Submodalität: Unterschied zwischen den Versionen
K |
K |
||
Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{TOCright}} <small>[Submodalität, Submodalitäten, Submods, Untereigenschaften]</small> | {{TOCright}} <small>[Submodalität, Submodalitäten, Submods, Untereigenschaften]</small> | ||
− | Im NLP sprechen wir von [[Modalität]]en oder [[Repräsentationssystem]]en, wenn wir unsere 5 Sinne meinen. Da wir die Wirlichkeit nicht direkt wahrnehmen können, repräsentieren wir sie, in dem wir uns innerliche Vorstellungen, in den 5 Sinnesrepräsentationen, über die Welt | + | Im NLP sprechen wir von [[Modalität]]en oder [[Repräsentationssystem]]en, wenn wir unsere 5 Sinne meinen. Da wir die Wirlichkeit nicht direkt wahrnehmen können, repräsentieren wir sie, in dem wir uns innerliche Vorstellungen, in den 5 Sinnesrepräsentationen, über die Welt bilden. '''Submodalitäten''' (dt.: Untereigenschaften) sind nun die Eigenschaften der jeweiligen [[Repräsentationssystem]]e. Sie sind Untereinheiten unserer fünf Sinne und kodieren unsere Erfahrung der Wirklichkeit. <br> |
− | '''Submodalitäten''' (dt.: Untereigenschaften) sind nun die Eigenschaften der jeweiligen [[Repräsentationssystem]]e. Sie sind Untereinheiten unserer fünf Sinne und kodieren unsere Erfahrung der Wirklichkeit. <br> | + | |
Submodalitäten sind analog oder digital. <br> | Submodalitäten sind analog oder digital. <br> | ||
Digital bedeutet, dass nur einer von zwei oder mehr Zuständen sein kann, die nach dem Entweder/Oder unterschieden werden.<br> | Digital bedeutet, dass nur einer von zwei oder mehr Zuständen sein kann, die nach dem Entweder/Oder unterschieden werden.<br> |
Version vom 21. Juli 2007, 19:39 Uhr
Im NLP sprechen wir von Modalitäten oder Repräsentationssystemen, wenn wir unsere 5 Sinne meinen. Da wir die Wirlichkeit nicht direkt wahrnehmen können, repräsentieren wir sie, in dem wir uns innerliche Vorstellungen, in den 5 Sinnesrepräsentationen, über die Welt bilden. Submodalitäten (dt.: Untereigenschaften) sind nun die Eigenschaften der jeweiligen Repräsentationssysteme. Sie sind Untereinheiten unserer fünf Sinne und kodieren unsere Erfahrung der Wirklichkeit.
Submodalitäten sind analog oder digital.
Digital bedeutet, dass nur einer von zwei oder mehr Zuständen sein kann, die nach dem Entweder/Oder unterschieden werden.
- Beispiele: assoziiert oder dissoziiert, zwei oder dreidimensional.
Analog bedeutet, dass es einen fließenden Übergang auf einer Skala gibt.
- Beispiele: Größe, Helligkeit und Kontrast
Geruch und Geschmack ordnen sich ihrem Repräsentationssystem nur diffus zu. Was als Geschmack erscheint, ist meist auch Geruch, der mit dem Geschmackssinn wahrgenommen wird. Die Einteilung des Geruchs erfolgt in sieben Primärgerüchen und des Geschmacks in vier (+scharf) Grundqualitäten. Oft erfolgt eine Beschreibung des Geschmacks und Geruchs mit Hilfe von Metaphern.
Beispiele:
Die Veränderung von Submodalitäten sind kraft– und wirkungsvolle Eingriffe in die Erfahrungswelt eines Menschen. Ändern wir die Struktur einer Erfahrung, formen wir ihren Einfluss um. Wir sind in der Lage unsere Submodalitäten frei zu wählen. Damit entscheiden wir, welche Aufmerksamkeit und Tiefe wir unserem Erleben geben.
Selbst das versetzen in Zustände, die man sonst nur durch Alkohol, LSD oder mit anderen Drogen erreicht, gehört zu den fortgeschrittenen Anwendungen von Submodalitäten (Drug of Choice-Format).
Visuell
analog:
- Anzahl (ein/viele Bild(er) – eine/geteilte Leinwand)
- Ansicht (Vordergrund/Hintergrund)
- Ausrichtung (gerade/geneigt/kippen)
- Begrenzung (Rahmen/Rand/Ränder undeutlich)
- Bewegung (langsam-schnell/fleißend-pulsierend)
- Bewegungsart (geradlinig/kreisförmig/schwingend)
- Dauer (kurz/lang)
- Dichte (körnig/flimmernd)
- Entfernung (nah/fern)
- Farben (pastell/grell/bunt-schwarz/weiß/warme - kalte)
- Fokus (Detail/Gesamtheit)
- Form (rund/quadratisch/rechteckig)
- Größe (klein/groß)
- Helligkeit (hell/dunkel)
- Kontrast (stark/schwach)
- Oberfläche (glatt/rau)
- Position (oben/ unten – links/rechts)
- Proportionen (größer/kleiner als normal – Verhältnis der Figuren)
- Richtung der Bewegung (von oben nach unten – von links nach rechts)
- Schärfe (klar/verschwommen)
- Seitenverhältnis (Länge zu Breite)
- transparent/undurchsichtig
- begrenzt/unbegrenzt
digital:
- assoziiert/dissoziiert
- aktiv/passiv
- Farbe/schwarz-weiß
- mit Rahmen/ohne Rahmen
- Standbild/Diaschow/Film
- zweidimensional/dreidimensional
Auditiv
analog:
- Anzahl der Klangquellen
- Art der Quelle (extern/intern)
- Ausdruck (klar/gedämpft)
- Dauer (kurz/lang)
- Entfernung (nah/fern)
- Geschwindigkeit (schnell/langsam)
- Klangcharakter (sanft/barsch)
- Klangcharakter (weich/hart)
- Klarheit (brillant/dumpf)
- Kontrast (harmonisch/ disharmonisch)
- Lautstärke (laut/leise)
- Melodie (harmonisch/disharmonisch)
- Position (innen/außen)
- Rhythmus (gleichmäßig/unregelmäßig)
- Richtung (von oben nach unten/von rechts nach links)
- Tempo (schnell/langsam)
- Tonhöhe (hoch/tief)
- Tonqualität (nasal/volltönend/klangvoll/dünn/heiser)
- Volumen (voll/dünn)
digital:
- extern/intern
- stereo/mono
Kinästhetisch
analog:
- Anzahl (viel/wenig)
- Bereich (klein/groß)
- Beschaffenheit/Struktur (rau/glatt – weich/hart)
- Bewegung (kontinuierlich – Form)
- Dauer (lang/kurz)
- Druck (stark/schwach)
- Form
- Gewicht (leicht/schwer)
- Intensität (stark/schwach)
- Kontinuum (zunehmend/abnehmend)
- Position (im/am Körper)
- Richtung (Anfang/Ende der Empfindung)
- Temperatur (heiß/warm/kalt)
digital:
-
Olfaktisch
analog:
- Primärgerüche (kampferartig, moschusartig, blumig, minzartig, stechend, faulig)
- verbrannt/aromatisch
- Intensität (stark/schwach)
digital:
-
Gustatorisch
analog:
- Grundqualitäten (süß, sauer, salzig, scharf, bitter)
digital:
-