Wenn man dem Kind helfen möchte, dass es ein Ziel schafft, dann kann man mit ihm einen positiven Zielsatz kreieren. Es kann ein Bild vom Wunschzustand sein. Kinder reagieren besonders gut auf Bilder. Folgende Bedingungen müssen dafür erfüllt sein:
* '''Vergleiche werden weggelassen; ''' eine Formulierung wie: „Ich mache es besser“ enthält einen Vergleich. Automatisch stellt sich die Frage: “Besser als wer oder was?“ * '''Das Erreichen des Ziels muss in meiner Macht/Kompetenz stehen. ''' Nur das Kind selbst kann sich das Ziel erfüllen. Sonst wäre es nicht sein Ziel. * '''Das Ziel muss positiv formuliert sein. ''' Hier haben wir wieder das Unbewusste, das mit Bildern arbeitet. * '''Findet ein Ziel das realisierbar ist. ''' Es ist schön einen Zauberpunkt an der Hand als Anker zu haben, doch das Ziel sollte der Realität entspringen. * '''Formuliert das Ziel so genau wie möglich. ''' Wenn sich das Kind zum Ziel gesetzt hat, gute Noten in einem bestimmten Fach zu bekommen, nützt der Wunsch nach einem Fahrrad nicht viel. Es könnte im besten Fall nur die Belohnung darauf sein. * '''Macht das Ziel zu etwas besonderem. ''' Sollte ein Ziel ein großer Motivationsschub auslösen oder gar etwas sehr reizvolles sein, dann ist die Zielerreichung fast schon Belohnung genug.
Eine der Grundannahmen im NLP besagt, dass jeder Mensch die meisten Fähigkeiten in sich hat, die er gerade in seinem Leben braucht, um Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Oft jedoch sind diese Fähigkeiten verborgen und wir müssen sie entdecken und entwickeln.