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Kinder und NLP

67 Byte hinzugefügt, 18:36, 8. Jun. 2011
{{subst:Wie Kinder leichter lernen}}{{InArbeit|--[[Benutzer:Sunny|Sunny]] 21:49, 6. Jun. 2011 (UTC)}}__NOTOC__
== NLP mit Kindern ==  = Wie Kinder leichter lernen ===
Es gibt viele Stolpersteine beim Lernen, doch auch viele Möglichkeiten, ihnen aus dem Wege zu gehen oder die Steine zu benützen um das Lernen leichter zu machen.
;Identität
:''Wer?''
:Wer bin ich?
:Ich bin ein guter Lerner.
:Ich bin ein Mensch, der schnell neue Dinge lernt.
:Ich bin sprachbegabt. Ich bin ein guter Rechner
Identität;Glaubensätze und WerteWer:''Warum? ''Wer bin :Was glaube ichüber mich? Welche Überzeugungen sind hilfreich?:Ich bin ein guter Lernerlerne leicht. Ich bin ein Mensch, der schnell neue Dinge lerntkann mit gut Wörter merken. Ich bin sprachbegabtPrüfungen schaffe ich gut. Ich bin ein guter Rechner:Was motiviert mich? Was ist wichtig für mich?
Glaubensätze;FähigkeitenWerteWarum:''Wie?''Was glaube ich über mich? :Welche Überzeugungen sind hilfreichFähigkeiten können wir nutzen und optimieren?Ich lerne leicht. Ich kann mit gut Wörter merken. Prüfungen schaffe ich gut:Ziele setzen, Ausdauer, Kreativität, Selbstvertrauen, Planen, Strukturieren.Was motiviert mich? Was ist wichtig :Optimale Lernstrategien entwickeln, sich für mich?errichte Ziele belohnen.
FähigkeitenWie?Welche Fähigkeiten können wir nutzen und optimieren?Ziele setzen, Ausdauer, Kreativität, Selbstvertrauen, Planen, Strukturieren.Optimale Lernstrategien entwickeln, sich für errichte Ziele belohnen.  ;Verhaltensweisen:''Was?'':Welche Verhaltensweisen sind nützlich?:Körperhaltung, Bewegung einsetzten, Pausen einlegen, Entspannungstechniken einsetzen. UmgebungWo? Wann?Wo lerne ich am besten? Welches ist die beste Zeit? Brauche ich Ruhe oder eine anregende Atmosphäre?Wer oder was kann mich am besten unterstützen von außen?
;Umgebung
:''Wo? Wann?''
:Wo lerne ich am besten? Welches ist die beste Zeit? Brauche ich Ruhe oder eine :anregende Atmosphäre?
:Wer oder was kann mich am besten unterstützen von außen?
Es gibt viele gute Lernmöglichkeiten für Kinder. Ein paar Varianten gibt es hier mit NLP:
 ==== 1. Anker setzten====
Man kann ihnen verschiede Anker setzen und somit fehlende Ressourcen ankern. Selbstvertrauen, Mut oder positive Erfahrungen. Man kann diese Anker auf einen Fingerpunkt oder Handpunkt legen (als „Zauber“ - oder „Feen“ – Punkt) oder auch auf ein kleines Spielzeug, das sie bei sich haben können. Wie einen kleinen Stein, eine Spielfigur oder eine Murmel.
Somit können sie damit immer in Situationen, in denen ihnen eine bestimmte Ressource fehlt diese durch das Ankern in Erinnerung rufen.
==== 2. Lösungsorientierte Haltung====Man kann das Wort „Problem“ umbenennen in „Herausforderung“<br />>>>Da fordert mich also jemand/etwas heraus.* Wie sieht diese Herausforderung aus?* Will ich diese Herausforderung annehmen?* Wenn ja: Welche Fähigkeiten oder Ressourcen brauche ich?* Welche Strategien sind optimal?* Welche Lösungen bieten sich an?* Welches ist das Ziel? Der erste Schritt?
Dann findet man mit den Kindern zusammen eine lösungsorientierte Haltung mit Sätzen wie:
„Es gibt für alles mindestens drei Lösungen.“
Damit solche Sätze auch immer wieder in unbewusst und bewusst aufgenommen werden, ist es am Besten man schreibt diese Sätze auf und legt sie verteilt in der Wohnung aus.
==== 3. Positive Zielsätze====
Wenn man dem Kind helfen möchte, dass es ein Ziel schafft, dann kann man mit ihm einen positiven Zielsatz kreieren. Es kann ein Bild vom Wunschzustand sein. Kinder reagieren besonders gut auf Bilder. Folgende Bedingungen müssen dafür erfüllt sein:
* '''Vergleiche werden weggelassen; ''' eine Formulierung wie: „Ich mache es besser“ enthält einen Vergleich. Automatisch stellt sich die Frage: “Besser als wer oder was?“* '''Das Erreichen des Ziels muss in meiner Macht/Kompetenz stehen. ''' Nur das Kind selbst kann sich das Ziel erfüllen. Sonst wäre es nicht sein Ziel.* '''Das Ziel muss positiv formuliert sein. ''' Hier haben wir wieder das Unbewusste, das mit Bildern arbeitet.* '''Findet ein Ziel das realisierbar ist. ''' Es ist schön einen Zauberpunkt an der Hand als Anker zu haben, doch das Ziel sollte der Realität entspringen.* '''Formuliert das Ziel so genau wie möglich. ''' Wenn sich das Kind zum Ziel gesetzt hat, gute Noten in einem bestimmten Fach zu bekommen, nützt der Wunsch nach einem Fahrrad nicht viel. Es könnte im besten Fall nur die Belohnung darauf sein.* '''Macht das Ziel zu etwas besonderem. ''' Sollte ein Ziel ein großer Motivationsschub auslösen oder gar etwas sehr reizvolles sein, dann ist die Zielerreichung fast schon Belohnung genug.
Eine der Grundannahmen im NLP besagt, dass jeder Mensch die meisten Fähigkeiten in sich hat, die er gerade in seinem Leben braucht, um Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Oft jedoch sind diese Fähigkeiten verborgen und wir müssen sie entdecken und entwickeln.
Man kann das Kind in seinem Denkvorgang unterstützen, indem man zu ihm sagt: „Es ist in Ordnung, lass dir Zeit...!“
==== 4. Zeiteinteilung====
Manchmal hat das Kind das Gefühl es komme mit seiner Zeit nicht zurecht. Das führt zu Frust, Stress und Unlust beim Lernen.
Sodas am Ende eine Menge Smileys auf der Liste zu sehen sein werden. Doch Achtung, man sollte sich keiner unteren Priorität zuwenden, so lange es noch eine obere gibt.
==== 5. Mind Maps nutzen====
Mind Map ist eine gute Methode um kreativ zu arbeiten. Es nutzt die Fähigkeiten beider Gehirnhälften, unterstützen das Gedächtnis, die Kreativität, die Effektivität und macht viel Spaß.
Kinder können das wunderbar umsetzten, wenn sie dazu noch Farben, Symbole und Zeichnungen nehmen.
==== 6.Lernumgebung====
Kinder fühlen sich an Lieblingsplätzen besonders wohl. Das kann natürlich der eigene Schreibtisch sein oder der Küchentisch in der Nähe der Mutter. Im Sommer auf der Terrasse oder im Winter direkt vor dem Kamin. Das Kind soll sich beim Lernen wohl fühlen. Es kann die ruhige Atmosphäre sein oder auch die mit Musik. Oder ist sogar Teamarbeit der Einzelarbeit vorzuziehen? Der eine mag Sonnenlicht, der andere eine abgedunkelte Ecke im Zimmer.
Wenn dann noch die Eltern für das Kind unterstützend da sind, wird es immer selbständiger und selbstbewusster werden.
==== 7. Pausen einplanen====
Wichtig ist bei der Zeitplanung auch die Pausen einzuplanen. Jedes Kind hat einen anderen Rhythmus. Das eine lernt gerne gleich nach der Schule, das andere muss sich erstmal austoben.
Man kann jedoch Musik hören, es kann einem Hobby nachgegangen werden, es kann gelesen, meditiert oder auch ein kleines Nickerchen sein. Danach kann es dann mit dem Lernen weiter gehen.
==== 8.Überkreuz-Bewegungen====Es gibt Aktivitäten, die helfen, das ganze Hirn besser zu nutzen. Da wir wissen, da das linke Gehirn die rechte Körperseite steuert und das rechte Gehirn die linke Körperhälfte, können wir durch die Arbeit mit beiden Körperhälften unser Gehirn in seiner Gesamtheit aktivieren.<br />''Übung:''<br />Hinstellen, dann das rechte Knie mit dem linken Ellenbogen zusammenführen. Nun das linke Knie mit dem rechten Ellenbogen. Diese Übung ca. 15 – 20mal ausführen. Das macht frisch und einen klaren Kopf. Gut, bevor man eine neue Arbeit oder ein neues Fach zum lernen angeht.<br />
Auch Joggen ist eine ideale Bewegung die beide Gehirnhälften aktiviert. Solange Zeit und Kilometer keine Rolle spielen, sonst gewinnt die linke Gehirnhälfte und es wird wieder Stress.
==== 9. Wasser trinken====
Wasser ist ein sehr guter Leiter für elektrische Energie. Für eine optimale Funktion der chemischen und elektrischen Prozesse im Gehirn und im ganzen Körper benötigen wir ausrechend Flüssigkeit. Je nach Alter, Körpergewicht, Tätigkeit und Ernährung wird 1 ½ bis 3 Liter pro Tag empfohlen.
Am Besten man gibt Kinder vor dem Lernen ein Glas zu trinken und stellt dann wieder ein volles in Reichweite.
 ==== 10. Belohnung====
Wenn Du Erfolg erzielt hast, dann belohne dich auch dafür. Freu dich darüber, eine gute Idee oder eine gute Arbeit gemacht zu haben. Gratuliere dir zu deinem Erfolg und nenn es nicht einfach nur Glück.
Mit Kindern kann man wunderbar darüber sprechen, auf welche Art sie sich den gerne selber belohnen würden. Mit etwas was sie gerne tun würden. Das sollte auch nicht zu lange auf sich warten lassen. Manchmal wird von ihnen verlangt, dass sie wochenlang etwas beweisen müssen, bessere Leistungen in der Schule erbringen sollen, bevor sie ein Hobby anfangen dürfen.
Doch die Motivation etwas tun zu dürfen, obwohl man noch nicht „soweit“ ist, ist oft größer. Denn diese Selbstbestätigung, die Freude und Energie, bringt es mit sich, dass die Kinder auch oft in der Schule besser werden.
== Quelle:==
            Quelle: Auszüge aus dem Buch „Lernen mit Zauberkraft“ von Hedy Lötscher-Gugler
Hedy Lötscher- Gugler
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