Das Tetralemma und die Tetralemma-Aufstellung wurden von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd entwickelt und verfeinert.
Das Tetralemma ist ein sehr starkes allgemeines Schema zur Überwindung jeder Barriere im schematischen Denken. Es handelt sich um eine Synthese von schematischem Denken und Querdenken auf höherer Ebene.
Das Tetralemma ist eine Form der Argumentation und Interpretation von Sachzusammenhängen. Es passt auch gut dazu dass der Begriff „Information“ von lat. informare stammt, was eine Form geben bedeutet. Die Form des Tetralemmas hilft, wichtige Informationen zu erhalten und in den Prozess der Problemlösung einzubinden.
Diese Aufstellungsart baut auf dem Tetralemma, einer Argumentationsform aus der indischen Logik auf und dient zur Kategorisierung von Haltungen und Standpunkten. Das Tetralemma oder catuṣkoṭi ist eine Argumentationsform, die zum Beispiel bei Gericht verwendet wurde. Es wird hierbei zwischen der Position des Klägers, des Angeklagten, der Position, dass beide recht haben, und der Position, dass keiner recht hat, unterschieden.