Nach einer sorgfältigen Verhaltensanalyse wird der Klient angewiesen sein Verhalten in die Richtung zu verändern, damit die Interaktionsschleife (meist destruktive) unterbrochen wird. Er also nicht der Auslöser ist. Die Schwierigkeit bei dieser Vorgehensweise liegt darin, dass der Klient eine bewusste Selbstkontrolle aufrechterhalten muss. Erfahrungsgemäss geht diese aber genau in solchen Situationen verloren, wenn die Person emotional aufgebracht ist. Auch ein Grossteil der Spontaneität und der Ausdruckskraft gehen hierbei verloren.
=== '''2. Veränderung der emotionalen Reaktion auf spezifische Auslöser'''===
Die spezifischen Trigger, welche das Gegenüber mit seinem Kommunikationsverhalten auslöst, werden identifiziert. Die dadurch ausgelöste unerwünschte emotionale Reaktion wird mittels Ankertechnik so modifiziert, dass der ursprüngliche Auslöser seine Wirkung verliert. Er also nicht mehr auf die Auslöser aktiv reagiert. Somit wird auf unbewusster Ebene eine Umorganisation angestrebt, welche automatisch abläuft und somit nicht bewusst unter Kontrolle gehalten werden muss. Ein neues Reaktionsmuster des subjektiven Erlebens und Verhaltens wird für die Zukunft generalisiert.
=== '''3. Veränderung der fixierten Erwartungshaltung'''===
Hier wird die Erwartungshaltung des Gegenübers aufgedeckt und in ihrer Funktion als Wahrnehmungsfilter analysiert. Die gezielte Veränderung der Erwartungshaltung führt dazu, dass der effektive Mensch aus Fleisch und Blut wieder wahrgenommen werden kann.