Ein '''Gefühl''' ist etwasim weitesten Sinne jegliche kinästhetische Repräsentation, das man fühltalles was wir körperlich erfahren, ohne dass es eine Bedeutung hat. Dabei kann der Auslöser innerer oder egal ob äußerer oder innerer Natur sein, z.B. das Gefühl von warmen Sommerregen auf der Haut oder eines fiesen Splitters unter dem Fingernageldieses wunderschöne ''warme Gefühl'' im Bauch. Ein Gefühl kann aktuell in der Situation auftreten, durch Erinnerung hervorgerufen oder durch [[Submodalität]]enarbeit ''designd'' werden. Im engeren Sinne ist es etwas, das man fühlt, ohne dass es eine Bedeutung bekommt.
Hat ein Gefühl eine Bedeutung, wird es zur [[Emotion]]. Eine Emotion entsteht bei dem Vergleich innerer Werte mit der inneren oder äußeren Wirklichkeit, dabei fühlt man sich gut oder schlecht, man ''liebt'' oder hasst, fühlt sich sicher oder unsicher... Auch für Emotionen gilt: sie können aktuell in der Situation auftreten, durch Erinnerung hervorgerufen oder durch Submodalitätenarbeit ''designd'' werden.
Darüber hinaus gibt es den Seinszustand, hier ist die Wertedualität aufgehoben. Diesen Zustand (Erleuchtung, Liebe, ...) kann man im NLP beispielsweise am Ende einer [[Kernintention]] erleben.
Gefühle, Emotionen und Seinszustände können sehr kraftvolle Ressourcen sein. Sie werden, wie auch Werte, sprachlich als [[Nominalisierung]] (Hauptwörter, die man nicht anfassen kann) formuliert.
Während die im Westen vorherrschende Meinung ist, dass man seinen Gefühlen (damit sind meist die Emotionen gemeint) ausgeliefert ist, dass alles also alles unbewusst abläuft, geht man im NLP davon aus, dass man, mit etwas Übung, seine Gefühle, Emotionen und auch Seinszustände selber hervorrufen und damit bewusst wählen kann.Dadurch wird man keineswegs zu einem Kontrollfreak sondern übernimmt lediglich die Verantwortung für das, was man ist und für das eigene Potential!
== Weblinks ==
Englische Übersetzung: Artikel von Robert Dilts zu [http://nlpuniversitypress.com/html/F12.htmlGefühl] (englisch)
[[Kategorie:Begriff]]