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Änderungen

Neuroassoziative Konditionierung

2.168 Byte hinzugefügt, 08:30, 13. Sep. 2013
/* Ablauf */
Hinter diesem Schritt steht die Annahme, dass eine sofortige Veränderung in der Regel dann eintritt, wenn der durch das unerwünschte Verhalte ausgelöste Schmerz unerträglich wird. Aus diesem Grund gilt es bei diesem Schritt möglichst schmerzliche Erfahrungen mit der Beibehaltung des Verhalten zu assoziieren. Erreicht wird dies z.B. durch die Frage: „Mit welchen Nachteilen muss ich rechnen, wenn ich mich nicht ändere?“ Ziel ist es, an dieser Stelle eine möglichst hohe Weg-von-Motivation zu entwickeln.
=== Schritt 3 ===
Eine Tabelle mit Titelzeile gibt man so ein=== Schritt 3:Unterbrechung des einengenden Musters ===Durch eine sofortige Unterbrechung sollen neu Denkmuster ermöglicht werden. Unterbrechungen finden oft spontan statt, z.B. dann, wenn jemand sagt, er hätte gerade den Faden verloren. In diesem Fall geht es darum, eine Unterbrechung bei sich selbst zu verursachen indem man in dem Moment, in dem sich das unerwünschte Verhalten ankündigt, eine möglichst absurde Handlung durchführt. (z.B. die Arme zum Himmel strecken und rufen „Halleluja, meine Füße stinken heute nicht!“)
{| border="1" ! width="10 %" | == Schritt ! width4: Entwicklung einer neuen, kraftvollen Alternative =="20 %" | Was ! width="30 %" | Wie |- In diesem Schritt wird eine neue, positive Handlungsweise kreiert, die das alte Verhalten ersetzen soll und gleichzeitig mit Freude assoziiert wird. Ohne eine Form positiver Ersatzhandlung entstünde eine Leere, welche die Nachhaltigkeit der Veränderung gefährden würde. Wichtig ist, dass die neue Handlung die gleichen Ziele verfolgt, wie das alte Verhalten. |A |=== Schritt 5: Konditionieren des neuen Musters, bis es dauerhaft ist ===Durch regelmäßige Konditionierung soll die Nachhaltigkeit der durch die Intervention herbeigeführten Veränderung gesichert werden. Ermöglicht wird dies durch regelmäßige Belohnungen des neuen Verhaltens. Diese Belohnungen können z.B . emotionaler Natur sein, indem man sich selbst innerlich auf die Schulter klopft. Entscheidend ist auch hier die Intensität der Freude, die mit der Belohnung einhergeht. Außerdem ist es wichtig, dass diese Belohnung unmittelbar auf das neue Verhalten folgt und somit unmissverständlich mit diesem assoziiert wird. |C |}=== Schritt 6: Test ===Im Rahmen eines Future Pace wird geprüft, ob das neue Verhalten tatsächlich effektiv ist. Hierbei wird eine Situation in der Zukunft assoziiert, die in der Vergangenheit das alte Verhalten ausgelöst hätte. In diesem Kontext wird geprüft, ob das neue Verhalten tatsächlich als Alternative bestehen kann. Wichtig ist hierbei, dass die Vorteile des alten Verhaltens bestehen bleiben und das neue Verhalten eindeutig mit einem Gefühl der Freude assoziiert wird. An dieser Stelle wird auch im Rahmen eines Öko-Checks geprüft, ob die herbeigeführte Veränderung mit dem Wertesystem und der Umwelt vereinbar ist. Fällt das Ergebnis des Tests negativ aus, wird noch einmal bei Schritt 1 begonnen.
== Variationen ==
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