Wähle nun eine Geste, welche die gefundenen Submodalitäten am besten in sich vereint. Überlegenswert wäre hier die Möglichkeit, den Schalter auch dezent einsetzen zu können. Ein Entkleidungs-Szenario z.B. wäre dementsprechend eher kontroproduktiv. Die Geste kann auch unter Zuhilfenahme einer [[Trance]] gesucht werden.
Nun die Geste mit den entsprechenden Submodalitäten verbinden.
Hierzu kann es vorteilhaft sein, für die Submodalitäten vorab eine Reihenfolge des Auftretens ihrer Änderung festzulegen, so wie es sich am einfachsten oder natürlichsten anfühlt.
In einem zweiten Schritt kann die Geste in so viele Einzelbewegungen zerlegt werden, wie Submodalitäten zu ankern sind.
Nun ordnet man jeder Teilbewegung der Geste die entsprechende Submo-Änderung in der gewünschten Reihenfolge zu.
So erfährt der Prozess des Ankerns in diesem Kontext, eine handhabbare Strukturierung.
Wie bei allen Ankern sollte auch der Notfallschalter von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden.
Die Arbeit mit Submodalitäten ist zielführend und kraftvoll. Es darf aber nicht vergessen werden, dass die submodale Codierung und somit Zuordnung der [[Emotion| Emotionen]]/Wertungen unbewußt vom Gehirn übernommen vorgenommen wird. So können, je nach Umstand und/oder persönlicher Entwicklung, unterschiedliche Submodalitäten kraftvoll oder sogar kritisch werden. Das kann passieren, muss aber nicht. Falls der Erfolg des Notfallschalters ausbleibt, sollte die jeweilige Situation neu untersucht und ggf. der Notfallschalter ggf. überarbeitet werden, um weiterhin eine möglichst hohe Kontextunabhängigkeit (s.o. unter BeschreibungAnwendung, Einsatz) gewährleisten zu können.
== Quelle ==
NLP-Practitioner Handbuch Block I, (Autoren: [http://nlp-zentrum-berlin.de/ueber-uns Carsten Grammatke, Angela Bachfeld, Sakira Philipp], ) zum 20-29.03.2015 in Berlin.
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