<small><nowiki> [Wie heißt ES ausserdem?nach Frank Farrelly; auch Provokativer Stil] </nowiki></small><br> {{TOCright}} Das Wort ''Provokativ'' im Rahmen der Provokativen Therapie bedeutet soviel wie <tt>''herauslocken und herausfordern''</tt>. Provokativ in diesem Sinne bedeutet nicht <tt>''verletzen, beleidigen oder verurteilen''</tt>. Die Provokative Therapie wurde in den 1970er Jahren von [[Farrelly%2C_Frank|Frank Farrelly]] entwickelt. Verbindungen und Grundlagen finden sich in der Arbeit von [[Erickson%2C_Milton|Milton H. Erickson]] und auch zu den paradox arbeitenden Schulen.
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Was bedeutet/ist ES in einem Satz? Duden?
Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?
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== Historisches ==
<!--Auf wen geht der Begriff in welcher Form zurück,
wer hat den Begriff, gab es das schon vorher, in welcher Psychologierichtung?
-->
== Erläuterung ==
<!--Nocheinmal das Ziel! Was will man damit erreichen,
wofür wird ES verwendet. Wie geht es?
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== Variationen ==Frank Farrelly entwickelte die Provokative Therapie 1963 während seiner Arbeit mit chronisch schizophrenen und depressiven Menschen, die damals als "hoffnungslose Fälle" galten und zum Teil von Therapeuten "aufgegeben" wurden. Diese Therapie war damals nicht wirklich neu, sondern mehr eine neuere bzw. weiter entwickelte Methode der [[Kommunikation]] bei [[Intervention]]en. Die Provokative Therapie ist eine effektive Therapiemethode, die mit Humor und Herausforderung - als ihre wichtigsten Elemente - arbeitet.Diese Methode ist in eine Vielzahl weiterer Therapieformen integrierbar und fördert vor allem das spielerische Element innerhalb des Therapieverlaufs.
== Hinweise & Beispiele Inhalt und Einsatz ==
Die Provokative Therapie arbeitet mit Humor und der Herauforderung. Es geht darum, durch Humor den Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten neu zu wecken und zu entwickeln. Durch Humor und Lachen über den eigenen und so alltäglich Wahnsinn, im Leben so vieler Menschen, sollen Denkblockaden und negative, einengende Glaubenssätze identifiziert und aufgelöst werden.
''"Wer über sich lachen kann, hat keine Kampf- oder Fluchtmöglichkeiten mehr"''<br>
<small>(aus http://www.provokativ.com/ueberblick/veröeffentlichungen/provokative_therapie_und_pr.html)</small>
Die Provokative Therapie
== Vorgehen ==
Für das Vorgehen innerhalb der Provokativen Therapie wurden "Die 10 Bausteine" entwickelt:<br>
(aus [http://www.managerseminare.de/ctr/frontend/knowhow_detail.html?urlID=152994&selectedKat=&steuerkat=&ItemKategorie=7979 managerSeminare.de])
# Den guten Draht zum anderen bewahren.
# Der Trainer / Coach bleibt aktiv.
# In das Weltbild des anderen einsteigen.
# Persifizieren des Weltbildes (Zerrspiegel).
# Globalisieren bzw. Pauschalisieren des Weltbildes (Stereotype).
# Den Advocatus Diabolie spielen.
# Begeisterung für das belastende Symptom zeigen.
# In Bildern sprechen.
# Keine Ratschläge geben, höchstens idiotische.
# Hypnotische Kommunikation und Sprachmuster verwenden, einsetzen.
== Ziel ==
Das Ziel der Provokativen Therapie ist die Stärkung des Selbstvertrauens, des Selbstwertes und der Selbstverantwortung des Klienten. Der Therapeut gibt dem Klienten / Betroffenen Hinweise mit auf den Weg, wie z. B.:
** Jeder ist verantwortlich für sein Leben.
** Nur jeder selbst kennt die Lösung für seine Probleme.
** Es gibt Realitäten im Leben, die müssen alle Menschen akzeptieren.
== Einsatz ==
Die Provokative Therapie wird in vielen Bereichen eingesetzt, z. B.:
* Psychotherapie
* Bildung und Beratung
* Sozialpädagogik
* Personalentwicklung
* Management
* Medizin und Homöopathie
* Schule und Bildung
* Beratungen aller Art
== Siehe auch ==
=== Literatur ===
* Farrelly, Frank and Brandsma, Jeffrey. "Provocative Therapy", Meta Publishing Co., P.O. Box 565, Cupertino, CA 95014, 1974.
* Farrelly, Frank. "Provocative Therapy", American Academy of Psychotherapists' Tape Library, No. 58, Phila., PA., 1971.
* Farrelly, Frank and Brandsma, Jeffrey. Provokative Therapie (German translation), Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg, 1986.
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