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Eric Berne

2 Byte hinzugefügt, 18:11, 16. Apr. 2006
1964 erschien sein Buch ''"Spiele der Erwachsenen"''. In diesem Buch stellte er die weltergreifende Idee vor, dass in einem Menschen verschiedene Persönlichkeitsanteilen sind, die unterschiedlich denken und reagieren. Das Modell beruht auf drei verschiedenen, so genannten „Ich – Zuständen“, dem Eltern-Ich, dem Erwachsenen-Ich und dem Kind-Ich. Erice Berne fand heraus, dass wir in der Kommunikation mit anderen zwischen verschiedenen Zuständen wechseln. Erkennbar ist das z.B. an Wortwahl, Tonfall und auch am Inhalt dessen, was wir sagen sowie an unserer Mimik, Gestik und Körpersprache.
Die Metapher der Persönlichkeitsanteile wurde ins NLP übernommen und wird [[Teilemodell]] genannt. Menschen bestehen nicht wirklich aus Persönlichkeitsteilen. In der therapeutischen Arbeit kann die Vorstellung nützlich sein, weil sich Menschen zwischen widersprüchlichen Wünschen und Emotionen hin- und hergerissen her gerissen fühlen.<br>
[[Grinder, John|John Grinder]] und [[Bandler, Richard|Richard Bandler]] studierten die therapeutische Arbeit von Eric Berne mittels Videos.
*Erwachsenen-Ich <br> &rarr; Unser Erwachsenen-Ich kann in Situationen weitestgehend sachlich und objektiv sein.<br>&rarr; Kommunizieren wir in dem Zustand, dann behandeln wir unser Gegenüber gleichwertig, respektvoll und sind sachlich-konstruktiv.
*Kind-Ich <br> &rarr; In uns lebt immer noch das Kind, das wir einmal waren.<br> &rarr; Wir reagieren manchmal eigensinnig oder trotzig, sind albern oder fragwürdig. Phantasie, Neugier und Lerneifer sind Werte unseres inneren Kindes und können sich in der Kommunikation zeigen.
Die Ich-Zustände nimmt jeder Mensch automatisch ein. Die Automatik der Prozesse ist zunächst sinnvoll. Ohne sie würden wir vor lauter Nachdenken kaum noch zum Reden oder Handeln kommen. Werden Konflikten dauerhaft oder merken wir, dass wir uns fraglich ausdrücken, dann ist die Transaktionsanalyse ein Mittel zur Wandlung. Grundsätzlich kann sich jeder von dem aktuellen Ich-Zustand lösen. Es bedarf einiges an Übung und SelbsreflektionSelbstreflektion, um sich selbst zu durchschauen und dann auch noch verändern zu können.
== Werke und Schriften ==
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