gedächtnisses zurückzuführen, sondern auf effektive Gedächtnisstrategien, die wenig Speicherplatz benötigen bzw. automatisierte Operationen, die keinen Speicherplatz benötigen.
=== Einfluss von Motivation und Emotion auf Gedächtnisleistungen =Gedächtnisstrategien ==
Die Gedächtnisleistung wird stark durch den Sinn, den ein Thema für eine Person hat, beeinflusst. Je interessanter, emotional intensiver oder persönlich bedeutsamer ein Thema für eine Person ist, desto besser ist auch Mit dem Wissen über die später folgende Gedächtnisleistung zu diesem ThemaFunktionsweise des Gedächtnisses kann man sich wirkungsvolle Gedächtnisstrategien aufbauen.
=== Einfluss * Assoziationen helfen, neue Informationen mit bereits bestehenden Wissensnetzwerken zu verknüpfen.** Am Beispiel von Stress auf Gedächtnisleistungen ===„Gedächtnisgenies“ wie z.B. dem aus Österreich stammenden Linguisten und Simultanübersetzer Hans Eberstark, der mit Hilfe seines einmaligen auditiven Gedächtnisses 20 Sprachen beherrschte, kann man die Funktion von Assoziationen im Extrem studieren. Eberstark verblüffte auch durch sein herausragendes Zahlengedächtnis, z.B. memorisierte er 11944 Ziffern der Zahl Pi. Seine Technik bestand darin, Ziffern einen Ton zuzuordnen. Damit konnte er eine Sequenz an Ziffern durch die Assoziation einer Tonspur erinnern.
Bei Stress wird die Funktion der Synapsen* Reime, die den Informationsfluss im Gehirn regeln, gestört. Verantwortlich dafür sind die bei Stress ausgeschütteten Hormone Adrenalin Wortanfänge in Sätzen und Noradrenalin. Sobald deren Spiegel im Gehirn ansteigtAkronyme helfen dabei, können Synapsen nicht mehr ungestört feuern, d.h. es fehlt an Transmittersubstanz bzw. die Transmittersubstanz wird nicht mehr ausgeschüttet neuartige Information mit Vertrautem zu verknüpfen und der Impuls kann nicht zur angrenzenden Gehirnzelle weitergeleitet werdensomit leichter erinnerbar zu machen. Diese natürliche Blockade des Denkens dient dem schnelleren Handeln in Fluchtsituationen und ist damit Auch Geschichten sind eine Selbsterhaltungsfunktionsehr wirkungsvolle Form der Assoziation.
=== Einfluss * Die Loki-Methode verknüpft die Reihenfolge von Strategien auf Gedächtnisleistungen ===Themen mit bekannten Orten, sei es Körperregionen, Wege, Zimmer in Häusern, etc. Erinnerung erfolgt dann durch Abschreiten der bekannten Regionen, die in genau dieser Reihenfolge mit dem zu erinnernden Thema verknüpft sind.
Gedächtnisleistungen sind eng mit den Strukturierungsleistungen des Denkens verknüpft. Fortschritte in der Gedächtnisleistung sind demnach nicht auf kapazitäre Erweiterungen des Gedächtnisses zurückzuführen, sondern auf effektive Gedächtnisstrategien, die wenig Speicherplatz benötigen bzw. automatisierte Operationen, die keinen Speicherplatz benötigen.
== Kategorienbildung als zentraler Erinnerungsprozess Quellen ==
Das Gehirn erinnert sich an Dinge, indem es sie kategorisiert. Durch das Zerlegen von Reizen in deren Grundelemente können im Gedächtnis Netzwerke an Beziehungen dieser Grundelemente abgespeichert werden. Damit können zu jedem Zeitpunkt unterschiedliche Netzwerke oder Teilnetzwerke miteinander verknüpft werden. Die Folge daraus ist, dass das Gehirn Erinnerungen nicht unbedingt wiederfindet sondern eher wiedererschafft. Damit sind Erinnerungen Prozesse und keine feststehenden Objekte, was es dem Gehirn erleichtert unter einer abstrakten Kategorie, z.B. der Kategorie Auto jede Form von Autos abzuspeichern, und auch neuartige, noch nie gesehene Automodelle sofort als Auto zu erkennen.
== Übung ==
== Siehe auch ==
=== Literatur ===
Rita Carter, Das Gehirn
Frederic Vester, Denken, Lernen, Vergessen
=== Weblinks ===
[[Kategorie:Begriff]]
http://www.psychologie-seiten-archiv.psychologie-seiten.de/?Sonstiges:Entwicklung_des_Probleml%26ouml%3Bsen:Entwicklung_von_Ged%26auml%3Bchtnisstrategien
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Eberstark