<small><nowiki> [Miltonmodell; Milton-Modell, Milton Modell] </nowiki></small> {{TOCright}}
Das '''Milton-Modell''' als wichtiger Bestandteil des Modells von NLP und beruht auf dem linguistischen [[Modelling]] der Arbeit Milton. H. Ericksons. [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] und [[Grinder, John|John Grinder]] beobachteten [[Erickson, Milton|Milton H. Erickson]] während dessen Arbeit, beschrieben ([[Modelling|modellierten]]) dessen Art, Sprache zu verwenden und nannten die Teile, die sie in das Modell von NLP übernahmen, das ''Milton-Modell''. Das Milton-Modell beschreibt, was Erickson an Sprachmustern zur Verfügung stand und in welchem Kontext er diese Sprachmuster anwendete.
== Historisches ==
Im ursprünglichen Modell der '''Muster der Hypnotischen Techniken von Milton H.Erickson M.D.''' finden sich sowohl die Sprachmuster, als auch die angewendete Modellingtechnik beschrieben. In der Arbeit von Milton H. Erickson ist es insbesondere seine kunstvolle Verwendung von Worten und Sprachmustern, die in das Modell von NLP Eingang gefunden haben. Bandler und Grinder haben die Sprachmuster Milton Ericksons analysiert und die Struktur seiner Trancesprache lehrbar gemacht. Das ursprünglich beschriebene Milton Modell besteht aus mehreren Teilen. Hier ein Überblick über das gesamte gesammte Modell:
<br><br>
::*Teil 1<br>
::'''Gewöhnung''' an die Muster in M.H. Ericksons Arbeit<br>
:::Pacing<br>
:::Ablendung Abblendung und Utilisierung der dominanten Hemisphäre<br>
:::Zugang zur nichtdominanten Hemisphäre<br>
:::Der R-Operator<br>
:::Lead System - Der L-Operator<br>
:::Transderivale [[Transderivationale Suche ]] - Generalisierter referentieller Index<br>
:::Tracking Modelle zur Sequentialisierung und Konstruktion von 4-Tuple Beschreibungsmodellen<br><br>
=== <span style="color:#0000CD;">Gruppe 1: Löschungen / Tilgungen</span> ===
===== Unbestimmte Hauptwörter (Nominalisierungen) =====
:[[Nominalisierung]]en sind Hauptwörter, die nicht konkret beschrieben sind. Nominalisierungen können je nach Kontext, Erziehung und Sozialisationshintergurnd Sozialisationshintergrund von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich interpretiert werden. ''Freiheit'' bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Sie können Nominalisierungen erkennen, wenn Sie das, was das Hauptwort beschreibt, weder anfassen, noch in einem anderen [[Repräsentationssystem]] beschreiben können.
:Beispiele: Neugier, Lernen, Wissen, Leben, Glück, Erfahrungen, Fähigkeiten, Lösungen
:Beispiel einer Trance-Sequenz (Nominalisierungen sind fett kursiv):<br>
::„Ich weiß, dass es in Deinem '''''Leben ''''' bestimmte '''''Schwierigkeiten''''' gibt,<br>
::für die Du gerne eine befriedigende '''''Lösung''''' finden würdest...
::und ich bin mir nicht sicher, welche persönlichen '''''Fähigkeiten'''''<br>
=====Unbestimmter Inhaltsbezug=====
:Das bedeutet, dass das Nomen, zu dem der Satz eine Aussage macht, ist nicht spezifiziert ist.
:Beispiele (Nomen sind fett kursiv):
::„Man kann sich entspannen.“
:Bei Vergleichern muss der Hörer das Vergleichsobjekt selbst einsetzen, um dem Inhalt eine Bedeutung zu geben. Vergleichsworte sind besser, weniger, mehr, leichter, ruhiger.
:Beispiel:
::„Kannst du denn wissen, wie viel mehr deines Deines neuen Lernens Du heute noch erfahren wirst...?“
=== <span style="color:#0000CD;">Gruppe 2: Semantische Fehlgeformtheiten</span> ===
=====Verknüpfungen (Kausalitäten)=====
:Man Der Kommunikator benutzt Wörter, die eine Ursache-Wirkung-Beziehung implizieren, und zwar zwischen etwas, was bereits der Fall ist und etwas anderem, was das der Kommunikator beabsichtigt. Das legt dem Zuhörer nahe, so zu reagieren, als ob das Eine tatsächlich das Andere verursacht. Es gibt drei Arten von Verknüpfungen, die sich im Intensitätsgrad von a (schwach), b (mittel) und c (stark) steigern. Dabei beginnt man wird meistens mit der schwächsten Art begonnen und steigert dann stufenweisegesteigert.
::a) Verknüpfungen mit „und“
::c) Verknüpfungen mit „bewirken“, „verursachen“, „zwingen“, „erfordern“
:::„Dein Kopfnicken wird bewirkt (kann bewirken), dass Du Dich noch mehr entspannst.“
=====Gedankenlesen=====
===== Analoges Markieren =====
:Dieses bedeutet, dass man Man hebt bestimmte Teile des Satzes als Anweisung durch bestimmte nonverbale Verhaltensmuster hervorhebt hervor (z.B. Kopf heben, Stimmrichtung verändern, Stimmlage heben/senken, Räuspern, Kopfbewegungen etc.).
:Beispiel:
::„Du kannst dies leicht (nonverbales Muster z.B. Stimme heben) verstehen.“
=== Literatur ===
*: Bandler, Richard und Grinder, John: ''Patterns of the Hypnotic Techniques of Milton H. Erickson, M.D. Part 1+2'' Meta Publications Cupertino, California 1975(ISBN 1555520537)
=== Weblinks ===