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Eric Berne

2.029 Byte hinzugefügt, 13:04, 14. Apr. 2006
*Gastdozent an der Stanford Psychiatric Clinic in Paolo Alto
*Herausgeber der Transactional Analysis Bulletin
 
 
Die Metapher der Persönlichkeitsanteile wurde ins NLP übernommen und wird [[Teilemodell]] genannt. Menschen bestehen nicht wirklich aus Persönlichkeitsteilen. In der therapeutischen Arbeit kann die Vorstellung nützlich sein, weil sich Menschen zwischen widersprüchlichen Wünschen und Emotionen hin- und hergerissen fühlen.<br>
[[Grinder, John|John Grinder]] und [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] studierten die therapeutische Arbeit von Eric Berne mittels Videos.
 
== Transaktionsanalyse ==
Eric Berne ging von drei Grundannahmen aus.
*Menschen werden "o.k." geboren.
*Auch Menschen mit emotionalen Problemen sind vollwertige und intelligente Menschen.
*Alle emotionalen Schwierigkeiten sind heilbar.
Von dieser humanen Grundhaltung aus entwickelte Eric Berne das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse als ein Instrument, mit dem wir unser Kommunikationsverhalten besser verstehen können.
Das eigentliche Modell der Transaktionsanalyse beruht auf drei verschiedenen, so genannten "Ich-Zuständen".
*Das Eltern-Ich <br> &rarr; Jeder trägt in seinem Inneren seine Eltern mit sich herum. In der Kommunikation äußert sich das z.B. darin, dass wir unseren Gesprächspartner sagen, was er tun soll, sein Verhalten missbilligen, uns fürsorglich und bemutternd geben.
*Das Erwachsenen-Ich <br> &rarr; Unser Erwachsenen-Ich kann Situationen weitestgehend sachlich und objektiv sehen. Kommunizieren wir in unserem Erwachsenen-Ich-Zustand, dann behandeln wir unser Gegenüber gleichwertig, respektvoll und sind sachlich-konstruktiv.
*Das Kind-Ich <br> &rarr; In uns lebt immer noch das Kind, das wir einmal waren. Wir reagieren manchmal uneinsichtig oder trotzig, sind albern oder unsicher. Aber auch Phantasie, Neugier und Lerneifer gehören zu dem Kind in uns und können sich in der Kommunikation zeigen.
Die Ich-Zustände nehmen Sie automatisch ein, ohne darüber nachzudenken. Grundsätzlich ist es jedem von uns möglich, den aktuellen Ich-Zustand zu verlassen. Es bedarf allerdings einiges an Übung und Selbsreflektion, um sich selbst so gut durchschauen und dann auch noch verändern zu können. Die Automatik der Prozesse ist zunächst sinnvoll, denn ohne sie würden wir vor lauter Nachdenken kaum wohl kaum noch zum Reden oder gar zum Handeln kommen. Aber wenn es z.B. zu dauerhaften Konflikten kommt oder wenn wir merken, dass wir uns nicht so verständlich machen können, wie wir das wollen, können mit der Transaktionsanalyse Auswege aus dem Dilemma gefunden werden.
 
== Werke und Schriften ==
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