Dieses Abbild des Abbildes ist an vielen Stellen sehr mangelhaft. So hat beispielsweise das Wort »Tisch« nichts tischhaftes an sich. Und je nach dem, welche Bedeutung eine Kultur einer Sache beimisst, differenziert die Sprache in Bezug auf diese Sache mehr oder weniger. Ein berühmtes Beispiel sind die 40 Worte der Eskimos für Schnee - wir haben eins.
Wir Menschen erleben nehmen, häufig bewusst oder unbewusst an, dass das Gehirn ein treues Abbild der Realität produziert, ein Abbild, das mit der Welt "identisch" ist. '''Doch können wir für immer und ewig nur Landkarten und nicht niemals das Territorium. Und wenn Gebiet erleben!''' Wenn wir drüber reden uns dies völlig klar machen und verstehen, dass wir in einer subjektiven Welt der Landkarten leben, in der wir uns Modelle gegenseitig Geschichten über die Landkarten. Wenn das da draußen oder über uns drinnen erzählen, können wir Menschen helfenbegreifen wie Veränderungen viel einfacher werden (natürlich können wir auch an diesem Umstand verzweifeln, sich zu verändernim Sinne ressoursevollen Erlebens, wirkt empfiehlt es sich das zum Vorteil ausjedoch diese Möglichkeit zu verwerfen). Wir verändern nämlich nur Landkarten; - d. h. wir verändern, wie die Leute Menschen die Welt subjektiv erleben, und nicht die Welt. Und mit Hilfe von Sprache wirken wir auf Landkarten ein und strukturieren sie um.
Sprache hat Struktur, und in dieser Struktur folgt sie der Landkarte und hat damit eine genauso ähnliche oder unähnliche Struktur, wie das Gebiet, das sie abbildet. Damit ist Sprache nicht nur das Abbild unseres Modells über die Wirklichkeit sondern auch ein Modellbildungsinstrument! Dies hat zwei wichtige Aspekte: 1. Können wir über Sprache auf die Landkarte ''schließen''. 2. Können wir über Sprache auf die Landkarte einwirken. 2a. Als Sender, indem wir Glaubenssätze hinterfragen oder neue Angebote machen. 2b. Als Selbst, indem wir anders mit uns selber und anderen kommunizieren.