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Änderungen

Systemische Grundlagen und Prämissen

10 Byte entfernt, 14:40, 28. Aug. 2014
Bei lebenden Systemen sind die Regeln darauf ausgerichtet, dass das System sich auf selbst organisierende Weise selbst reproduziert. Damit dies in einer sich ständig verändernden Umwelt passieren kann, reichen starre Regeln (''Homöostase'') nicht aus, sondern ein Teil der Regelungen muss das System immer wieder in Abstimmung mit der Umgebung verändern (''Morphogenese''). Um Stabilität des Systems zu gewährleisten, müssen Homöostase- und Morphogenesetendenzen also immer wieder im Austausch mit der Umwelt optimal ausbalanciert werden. Es gibt aber auch andere soziale Systeme, die sich als funktionale Einheit entwickelt haben und darauf ausgelegt sind, für bestimmte Ziele zu wirken und sich dann wieder auflösen.
== '''Systemisch orientierte wichtige Aspekte nach Gunther Schmidt:''' ==
''Zirkularität'': Im Gegensatz zu einem einfachen Ursache - Wirkungszusammenhang geht man hier von wechselwirkendem, sich gegenseitig bedingendem Verhalten aus- jedes Verhalten ist zugleich Ursache und Wirkung des Verhaltens der anderen Beteiligten. Nicht bestimmte Charaktereigenschaften, sondern das „So-sein“ einer Person wird als Teil von Wechselwirkungsprozessen verstanden.
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