QuantenNLP manipuliert und verändert nicht, da es kein Ziel verfolgt. Es ist ohne Richtung und deckt Zeit, Ziele, Pflicht, Schuld, den Glauben an einen freien Willen und an einen eigenständig Handelnden, der ein Ziel erreichen, eine Veränderung einleiten oder verhindern soll als Konstruktionen des Denkens auf. Während NLP davon ausgeht, dass es Wahlmöglichkeiten gibt und jemanden, der wählen kann, weist QuantenNLP in den "12 Hinweisen auf die Wirklichkeit" (siehe Literaturangaben) darauf hin, dass da niemand ist, der wählen könnte.<br><br>
'''Wozu? - Für nichts, oder: Einfach nur Sein'''<br>
Der Glaube an ein gedankliches Konstrukt, d. h. an den Wirklichkeitsgehalt eines Gedankens schafft eine Art von Spannung - die Spannung zwischen Ist (das was ist, so wie es ist) und Soll (Vorstellungen, wie es sein sollte oder nicht sein sollte). Wenn Sie z. B. denken "Mein Chef sollte freundlicher sein" besteht ein innerer Konflikt zwischen dem, was ist, so wie es ist und einer Vorstellung, wie der Moment sich gerade zeigen sollte. Diese Spannung wird gewöhnlich als Mangel oder Problem empfunden. Deshalb folgt zugleich der Versuch, diesen (scheinbaren) Mangel zu beheben, in dem Glauben, dass der Moment, so wie er ist, nicht vollkommen ist. Die Suche beginnt - nach einer Lösung, nach Glück, innerem Frieden, Stille, Freiheit, einfach nur Sosein (Core States) etc. - in dem Glauben, dass all das fehlt. Rastlosigkeit, Unruhe, Angst (vor Verlust; davor, nicht zu bekommen, was scheinbar fehlt)und Sehnsucht sind mögliche Folgen.<br>