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Sprache

791 Byte hinzugefügt, 23:20, 17. Jan. 2008
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Wir verwenden '''Sprache''' um Informationen und Emotionen zu übertragen. Gemäß einer, im NLP häufig zitierten, Studie vermitteln wir Informationen zu etwa '''7% über den verbalen Inhalt''', zu '''55% über Körpersprache''' und zu '''38% über Stimme und Tonfall'''. Stimmen diese 3 überein spricht man von [[Kongruenz]]. Wenn Tonfall und/oder Körpersprache nicht zum Inhalt passen (Inkongruenz), werden die Menschen stutzig und glauben, je nach dem, wie sie konditioniert sind, eher den nonverbalen Signalen oder dem verbalen Inhalte oder sie sind verwirrt.
Die Arbeit mit '''Sprache''' hat im [[NLP]] von Anfang an besondere Bedeutung. [[Grinder, John|John Grinder]] ist Linguist und brachte sein Fachwissen und seinen Fachblick in die gemeinsame Arbeit mit [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] mit ein, eine der ersten Arbeiten der beiden war die Modellierung der sprachlichen Fähigkeiten Virgina Satirs, Fritz Perls und Milton Erickson. Aus diesen Arbeiten entstanden das [[Milton Modell]] und das [[Metamodell]] der Sprache.
Die hohe Bedeutung der Sprache im NLP ist im »L« gewürdigt: Neuro-'''Linguistisches''' Programmieren.
Dieses Abbild des Abbildes ist an vielen Stellen sehr mangelhaft. So hat beispielsweise das Wort »Tisch« nichts tischhaftes an sich. Und nach dem welche Bedeutung eine Kultur einer Sache beimisst, differenziert die Sprache in Bezug auf diese Sache mehr oder weniger. Ein berühmtes Beispiel sind die 40 Worte der Eskimos für Schnee - wir haben eins.
 
 
== 55% Körpersprache - 38% Stimme - 7% Inhalt ==
Die '''55-38-7-Regel''' geht zwei Studien von Albert Mehrabian (Professor an der University of California) zurück. 1967 erschien "Inference of Attitude from Nonverbal Communication in Two Channels" und im Jahr 1971 veröffentlichte er eine weitere Studie unter dem Titel "Silent Messages".
 
Das eigentliche Ergebnis der Studien war, dass Menschen sofort in der Lage sind Inkongruenz zu erkennen. D.h. stimmen die Nachrichten, die von diesen 3 Kanälen ausgehen nicht überein, so bemerken wird dies. Bei einem Menschen, der uns bestätigt eine Aufgabe erledigt zu haben und dabei unseren Blicken ausweicht, glauben wir eher den nonverbalen Signalen, als den Worten oder sind zumindest verwirrt. Stimmen die Nachrichten dieser 3 Kanäle allerdings überein (Kongruenz), so glauben wir diesem Menschen.
 
Ein anderes, stark verallgemeinertes Resultat dieser Untersuchungen war, dass bei Präsentationen vor Gruppen, die Wirkung des Vortragenden zu 55% durch dessen Körpersprache (Körperhaltung, Gestik und Augenkontakt), zu 38% durch seine Stimmlage und nur zu 7% durch den Inhalt seines Vortrags erzielt wird. Mehrabian hat betont, dass er nie beabsichtigt hat, dass daraus eine allgemeine Erkenntnis für Kommunikation entsteht.
 
 
 
Der Pantomime Samy Molcho sagt, dass Sprache die Verständigung erst einmal erschwert. Denn:
Bürokrat, Administrator
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