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Gedächtnisstrategien

793 Byte hinzugefügt, 20:08, 23. Aug. 2014
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Beschreibung von Grundlagen des Gedächtnisses und Gedächtnisstrategien.
== Neurologische Grundlagen der Erinnerung ==
Das Gehirn erinnert sich an Dinge, indem es sie kategorisiert. Durch das Zerlegen von Reizen in deren Grundelemente können im Gedächtnis Netzwerke an Beziehungen dieser Grundelemente abgespeichert werden. Damit können zu jedem Zeitpunkt unterschiedliche Netzwerke oder Teilnetzwerke miteinander verknüpft werden. Die Folge daraus ist, dass das Gehirn Erinnerungen nicht unbedingt wiederfindet sondern eher wiedererschafft. Damit sind Erinnerungen Prozesse und keine feststehenden Objekte, was es dem Gehirn erleichtert unter einer abstrakten Kategorie, z.B. der Kategorie Auto jede Form von Autos abzuspeichern, und auch neuartige, noch nie gesehene Automodelle sofort als Auto zu erkennen.
 
 
== Einflussfaktoren auf Gedächtnisleistungen ==
Gedächtnisleistungen sind eng mit den Strukturierungsleistungen des Denkens verknüpft. Fortschritte in der Gedächtnisleistung sind demnach nicht auf kapazitäre Erweiterungen des Gedächtnisses zurückzuführen, sondern auf effektive Gedächtnisstrategien, die wenig Speicherplatz benötigen bzw. automatisierte Operationen, die keinen Speicherplatz benötigen.
== Ablauf Gedächtnisstrategien ==<!--Hier stehen die einzelnen Schritte des Formats - d.h. wie man das Formatdurchführt. Das kann mit Unterüberschriften sein. -->=== Schritt 1 ===*dies ist ein Unterpunkt*dies noch einer**dieser ist eingerückt
=== Schritt 2 ===Mit dem Wissen über die Funktionsweise des Gedächtnisses kann man sich wirkungsvolle Gedächtnisstrategien aufbauen.
* Assoziationen helfen, neue Informationen mit bereits bestehenden Wissensnetzwerken zu verknüpfen.
** Am Beispiel von „Gedächtnisgenies“ wie z.B. dem aus Österreich stammenden Linguisten und Simultanübersetzer Hans Eberstark, der mit Hilfe seines einmaligen auditiven Gedächtnisses 20 Sprachen beherrschte, kann man die Funktion von Assoziationen im Extrem studieren. Eberstark verblüffte auch durch sein herausragendes Zahlengedächtnis, z.B. memorisierte er 11944 Ziffern der Zahl Pi. Seine Technik bestand darin, Ziffern einen Ton zuzuordnen. Damit konnte er eine Sequenz an Ziffern durch die Assoziation einer Tonspur erinnern.
=== Schritt 3 ===* Reime, Wortanfänge in Sätzen und Akronyme helfen dabei, neuartige Information mit Vertrautem zu verknüpfen und somit leichter erinnerbar zu machen. Auch Geschichten sind eine sehr wirkungsvolle Form der Assoziation.
== Übung ==* Die Loki-Methode verknüpft die Reihenfolge von Themen mit bekannten Orten, sei es Körperregionen, Wege, Zimmer in Häusern, etc. Erinnerung erfolgt dann durch Abschreiten der bekannten Regionen, die in genau dieser Reihenfolge mit dem zu erinnernden Thema verknüpft sind.
== Siehe auch ==
== Quellen ==
=== Literatur ===
Rita Carter, Das Gehirn
Frederic Vester, Denken, Lernen, Vergessen
=== Weblinks ===
 
 
[[Kategorie:Begriff]]
http://www.psychologie-seiten-archiv.psychologie-seiten.de/?Sonstiges:Entwicklung_des_Probleml%26ouml%3Bsen:Entwicklung_von_Ged%26auml%3Bchtnisstrategien
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Eberstark
Bürokrat, Administrator
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