== Ablauf des ZRM ==
=== Phase 1:Vom Bedürfnis zum Motiv: ===
Der erste Schritt im Ablauf des ZRM ist der vom (relativ unbewussten) Bedürfnis hin zum bewussten Motiv. Hierbei sollen bewusste und unbewusste Anteile einbezogen werden, Hirn und Herz. Somit müssen zunächst einmal unbewusste Inhalte angesprochen und bewusst gemacht werden.
Es bietet sich an, dafür Bilder zu benutzen. Es werden dafür solche Bilder ausgewählt, die Ressourcen aktivieren, d.h. Bilder von schönen Landschaften, Tieren, Menschen in freundlichen Interaktionen, Bilder mit erfreulichen Inhalten etc..
=== Phase 2:Vom Thema zum Ziel: ===
Nun sind also bewusst gewordene Motive des Coachees vorhanden, die jetzt in eine Intention umgesetzt werden müssen. Im ZRM wird anstelle von Intention der Begriff handlungswirksame Ziele benutzt.
Die Coachees sollen dabei explizit allgemeine Haltungsziele anstelle von konkreten Handlungszielen formulieren. Als Begründung für das Verweilen auf der Haltungsebene nennen die Autoren den berühmten Satz von Antoine de Saint Exypéry: Wenn du ein Schiff bauen willst, so leere nicht Leute Holz zu bearbeiten, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem unendlichen Meer.
=== Phase 3:Vom Ziel zum Ressourcenpool: ===
Nun werden Vorbereitungen getroffen, damit das Ziel in konkrete Handlungen umgesetzt werden kann.
Zunächst einmal wird ein Ressourcenpool geschaffen bevor es an die Planung konkreter Schritte geht.
=== Phase 4:Den Ressourceneinsatz vorbahnen: ===
In dieser Phase nun wird von der Haltungsebene auf die Handlungsebene gewechselt. Aus NLP-Sicht geschieht der Schritt von der vierten logischen Ebene der Haltungen zur zweiten Ebene der Handlungen über die dritte Ebene: der Strategien:
Es geht nun darum, den Einsatz der Ressourcen aus dem Ressourcenpool zielgerichtet auszulösen, wann und wie es vom Coachee gewollt und geplant wird.
=== Phase 5:Integration und Transfer: ===
Für die Integration in den Alltag können sollen Maßnahmen angewandt werden, die das Ziel, die Ressourcen und damit das neue neuronale Netzt af möglichst vielen Kanälen repräsentieren.
Ein Vorschlag ist auch, den Transfer in den Alltag sozial abzusichern, indem man sich als Tandems oder in Netzwerkgruppen mit anderen Coachees des ZRM zusammen tut.