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Milton H. Erickson

144 Byte hinzugefügt, 18:30, 28. Sep. 2007
1928 schloss er sein Psychologie Studium mit Master of Arts ab und einem Doktor der Medizin.
1930 – 1934 arbeitete er in den verschiedensten Positionen, bis hin zum leitenden Psychiater des Worcester State Hospitals in Massachusetts. Dort erforschte er weiter an den Einsatzmöglichkeiten der Hypnose.
1935 lernte Milton nach seiner Scheidung, seine spätere Frau Betty kennen, die er 1936 heiratete und mit ihr fünf Kinder zeugte.
1934 bis 1948 hatte er eine ordentliche Professur für Psychiatrie an der medizinischen Fakultät der Wayne State Universität in Detroit, Michigan.
1947 bekam Milton einen anaphylaktischen Schock nach einer Tetanus Impfung und überlebt nur knapp. In dessen Folge bekam er eine schwere Allergie gegen Pollen, die ihn zum Umzug in das mildere Klima von Phoenix (Arizona) zwang, wo er eine private Praxis eröffnete. Es traten weitere Allergien gegen Hausstaub und verschiedene Lebensmittel auf. Er betrieb deshalb seine Praxis direkt von Zuhause aus. 1953 erkrankte Milton erneut an Kinderlähmung in Verbindung mit einer Muskeldystrophie. Er ging nach Maryland und arbeitete, soweit es sein Zustand zuließ, an seinen schriftstellerischen Tätigkeiten und seinen Vortragsreisen. Während dieser Zeit arbeitete er eng mit Jan Haley, [http://www.nlpedia.de/wiki/Bateson%2C_Gregory Gregory Bateson], Margaret Mead und [http://fr.wikipedia.org/wiki/John_Weakland John Weakland ] zusammen. 
1957 wurde von Erickson die Amerikanische Gesellschaft für Klinische Hypnose gegründet und er übernahm den Vorsitz dieser Gesellschaft.
1958 gründete er das „American Journal of Clinical Hypnosis“, das er bis 1968 heraus gab.
Nach der zunehmenden Verschlechterung seines Gesundheitszustandes gab er bis 1974 seine Vortrags- und Reisetätigkeit, sowie sein private Praxis
auf.
1958 gründete er das [http://asch.net/search/search_site.asp American Journal of Clinical Hypnosis], das er bis 1968 heraus gab. Nach der zunehmenden Verschlechterung seines Gesundheitszustandes gab er bis 1974 seine Vortrags- und Reisetätigkeit, sowie sein private Praxis auf. 1976 erkrankte er zum dritten Mal an Kinderlähmung, die ihn mit Muskelschwund und starken Schmerzzuständen heimsuchte. Seit dem war er an den Rollstuhl gefesselt und bekam eine halbseitige Gesichtslähmung.
Am 25. März 1980 starb Milton Erickson in seinem Haus in Phoenix.
Dank Erickson kam die Hypnose in der Psychiatrie wieder vermehrt zum Einsatz. Da sie durch die Ablehnung [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/FreudSigmund/index.html Sigmund Freuds ] lange Zeit in den Hintergrund gerückt wurde.
Milton Ericksons neuer Ansatz zur Individualität jedes einzelnen Patienten, war ein Kontrast zu den bis dahin üblichen standardisierten und autoritären Methoden der Hypnose.
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