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Systemische Grundlagen und Prämissen

24 Byte hinzugefügt, 14:37, 28. Aug. 2014
 == '''Systemische Grundlagen:'''== 
Die Grundlage systemischen Arbeitens sind einerseits menschliche Erlebnis- und Verhaltensweisen und andererseits das ganze Ökosystem. Letzteres impliziert den Organismus, sowie die biosoziale und physikalische Umgebung, in die es eingebettet ist. Ohne die ökosystemischen Umgebungsbedingungen ist ein Organismus nicht verstehbar. Nicht die Eigenschaften der einzelnen Elemente, sondern die Wechselwirkungen der Elemente gewährleisten den Zusammenhalt.
Bei lebenden Systemen sind die Regeln darauf ausgerichtet, dass das System sich auf selbst organisierende Weise selbst reproduziert. Damit dies in einer sich ständig verändernden Umwelt passieren kann, reichen starre Regeln (''Homöostase'') nicht aus, sondern ein Teil der Regelungen muss das System immer wieder in Abstimmung mit der Umgebung verändern (''Morphogenese''). Um Stabilität des Systems zu gewährleisten, müssen Homöostase- und Morphogenesetendenzen also immer wieder im Austausch mit der Umwelt optimal ausbalanciert werden. Es gibt aber auch andere soziale Systeme, die sich als funktionale Einheit entwickelt haben und darauf ausgelegt sind, für bestimmte Ziele zu wirken und sich dann wieder auflösen.
== '''Systemisch orientierte wichtige Aspekte nach Gunther Schmidt:'''== 
''Zirkularität'': Im Gegensatz zu einem einfachen Ursache - Wirkungszusammenhang geht man hier von wechselwirkendem, sich gegenseitig bedingendem Verhalten aus- jedes Verhalten ist zugleich Ursache und Wirkung des Verhaltens der anderen Beteiligten. Nicht bestimmte Charaktereigenschaften, sondern das „So-sein“ einer Person wird als Teil von Wechselwirkungsprozessen verstanden.
''Kommunikation'': Wichtige Gestaltungs- und Betrachtungsebene ist die Art, wie Kommunikation wechselseitig geregelt wird und ebenso, wie diese Art psychische und biologische Abläufe beeinflusst und wie diese wiederum Kommunikation beeinflussen (Feedbackschleifen).
''Typische Regelungsbereiche'', die wir in lebenden, individuellen und sozialen Systemen finden, sind z.B. Definition der Beteiligten (wer gehört dazu, wer nicht?), Zielentwicklungsprozesse, Kommunikation von Zielen, wie und worüber wird kommuniziert und darf kommuniziert werden, Grenzbildungen innen und zwischen den Teilbereichen des Systems; Nahtstellen und interne Kommunikation (wie verbinden sich die abgegrenzten Innenbereiche wieder?); Aspekte der Wertschätzung, Motivation, Förderung der Beteiligten; Abspracheregelungen, Rollenverteilungen, Entscheidungsregeln und Hierarchieprozesse; Feedback- und Konfliktregelungen; Grenzbildung und Kommunikation nach außen (Nachbarn, Freunde, Kunden, andere Teams etc.).
 == '''Systemische Grundprinzipien nach Bert Hellinger:'''== 
Sind Ursache für Harmonie/Disharmonie in einem System
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