Vorlage:Geschichte 18: Unterschied zwischen den Versionen

Aus NLPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
 
K
 
(6 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Das Urteil''' <br>
+
Nachdem Luke sein Raumschiff versehentlich in den Sümpfen Dagobah's (dem Heimatplaneten Yoda's) versenkte, traf er auf Yoda, bei dem er seine Yedi-Ausbildung begann. Nach ersten Übungen, Steine mit Gedankenkraft zu bewegen, forderte Yoda ihn auf, sein Raumschiff mit der Kraft seiner Gedanken aus dem Sumpf zu heben... Luke sagte, dass ihm dies unmöglich sein werde!
Es war einmal ein alter Mann, der besaß ein schönes weißes Pferd. Da, eines Morgens fand man es nicht mehr im Stall und die Leute warfen ihm vor: "Wir haben gewusst, dass das Pferd gestohlen würde. Es wäre besser gewesen, es zu verkaufen!" Der alte Mann antwortete: "Geht nicht so weit, das zu sagen. Alles was ist, ist: Das Pferd ist nicht im Stall. Das ist Tatsache. Ob es ein Unglück ist oder ein Segen weiss ich nicht, weil ich nicht weiss, was folgen wird."  
+
 
Die Leute lachten. Man wusste ja, dass er ein bisschen verrückt war. Aber nach 15 Tagen kehrte das Pferd zurück. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und stellt euch vor, es brachte noch 12 wilde Pferde mit. Da gaben die Leute kleinbei: "Alter, du hattest recht, es hat sich tatsächlich als Segen erwiesen." Der aber entgegnete: "Wieder geht ihr zu weit. Alles was ist, ist: Das Pferd ist zurück. Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz ~ wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?" <br>
+
'''Yoda''': "Unmöglich ist immer alles für dich. Meine Worte, hörst du sie nicht?" <br/>
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn; dieser begann die Wildpferde zu trainieren. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich das Bein. Die Leute beklagten ihn: "Oh, welch ein Unglück." Der Alte indes entgegnete: "Ihr seid vom Urteilen besessen. Alles was ist, ist: Mein Sohn hat das Bein gebrochen. Niemand weiss, ob dies ein Unglück ist oder ein Segen.. Das Leben kommt in Augenblicken, und mehr bekommt ihr nie zu sehen."
+
'''Luke''': "Meister, Steine in Bewegung zu versetzen ist eins, aber das hier, das ist etwas völlig Anderes." <br/>
Es ergab sich, dass das Land in einen Krieg verwickelt wurde. Alle jungen Männer des Ortes wurden zwangsweise zum Frontdienst eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er sein Bein nicht gebrauchen konnte. Der ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, und die Leute kamen zum alten Mann und sagten: "Du hattest recht, es hat sich als Segen erwiesen." Der alte Mann aber meinte: "Ihr hört nicht auf zu urteilen. Alles was ist, ist: Man hat eure Söhne in die Armee eingezogen, und mein Sohn wurde nicht eingezogen ... <br>
+
'''Yoda''': "Nein! Nichts Anderes! In deiner Vorstellung nur! Vergessen musst du das, was früher du gelernt." <br/>
 +
'''Luke''': "Also gut, ich werd's versuchen." <br/>
 +
'''Yoda''': "Nein, nicht versuchen. Tu es, oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen."<br/>  
 +
 
 +
Luke versuchte es - aber er vermochte nicht, sein Schiff aus dem Sumpf zu bewegen. <br>
 +
 
 +
'''Luke:''' "Ich schaffe es nicht. Es ist einfach zu groß." <br/>
 +
'''Yoda:''' "Größe bedeutet nichts. Sieh mich an: nach meiner Größe beurteilst du mich, tust du das? ... aber das solltest du nicht... denn die Macht ist mein Verbündeter. Und ein mächtiger Verbündeter ist sie. Das Leben erschafft sie... bringt sie zur Entfaltung. Ihre Energie umgibt uns... verbindet uns mit allem. Erleuchtete Wesen sind wir, nicht diese rohe Materie. Du musst sie fühlen, die Macht, die dich umgibt. Hier, zwischen dir, mir, dem Baum, dem Felsen dort, allgegenwärtig! Ja, selbst zwischen dem Sumpf und dem Schiff." <br/>
 +
'''Luke''': "Du willst das Unmögliche."<br/>
 +
 +
Yoda senkte den Kopf, dann machte er eine langsame Handbewegung und das Schiff schwebte sich aus dem Sumpf. <br>
 +
 
 +
'''Luke''': "Das glaube ich einfach nicht!"<br/>
 +
'''Yoda''': "Darum - darum versagst du." <br>
 +
 
 +
<small> aus: Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück </small>
 +
[[Kategorie:Geschichte]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2007, 12:47 Uhr

Nachdem Luke sein Raumschiff versehentlich in den Sümpfen Dagobah's (dem Heimatplaneten Yoda's) versenkte, traf er auf Yoda, bei dem er seine Yedi-Ausbildung begann. Nach ersten Übungen, Steine mit Gedankenkraft zu bewegen, forderte Yoda ihn auf, sein Raumschiff mit der Kraft seiner Gedanken aus dem Sumpf zu heben... Luke sagte, dass ihm dies unmöglich sein werde!

Yoda: "Unmöglich ist immer alles für dich. Meine Worte, hörst du sie nicht?"
Luke: "Meister, Steine in Bewegung zu versetzen ist eins, aber das hier, das ist etwas völlig Anderes."
Yoda: "Nein! Nichts Anderes! In deiner Vorstellung nur! Vergessen musst du das, was früher du gelernt."
Luke: "Also gut, ich werd's versuchen."
Yoda: "Nein, nicht versuchen. Tu es, oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen."

Luke versuchte es - aber er vermochte nicht, sein Schiff aus dem Sumpf zu bewegen.

Luke: "Ich schaffe es nicht. Es ist einfach zu groß."
Yoda: "Größe bedeutet nichts. Sieh mich an: nach meiner Größe beurteilst du mich, tust du das? ... aber das solltest du nicht... denn die Macht ist mein Verbündeter. Und ein mächtiger Verbündeter ist sie. Das Leben erschafft sie... bringt sie zur Entfaltung. Ihre Energie umgibt uns... verbindet uns mit allem. Erleuchtete Wesen sind wir, nicht diese rohe Materie. Du musst sie fühlen, die Macht, die dich umgibt. Hier, zwischen dir, mir, dem Baum, dem Felsen dort, allgegenwärtig! Ja, selbst zwischen dem Sumpf und dem Schiff."
Luke: "Du willst das Unmögliche."

Yoda senkte den Kopf, dann machte er eine langsame Handbewegung und das Schiff schwebte sich aus dem Sumpf.

Luke: "Das glaube ich einfach nicht!"
Yoda: "Darum - darum versagst du."

aus: Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück