Es wurde z.B. im Rechtswesen verwendet zur Kategorisierung der möglichen Standpunkte, die ein Richter in einem Streitfall zwischen zwei Parteien einnehmen kann. Er kann der einen Partei recht geben oder der anderen Partei oder beiden (jede hat recht) oder keiner von beiden. Diese vier Positionen wurden um die Negation des Tetralemmas (Die sogenannte vierfache Negation) erweitert.
5. die Nichtposition ( All dies nicht – und selbst das Nicht! - Position genannt )
Die vier Positionen des Tetralemmas wurden dann um die Negation des Tetralemmas (Die sogenannte vierfache Negation) erweitert. Die ersten vier Positionen werden als Orte gestellt, die fünfte Nicht-Position als freies Element.
In Problemlösungsprozessen prägt das Denken die daraus abgeleiteten Urteile oder Meinungen. Hier setzt das Tetralemma an und hilft, Beschränkungen des eigenen Denkens zu überwinden.