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Änderungen

Schule des Wünschens

2.006 Byte hinzugefügt, 08:47, 1. Aug. 2014
/* Schritt 3 */
=== Schritt 3 ===
B holt sich das Einverständnis, die Interaktion jederzeit unterbrechen zu dürfen.
 
=== Schritt 4 ===
Klärung der Beziehungsdefinition: Haben die Interaktionspartner eine Beziehung miteinander, in der einer Wünsche an den anderen haben darf und in der über Wünsche verhandelt werden kann?
 
=== Schritt 5 ===
Formulierung der Wünsche:
 
I. A1 formuliert seinen Wunsch/Bitte/Forderung. Da dieser oft zunächst als Vorwurf ausgesprochen wird, unterstützt B A1 Vorwürfe und Kritik in Wünsche zu verwandeln und diese unter Berücksichtigung der Wohlgeformtheitskriterien zu formulieren.
B achtet bei A1 auf die Kongruenz seiner verbalen Äußerung zu seinem nonverbalen Verhalten und bei A2 auf die Auslösung der Problem-Physiologie. Ist A1 inkongruent und/oder löst die Formulierung bei A2 die Problem-Physiologie aus, unterbricht B und veranlasst A1, seine Du-Zieldefinition noch einmal zu formulieren. Durch die Anregungen zum Neuformulieren bringt B A1 in jeweils ressourcevoll-kongruentere Zustände. Der Zyklus von Unterbrechen und Neuformulieren wird solange wiederholt, bis A1 kongruent ist und A2 keine Problem-Physiologie mehr zeigt.
 
II. B überprüft bei A2, ob er weiß, was er tun muss, um den Wunsch von A1 zu erfüllen.
 
III. Wenn A2 weiß, was er tun muss, fragt B ihn, ob er dazu auch bereit ist. Kommt kein klares JA, wird A2 nach den Bedingungen gefragt, die erfüllt sein müssen, um den Wunsch von A1 zu erfüllen.
 
IV. B unterstützt A2 in der Formulierung seiner Bedingungen adäquat der Vorgehensweise, in der A1 seinen Wunsch formuliert hat. B überprüft bei A1, ob er weiß, was er tun muss, um die Bedingungen/Wünsche von A2 zu erfüllen.
Dieser Prozess wird wechselseitig solange durchgeführt, bis beide zu einer Einigung kommen.
 
V. Die Arbeit wird mit einem Besiegelungsritual beendet. Die Partner werden gefragt, wie sie sicherstellen, dass sie sich beim nächsten Mal an diese Verhandlungsarbeit erinnern.
 
VI. Nach Zustandekommen der Einigung fragt B beiläufig: „Ja, aber was ist, wenn … (irgendetwas auftaucht, was die Sache erschwert)?
== Variationen ==
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Bearbeitungen