Manchmal stehen der [[Veränderung]] einschränkende [[Glaubenssatz|Glaubenssätze]] entgegen, Interferenzen genannt. Dann ist es notwendig sich zunächst um diese Interferenz zu kümmern. Interferenzen haben ihre Ursache oft in einer Verletzung der [[Ökologie]] durch die "angestrebte" Veränderung. Dass es Interferenzen gibt, wird deutlich durch [[InterventionKongruenz|Inkongruenz]]des Coachees oder, wenn diese übersehen wurde, schlicht dadurch, das bei eigentlich erfolgreicher Durchführung der Intervention keine (dauerhafte) Veränderung eintritt. Hier ist es notwendig sich zunächst um die Interferenz zu kümmern. Es gibt dann einen ''inneren Teil/Glaubenssatz'', der die angestrebte Veränderung nicht zulassen möchte. Dieser innere Teil Im NLP werden inneren Teile wird nicht zerstört sondern gehört und berücksichtigt oder mit so vielen [[Ressource]]n versorgt, dass er sie sich nicht mehr ''sorgtsorgen''. Interferenzen haben fast immer etwas wichtiges zu sagen!
4 Arten von Interferenzen:
:"Die Zeit habe ich nicht" oder "Das geht nicht so einfach!"
Eine Veränderung wird erst dann erfolgreich, wenn ein Mensch (auch unterbewusst) '''will, kann und darf''' und sich dann ''die Chance zu Veränderung'' gibt.
Beachte auch die folgenden 4 Faktoren:
*[[Physiologie]] - Um Zugang zu den richtigen Zuständen im Körper zu bekommen, hilft die richtige Physiologie.
:Aktivierung geeigneter Repräsentationssysteme: Eine ''kinästhetische Pysiologie'' ist eher zusammengesunken, Kopf und Blick nach unten gerichtet, eher tief atmend. Wohingegen das sehen innerer Bilder bei einer ''visuellen Physiologie'' leichter fällt, also eher aufgerichtet, mit Blick nach rechts oben und eher flacher Atmung.
:Zielphysiologie: Stellt sich der Coachee seinen ''erwünschten Zustand'' vor, sollte die Physiologie diesem entsprechen (Kongruenz).
*[[Strategie]] - nur durch Installation der richtigen Abfolge innere Zustände, der richtigen Strategie ist das Ziel erreichbar.
:Submodalitätenarbeit: Wir repräsentieren innerlich die Wirklichkeit und ordnen so die Dinge. Oft ist es hilfreich die Submodalitäten der Repräsentation des ''erwünschten Zustandes'' zu verändern. Vielleicht macht man das Bild klarer und heller, lässt die Geräusche eher von vorn kommen und verändert die Temperatur oder Festigkeit des zugehörigen Gefühls...
:Wahl der geigegneten Repräsentationen: Für eine effektive Rechtschreibstrategie ist eine visuelle Repräsentation des Wortes kombiniert mit einem Gefühl von "richtig" oder "falsch" besser geeignet als die auditive. Auch für schnelles Lesen ist es effektiver nicht zu subvokalisieren sondern Bilder ihrer Bedeutung zu haben.
*[[Kongruenz]] -
*[[Glaubenssatz|Glaubenssätze]]
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