Vaihinger glaubte, dass logische Denkprozesse Organismen dazu dienen, das Leben zu erhalten und zu bereichern.
Vaihingers Hauptfrage lautet: „Wie kommt es, dass, trotzdem wir im Denken mit einer verfälschten Wirklichkeit rechnen, doch das praktische Resultat sich als richtig erweist? <ref>Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“, S.289, Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-79783836408127</ref>
Er selbst gibt dazu die Antwort: „Gerade weil das Denken eine vom Sein verschiedene, heterogene Tätigkeit ist, müssen seine Formen andere sein, als die des Seins, um mit diesem schließlich wieder übereinstimmen zu können<ref>Hans Vaihinger: „Die Philosophie des Als-Ob“, S.290, Neuherausgabe von Esther von Krosigk, Edition Classic, Saarbrücken, VDM Verlag, 2007, XL + 804 S., ISBN: 978-3-8364-0812-7</ref>
Laut Vaihinger liegt der Hauptunterschied zwischen Hypothese und Fiktion in der Art der Bewährung: Hypothesen müssen bewahrheitet, Fiktionen nur gerechtfertigt werden.
Für ihn sind abstrakte Begriffe wie Gott und Seele genauso wie die Vorstellung von Atomen und Molekülen nützliche Fiktionen und existieren für unser Denken '''„als ob“''' sie wahr wären. Alles Erkennen läuft auf ein Vergleichen hinaus: Unbekanntes wird auf Bekanntes zurückgeführt <ref>Wikipedia, die freie Enzyklopädie[http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Vaihinger Hans Vaihinger]</ref>.
Auf dieser Philosophie begründeten Bandler und Grinder viele Formate und setzten den '''Als-Ob-Frame''' in vielen NLP - Techniken ein.