Die Ausgangsfrage seiner ''Philosophie des Als-Ob'' lautet: „Wieso erreichen wir oft Richtiges mit bewusst falschen Annahmen?“ Vaihinger schreibt dazu:
{{Zitat|''Das menschliche Vorstellungsgebilde der Welt ist ein ungeheures Gewebe von Fiktionen voll logischer Widersprüche, d. h. von wissenschaftlichen Erdichtungen zu praktischen Zwecken bzw. von inadäquaten, subjektiven, bildlichen Vorstellungsweisen, deren Zusammentreffen mit der Wirklichkeit von vornherein ausgeschlossen ist.|Hans Vaihinger|''Philosophie des Als Ob,'' 1911, S. 14}}''
Das Ende der Erkenntnis sieht Vaihinger darin, Unbekanntes nicht mehr auf Bekanntes reduzieren zu können. Erkennen heißt bei Vaihinger, Unbekanntes mit Bekanntem zu vergleichen.