Änderungen
== Weisheit der Dakota-Indianer ==
''Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Führungsarbeit bei Entscheidungsträgern im Unternehmen oder familären Kontext coachen.<br>
'''Ungeignet für''':Klienten in einer Phase der Trauerarbeit nach einer Fehlentscheidung.<br>'''Weiteres Vorgehen''': Verhaltenstherapeutische Formate anwenden, ggf. 10 Varianten für das bestehende Problem aufschreiben lassen. Gerade Manager entwickeln stetig weitere Strategien , um Konsequenzen zu verschleppen:<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
*Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann?
*Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren.
*Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten .
*Wir bilden einen Gebetskreis der unser Pferd gesund betet.
*Wir stellen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
*Wetten, dass das Vieh nur simuliert!
*Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen!</div>
== Was ist das eigentlich - eine Alternative? ==
''Quelle unbekannt''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': ...Über den Tellerrand hinaus blicken, Echte (!) Alternativen außerhalb des Gewohnten finden<br>
'''Ungeignet für''': ...<br>
'''Weiteres Vorgehen''': ...<br>
Der Rabbi antwortet: "Die Alternative? Enten, mein Lieber, Enten!"</div>
==Der "Vielleicht"- Mann==
''Nach einer bekannten Weisheit im bäuerlichen Setting, adaptiert von [[Benutzer:Bodo_Wiska|Bodo Wiska, Berlin]].''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Diszoziation Dissoziation bei Schicksalsschlägen oder psychosomatischen Belastungsstörungen.<br>'''Ungeignet Ungeeignet für''': Klienten mit einer Entscheidungsschwäche oder erkennbar nationalistischer Gesinnung.<br>
'''Weiteres Vorgehen''': Schweigen, den Klienten auch nonverbal nicht lenken, Leading zerstört die innere Wahloption. Möglicherweise ist es sinnvoll zu fragen, was die Geschichte für den Klienten bedeutet.<br>
denn jetzt, wo Dir nur noch der eine Laden bleibt? So ein Unglück! Du bist wirklich ein gestrafter Mann! Und der Jude nickte sacht und antwortete: "Vielleicht"
Kurz darauf erging ein neues Gesetz, dass den Grund und Boden höher besteuerte als zuvor und alle Bürger des Landes mit Häusern und Mieteinnahmen mussten rückwirkend Steuern nachzahlen. Nur die Händler wurden gefördert und für jeden den sie in Lohn und Brot hatten, zahlte der Staat eine ordentliche Prämie. Da versammelten sich wieder die Freunde und Nachbarn des Juden bei ihm zuhause und riefen: "Mensch, hast Du ein Glück! Die ganzen Steuern, die wir nun nachzahlen müssen, und Du bekommst noch etwas geschenkt, weil Du ein paar Leute mehr nach dem großen Feuer eingestellt hast, als Du eigentlich brauchtest. Herzlichen Glückwunsch, Du bist wirklich ein GlückpilsGlückspilz!" Ihr könnt euch schon denken, was der Jude antwortete. Er sagte: "Vielleicht" Nicht viel später raubte einer seiner Angestellten dem Kaufmann den Laden aus. Die Geschichte geht natürlich immer so weiter; wir erleben alle ständig Gewinn und Verlust, der Händler gewinnt, der Vater verliert, der Bodenpreis steigt, der Dieb räumt den Tresor mit allen Juwelen aus... Und wieder kommen alle Freunde und bedauern Dein Schicksal und stellen fest wie schlecht es Dir doch geht – oder eben nicht.</div> ==Die Geschichte vom Pferd== ''Alternative zu Der "Vielleicht"- Mann. Quelle unbekannt.''<br>'''Einsatzmöglichkeiten''': Dissoziieren bei Schicksalschlägen; Symbolik für die Gleich-gültigkeit von allen Dingen<br>'''Ungeeignet für''': <br>'''Weiteres Vorgehen''': Schweigen<br> <div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">In einem armen Dorf lebt ein armer Junge. Und eines Tages bekommt dieser arme Junge von einem reichen Onkel ein Pferd geschenkt. Alle im Dorf sind neidisch und staunen und sagen: Dem kann’s ja gut gehen! Der hat ein Pferd! Was für ein Glück dieser Junge hat! Nur der Zen-Meister sagt: Wir werden sehen. Eines Tages fällt der Junge vom Pferd und bricht sich ein Bein. Die Menschen im Dorf sagen: Was der arme Junge für ein Pech hat! Jetzt geht es ihm so schlecht! Er tut uns so leid! Nur der Zen-Meister sagt: Wir werden sehen. Dann bricht Krieg aus. Das Militär zieht alle männlichen Dorfbewohner ein – nur der Junge darf zu Hause bleiben, weil er ein gebrochenes Bein hat. Alle im Dorf sagen: Der hat’s gut! Der hat ein Glück! Nur der Zen-Meister sagt: Wir werden sehen.</div>
==Zwei Samen==
''Ursprungstext aus dem Englischen adaptiert und mit einem Vierzeiler ergänzt von [[Benutzer:Bodo_Wiska|Bodo Wiska, Berlin]].''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten:''' Emotionale Belastungsstörung und Entscheidungshemmung, schwaches [[SWG]] (Selbstwertgefühl). Ziel ist die positive Konnotation von jedwedem Verhalten.<br>
'''Ungeignet für:''' Klienten mit narzistischer Persönlichkeit.<br>
'''Weiteres Vorgehen:''' Zielarbeit, [[Logische_Ebenen|logische Ebenen]], möglicherweise auch einfach nur umarmen Umarmen oder zusamme zusammen lachen (Pointe im Gedicht). Der Schwung aus der Geschichte sollte mit geeignetem Leading in verhaltensbezogene Interventionen münden.<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">Es steckten einmal zwei Samen nebeneinander im Boden.
Der erste Samen sprach: "Ich will wachsen! Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senden und ich will als kleines Pflänzchen die Erdkruste durchbrechen, um dann kräftig zu wachsen. Ich will meine Blätter entfalten und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern. Ich will die Sonne spüren, mich von Wind hin- und herwehen her wehen lassen und den Morgentau auf mir mich spüren. Ich will wachsen!"
Und so wuchs der Samen zu einer kräftigen Pflanze.
Und so verblieb der Samen in der Erde und wartete.
Eines Morgens kam eine Henne vorbei. Sie scharrte mit ihren scharfen Krallen nach etwas Essbaren im Boden. Nach einer Weile fand sie den wartenden Samen im Boden und fraß ihn auf. Kurz darauf kam eine Kuh vorbei und sah die Pflanze und fraß auch diese auf. Und die Moral von der Geschicht: Des Lebens Kreis entgehst Du nicht, doch bis dahin spielt jeder Jeder die Hauptrolle in seinem eigenen Leben.
:''Egal ob Sonnenblume oder ängstlich fauler Samen,<br>
:''Den Unterschied man an der Blüte sieht,<br>
:''oder wenn der Moder guten Dünger gibt.<br>''</div>
==Der Grizzlybär==
''Quelle unbekannt''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten:''' Verstärkung emotionaler Starrheit zur Selbsterkenntnis im Sinne einer leicht dissoziativen paradoxen Intervention.<br>
Und an einem schönen Sonnentag im September war es dann endlich soweit, dass das Freigehege fertiggestellt wurde. Mit einem feierlichen Akt, zu dem sehr, sehr viele Besucher kamen wurde das Gehege eingeweiht. Als alle Reden gehalten waren, hob ein riesiger Kran den alten, kleinen Käfig in die Höhe. Nun hielten alle Besucher den Atem an. Wo würde der Grizzlybär wohl zuerst hinlaufen? - Was zu erst ausprobieren? Gespannt beobachteten alle, wie der Baer wohl sein neues Reich in Besitz nehmen würde.
Der Grizzlybär steckte die Nase kurz in die Luft und sah den alten Käfig davon schweben. Nun stand es ihm endlich frei, sein neues Reich zu erkunden, die Möglichkeiten die das große Freigehege bot auszunutzen. Und der Baer Bär stapfte los. Zehn Schritte vorwärts, zehn Schritte seitwärts und diagonal. Denn etwas anderes machte ihm Angst.</div>
== Erfahrungswerte==
''Quelle unbekannt''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''':Disoziation Dissoziation von Fehlentscheidungen, als Einleitung für Kopf-Kino-Format. Heitere Einleitung zur Aktivierung.<br>'''Ungeignet für''': Klienten mit Existenziellen existenziellen Sorgen oder extrem schwacher Energie.<br>'''Weiteres Vorgehen''': Solidarisierung mit dem Klienten, wir alle haben schon auf die falschen Propheten gehört oder den richtigen falsch zugehört. Einleitung zur [[Time-Line]]-Arbeit.<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
Bauer Ömmes trifft Bauer Hein und klagt ihm sein Leid:
"Hein, ich hab da 'ne Kuh, die will einfach nichts mehr fressen und verliert ständig an Gewicht."
"So'ne Kuh hatte ich auch mal", meint Hein, "ich hab' ihr damals Terpentin zu trinken gegeben."
Ömmes bedankt sich für den Tip.
Drei Tage später ruft Ömmes seinen Kollegen an:
"Du, Hein. Ich hab' meiner Kuh Terpentin gegeben. Die ist daran gestorben!"
"Jau", sagt Hein, "meine damals auch..."</div>
==Der Frosch im Kochtopf==
''Quelle unbekannt, entnommen dem eMail Training von Stephan Landsiedel.''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Veränderungsimpuls, Dynamisch vs. Statisch, Selbstüberprüfung.<br>
'''Ungeignet für''': Experimentierfreudige Kinder ;-), Suizidgefährdete<br>
'''Weiteres Vorgehen''': Wirken lassen, ggf. mit dem Klienten die persönliche Bedeutung und Symbolik besprechen.<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
Wenn man einen Frosch in einen Topf mit heißem Wasser wirft, dann springt der grüne Geselle auf der Stelle wieder aus dem Topf heraus. Dabei hat er sich vielleicht ein paar kleine Verbrühungen zugezogen, aber die sind bald überwunden ... und er lebt fröhlich weiter!
Wenn man jedoch einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser steckt und dann anschließend das Wasser ganz langsam erhitzt, bleibt der Frosch im Kochtopf sitzen. Er bleibt sitzen und sitzen und sitzen – bis er in dem heißen, kochenden Wasser umkommt!</div>
==Der Kampf der Wölfe==
''Indianisches Märchen.''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Teilekonzept installieren (bspw. für Six-Step-Reframing), Selbstbestimmtheit, Dualität.<br>
'''Ungeignet für''':<br>
'''Weiteres Vorgehen''': Bedeutung besprechen, mit Teilen assoziieren/dissoziieren, "Welchen Wolf willst du pflegen und hegen?"<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
"Die Sonne war schon lange untergegangen und der alte Indianer sitzt mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Beide lauschen dem Knistern der Flammen. "Manchmal" sagt der alte Indianer, "manchmal habe ich das Gefühl dass in meiner Brust zwei Wölfe gegeneinander kämpfen." Er schaut seinem Enkelsohn tief in die Augen. "Der eine ist aggressiv, rachsüchtig und will zerstören. Der andere ist sanft, liebevoll und nimmt Anteil am Leben anderer." Der Junge sitzt eine ganze Weile still und schweigend da. "Welcher Wolf gewinnt den Kampf?" will er wissen. "Der Wolf" sagt der alte Indianer und macht eine Pause "den ich füttere." </div>
==Das Leben==
''Quelle unbekannt. Entnommen aus "Die Hummel" von C. Tschepp & S. Schinagl''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Aktivität wecken, Lebensfreude, Mut<br>
'''Ungeignet für''':<br>
'''Weiteres Vorgehen''':<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
Ein rechtschaffener Mann steht, am Ende seines Daseins angekommen, vor seinem Leben um von ihm Abschied zu nehmen. Aber das Leben verweigert sich ihm, dreht ihm den Rücken zu und behauptet gar, es kenne diesen Menschen nicht.<br><br>"A-aber ..." stottert der Mensch, ebenso erschrocken wie erstaunt "Warum bist du so abweisend? Ich habe doch gar nichts gemacht?"<br>"Eben!" sagte das Leben. </div>
==Die Welt in Ordnung bringen==
''Quelle unbekannt. Entnommen aus "Die Hummel" von C. Tschepp & S. Schinagl''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Einfach weils so schön ist, Kreativität, "Viele Wege führen nach Rom", Neue/Andere Wege gehen<br>
'''Ungeignet für''':<br>
'''Weiteres Vorgehen''':<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
Robert hatte einen dringenden Auftrag zu erledigen und musste dazu noch einmal ins Büro. Seine kleine Tochter Nadine konnte er nicht alleine zu Hause lassen, also nahm er sie mit. Nadine mochte Papas Büro, weil da so viele interessante Dinge herumstanden. Robert musste sich eine Beschäftigung für Nadine einfallen lassen, die seinen Vorstellungen von pädagogisch sinnvoller Frühförderung entsprach und sie vor allen Dingen die nächste Stunde in Anspruch nehmen würde.<br><br>In einer Zeitschrift fand er eine besonders schöne Aufnahme der Erdkugel. Die schnitt er in viele kleine Teile, legte diese auf ein Tablett, mischte sie gut durch und überreichte Nadine das Puzzle.<br><br>Nadine zog sich zufrieden ins Nachbarbüro zurück - und kaum zehn Minuten später stand sie stolz vor Robert, mitsamt der fehlerlos zusammengesetzten Abbildung der Erde. Auf Roberts erstaunten Blick erwiderte sie strahlend: "Weißt du Papa, auf der Rückseite war ein Mensch drauf. Der war leichter. Da habe ich den Menschen zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war auch die Welt in Ordnung". </div>
==Der Polizeihund==
''Quelle unbekannt.''<br>
'''Einsatzmöglichkeiten''': Vorurteile<br>
'''Ungeignet für''':<br>
'''Weiteres Vorgehen''':<br>
<div style="background-color:#eee; border:1px solid black; padding:0.5em;">
Ein Polizist saß zusammen mit seinem Polizeihund in seinem Polizeiwagen, als ihm ein
kleiner Junge auffiel, der die beiden anstarrte.<br>Der Junge fragte, ob das ein Hund im Auto wäre.<br>Der Polizist versicherte, dass der Mitfahrer im Wagen tatsächlich ein Hund sei.<br>Der Junge fragte daraufhin völlig fassungslos: »Warum wurde er verhaftet?«</div>