== Ablauf ==
=== Vom Problem zum Ziel Ebene I===Ausgangspunkt, und damit der erste Baustein des Diamonds, kann z.B. ein Problem sein. Eine Problembearbeitung ohne eine klare Zieldefinition ist mühsam und meist wenig sinnvoll. Deswegen wird im ersten Schritt ein wohlgeformtes und erlaubtes [[Ziel]], als Lösung des Problems, erarbeitet. Das Ziel ist der zweite Baustein des Diamond.
Beispiel== 1. Satz ==*Ausgangspunkt, und damit der erste Baustein des Diamonds, kann z.B. ein Problem: Ich bin zuviel alleinoder ein Glaubenssatz sein.*Ziel: Ich bin mehr == 2. Gegensatz ==Der zweite Baustein ist ein entsprechender Gegensatz. Dieser Gegensatz kann eine Negation des Satzes sein. Die Bildung der Negation erfolgt sowohl mit Menschen zusammender einfachen Verneinung, wie z.B. satt sein - nicht satt sein, oder durch das Gegenteil, wie satt sein - hungrig sein. Ein Gegensatz kann auch nur eine Gegenüberstellung von zwei verschiedenen Momenten sein.
Eine weitere Möglichkeit == 3. Sowohl – als - auch == Im dritten Baustein finde die Gemeinsamkeit des Anfangs kann Satzes und des Gegensatzes. *„Was haben der Satz und der Gegensatz gemeinsam?“*„Was ist für Dich der gemeinsame Hintergrund von Satz und Gegensatz?“ Dieser Teil wird nach dem griechischen Wort für "Fülle" auch Pleroma genannt. Die Beantwortung der Frage nach dem Pleroma erfolgt nur, wenn gewissermaßen ein einfacher Dissoziieren von der Vorstellung von Satz seinund Gegensatz stattfindet. Dazu wird So lange man "mitten drin" ist, erscheinen diese als völlig entgegengesetzt. Durch die Frage nach dem Pleroma erfolgt ein entsprechender Heraustreten aus dem engen Rahmen. Satz und Gegensatz formuliertsind stets durch einen Rahmen verbunden (Chunk up), der jedoch nicht bewusst wahrgenommen wird, d. Dieser h. innerhalb eines bestimmten Rahmens gelangt man vom Satz zum Gegensatz kann . Der gesuchte Begriff ist üblicherweise eine Negation Nominalisierung.Damit bietet die Diamond-Technik eine Auflösung des Satzes sein. Die Bildung der Negation kann sowohl mit der einfachen Verneinung, wie (z.B. satt sein - nicht satt seinProblems), oder durch das GegenteilVerlassen des bestehenden Rahmens, wie satt sein an. 4. Weder- hungrig seinnochDer vierte Baustein heißt Kenoma, gebildet werdenwas sich vom griechischen Wort für "Leere" herleitet.<br>Die Kenoma ist der logische Gegenpart zum Pleroma. Hier wird gefragt, was Ein weder der Satz noch der Gegensatz kann auch nur eine Gegenüberstellung ist. Mögliche Fragen sind: „Was liegt für Dich jenseits von zwei verschiedenen Momenten seinSatz und Gegensatz?". „Womit hat weder der Satz noch der Gegensatz etwas zu tun?“ Hier wird der Blick für das Neue geöffnet, was in der engen Perspektive von Satz und Gegensatz bisher wenig beachtet wurde. (5) Ermöglicht und verhindertHier geht es auf den nächsten Ring, zu den bisherigen Punkten.Stelle nun zum Satz die Fragen: „Was wird dadurch ermöglicht?“ „Was wird dadurch verhindert?“ Wiederhole dieses Vorgehen auch mit dem Gegensatz, dem „Sowohl-als auch“ und dem „Weder-noch“. (6) Verändertere AusgangssatzJetzt erfolgt die Frage nach der Veränderung des Ausgangssatzes. „Mit den Erkenntnissen, die Du jetzt aus den Fragen gewonnen hast – wie klingt nun Dein Thema neu formuliert?“„Wenn Du Dir noch einmal die Ausgangssituation vorstellst, wie formulierst Du Deinen eigentlichen Satz jetzt?“ Dieser neu formulierte Satz ist der Gegensatz nächsten Ebene „G2“.
=== Das Sowohl-als-auch ===